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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1931 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1931 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Der Beobachter an der Spree / früher herausgegeben von Albert Wilhelm Schmidt
Publication:
Berlin: Plahn 1867
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1.1802; 17.1818-18.1819; 20.1821-44.1845,13-35; 46.1847-58.1859; 64.1865,42-52; 66.1867,1-17 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2934394-X ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1857
Language:
German
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14975610
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 1/22:1857
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
5. Stueck, 2. Februar 1857

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1931 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Rednerliste
  • Sitzung 1, 8. Januar 1931
  • Sitzung 2, 15. Januar 1931
  • Sitzung 3, 22. Januar 1931
  • Sitzung 4, 29. Januar 1931
  • Sitzung 5, 5. Februar 1931
  • Sitzung 6, 10. Februar 1931
  • Sitzung 7, 12. Februar 1931
  • Sitzung 8, 19. Februar 1931
  • Sitzung 9, 26. Februar 1931
  • Sitzung 10, 5. März 1931
  • Sitzung 11, 17. März 1931
  • Sitzung 12, 19. März 1931
  • Sitzung 13, 24. März 1931
  • Sitzung 14, 26. März 1931
  • Sitzung 15, 9. April 1931
  • Sitzung 16, 14. April 1931
  • Sitzung 17, 21. April 1931
  • Sitzung 18, 7. Mai 1931
  • Sitzung 19, 8. Mai 1931
  • Sitzung 20, 21. Mai 1931
  • Sitzung 21, 3. Juni 1931
  • Sitzung 22, 5. Juni 1931
  • Sitzung 23, 18. Juni 1931
  • Sitzung 24, 2. Juli 1931
  • Sitzung 25, 3. Juli 1931
  • Sitzung 26, 6. Juli 1931
  • Sitzung 27, 7. Juli 1931
  • Sitzung 28, 8. Juli 1931
  • Sitzung 29, 9. Juli 1931
  • In dieser Woche findet keine Sitzung der Stadtverordnetenversammlung statt. Berlin, den 25. September 1931. Ausschußsitzungen der nächsten Woche
  • Sitzung 30, 10. September 1931
  • Sitzung 31, 17. September 1931
  • Sitzung 32, 24. September 1931
  • Sitzung 33, 15. Oktober 1931
  • Sitzung 34, 22. Oktober 1931
  • Sitzung 35, 29. Oktober 1931
  • Sitzung 36, 5. November 1931
  • Sitzung 37, 12. November 1931
  • Sitzung 38, 19. November 1931
  • Sitzung 39, 26. November 1931
  • Sitzung 40, 3. Dezember 1931
  • Sitzung 41, 17. Dezember 1931

Full text

Außerordentliche Sitzung am 10. Februar 1931. 
171 
einen anderen Posten vorgesehen ist und weil man 
eine Entlastung der sozialdemokratischen Politik 
in Berlin braucht, weil man glaubt, daß 
der jetzige sozialdemokratische Polizeipräsident 
Grzesinski etwas geschickter, etwas klüger in den 
einzelnen Fragen sich anstellt, und weil das 
Streitobjekt, das seit dem Mai 1929 zu offensicht 
lich geworden war, endlich aus der allgemeinen 
Diskussion der Arbeiter entfernt werden sollte. 
Der jetzige Polizeipräsident Grzesinski, der er 
neut als solcher in Berlin eingesetzt worden ist, 
wagte es, als erste Amtshandlung die „Rote 
Fahne“, das Organ der revolutionären Arbeiter 
in Berlin, auf 14 Tage zu verbieten, um den 
Metallindustriellen und seinem sozialdemokra 
tischen Freund, dem DMV., die Möglichkeit zu 
geben, den Metallarbeiterstreik der Berliner 
Metallarbeiter abzuwürgen und die Arbeiterschaft 
auf der einen Seite mit Polizeigewalt und auf der 
anderen Seite mit Hilfe des sozialfaschistischen 
Verrats wieder in die Betriebe hineinzutreiben. 
Damit also das Organ der revolutionären Arbeiter 
schaft nicht als Fanfare der Arbeiterschaft vor 
anging, hat es Grzesinski für notwendig erachtet, 
die „Rote Fahne“ auf 14 Tage zu verbieten. 
Wir sehen aber, daß auch die weiteren Maß 
nahmen des Polizeipräsidenten Grzesinski in der 
Linie der Maßnahmen liegen, die von Zörgiebel 
in früheren Jahren durchgeführt wurden. Die 
Linie kann auch keine andere sein, weil Grzesinski 
mit diesem System verwandt und verschwägert 
ist, weil er der Wegbereiter der faschistischen 
Diktatur in Deutschland ist. Einesteils sind es 
die Polizeipräsidenten, die Landräte, die Polizei 
minister, andernteils sind es die sozialfaschisti 
schen Gewerkschaftsführer, die als Wegbereiter 
des Faschismus in Deutschland dienen, weil sie 
mit diesem System verwachsen sind, weil dieser 
Staat ihr Staat ist, weil die Weimarer Verfassung 
ihre Verfassung ist, und weil sie darüber hinaus 
kein anderes Ziel kennen, müssen sie diesen Staat, 
müssen sie diese kapitalistische Republik ver 
teidigen, müssen die Polizeipräsidenten und 
müssen die Staatsminister auf der Seite der 
faschistischen Diktatur stehen. 
Wir sagen, daß die Arbeiterschaft bereits am 
14. September, bereits bei dem Metallarbeiterstreik 
in Berlin und an der Ruhr, bereits bei dem Streik 
der oberschlesischen Kumpels erkannt hat, wer 
die Arbeiterschaft aus dem faschistischen Terror, 
aus dem Terror der faschistisch-kapitalistischen 
Republik herausführt. Die Symptome dieser 
Streiks und die Symptome der einzelnen Wahl 
gänge weisen darauf, daß die Radikalisierung 
der Arbeiterschaft in Berlin und Deutschland 
allgemein zunimmt und daß mehr und mehr die 
Millionenarmee der deutschen Arbeiter zur revo 
lutionären Front, zur Kommunistischen Partei, 
stößt, und es ist klar — darüber sind wir uns 
vollkommen einig —, daß, je stärker der Radika 
lisierungsprozeß in Berlin und in Deutschland 
sich auswirkt, um so stärker und brutaler die 
faschistischen Polizeipräsidenten und faschisti 
schen Polizeioffiziere gegen die Arbeiterschaft 
vom Leder ziehen. 
Die Abstimmung über unsern Antrag in 
diesem Hause wird zeigen, daß Sie niemals ge 
willt sind, hier die Entfernung von Zörgiebel, 
Grzesinski oder anderer faschistischer Polizei 
präsidenten und Polizeioffiziere zu verlangen. 
Sie wollen es deswegen nicht, weil sie die Schutz 
garde Ihres Systems sind. 
(Sehr wahr! bei den Kommunisten.) 
Wir wissen aber, daß die Arbeiterschaft weiterhin 
durch die Not, durch die Radikalisierung und 
durch die ungeheuere Empörungswelle dazu ge 
trieben wird, in gewaltigen Streikkämpfen, in 
politischen Massenstreiks gegen diesen faschisti 
schen Polizeiterror und diese kapitalistische 
Profitwirtschaft anzurennen. Wir wissen, daß der 
Tag nicht mehr fern ist, wo dieser allgemeine 
Groll eine Rebellion, eine Revolution in Deutsch 
land auslösen wird, die dieses System hinwegfegt, 
wo in Deutschland und wo in Berlin auf dem 
sogenannten Roten Hause die rote Fahne mit 
Hammer und Sichel wehen wird. 
(Zustimmung bei den Kommunisten.) 
Dann wird auch über die Frage der faschistischen 
Polizeipräsidenten und Polizeioffiziere entschieden 
sein, dann wird auch über die Not und das Elend 
der deutschen Arbeiterschaft entschieden sein, 
dann wird das Recht vom Volke ausgehen, aber 
erst dann, wenn Hammer und Sichel als Wahr 
zeichen der siegreichen Revolution über dem 
Roten Hause flattert. 
(Lebhafte Bravorufe und Händeklatschen bei 
den Kommunisten.) 
Vorst.-Stellv. Dr. Gaspari: Weitere Wort 
meldungen liegen nicht vor. Wir kommen zur Ab 
stimmung. 
Wir haben abzustimmen über den Antrag 
Drucks. 237: 
„Die Stadtverordnetenversammlung erhebt 
den schärfsten Protest gegen diese Polizei 
brutalität“ 
— welche gemeint ist, steht im Absatz 1, den ich 
nicht zu verlesen brauche — 
„und fordert die sofortige Amtsenthebung 
Zörgiebels und aller schuldigen Polizeioffiziere.“ 
(Stadtv. Flatau — zur Abstimmung —: Ich 
stelle fest, daß im Ältestenausschuß ver 
einbart worden ist, heute überhaupt keine Ab 
stimmung mehr vorzunehmen.) 
— Davon ist mir nichts bekannt. — 
(Stadtv. Wisnewski: Weitermachen. 
Abstimmung!) 
Wird die Abstimmung nun gewünscht oder wird 
sie nicht gewünscht? 
Ich glaube, wir können abstimmen. Ich bitte 
diejenigen, die für den Antrag Drucksache 237 
sind, die Hand zu erheben. 
(Geschieht.) 
Das ist die Minderheit. Der Antrag ist ab 
gelehnt. 
Stadtv. Flatau (8) — zur Gesch.-Ordn. —: 
Meine Damen und Herren! Wir müssen uns 
einigen, wie wir prozedieren wollen. Nicht von 
einer Fraktion, sondern ganz allgemein ist in 
Vereinbarungen festgelegt worden — ohne einen 
Widerspruch der Kommunisten im Ältestenaus 
schuß —, daß heute die Anträge verhandelt, aber 
nichtabgestimmt werden sollen. Daraufhin 
haben natürlich die Fraktionen disponiert. Wir 
haben ein Anzahl von Mitgliedern unserer 
Fraktion, die heute abend in Versammlungen zu 
reden hatten, vereinbarungsgemäß früher hier 
weggehen lassen, als es sonst der Fall gewesen 
wäre. Ich glaube, wir müssen das Verfahren ein 
halten, das wir einmal festgelegt haben,
	        

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