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Der Roland von Berlin / Alexis, Willibald (Public Domain)

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fullscreen: Der Roland von Berlin / Alexis, Willibald (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Pfennig-Blätter : Volkszeitschrift zur Unterhaltung für Leser aller Stände
Other titles:
Volks-Tagesschrift für Leser aller Stände
Publication:
Berlin: Lindow 1868
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1. Jahrgang, No. 1 (1. April 1844)-25. Jahrgang, No. 52 (26. Dezember 1868)
Note:
Ungezählte Beilage: Die Mark und Berlin unter den Herrschern aus dem Hause Hohenzollern
ZDB-ID:
2926758-4 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1853
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13394763
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Contents

Table of contents

  • Der Roland von Berlin / Alexis, Willibald (Public Domain)
  • Title page
  • Erstes Kapitel
  • Zweites Kapitel
  • Drittes Kapitel
  • Viertes Kapitel
  • Fünftes Kapitel
  • Sechstes Kapitel
  • Siebentes Kapitel
  • Achtes Kapitel
  • Neuntes Kapitel
  • Zehntes Kapitel
  • Elftes Kapitel
  • Zwölftes Kapitel
  • Dreizehntes Kapitel
  • Vierzehntes Kapitel
  • Fünfzehntes Kapitel
  • Sechszehntes Kapitel
  • Siebzehntes Kapitel
  • Achtzehntes Kapitel
  • Neunzehntes Kapitel
  • Zwanzigstes Kapitel
  • Einundzwanzigstes Kapitel
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel
  • Vierundzwanzigstes Kapitel
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel
  • Sechsundzwanzigstes Kapitel
  • Siebenundzwanzigstes Kapitel
  • Achtundzwanzigstes Kapitel
  • Neundzwanzigstes Kapitel
  • Dreißigstes Kapitel
  • Einunddreißigstes Kapitel
  • Zweiunddreißigstes Kapitel
  • Dreiunddreißigstes Kapitel
  • Vierunddreißigstes Kapitel
  • Fünfunddreißigstes Kapitel
  • Sechsunddreißigstes Kapitel
  • Siebenunddreißigstes Kapitel
  • Achtunddreißigstes Kapitel
  • Neununddreißigstes Kapitel
  • Vierzigstes Kapitel
  • Einundvierzigstes Kapitel
  • Zweiundvierzigstes Kapitel
  • Dreiundvierzigstes Kapitel
  • Vierundvierzigstes Kapitel
  • Fünfundvierzigstes Kapitel
  • Sechsundvierzigstes Kapitel
  • Siebenundvierzigstes Kapitel
  • Achtundvierzigstes Kapitel
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46!) 
ihm ist, das wird eine so kluge und verständige Jungfrau als die 
ElSbeth bessern. Sollt sehn, er wird noch ein Schwiegersohn^ daß 
Ihr Eure Freude haben sollt. Und eine Hochzeit wird's werden, 
daran der Neid sich soll blaß sehen. Unsere Pauker, Pfeifer und 
Geiger sollen einen Lärm machen, daß es der Markgraf in Spandow 
hören muß. Kehren uns nicht an ihn." 
Dazu schüttelte Herr Johannes den Kopf. Ihn bedünkte es 
nicht recht, daß der Bürger froh sei und solche Hochzeit mache, 
wenn die Stadt in großen Drangsalen ist, und der Feind vorm 
Thor steht. Aber war's beschlossen, und ging nicht zu ändern. 
Hätte es die Bürger alle auch sehr verdrossen; denn grade weil 
viel Kummer war, darum wollten sie auch Lustiges haben, und 
freuten sich Alle auf das Fest. Nun gemahnte Herr Brakow den 
Johannes nachhaus zu gehen, ehe es zu gedrang in den Straßen 
werde, denn als er wohl glaube, werde sein Schwager grad um 
diese Stunde in der Stadt einziehen. Er lachte dabei recht ver 
stohlen, als wisse er noch mehr. 
Und so war es. Kaum daß der Rathenow in seinem Haus 
angelangt, als vielerlei lustige Musika von drüben her sich ver 
nehmen ließ, und seine Tochter öffnete leis die Thür und sprach: 
„Er kommt, Vater!" Und als sie nun Beide ans Fenster traten, 
war schon mancherlei zu sehen. Da war Töpfermarkt am Sankt 
Nikolas, und die Topfmacher der Stadt und die von den Orten, 
die zugelassen werden, halten ihre Geschirre breit ausgestellt, und 
an die Buden und Häuser hatten sie die Töpfe und Schüsseln in 
gar bunten Figuren übereinander aufgeschichtet. Es war ganz 
lustig zu schauen; denn auch Tanger und Bänder von allerlei Farben 
waren aufgesteckt. Kurz es war ein gar froher Markt, und konnte 
man nur fragen: Wo kommen die Käufer zu so vielen Herrlich 
keiten her, und grad in dieser Zeit? „Das ist Dir zu Ehren," 
flüsterte der Vater seiner Tochter zu, denn all die T^pfersleute 
schauten lachend zum Hause deS Bürgermeisters hinauf. Sie seufzte. 
Nun hörte man viel Lärm, lustigen, Trompeter und Pfeifer, 
und Hufschläge und Roßgewieher, und um die Ecken kamen schön 
geschmückte Reiter, und Alles rief: „Platz! Platz!" und „Hoch! 
Hoch! der Herr Melchior!" — „Platz den ehrenwerthen Herren 
Schümms!"' Da ritten viele von ihren Freunden mit, was Brakows 
da waren, die Hoppenrade, Garnekofer, auch die beiden Wyns; 
Alle sauber angethan, und künstliche Blumensträuße an der Brust. 
Manchem sah man's an, wie schwer ihm das war, zu Pferd sitzen. 
Aber den allergrößten Blumenstrauß, er war über einen Schuh 
hoch, und waren's Ranunkeln, Tulpen und Lilien, den trug der 
Junker Melchior vor seiner Brust. Sein Kleid, dess' hätte sich ein 
Herzog nicht schämen dürfen, der zur Freite reitet. Von weißem
	        

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