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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1892 (Public Domain)

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fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1892 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Preussen / Ministerium der Öffentlichen Arbeiten
Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung : Nachrichten d. Reichs- u. Staatsbehörden / hrsg. im Preußischen Finanzministerium
Other titles:
Centralblatt der Bauverwaltung
Zentralblatt für Bauverwaltung
Publication:
Berlin: Ernst 1931
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2008
Dates of Publication:
1.1881 - 51.1931(8.Apr.)
ZDB-ID:
2406062-8 ZDB
Succeeding Title:
Zentralblatt der Bauverwaltung vereinigt mit Zeitschrift für Bauwesen
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1892
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibiothek Berlin, 2008
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
DDC Group:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14061080
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Theatre,Film,Music,Visual Arts
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
Nr. 1

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1892 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des XII. Jahrgangs, 1892.
  • Nr. 1
  • Nr. 1A
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 3A
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 5A
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 7A
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 10A
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 12A
  • Nr. 13
  • Nr. 13A
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 15A
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 18A
  • Nr. 19
  • Nr. 19A
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 21A
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 25A
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 28A
  • Nr. 29
  • Nr. 29A
  • Nr. 30
  • Nr. 30A
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 33A
  • Nr. 34
  • Nr. 34A
  • Nr. 35
  • Nr. 35A
  • Nr. 36
  • Nr. 36A
  • Nr. 37
  • Nr. 37A
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 39A
  • Nr. 40
  • Nr. 40A
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 46A
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 48A
  • Nr. 49
  • Nr. 49A
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 51A
  • Nr. 52
  • Nr. 53

Full text

2 
Centralblatt der Bau Verwaltung. 
2. Januar 1892. 
scheinen, die Fundamenttiefe bis auf den gewachsenen Kiesboden auszu 
dehnen. Die Fundirung ist ganz in Stampfbeton mit einem Misehungs- 
verhältnifs von 1 :12 bezw. 1:14, das 
aufgehende Mauerwerk vom Erdboden bis 
zum Tragring im Hauptkörper als Bruch 
steinmauerwerk mit schichtenweiser Aus 
gleichung der Fugen ausgeführt. Die 
Bruchsteine wurden vom Neckar bezogen, 
und als Mörtel der am Rhein übliche 
hydraulische sogenannte Schwarzkalk ver 
wendet. Ueber dem Tragring kommt innen 
nur in Cementmörtel ausgeführtes Back 
steinmauerwerk vor. Im Aeufsern ist das 
ganze Mauer werk durch Werksteine ver 
kleidet. Sockel und Freitreppe am Trep 
penthurm sind in Basaltlava, das Erdge- 
schofs, die Strebepfeiler, alle Umrahmungen 
und Gliederungen in rothem Pfälzer Sand 
stein aus Ebertsheim und Eisenberg her 
gestellt, und die gelblich-grau geflammten 
Schichtsteine, wie die fast weifsen Werk 
steine des 75 cm hohen und 2,10 m breiten 
Tragringes aus den Steinbrüchen der 
Hessischen Ludwigs-Eisenbahn bei Flon 
heim bezogen. Die Wendeltreppe besteht 
aus hartem Neckarsandstein; die rothen 
Köpfe der Stufen greifen durch die nur 
30 cm starke gelbe Treppenhausmauer 
hindurch. 
Der Dachverband ist aus Schmiede- 
und Walzeisen hergestellt und wurde von 
der Firma J. $, Fries Sohn in Sachsen 
hausen ausgeführt. Die Dächer sind ver 
schalt, mit Pappe überzogen, darauf erst 
gelattet und mit glasirten Ludowici-Ziegeln 
eingedeckt. Aufserdem sind die inneren 
Dachflächen vom Auflager bis zu der im 
Dachraum aufgehängten Balkenlage noch 
eisernen Druckring und ist dadurch von allen Seiten zugänglich. Der 
Durchmesser des eylindrischen Theiles beträgt 12,30 m, seine Höhe 
—. bis zum Rande 9,15 m, die Füllhöhe 8,88 m, 
mit der Pfeilhöhe des Kugelbodens 11,22 m. 
Das Zuleitungs- und gleichzeitig Ablei 
tungsrohr hat einen Durchmesser von 
400 mm, das Ueberlauf- und Entleerungs 
rohr einen solchen von 200 mm. Die mit 
dem Boden des Wasserbehälters verbun 
denen Ansatzstutzen dieser Rohre münden 
in letzteres mittels Stopfbuchsen, um die 
durch die gröfsere oder geringere Füllung 
des Behälters sowie durch die Temperatur- 
Schwankungen entstehenden Hebungen und 
Senkungen des Kugelbodens für die Rohre 
unschädlich zu machen. Unterhalb der 
Stopfbuchsen ist das Zuleitungsrohr mit 
dem Ueberlaufrohr durch ein Querrohr ver 
bunden. Das Ueberlaufrohr mündet ver 
mittelst eines Wasserverschlusses in einen 
mit den Strafsencanälen verbundenen Spül 
schacht. 
Die Beanspruchungen des Mauerwerks 
und des Baugrundes sind verhältnifsmäfsig 
gering. Unter Annahme eines Winddruckes 
von 200 kg für 1 qm und unter Zugrunde 
legung der übrigen, aus den Stärken des 
Mauerwerkes, des Wasserbehälters mit 
Füllung, der Dächer und Thürine sich 
ergebenden Gewichte und Belastungen 
betragen die Pressungen: 
1. im Baugrund 4,15 kg für 1 qcm 
2. „ Bruchsteinmauer 
werk 5—6 „ „ 1 „ 
3. „ Backsteinmauer 
werk 8-9 „ * 1 „ 
Der Wasserbehälter ist am 1. Sep 
tember 1890 in Betrieb genommen wor- 
Grundrifs in Höhe EF. 
«s 0 Ä 10 15 Z0 m 
tii'' l, ". | l ■ i—i—i—i—L_i—i—i—i I i i i i J i—i i i I 
Grundrifs in Höhe GH. 
mit Gips dielen ver 
schalt und verputzt, 
um Eisbildungen im 
Wasserbehälter mög 
lichst zu verhindern. 
Die Dachlukenverklei 
dung mit den Gesim 
sen und Knäufen der 
Thurmspitzen bestehen 
aus gestanztem Kupfer 
blech. Zum Schutz 
gegen Blitzgefahr ist 
sowohl der eiserne 
Dachstuhl wie auch 
der Wasserbehälter mit 
dem starken Kupfer 
kabel in Verbindung 
gebracht, welches in 
einer besonderen Erd 
leitung endigt, aber 
auch an die Wasser 
Grundrifs in Höbe AB. 
leitung angeschlossen ist. 
Der von der Firma H. Fölzer Söhne in Siegen mit einem frei 
tragenden Kugelboden ausgeführte Wasserbehälter ruht auf einem 
den, und die Leistungs 
fähigkeit des Werkes 
ist seitdem so zufrie 
denstellend, dafs der 
W asserverb rauch 
durch die Betheiligung 
der bedeutenden Leder 
fabriken und Braue 
reien der Stadt sich 
schon um das Doppelte 
gesteigert hat. 
Die Baukosten des 
Wasserthurmes ein- 
Bchliefslich Grund 
erwerb, Einfriedigung 
und Bepflanzung des 
Vorgartens, Entwässe 
rung und Beitrag zum 
Strafsenbau betragen 
Grundrifs in Höhe CD. 211619,50 Mark, die 
Tiefleitung kostet un 
gefähr 180 000 Mark, die Filtcranlage 100 000 Mark und das ganze 
Wasserwerk rund 1100 000 Mark. C. Hofmann, 
Worms, den 14. November 1891. Stadtbaumeister.
	        

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