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Berliner Architekturwelt (Public Domain) Ausgabe 16.1914 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner Architekturwelt (Public Domain) Ausgabe 16.1914 (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Schwebel, Oskar
Titel:
Die Sagen der Hohenzollern / von Oskar Schwebel
Ausgabe:
2., stark verm. Aufl.
Erschienen:
Berlin: Liebel, [1886]
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Umfang:
452 Seiten
Schlagworte:
Hohenzollern <Familie> ; Sage ; Anthologie
Berlin:
B 280 Volkskunde: Märchen. Sagen
Dewey-Dezimalklassifikation:
900 Geschichte
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13864412
Sammlung:
Berliner Dialekt, Literatur, Literarisches Leben
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 280/6 b
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
23. Der Große Kurfürst

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Volltext

344 
Bücherbesprechungen von Cornelius Gurlitt. 
(Schluß der Bilcherbesprechungen aus Heft 7.) 
Eine Linie, die „sich schwingt“, ein Balken, der 
„trägt“, ein Pfeiler, der „stützt“, d. h. ein als tätig 
erkanntes, weil in die Farm des Handelns gebrachtes 
Bauglied, wird vom Beschauer verstanden werden, 
wird dem Bau zum Eindruck inneren Lebens, innerer 
Berechtigung verhelfen und wird den Betrachter dazu 
nötigen, den Lebensbedingungen, der “starren Be 
wegung“ im Bau einempfindend nachzugehen, öie zu 
begreifen und dadurch zu einem Gefühl seelischer Be 
friedigung zu gelangen, d, h, dazu, ihn „schön“ zu 
nennen. Nach meiner Ansicht geschieht das nicht, 
weil der Bau „schön“ ist, und auch nicht, weil der 
Beschauer ästhetisch „richtig“ empfindet, sondern weil 
dieser in den Zustand des Verstehens kam, der nicht 
ausschließt, daß er morgen diesen Zustand wieder ver 
liert, daß mithin denn das Subjekt nicht mehr mit Be 
hagen das Objekt betrachtet, es also nicht mehr für 
„schön“ erklärt, gleichviel, ob Tausende jetzt seinen 
früheren Standpunkt einnehmen. Er ist eben „weiter“! 
Nicht das technische Verständnis hilft dem Be 
schauer bei der ästhetischen Betrachtung. Der Ge 
schmack ist die Fähigkeit, in das ästhetische Ver 
ständnis leicht und sicher einzudringen, das technische 
Verständnis aber hat mit Geschmack nichts zu tun. 
Nicht weil der Techniker die Abmessungen des Quer 
schnittes einzelner Bauglieder oder die Notwendigkeit 
einzelner Verstrebungen oder Versteifungen versteht 
oder sogar zu berechnen vermag, hat er den Ge 
schmack, der zum Schaffen oder Verstehen des Eisen 
baues gehört. Diese technische Kenntnis hilft ihm 
nichts nach dieser Seite. 
Das beweist die künatierische Minderwertigkeit zahl 
reicher technisch hervorragender Werke. Die ent 
scheidende Aufgabe des künstlerisch schaffenden Inge 
nieurs liegt in der Fähigkeit durch Linien und Ver 
hältnisse ausdrucksvoll zu sprechen, sich verständlich 
zu machen, dahin zu wirken, daß eine Eisen brücke den 
Fluß, das Tal „überspannt,“ „sich darüber breitet,“ die 
Einsenkung „überschreitet“, das heißt also, daß der 
Eindruck eines Tuns, einer stetig sich vollziehenden 
Arbeit des Bauwerkes im Beschauer erweckt wird. 
Das künstlerische Schaffen im Eisenbau hat daher 
auch nichts zu tun, mit den Schmuckformen. Ob ein 
Torbau an einer ELsenbrücke an sich schön sei oder 
nicht, gehl die Brücke nichts an. Es kann ästhetisch 
bedeutungsvoll werden, wenn er ein Teil des Aus 
druckes der in der Brücke wirkenden Kraft ist, etwa 
zum Emporhalten von Ketten dient, oder wenn er einen 
besonderen auf die Brücke bezüglichen Zweck zum 
Ausdruck bringt, z. B. die Verteidigung gegen feind 
liche Angriffe. 
Mir scheint auch die Frage ob der Architekt oder 
der Ingenieur Anteil am technischen Werke haben 
soll, nicht eben bedeutungsvoll. Der Architekt, der 
die „Schmuckformen“ änbringt, ist jedenfalls meist 
von Übel: Er erläutert nicht die lebendigen Kräfte, 
sondern verschleiert sie meist. Aber künstlerisch 
empfinden muß jeder, der ein technisches Werk 
schaffen will, das heißt, er muß aus einer Verstellung 
der den Bau bedingenden Kräfte und Widerstände 
hinaus ein in sich klar verständliches und darum tun 
lichst einfaches Werk zu schaffen suchen, das zu 
handeln scheint, nämlich zu „stehen“, zu. „halten“, zu 
„tragen“ usw. 
Ich habe mich lange mit Dingen aufgehalten, die 
in den beiden Arbeiten sich nicht finden. Die beiden 
Autoren sind Männer der Praxis und arbeiteten für 
diese. Ihnen kam es auf umfassende Kenntnis des 
Materials und auf technisch richtige Gliederung an. 
Den Schaffenden haben sie damit gute Unterlagen 
geboten, die gewiß reichlich benutzt werden. 
Georg Metzendorf, E. Brinckmann und Rath, 
Margarethe Krupp-Stiftung für Wohnungsfürsorge 
Margarethenhöhe bei Essen, Darmstadt, 
Alexander Koch 1913. 
Zu den alteren Siedlungen der Kruppschen Werke 
ist neuerdings Margarethenhöhe hinzugekammen, ein 
Arbeiterviertel auf einem von Einsenkungen durch 
zogenen Hügel, auf dem die Planung von vornherein 
zu bewegter Linienführung der Straßen und weithin 
zu malerischer Gruppierung der Häuser führte. Mußte 
doch eine stattliche Brücke von 272 m Länge und 13 m 
Höhe den Zugang zu dem Baugelände schaffen. Auf 
dem so erschlossenen Gebiete sind bis jetzt 300 Woh 
nungen 211m Mietpreise von 300—480 Mk. errichtet 
worden, über deren Ausbildung das reich illustrierte 
Werk Auischluß gibt. Es zeigt, wie geschickt Metzen- 
dorf mit einfachen Mitteln gute Wirkungen zu er 
zielen weiß und wie mehr und mehr im Vorherrschen 
ruhiger Massen der Reiz gesucht wird. Die Anlage 
ist noch keineswegs abgeschlossen; man rechnet damit, 
die Zahl der Häuser auf 2000 — 2500 zu. vermehren, 
die der Einwohner auf 12 —iöooo. Die Höhe der 
Mietpreise deckt sich etwa mit denen einer in Essen 
tätigen Gemeinnützigen Spar- und Baugenossenschaft, 
steht gleich den dort geforderten aber um fast ein 
Drittel unter den auf dem Essener Wohnungsmarkte 
gezahlten. Arbeitet die Margarethe Knipp-Stiftung 
doch mit einem geschenkten Kapital van 1 Million 
Mark, aus dem man eine Verzinsung von heraus 
zuwirtschaften gedenkt. Möge man, so sagt Beige 
ordneter Rath atn Schluß seiner wirtschaftlichen Be 
trachtung, noch so verschieden über ZweckmUßigkeit 
und Umfang öffentlicher und privater sozialer Be 
strebungen denken, so habe doch die Stiftung keine 
Gegner, gewinne vielmehr jmtner mehr Freunde in 
Essen und von weit her. Die künstlerische Höhe des 
Geschaffenen wird auch ihrerseits dazu beitragen, die 
Zahl dieser Freunde zu vermehren. Das Buch ist 
trefflich ausgestattet. 
Hugo Rahtgens, Die Kirche St. Maria im 
Kapitol zu Köln. Düsseldorf, L. Schwann, 1913. 
Dr.-Ing. Rahtgens ist die Bearbeitung der Kölner 
Kirchen für das unter Clemens’Leitung herausgegebene 
Inventarisationswerk im wesentlichen zugefallen und 
hatte dort Gelegenheit, über die Geschichte der die 
meisten Rätsel bietenden Kirchen der Stadt, über 
St. Gereon und Sri Maria im Kapitol, sich zu äußern. 
Jedoch glaubte er dem letzteren dieser Werke noch 
eine besondere Studie widmen zu müssen, nachdem 
die Stadt Köln und der Verein für Denkmalpflege 
und Heimatschutz ihre Mittel zu weiteren Studien, 
namentlich auch zu Grabungen geboten hatten. Seine 
Untersuchungen hat er in einem stattlichen Bande von 
Z2i Seiten mit 22 Tafeln und 149 Textabbildungen 
gesondert herausgegeben. Aus früheren Publikationen 
Rathgens sind wir bei ihm große Sorgfalt und weiten 
Überblick gewohnt und so kann man denn auch das 
neue Werk in der Zuversicht in die Hand nehmen, 
daß, soweit uti3 überhaupt Quellen zugänglich sind, 
diese in sachgemäßer Weise, vorsichtig und doch er 
schöpfend zur Erforschung der Bangeschichte benutzt 
sind. 
So weist zunächst Rahtgens nach, daß die Kirche
	        

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