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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 77.1927 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 77.1927 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Der Beobachter an der Spree / früher herausgegeben von Albert Wilhelm Schmidt
Publication:
Berlin: Plahn 1867
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1.1802; 17.1818-18.1819; 20.1821-44.1845,13-35; 46.1847-58.1859; 64.1865,42-52; 66.1867,1-17 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2934394-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1859
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Note:
1.-26. Stück. Seiten 23-26 im Zweiten Stück und Seiten 7-10 in der Beilage zum 19. Stück sind in der Digitalisierungsvorlage nicht enthalten
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15502336
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
XIV 17043:58.1859, H.1-26
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
16. Stück, 18. April 1859

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 77.1927 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalt des siebenundsiebzigsten Jahrganges
  • H. 1-3
  • H. 4-6
  • H. 7-9
  • H. 10-12

Full text

18 
Heiser, Die Versinkungserscheinungen an der oberen Donau. 
der Donau, sollen sodann bis zu 12m"/sk an Donauwasser in einen 
rd. 5.7 km langen Stollen eingeleitet werden, der an dem Basaltkegel 
des Neuenhöwen vorbei in der Hauptsache dem Tälchen des Kittel 
baches folgt. An den Stollen schließt sich eine durch ein 800 m 
langes Stollenstück unterbrochene Kanalstrecke von 5200 Länge an, 
die, an den Steilhängen des Hohenhöwen entlang ziehend, zu einem 
Wasserschloß und durch eine 800 m lange Druckrohrleitung einem 
ersten Kraftwerk an der Landstraße Welse hingen — T h a i n g e n 
führt, das mit 18 000 FS fiir 170 m Gefälle ausgebaut werden soll. 
Ob dem Kraftwerk ein Ausgleichsweiher ungegliedert werden sollte, 
war aus den Unterlagen nicht zu erkennen. Lin an das Kraftwerk 
anschließender 6200 m langer Kanal entlang dem Mägdeberg und 
dem Hohenkrähen führt zu einem zweiten Wasserschloß, von dem 
eine 400 m lange Rohrbahn zum zweiten Kraftwerk geht, das 50 m 
Gefälle bei einem Ausbau von 5500 PS nutzbar macht. 
Der Entwurf umfaßt also außer der Staubeckenanlage und dem 
Einzugswehr rd, 900 m Köthaeh-Ausbau, 2,6 km ausgebaute Donau 
strecke, 12,2 km Werkkanäle und 6200 m Stollen, außerdem 1800 m 
Unterwasserkanal. Das Kraftwerk muß als reines Laufwerk arbeiten. 
Nach Ludin (11) beträgt seine Leistung nach Abzug der Purnp- 
arbeit und einer Entschädigung an die oberhalb der Ausmündung 
des Untergrabens liegenden Aachwerke noch rd. 128,5 . 10 6 kWh. 
Diese Zahl entspricht hei einer theoretisch möglichen Betriebs- 
stundenzahl = 8760 im Jahre einer Leistung von 22 000 PS. 
Da nur auf 23 500 PS ausgebaut ist, wozu allerdings noch die 
Leistung des an sich nicht bedeutenden Talsperrenkraftwerkes 
kommen würde, das aber mindestens zur Deckung der in Wirk 
lichkeit größer notwendigen Pumparbeit herangezogen werden muß, 
so bleiben bei einem weiteren Abzug von 2000 PS für die lAach- 
entschädigung nur noch rd. 19 500 PS — rd. 13 000 kW als ver 
wertbare Ausbauleistling. 
Wie bereits erwähnt, kommt eine Ausnutzung des Werkes für 
den Spitzenbetrieb trotz der Köthachtalsperre nicht in Frage, weil 
die Zuleitungen von 16,7 km Länge bis zum ersten Kraftwerk 
und von 23,3 km bis zum zweiten Werke keinerlei in praktisch 
brauchbarer Zeit möglichen Wassermcngenweehse! in vorher zu 
bestimmenden Grenzen zulassen, auch ihr Ausbau für einen Zufluß, 
mit dem ein wirtschaftlicher Spitzenbetrieb möglich wäre, unwirt 
schaftlich hohe Baukosten erfordern müßte. Deshalb wird bei 
dem Weberschen Entwürfe mit einer erheblich geringeren mitt 
leren Ausnutzung gerechnet werden müssen, weil der Absatz von 
13 000 kW Grundstrom bei Tage und gleichermaßen bei Nacht 
allergrößte Schwierigkeiten machen wird, sofern nicht elektro 
chemische Großindustrie an die Werke angeschlossen werden soll. 
Da wiederum diese Industrie nur sehr geringe Strompreise zahlen 
kann, so darf man die wirtschaftlichen Aussichten dieses Unter 
nehmens nicht höher einschätze'n als die eines Werkes, das mit 
geringerer Betriebsstundenzahl, anpassungsfähiger Erzeugung und 
deshalb höheren Einheitseinnahmen für die abgegebene Kilowatt 
stunde rechnen kann. 
C. Das Kon Stanzer St ollen Projekt (26). 
Ucber diesen Vorschlag und seine Erweiterungen und Abände 
rungen durch die Pläne des Württembergischen Oberbaurats Guggen- 
ban liegen keine näheren Angaben vor. Aus der durch : von 
Gruenewaldt-Karlsruhe in seiner Veröffentlichung (27) mitgeteilten 
Uebersiclitskarte (s. d. Abb. 23) sowie aus der Karte zur Ver 
öffentlichung Köhlers in (20) geht hervor, daß unterhalb des 
Brühl ein Stollen aus der Donau abgezweigt wird, der zunächst 
etwas südlich, im allgemeinen aber gleichgerichtet mit der von 
Ludin-Wilser gewählten Stollenlinic verläuft, sie zwischen dem 
(26) Rudolf üelpkc, Basel, Oberdonau—Untersee—Schiffahrt- 
kanal „Rheinquellen“ 1916, Nr. 8/9 (Sept.). 
(27) von Qruenewaldt, Karlsruhe i. B., „die natürlichen 
Bedingungen der Donauversinkungen und deren wirtschaftliche 
Nutzung.“ Wasserkraft 1924, H. 12. 5. 200 ff. 
Biertel-Tal und dem Krieger-Tal kreuzt und von dort ab in ziem 
lich geradem Zuge zu einem Kraftwerke oberhalb des Aachtopfes 
führt, um eine Fallhöhe von 149 m auszunutzen. Bei Mittel 
wasser sollen 12 m :i sk, hei Niedrigwasser 6,0 m 3 /sk und bei 
Wasserklemme noch 3,5 m :i sk abgeleitet werden, wobei bei der 
letztbezeichneten Wasserführung 0,5 m :t sk in der Donau verbleiben 
sollen. 
Es geht aus den Unterlagen nicht hervor, wie die fUeber- 
leitung dieser Wassermengen über die Versinkungsstellen in der 
Donau bis zur Ableitung genügend gesichert werden soll. Da 
weiter die Abflußangaben so unsicher sind, daß weitere Folge 
rungen und Werturteile gewagt erscheinen, so soll, zumal der 
ganze Plan offensichtlich gegenüber den anderen wenig durch 
gearbeitet erscheint, die Belange der Donau völlig unberücksichtigt 
läßt und auch keine Ansätze zu Besserungen gegenüber den an 
deren Plänen zeigt, dieser Vorschlag unbedenklich beiseite ge 
legt werden. 
D. Der Vorschlag Ludin-Wilser I. 
Im Jahre 1922 hat Professor Dr.-Ing. Ludin unter Mitarbeit 
des Privatdozenten für Geologie an der Universität Freiburg. 
Dr. J. L. W i I s e r im Aufträge der Aachinteressenten ein Gut 
achten (19) zur Frage der Donau-Versinkungen erstattet, dem 
er einen Vorschlag zur technisch-wirtschaftlichen Ausnutzung der 
Versinkungen beigegeben hat. Dieser Vorschlag, der nachstehend 
als „Vorschlag Ludin-Wilser I“ bezeichnet werden soll, hatte fol 
gende Grundlinien. 
Nach Möglichkeit sollten die Versinkungsstellen im Immendinger 
Wehrteiche gedichtet werden; konnte das nicht erreicht werden, 
so war die Errichtung eines neuen Wehres in einer solchen Ent 
fernung (400 m) oberhalb des alten Wehres geplant, daß 'die 
Gefahr von Versinkungen an dieser Stelle ausgeschlossen erscheinen 
mußte. 
Aus dem Oberwasser des alten oder des neuen Wehres war 
ein offener, 2,7 m 2 großer Kanal abgezweigt, der nach 1,5 km 
Länge in ein Eisenbetonrohr von 1,8 m mittlerem Durchmesser 
überging. Aus diesem Eisenbetonrohr wurde ein nur 0,475 m i. L. 
weites Rohr abgezweigt, das über die letzten Versinkungsstellen 
am Hattinger Weg hinweg zur Donau führen sollte. Das Rohr 
konnte durch ein Schütz verschlossen werden. Das Hauptrohr 
ging in einen Stollen von 3,5 km Länge über, an den isich eine 
Holzrohrleitung von 1,6 km Länge, nochmals von einem Stollen 
Unterbrochen, bis zu einem Tagesbecken von 250 0(10 m 3 Nutz 
inhalt anschloß. Von diesem Becken führten endlich zwei Fall 
rohrstränge aus je 2,1 m i. L. messenden Holzrohren mit 157,5 m 
nutzbarer Fallhöhe zu einem Kraftwerke unmittelbar an der Aa.h- 
Hauptquelle. 
Der Stollen war für eine Durchflußmenge von 4,0 m ; Vsk, das 
Abzweigrohr zur Donau für 250 l/'sk geplant, die zur Zeit der 
Wasserklemme an die Donau abgegeben werden sollten, Ludin 
berechnete die mittlere jährliche Zuflußmenge zu 3,92 m 1 sk, die 
er jedoch nicht laufend in 24 täglichen Betriebsstunden, sondern 
nur als Tageskraft in 8 Stunden bei dreifacher Wassermenge 
verarbeiten wollte. Bei einer Ausbauleistung von 19 000 PS wäre 
damit nach seiner Berechnung eine Jahresarbeit von 38,3 Millionen 
Kilowattstunden zu erzielen gewesen. 
E. Der Vorschlag Ludin-Wilser 11 
s. hierzu Abb. 25 und 27). 
Der Vorschlag Ludin-Wilser I ist nach dem Ausscheiden Ludins 
aus dem Ingenieurbüro Ludin A.-G. von deren Rechtsnachfolgerin, 
der Süddeutschen Ingenieurbüro A.-G., vorm.. Ludin A.-G., Karls 
ruhe, wieder im Zusammenhänge mit Dr. Wilser wesentlich er 
weitert und auch umgearbeitet worden. Nach den Veröffent 
lichungen Köhlers |(8) u. (20)1, des bisherigen Vorstandes, und von 
Gruenewaldts (27), der als Oberingenieur in beiden Gesellschaften
	        

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