Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Berliner Leben (Public Domain) Ausgabe 31.1928 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner Leben (Public Domain) Ausgabe 31.1928 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr ... / rediegiert von dem Königl. Polizei-Rath Winckler
Erschienen:
Berlin: Veit 1851
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Erscheinungsverlauf:
22.1843-30.1851
ZDB-ID:
2939644-X ZDB
Frühere Titel:
J. W. Boike's allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen : auf das Jahr ...
Spätere Titel:
Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger für Berlin und Umgebungen
Schlagworte:
Berlin ; Adressbuch
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Berlinerinnen, Berliner
Adressbücher 1825-1849
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1847
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2002
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
Dewey-Dezimalklassifikation:
920 Biografie, Genealogie, Heraldik
914.3 Geografie, Reisen (Deutschland)
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-65085
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Adressverzeichnisse
Adressbücher 1825-1849
Berlinerinnen, Berliner

Kapitel

Titel:
Vorwort (Einleitung)

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berliner Leben (Public Domain)
  • Ausgabe 31.1928 (Public Domain)
  • Einband
  • H. 1
  • H. 2
  • H. 3
  • H. 4
  • H. 5
  • H. 6
  • H. 7
  • H. 8
  • H. 9
  • H. 10
  • H. 11
  • H. 12
  • H. 13
  • H. 14
  • H. 15
  • H. 16
  • H. 17
  • H. 18
  • H. 19
  • H. 20
  • Rückdeckel

Volltext

7 
gänzt wird, als äußerst praktisch; 
denn der glühenden Sonne des Tages 
folgt eine taureiche, kühle Nacht, die 
uns so manchesmal fröstelnd er 
schauern macht. Und im übrigen ver 
fügen wir über eine eigens für uns 
brauchbare, stilgerechte Innenarchi 
tektur. Der unserm Körper nachge 
höhlte Kies formt im Verein mit 
dicken Matrazen und wollenen 
Decken, mit Kopfkissen!! ein be 
quemes Bett; ein weißes Moskitonetz 
ist unsere Gardine, die Pinienzweige 
sind ein idealer Kleiderschrank, die 
Felsformationen schenken uns einen 
Ofen, und unser kleiner Spiritus 
kocher errettet uns in trüben Tagen 
im Zelt vor Hunger und Kühle. 
So paddeln, segeln und treiben wir 
wie Robinson durch die Welt, durch 
den bunten Herbst des Südens, 
dessen Sonne mit wenigen Aus 
nahmen stetig glüht, der wie ein 
Sommer ohne Ende scheint. Ohne 
Ziel, ohne Bleibe machen wir unsere 
Entdeckungsfahrt, tiefbeglückt vom 
schrankenlosen Aufgehen in der 
Natur. 
Eine Problemstellung, die auf der 
,,Gleichheit“ von Mann und Frau basiert, 
unter der man immer wieder die Frauen 
frage erörtert, ist von vorn 
herein verfehlt. So wenig wie 
für die ganze Menschheit die 
Parole der Gleichheit auszu 
geben ist, so wenig auch für 
die beiden Geschlechter. Es 
können daher nur die so 
zialen Grundbedingungen der 
Entwicklungsmöglichkeit der 
Menschen ausgeglichen wer 
den, nicht aber die Ziele 
dieser Entwicklung selbst. 
Und gerade weil Mann und 
Frau verschieden sind, ge 
rade deswegen müssen seir 
die äußeren Bedingungen bei 
der auf eine möglichst ein 
heitliche Basis stellen. 
Grete Meisel-Hcß. 
Die Verfasserin 
unseres Artikels auf einer 
Fischerbarke 
nordischen Gaumen 
fremd ist. Mit ihnen 
fließt der Segen des 
Landes, der schwere 
süße Dalmatinerwein; 
frischer roter Sekt, 
süßer Most und kilo 
weise die herrlichen 
Trauben sind unser 
Labsal zu jeder Zeit 
des Tages und der 
Nacht, köstlichste 
Gabe des Herbstes, 
die die Einwohner aus 
ihrem Überfluß mit 
vollen Händen . ver 
schenken. Zwei böse 
Feinde hat unsere 
wandernde Küche. 
Der eine ist die 
Ameise, die alles noch 
so gut Verstaute er 
reicht und bevölkert, 
der andere, schlim 
mere, ist der Mangel 
an gutem, süßem 
Wasser. Spärlich nur 
rieselt es aus dem Ge 
stein, oft salzgesättigt, 
was wir am empfind 
lichsten an unserem 
von der Sonne ihres Lan 
des. Verchrungserfüllt von 
allem, was Kampf mit dem 
Dasein, Ernst des Schaf 
fens bedeutet, strömen sie 
alles Gefühl für den an 
deren Menschen in einer 
grenzenlosen Gastfreund 
schaft aus. Die Frau lebt 
bei der Landbevölkerung 
in absolut orientalischer 
Nebensächlichkeit, ist ein 
Teil des übrigen Haus 
rates und ganz allein nur 
in das Hauswesen ver 
bannt. Schwer muß sie 
arbeiten und früh ist sie 
gealtert und verbraucht. 
Sie wird nie mit den Männern den Tisch 
teilen, irgendwo zwischen der Arbeit ißt 
sie mit den Kindern, während dem 
Manne zuerst und das Beste aufgetischt 
wird. 
In steter, enger Berührung mit der 
Landbevölkerung, bedingt durch die Sel 
tenheit großer Städte, haben wir uns 
wohl oder übel der Primitivität ihrer 
Lebensweise anpassen müssen. Unsere 
Küche ist demgemäß „Südlich“. Die un 
entwegten Grundstoffe unseres ein 
fachen Males sind Reis und Makkaroni, 
abwechselnd mit Tomaten und Gurken 
nuanciert. Auch Salami und harter, aber 
würziger Schafskäse gehören zu dem 
„Unvermeidlichen“ unseres Proviant 
korbes, und nur das Meer mit der 
reichen, ewig wechselnden Gabe be 
schert uns in frischen Tunfischen, zahl 
losen kleineren Sorten, in den Fang 
armen der Tintenfische, in den großen 
Krebsen so manche Delikatesse, die dem 
Aufbruch zum Fischfang 
Kaffee spüren. Lauwarmes, nicht einmal 
immer klares Zisternenwasser erscheint 
uns oft wie eine Göttergabe. So wird 
auch die Toilettenfrage zu einem heiklen 
Punkt. Unsere große, blauschimmernde, 
glitzernde Badewanne ist das weite klare 
Meer, Körpergymnastik treiben wir 
paddelnd und schwimmend, allmorgcnd- 
lich, und alle Kosmetik fällt dank einer 
gütigen Sonne als überflüssig fort. Die 
köstlichste Massage ist das weiche, wohl 
tuende Spiel der Wellen. Alle Garde 
robenfragen tauchen eigentlich nur dann 
auf, wenn wir in unseren Stadtetappen 
unsern großen, mit dem Schiff beför 
derten Koffer auspacken. Während der 
Fahrt ist selbst in den kleinen Küsten 
städtchen der Badeanzug das Universal 
kleidungsstück, der Bademantel seine 
züchtige Verhüllung bei der langröckigen 
Landbevölkerung. Für das Zelt- und 
Lagerleben erweist sich cinKakhbPyjama, 
der durch einen warmen Pullover er 
Die Fischer beobachten, 
auf langen Stangen sitzend, den Zug der Tunfische
	        

Annotationen

Annotationen

  • Loos, Anita
    7
  • Brunschvicg, Cécile
    8

Downloads

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Für dieses Werk ist zusätzliches Material unter dem Punkt weitere Dateien verfügbar.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Weitere Dateien

  • BerlLeben_1928_01.pdf
  • BerlLeben_1928_02.pdf
  • BerlLeben_1928_03.pdf
  • BerlLeben_1928_04.pdf
  • BerlLeben_1928_05.pdf
  • BerlLeben_1928_06.pdf
  • BerlLeben_1928_07.pdf
  • BerlLeben_1928_08.pdf
  • BerlLeben_1928_09.pdf
  • BerlLeben_1928_10.pdf
  • BerlLeben_1928_11.pdf
  • BerlLeben_1928_12.pdf
  • BerlLeben_1928_13.pdf
  • BerlLeben_1928_14.pdf
  • BerlLeben_1928_15.pdf
  • BerlLeben_1928_16.pdf
  • BerlLeben_1928_17.pdf
  • BerlLeben_1928_18.pdf
  • BerlLeben_1928_19.pdf
  • BerlLeben_1928_20.pdf

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.