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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe III.1853 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe III.1853 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Titel:
Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr ... / rediegiert von dem Königl. Polizei-Rath Winckler
Erschienen:
Berlin: Veit 1851
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
22.1843-30.1851
ZDB-ID:
2939644-X ZDB
Frühere Titel:
J. W. Boike's allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr ...
Spätere Titel:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Berlin und Umgebungen
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1825-1849
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1847
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-65085
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1825-1849
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
II. Nachweis jedes einzelnen numerirten Hauses des engern Polizeibezirks, mit Angabe seiner Bewohner und des Eigenthümers, so wie der Querstraßen, welche eine jede Straße begrenzen oder durchschneiden

Kapitel

Titel:
F

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe III.1853 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • H. I/II
  • H. III/IV
  • H. V/VI
  • H. VII/VIII
  • H. IX/X
  • H. XI/XII
  • Inhaltsverzeichnis

Volltext

137 
Bötticher, Parthenon zu Athen. 
138 
geweihtes kultloses Schaubild war. Und eine diesem 
ähnliche Bewandtnifs wird es wohl auch mit dem chry 
selephantinen Sitzbilde der Aphrodite zu Sykion haben 61 d ), 
weil die Opfernden ihre Andacht nur vom Pronaos aus 
verrichten durften, indem die Cella selbst ein Adyton 
war welches nur von der Prieeterin und der Lutropho* 
ros (Badejungfer) betreten werden konnte; was auf ge 
heime Sacra, mithin auf ein verborgenes Kultusbild hin 
deutet 9J ). 
Bei der Beschreibung des Hekatompedos ist bereits 
die ganze räumliche Form des Parthenon deutlich ge 
macht, auch darauf hingedeutet wie dieser eingehegte 
Raum in einem Kultustempel das Sacrarium sei, 
welches bei diesem in der Regel ebenso durch Gitter 
und Schranken (secespita, atyyUdtg) umschlossen war * 93 “), 
oder auch den ganzen Raum der kleineren Cella ein 
nahm, so dafs die Betenden ihre Andacht im Pronaos 
verrichten mufsten, wie bei der vorhin erwähnten Cella 
der Aphrodite in Sikyon. In einem solchen Sacrarium 
stand die Aedicula mit dem Kultusbilde zuweilen in 
Form eines offenen viersäuligen Tempelchens auf einem 
Stufenunterbaue, frei vor der westlichen Rückwand, zu 
weilen war sie in Form eines zweisäuligen Prostylon 
durch Anten mit der letzteren verbunden. Eine solche 
Form der Aedicula kann jedoch nur im kleinern Maafs- 
stabe und für wirkliche Kultusbilder möglich sein, deren 
Höhe gewöhnlich nicht über Lebensgröfse hinausging; 
für kolossale Bilder, wie die Parthenoe und der Olym 
pische Zeus war sie unmöglich, wenn man nicht die lichte 
Höhe der Cellendecke zu einem ganz unpraktikabeln 
Maafse hätte steigern wollen. Aus diesem Grunde konnte 
die Aedicula eines solchen Kolosses nur im Zusammen 
hänge mit dem grofsen inneren Baue selbst gebildet wer 
den, wobei die Decke der Cella in ihrer Fortsetzung 
zugleich die Decke der Aedicula abgab. Alle Möglich 
keiten nun welche man praktischer Weise und im Geiste 
der alten Kunst für diese Form setzen kann, führen zu 
der Anordnung wie sie die Aediculä in den beiden an 
gefügten Grundrissen vom Parthenon und Olympieion 
zeigen, deren Verschiedenheiten ans der abweichenden 
bildnerischen Auffassung beider Bilder wie aus anderen 
Nebenbedingungen hervorgegangen sind. 
Die Parthenos nämlich war ein Gebilde von weni 
gen Einzelheiten, grofs und einfach in Conception und 
Formenschnitt, welches mit der Fülle des kleinen Bei 
werkes am Zeus im scharfen Contraste steht. Nur an 
der vorderen Seite des hohen Fufsgestelles (Bathron) war 
die Geburt der Pandora, jenes weiblichen Dämonen dar- 
gestellt mit welchem alle Leiden und Widerwärtigkeiten 
des menschlichen Lebens in die Welt kamen, die nur 
durch Kampf und mannhaftes Ringen, durch Stählung 
des Geistes und Leibes in gymnischen und musischen 
91 <) Ders. 2, 10, 4. 
93 ) Ueber solche Verhältnisse Tekton. 4 Bch X n. XI. 
01 *) Tekton 4 Bch. S. 68. 
Wettkämpfen von dem Menschen überwunden werden 
können. In der That eine sinnvolle Anspielung auf den 
Zweck des kranzverleihenden Parthenosbildes und die 
festliche Handlung zu deren äufserer Verherrlichung das 
selbe an seinem Orte diente. Aulserdem enthielt das Bild 
kein Beiwerk welches für den Genufs in der Nähe an 
gelegt war. Aus allem was über dasselbe bekannt ist, 
folgt aber dafs es eine Composition war die nur in der 
Vorderansicht wirken, in den* Seitenansichten dagegen gar 
kein Interesse bieten sollte, in der That von* diesen aus, 
schon wegen der Unmöglichkeit eines für seine unge 
heuere Gröfse erforderlichen Standpunktes, nicht genos 
sen werden konnte. 
Daher konnte seine Aedicula diesem entsprechend 
durch zwei volle, von der Rückwand links und rechts 
vorspringende Parastadenwände gebildet werden, welche 
mit den Cellenwänden zugleich die Treppenräume abgaben 
und oberhalb die hölzerne Decke aufnahmen die sich 
von der Cella aus über dem Bilde hinzog. Indem nun 
das Bild in Mitten der Aedicula stand, konnte man von 
denselben so viel gemessen als bildnerisch interessant 
war, das Weitere verhinderten die Parastadenwände. 
Anders verhielt es sich mit dem Bilde des Olym 
piers. Dieses war berechnet so in der Ferne durch seine 
machtvolle Gestalt zu imponiren, wie in der Nähe durch 
die Fülle und Schönheit seiner einzelnen Beiwerke an 
ziehend zu fesseln. Das thronende Bild des Gottes, wie 
es der Grundrifs hierzu andeutet, nahm den ganzen 
Raum A,A, vom Fußboden bis dicht unter die Decke, 
von einer Seitenporticus bis zur andern ein, so dafs bei 
Jedem welcher in die schmale Cella eintrat, wohl der 
Eindruck hervorgerufen werden raufste als fülle die Ma 
jestät und Herrlichkeit des Gottes das ganze Haus; ja 
manchem der alten Beschauer erschien deshalb der Maafs- 
stab des Bildes im Verhältnifs zu dem Raume der es 
umscblofs so übergewaltig, dafs ihm der leise Tadel ent 
schlüpfen konnte: es sei der Gottesgestalt nicht möglich 
sich von ihrem Sitze zu erheben ohne die Decke zu 
durchbrechen. Auf der anderen Seite beweisen die geist 
voll gedachten und wunderbar schön geordneten Reliefs 
und statuarischen Bildwerke im kleinsten Maafsstabe, mit 
welchem das Bathron, der Fufsschemmel und das Ge 
wand des Gottes, die Füfse und Seitenlehnen nebst der 
über das Haupt hinausragenden Rücklehne des Thrones 
ausgestattet waren, wie das Gebilde selbst in der näch 
sten Nähe erst das Verlangen der Anschau erfüllen und 
vollkommen machen sollte, welches seine grandiose Er 
scheinung schon von der Feme aus erweckt hatte; es 
beweisen diese Bildwerke aber auch wie es hier darauf an 
kam die Seiten des Werkes in großer Nähe wahrzu 
nehmen. Die hintere Seite dagegen scblofs dicht an die 
Mauer, wie dies auch PausaniaB Beschreibung deutlich 
ergiebt. Für eine solche Betrachtung der beiden Seiten, 
und bei der grofsen Höhe in welche sich alle diese Eio- 
zelnheiten stufenweise hinauf erstreckten, war es ein noth- 
10*Kein Volltext zu diesem Bild verfügbar.
	        
Kein Volltext zu diesem Bild verfügbar.

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