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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Berliner illustrierte Zeitung
Erschienen:
Berlin: Dt. Verl., 1891-1945 -
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Erscheinungsverlauf:
1891, 1. Probenummer (14. December 1891) - 1891, 2. Probenummer (21. December 1891) ; 1.1892 - 29.1920,52; 34.1925,35-52; 44.1935,1-5u.9-10u.12-14u.18-22u.24u.28-52; 45.1936,1-41; 50.1941,1-25
Bestand:
1891, [Probenr.]; 1.1892 - 29.1920
Fußnote:
Mehr nicht digitalisiert
Periodizität: wöchentl.
Weitere Digital. Ausg.: Fulda : Hochschul- und Landesbibl., 2010
-1936, Berlin, Ullstein
ZDB-ID:
2585264-4 ZDB
Schlagworte:
Berlin ; Zeitung ; Familienzeitschrift ; Zeitschrift ; Zeitung
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1897
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Fußnote:
In der Digitalisierungsvorlage fehlen: Heft 1, 2 und 6
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15507949
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften

Ausgabe

Titel:
Nr. 14, 4. April 1897

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1897, VI. Jahrgang, Nr. 3-52 (Public Domain)
  • Nr. 3, 17. Januar 1897
  • Nr. 4, [24. Januar] 1897
  • Nr. 5, 31. Januar 1897
  • Nr. 7, 14. Februar 1897
  • Nr. 8, 21. Februar 1897
  • Nr. 9, 28. Februar 1897
  • Nr. 10, 7. März 1897
  • Nr. 11, 14. März 1897
  • Nr. 12, 21. März 1897
  • Nr. 13, 28. März 1897
  • Nr. 14, 4. April 1897
  • Nr. 15, 11. April 1897
  • Nr. 16, 18. April 1897
  • Nr. 17, 25. April 1897
  • Nr. 18, 2. Mai 1897
  • Nr. 19, 9. Mai 1897
  • Nr. 20, 16. Mai 1897
  • Nr. 21, 23. Mai 1897
  • Nr. 22, 30. Mai 1897
  • Nr. 23, 6. Juni 1897
  • Nr. 24, 13. Juni 1897
  • Nr. 25, 20. Juni 1897
  • Nr. 26, 27. Juni 1897
  • Nr. 27, 4. Juli 1897
  • Nr. 28, 11. Juli 1897
  • Nr. 29, 18. Juli 1897
  • Nr. 30, 25. Juli 1897
  • Nr. 31, 1. August 1897
  • Nr. 32, 8. August 1897
  • Nr. 33, 15. August 1897
  • Nr. 34, 22. August 1897
  • Nr. 35, 29. August 1897
  • Nr. 36, 5. September 1897
  • Nr. 37, 12. September 1897
  • Nr. 38, 19. September 1897
  • Nr. 39, 26. September 1897
  • Nr. 40, 3. Oktober 1897
  • Nr. 41, 10. Oktober 1897
  • Nr. 42, 17. Oktober 1897
  • Nr. 43, 24. Oktober 1897
  • Nr. 44, 31. Oktober 1897
  • Nr. 45, 7. November 1897
  • Nr. 46, 14. November 1897
  • Nr. 47, 21. November 1897
  • Nr. 48, 28. November 1897
  • Nr. 49, 5. Dezember 1897
  • Nr. 50, 12. Dezember 1897
  • Nr. 51, 19. Dezember 1897
  • Nr. 52, 26. Dezember 1897
  • Farbkarte

Volltext

Reihen der Kriegervereine von Berlin und Um⸗ 
gegend. An ihnen fiel besonders der reiche Me⸗ 
daillenschmuck auf, mit dem die Einzelnen geschmück! 
waren. Dann die Innungen, welche durch ihre zum 
Theil sehr alten Fahnen und durch die oft origi 
geklen und künstlerisch ausgeführten Gewerkschafts— 
embleme Interesse erweckten. Erbffnet wurde dieser 
Theil des Zuges durch etwa 100 Meister der 
Schlächterinnung zu Pferde. Das Pferdematerial, 
wie auch die Haltung dieser Herren bewies, daß sie 
durchans keine Sonntagsreiter waren. Es ist be— 
kanntlich ein altes Vorrecht der Berliner Schlächter⸗ 
innung, daß sie jeden öffentlichen Aufzug der Ge⸗ 
werke zu Pferde eröffnen darf. Auch die Klempner⸗ 
innung hatte drei der ihrigen, in rasselnde Blech 
rüstungen gekleidet, zu Pferde gesetzt; die Gold⸗ 
schmiede trugen prachtvolle, alte Geräthe; die 
Schwertfeger eiserne Hellebarden ꝛc. ꝛ⁊c. Die alte 
Innungsherrlichkeit stieg für einen 
kurzen Vormittag wieder Haus der 
Vergangenheit herauf. 
Unter der Gruppe: „Vereine 
für Kunst und Wissenschaft“ ragte 
besonders der Verein Pallas mir 
seinem Ausschnitt aus dem Lands⸗ 
knechtleben des Mittelalters her⸗ 
vor. Eine Abtheilung Trommler 
und Pfeifer — die Trommeln viel 
länger als der längste Cylinder 
im Zuge — und dann ein Trupp 
Hellebardiere. Gleich darauf poltert 
ein gar plumpes Geschütz heran 
und hinter diesem ein Marketender⸗ 
wagen, auf welchem Frau Wirthin 
mit ihren Töchterlein und ein fa⸗ 
moser Alter à Is Falstaff fröhlich 
die Kannen schwingen. Die Kostüme 
echt und stumpf in den Farben, 
nicht in den grellen Tönungen der 
dem Circus entstammenden und 
für den Abend berechneten der 
Bermaniagruppe. Das Ganze 
muthete wie ein lebendig gewordener 
farbiger Holzschnitt in Dürer'scher 
Manier an. Es ging wie ein 
frohes Aufathmen durch die Massen 
auf den Tribünen, als diese ent⸗ 
zückende Gruppe sich vor ihnen 
aufrollte. 
Zwischen Kostüm und Civil 
standen die Gruppen der Post⸗ 
assistenten und Briefträger, der 
Eisenbahner“, die zierliche Modelle 
von Lokomotiven und Bahnwagen 
mit sich führten, und der Turner, 
die in imposanter Menge, in 
dunkler Tuchkleidung und hell⸗ 
grauen, weichen Hüten, antraten 
und namentlich durch ihren schnei⸗ 
digen Marschschritt imponirten. 
Dann aber kam die pièce de 
roͤsistanco des Zuges, die Sport⸗ 
zruppe. Erweckten schon die in 
full-dress erschienenen Ruderer 
allgemeinen Beifall, so steigerte sich derselbe 
bedeutend, als die Radfahrer antraten in ihren 
kleidsamen Klubkostümen, mit ihren entzückend 
mit Blumen dekorirten Rädern. Die Räder 
wurden fast durchgängig an der Hand geführt, 
nur die Bannerträger saßen „hoch zu Rad“. 
Das viel mißbrauchte Wort „schneidig“ konnte auf 
diese Gruppe im besten Sinne Anwendung 
finden. 
Den Beschluß des Zuges machten die in den 
Farben der betreffenden Verbindungen reich deko— 
rirten Wagen der Studenten, in welchen die Char— 
zirten in vollem Wichs die Fahnen führten. 
Innerhalb einer Stunde wälzte sich der gewaltige 
Zug, der 500 Fahnen und 159 Musikkorps mit sich 
führte, am Kaiserpavillon und den Tribünen vor— 
über, eine zwar nicht vollständige, aber immerhin 
myposante Manifestation der Berliner Bürgerschaft. 
Berliner FZllustrirte Zeitung. 
Ner Recitator. 
—— Machdrud verboten.) 
Gein Restaurant mit Damen-Bedienung in 
Berlin. Nicht gerade eines von jenen, über 
8 dessen Thürbogen in unsichtbaren Lettern die 
Vorte stehen: „Ihr, die Ihr hier eingeht, lasset alle 
»offnung draußen“, wo der Gast erst mit dem Wein 
nfängt und die „Damen“ so groß im Animiren 
bie im Trinken sind, sondern eines von den auf 
nittlere Geldbeutel zugeschnittenen, deren Heben 
war auch nicht durchgängig auf die Tugendrose 
AInspruch machen können, die es aber immerhin noch 
richt bis zur höchsten Stufe der — Raffinirtheit 
‚ebracht haben, welche für die eigentlichen Animir— 
neipen Vorbedingung ist. Es ist der solide Schlag 
er Berliner Kellnerin, die zwar auch dem Gambri— 
uus und dem Bachus nicht abhold ist, das Trinken 
Nr. 14. 
hat mit der flachsblonden, sehr, aber sehr korpulenten 
Wirthin bereits die achte Lage ausgeknobelt; sie hat 
echs davon verloren, aber er weiß, daß auch diese 
echs auf sein Konto kommen werden. In der Ecke 
im Ofen — der nicht mehr geheizt ist — erzählt 
ie brünette Emmy zwei „guten Bekannten“ die 
Anfangskapitel eines modernen Berliner Romans: 
Wie ich Kellnerin wurde“, und im Nebenzimmer 
rimmt der Referendar bereits das vierte Mal an 
iesem Abend Abschied von der blonden Merry und 
ie versichert ihm zum ebensovielten Male, daß sie 
8 als „Tusch“ nehmen würde, wenn er wirklich 
chon ginge. Zwischendurch klagt die Wirthin über 
»as „faule Geschäft“, und jedesmal, wenn die Thür 
geht, fliegt ein Schimmer der Erwartung über ihr 
eistes Gesicht, der aber sofort wieder verfliegt, wenn 
s ein Hausirer oder Hausirerin mit Apfelsinen, 
Blumen oder Wachsstreichhölzern, ist. Ach, und wie 
Der Recitator. 
Original⸗Zeichnung von R. Coßmann. 
iher nicht lediglich als Mittel zum Zweck: die Kasse 
es Wirthes — der meistens eine Wirthin ist — 
iach Möglichkeit mit allen erlaubten und unerlaub⸗ 
en Mitteln zu füllen, ansieht. 
Es ist Abend. Draußen regnet's und hier drinnen 
st's gemüthlich, wie der dicke „Baumeister“ — der 
igentlich ein Maurermeister ist und von dem das 
mverbürgte Gerücht geht, daß er — hm! — daß er 
u der Frau Wirthin — hm! — in einem näheren 
Zerhältniß steht, als die anderen Stammgäste. Der 
Baumeister“ gehört ebenso wie der „Referendar“, 
er manchmal auch ein „Assessor“ ist, zum eisernen 
gestandtheil der in diesen „Damen⸗Kneipen“ ver— 
ehrenden Herrenwelt. Es sind sozusagen die 
Renommirgäste, ohne welche diese Kneipen nicht gut 
auszukommen vermögen. 
Wie gesagt, draußen regnet's und drinnen ist's 
zemüthlich. Der Cigarrendampf legt sich in dichten 
Wolken um die Gaskrone. Der Herr Baumeister 
viele dieser Spezis kommen im Laufe des Abends! 
— Wieder geht die Thür. Diesmal ist es kein 
dausirer, aber auch kein „Gast“, das fühlen die 
Damen sofort heraus. Ein Mann mit bartlosem, 
unrasirtem Gesicht, hoher Stirn und grauen Haar— 
trähnen um Schläfe und Nacken. In seine Züge 
haben Frau Sorge, vielleicht auch der „Suff“, tiefe 
Kunen gegraben. Ueber dem speckig glänzenden 
dammgarnrocke trägt er einen dünnen, unendlich 
erschlissenen, jetzt regennassen Sommerüberzieher 
leber die defekten Stiefel legen sich ausgefranste, 
zraue Hosen, in der Hand trägt er einen zerbeulten 
zrauen Hut, dem man es ansieht, daß er schon mehr 
als einmal sich auf dem Straßenpflaster gewälzt hat. 
Mit einer tadellosen Verbeugung tritt der Mann 
über die Schwelle. 
„Ein augenblicklich engagementsloser dramatischer 
Künstler bittet um die gütige Erlaubniß ....“ 
— „Ach wat,“ ruft die abermals in ihren Erwartun—
	        

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