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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1923 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1923 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Berlin. Oberpostdirektion
Berlin
Title:
Straßenverzeichnis von Berlin : mit Posthinweisen / herausgegeben von der Oberpostdirektion Berlin
Other titles:
Strassenverzeichnis von Berlin
mit den wichtigsten Postbestimmungen
mit Angaben der Zustellpostanstalten
Publication:
Berlin 1941
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2019
Dates of Publication:
1925; 1927; 1930; 1933; 1935-1936; 1938; 1941 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Haupttitel anfangs: Strassenverzeichnis von Berlin
Titelzusatz teils: mit den wichtigsten Postbestimmungen
Titelzusatz teils: mit Angaben der Zustellpostanstalten
ZDB-ID:
2982618-4 ZDB
Berlin:
B 33 Allgemeine Landeskunde: Straßenverzeichnisse
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1936
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek, 2020
Berlin:
B 33 Allgemeine Landeskunde: Straßenverzeichnisse
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15402958
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
Bk 827:1936
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
General Regional Studies

Chapter

Title:
Ferngesprächsgebühren für ein gewöhnliches 3-Minuten-Gespräch in der verkehrsstarken Zeit von Berlin nach dem europäischen Ausland

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1923 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis des 43. Jahrgangs, 1923.
  • Nr. 1/2
  • Nr. 3/4
  • Nr. 5/6
  • Nr. 7/8
  • Nr. 9/10
  • Nr. 11/12
  • Nr. 13/14
  • Nr. 15/16
  • Nr. 17/18
  • Nr. 19/20
  • Nr. 21/22
  • Nr. 23/24
  • Nr. 25/26
  • Nr. 27/28
  • Nr. 29/30
  • Nr. 31/32
  • Nr. 33/34
  • Nr. 35/36
  • Nr. 37/38
  • Nr. 39/40
  • Nr. 41/42
  • Nr. 42/43
  • Nr. 41/42
  • Nr. 43/44
  • Nr. 42/43
  • Nr. 45/46
  • Nr. 47/48
  • Nr. 49/50
  • Nr. 51/52
  • Nr. 53/54
  • Nr. 55/56
  • Nr. 57/58
  • Nr. 59/60
  • Nr. 61/62
  • Nr. 63/64
  • Nr. 65/66
  • Nr. 67/68
  • Nr. 69/70
  • Nr. 71/72
  • Nr. 73/74
  • Nr. 75/76
  • Nr. 77/78
  • Nr. 79/80
  • Nr. 81/82
  • Nr. 83/84
  • Nr. 85/86
  • Nr. 87/88
  • Nr. 89/90
  • Nr. 91/92
  • Nr. 93/94
  • Nr. 95/96/97/98
  • Nr. 99/100
  • Nr. 101/102
  • Nr. 103/104

Full text

264 
30. Mai 1923 
ZENTRALBLATT DER B AU V E R W A LT U N G 
übrigen handelt es sich um die Erweiterung vorhandener Verkehrs 
wege, die Umgehung eng gebauter Dörfer, Erschließung des Landes 
durch Wege zweiter Ordnung und Anlage von Straßenbahnlinien. 
Zwar sind auch die Wasserverkehrsanlagen bereits ziemlich ent 
wickelt; dennoch bedarf es aber in dieser Hinsicht bedeutender Ver 
besserungen und Neuanlagen, wo möglich in Verbindung mit dem 
benachbarten Sheffield. Den Verkehrseinrichtungen sich anpassend, 
sind alsdann die möglichst streng zu scheidenden Industriegelände 
und Wohnviertel plangemäß auszuweisen. 
Von geschichtlicher und künstlerischer Bedeutung ist es, alte 
Bauwerke wie Conisbrough Castle nebst Umgebung, ferner Dörfer 
wie Compsall, Burghwallis, Marr, Hickleton, High Melton und andere 
m ihrer Eigenart zu erhalten; ihre Straßen sind nicht rücksichts 
los zu erweitern, sondern der durchgehende Verkehr ist planmäßig 
umzuleiten. Einige schöne Alleestraßen sind auf alle Fälle zu 
schonen. Vor allem ist aber die ganze Fürsorge für Wohnsiedelun- 
gen nicht auf die Stadt Doncaster zu beschränken. Es ist vielmehr 
geplant, rings um die Zentralstadt einen Ring kleiner Planetenstädte 
anzulegen, die zum Teil die bestehenden Dörfer als Kern vorfinden, 
zum Teil ganz neu zu schaffen sind: sie sollen ihre eigenen Ge 
schäfts- und Verkehrszentren haben und ein eigenes soziales Leben 
besitzen und bewahren, kein Erfordernis des modernen Stadtwesens 
und Stadtlebens darf ihnen fehlen. 
Was Doncaster selbst betrifft, so ist sein würdiger architektoni 
scher Charakter anzuerkennen; sein Straßenplan — römischen Ur 
sprungs — ist klar und leicht erweiterungsfähig. Ein neuer monu 
mentaler Platz für städtische Verwaltungsgebäude und andere öffent 
liche Bauwerke sollte ehestens angelegt, mit der bisherigen Art der 
Zerstreuung der öffentlichen Bauten an vereinzelte Punkte, hier und 
dort, sollte gebrochen werden. Außerdem ist für eine wohlüber 
legte Bauordnung zum Schutze des Straßenbildes und zur Regelung 
der Gebäudehöhen Sorge zu tragen. Auch bedarf es eines würdigen 
Neubaus für den Hauptbahnhof, der alle Eisenbahnlinien in sich ver 
einigt. — 
Wir haben uns mit dem Inhalt des Berichtes etwas eingehender 
beschäftigt, als es der uns an sich fern liegende Gegenstand dürfte 
beanspruchen können, einesteils als Ersatz für die in unserer Quelle 
fehlenden Planzeichnungen, andernteils aber, weil der Gedankengang 
uns manchen beherzigenswerten Hinweis und einzelne neue Gesichts 
punkte vorzuführen scheint. Dahin gehören besonders die Abwen 
dung von der bisherigen Methode der ununterbrochenen Stadterwei 
terung zugunsten der Unwinschen „Distribution“*) und die plan 
mäßige bauliche Ordnung des Anbaues in der näheren und weiteren 
Stadtumgebung durch einen Land-Aufschließungsplan unabhängig 
von der Stadt. Im ersteren Punkte ein allgemeines Urteil zu fällen, 
dürfte kaum angängig sein: eines schickt sich nicht für alle. Immer 
hin aber werden wir zum Nachdenken darüber angeregt, cb wir mir 
unseren in fortgesetzten Eingemeindungen sich äußerndem Verfahren 
überall wirklich auf dem richtigen Wege sind. Was den Grund 
gedanken der Ueberlandpläne betrifft, so ist er uns nicht ganz neu. 
Schon vor Jahren hat Felix Genzmer einen derartigen Plan für Hörde- 
Dortmund entworfen, und Dr. Schmidt in Essen hat in bemerkens 
werter Weise sogar den Versuch gemacht, den ganzen Hauptteil des 
rechtsrheinischen Regierungsbezirks Düsseldorf einheitlich zu be 
arbeiten. Einen praktischen Erfolg haben aber solche Bestrebungen 
unseres Wissens bisher bei uns nicht gezeitigt. Vielleicht liegt das 
an dem Fehlen der geeigneten verwaltungsrechtlichen Organe, da 
ein Zweckverband vieler Gemeinden mit formalen Schwierigkeiten 
mancherlei Art verknüpft ist; vielleicht auch an den sachlichen 
Schwierigkeiten lind Unsicherheiten, mit welchem die Feststellung 
eines weit ausschauenden, wenn auch ,,elastischen“, Ueberland- 
planes für ausgedehnte, vornehmlich industrielle Bezirke zu kämpfen 
hat. Das darf uns aber nicht abhalten, dem überaus wichtigen 
Gegenstände unsere nachhaltige Aufmerksamkeit zu widmen. 
Münster i. Westf. J. S t ii b b c n. 
Löhne und Preise. 
Der Grundpreis für Bleifabrikate (s. a. S. 237 d. Bl.) ist am 17. Mai 
auf 850(1 M und am 23. Mai auf 10 500 M für 100 kg Frachtbasis 
Köln—Gereon festgesetzt worden. 
Tagelohnsätze für Hoch-, Tief-, Beton- und Eisenbetonbauten, 
Groß-Berlin vom 10. Mai ab: Polier 3720 M, Vorarbeiter (Hilfspoliere 
bei Beton) und Maurerpostengeselle 3492 M, Zimmerpostengeselle 
3510 M, Maurergeselle, Zementierer und Eisenarbeiter, Einschaler 
3247 M, Zimmergeselle 3264 M, Putzer und Zementputzer 4037 M. 
Stein- und Kalkträger 3230 M, Betonarbeiter und Kalkschläger 3072 
Mark, Bauarbeiter 3068, Lehrlinge im 1.—3. Lehrjahr 153, 306 bzw. 
459 M (s. a. S. 156 d. Bl.). 
*) Vgl. Städtebauliche Verteilung, Zentralblatt der Bauverwaltung 
1921 Nr. 4L 
Löhne im Tiefbaugewerbe, Groß-Berlin vom 10. Mai ab: Maschi 
nisten I. Kl.-2011 M, desgl, II. Kl., Schlosser, Schmiede und Mon 
teure 1900 M, Maschinisten III. KL, Vorarbeiter, Einsteifer und Rohr 
leger 1828 M, Hilfsmonteure, Hilfsschlosser, Vergießer, Verstricker 
und Muffenmacher 1805 M, Tiefbauarbeiter über 18 Jahre 1798 M, 
unter 18 Jahren 1440 M, ständige Platzarbeiter 1774 M, Hilfsarbeiter 
für Maurer 1805 M, Poliere für die Woche 102 859 M. bzw. 8,6 v H 
des bisherigen Satzes mehr (Ueberstunden 2811 M, Nacht- und Sonn 
tagsarbeit 3359 M), Maurer, Zimmerer, Zementfacharbeiter und Ein 
schaler 1900 M, Schachtmeister für die Woche 102 750 M (Ueber 
stunden 2736 M, Nacht- und Sonntagsarbeit 3283 M), Wächter für 
die Woche (7 Schichten je 8 Stunden) 75 850 M (s. a. S. 213 d. Bl.). 
Höchstpreise für Zement nach Bekanntmachung des Reichs 
kommissars für Zement vom 17. Mai (Reichsanzeiger Nr. 113) vom 
18. Mai ab wieder erhöht: im Gebiet des Norddeutschen Zement 
verbandes 1 888 575 M, des Rheinisch-Westfälischen Zementverbandes 
1 874 975 M und des Süddeutschen Zementverbandes 1 930 575 M für 
10 000 kg (s. a. S. 237 d. BL). 
Richtpreise für Malerarbeiten Groß-Berlin. Infolge der Lohn 
erhöhung vom 12. Mai auf 1800 M die Stunde erhöhen sich die 
am 1. Januar 1923 festgesetzten Preise für: Leimfarbenarbeiten und 
Tapezierungen um das 4%-fache, für Lithopon- und Bleiweißölfarben 
arbeiten um das 3%-fache, für Lackierungen in Ton um das 4-fache, 
für Lackierungen weiß um das 4p4-fache, für Fensteranstrich um das 
5-fache, Fußbodenanstrich um das 6% -fache. Bei Tagelohnarbeiten 
kommen zur Berechnung; 1 Gehilfe ohne Baustoffe 1800 M, hierzu 
85 v H Geschäftsunkosten 1530 M, demnach 1 Stunde — 3330 M 
(s. a. S. 108 d. BL). 
Richtpreis für gebrannten Stückkalk in Bayern vom 22. Mai ab: 
1 320 000 M für 10 t, aufgeladen ab Werk, für mit staatlichen Mitteln 
unterstützten Kleinwohnungsbau 1 240 000 M (s. a. S. 190 d. BL). 
Richtpreise für Dachpappen. Erhöhung. Dachpappe mit 80 er 
Rohpappeneinlage 4000 M, mit 100 er 3350 M, mit 150 er 2350 M, mit 
200 er 1900 M, isolierpappe mit 80 er 5100 M, mit 100 er 4550 M, 
mit 125 er 4000 M, für je 1 qm frei Versandstelle bei waggonweisem 
Bezug. Arbeiten für wenigstens 1000 qm Fläche: 1 qm Klebepapp 
dach mit je einer Lage 100 er und 150 er 14 500 M, 1 qm Kiespapp 
dach wie vor 15 600 M, 1 qm altes Pappdach anzustreichen 1100 M 
(s. a. S. 237 d. BL). 
Ueber die Baustoff-Teuerung bringen wir aus der Frankfurter 
Zei ung vom 5. d. M. folgende auszugsweisen Angaben: 
Juli 
19 T 4 
i.Juli 
3921 
i.Juli 
1922 
i.März 
1923 
aVApril 
1923 
Karbolineum 
0,075 
2-3,5 
8,65 
1700 
1500 
Steinkohlenteer .... 
• 1 kg 
0,05 
1,7-1,9 
6 
1700 
1400 
Verzink\ Rabitzgewebe . 
. 1 qm 
0.50 
45 
29 
2600 
3500 
Spanndraht verz., 3,1mm 
. 1 m 
0.10 
0,27 
29 1 ) 
240 
220 
Drahistifte 1 Zoll . . . 
1 ks 
0,175 
5.80 
35,3 
3500 
3000 
Schiefernägel schwarz . 
• 1 kg 
0,40 
10,00 
37 
5200 
4200 
Bleiweißfarbe 
• 1 kg 
1,40 
16,0 
63 
6200 
7000 
Rohes Leinöl 
• 1 kg 
0,60 
14,0 
120 
5600 
57C0 
Terpe* tin 
• 1 kg 
1,70 
22 
78 
3000 2 ) 
2300 2 ) 
Fußbodenlack ..... 
• 1 kgl 
1,68 
27-32 
92 
8000 
66'4) 
H Izstabgewebe .... 
. 1 qm 
0,70 
7 
56 
3000 
3000 
1 ) 1 kg 2 ) Ersatz 
Amtliche Mitteilungen. 
Preußen, 
Der Hüttendirektor Hubert Hoff ist zum ordentlichen Professor 
an der Technischen Hochschule Aachen ernannt worden. 
Zu nebenamtlichen Bezirks-Wohnungsaufsichtsbeamten sind be 
stellt Regierungs- und Baurat Wißmann bei der Regierung in 
Stade, Regierimgsbaurneister Frank bei der Regierung in Aachen. 
Der Regierungs- und Baurat Meyer beim Kultur-Bauamt in 
Stettin ist an das Kultur-Bauamt in Münster versetzt. 
Die Staatsprüfung haben bestanden: der Regierungsbauführer 
Adolf Hartinann (Hochbaufach); — Hans Borne mann, 
Johannes Grabig (Eisenbahn- und Straßenbaufach). 
Deutsches Reich. 
Im Bereiche des Reichsverkehrsministeriums ist der Regierungs 
bauführer des Ingenieurbaufachs Karl Mecklenburg in Schwerin 
zum Regierungsbaumeister ernannt worden. 
Der Ministerialrat Brandes im Reichsverkehrsministerium 
ist dem Eisenbahn-Zentralamt n Berlin zur Verwendung als Abtei 
lungsdirektor überwiesen. 
Mecklenburg-Schwerin. 
Der Bauassessor Rudolf M ö 11 e r i n g in Lübz ist zum Regie 
rungsbaumeister bestellt worden. 
S<*.LrifUplUnitf : Berlin W(56, Wilhelmstraße 89. FÄr den nichtamtlichen Teil verantwortlich^ F!- Berglus, Berlin. 
l)rn«k find Vflrlav: Ouldo Hackebeil A-GK, Berlin S 14, 8t.»llsohr*th*rstraße 
Nr. 43/44
	        

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