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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Contents: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)

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Periodical

Other:
Rellstab, Ludwig
Title:
Berlin : eine Wochenschrift / redigiert von Ludwig Rellstab
Publication:
Berlin: Duncker & Humblot 1835
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1.1835 ; damit Erscheinen eingestellt
ZDB-ID:
2926802-3 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1835
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13261691
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 1/109:1835,1 und B 1/109:1835,2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
[Band 2]

Issue

Title:
No. 42, 17. October 1835

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1916, XXV. Jahrgang, Nr. 1-53 (Public Domain)
  • Nr. 1, 2. Januar 1916
  • Nr. 2, 9. Januar 1916
  • Nr. 3, 16. Januar 1916
  • Nr. 4, 23. Januar 1916
  • Nr. 5, 30. Januar 1916
  • Nr. 6, 6. Februar 1916
  • Nr. 7, 13. Februar 1916
  • Nr. 8, 20. Februar 1916
  • Nr. 9, 27. Februar 1916
  • Nr. 10, 5. März 1916
  • Nr. 11, 12. März 1916
  • Nr. 12, 19. März 1916
  • Nr. 13, 26. März 1916
  • Nr. 14, 2. April 1916
  • Nr. 15, 9. April 1916
  • Nr. 16, 16. April 1916
  • Nr. 17, 23. April 1916
  • Nr. 18, 30. April 1916
  • Nr. 19, 7. Mai 1916
  • Nr. 20, 14. Mai 1916
  • Nr. 21, 21. Mai 1916
  • Nr. 22, 28. Mai 1916
  • Nr. 23, 4. Juni 1916
  • Nr. 24, 11. Juni 1916
  • Nr. 25, 18. Juni 1916
  • Nr. 26, 25. Juni 1916
  • Nr. 27, 2. Juli 1916
  • Nr. 28, 9. Juli 1916
  • Nr. 29, 16. Juli 1916
  • Nr. 30, 23. Juli 1916
  • Nr. 31, 30. Juli 1916
  • Nr. 32, 6. August 1916
  • Nr. 33, 13. August 1916
  • Nr. 34, 20. August 1916
  • Nr. 35, 27. August 1916
  • Nr. 36, 3. September 1916
  • Nr. 37, 10. September 1916
  • Nr. 38, 17. September 1916
  • Nr. 39, 24. September 1916
  • Nr. 40, 30. September 1916
  • Nr. 41, 8. Oktober 1916
  • Nr. 42, 15. Oktober 1916
  • Nr. 43, 22. Oktober 1916
  • Nr. 44, 29. Oktober 1916
  • Nr. 45, 5. November 1916
  • Nr. 46, 12. November 1916
  • Nr. 47, 19. November 1916
  • Nr. 48, 26. November 1916
  • Nr. 49, 3. Dezember 1916
  • Nr. 50, 10. Dezember 1916
  • Nr. 51, 17. Dezember 1916
  • Nr. 52, 24. Dezember 1916
  • Nr. 53, 31. Dezember 1916
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Full text

Wenn das letzte Schiff aus Kiel die Brücke ver— 
lassen hatte, gingen die tapferen Frauen nach Haus. 
stumm und tränenlos. Niemals hörte man eine 
weinen. Ihr Heldentum war nicht geringer als das 
ihrer Männer, Söhne und Brüder, die auf den 
Schiffen ihren harten Dienst verrichteten oder im 
Schützengraben lauerten und nachts, von der Müdig— 
eit bezwungen, seligen Schlaf fanden. Die Frauen 
agen wach und blickten starr in das Dunkel. Wenn 
ihnen bisweilen das Herz allzu schwer wurde, bissen 
ie die Zähne zusammen und zogen die Decke über 
den Kopf. 
Als Stürme und Herbstregen über das Land 
gingen, verringerte sich die Schar der Frauen, die sich 
auf der Brücke versammelte. Es gab manche, die 
leine Nachrichten mehr erwarteten. Sie hatten schon 
die Gewißheit, daß ihr Schicksal sich erfüllt hatte. 
Wenn irgendwo ein Schiff mit wehender' Flagge 
unterging, wurde es still und einsam in vielen kleinen 
düusern an der Förde. Einige Frauen kamen auch 
nicht mehr auf die Kitzeberger Brücke, weil sie die 
Abendstunden zu Hilfe nehmen mußten, um Brot zu 
schaffen. 
Lilian Schlüter erschien immer noch, bei jedem 
Wetter. Der Weg zur Brücke war ihr Erholung und 
Bedürfnis geworden. An einem stürmischen Oktober⸗ 
abend traf sie nur eine einzige Frau, die fröstelnd 
und vom Wind zerzaust an einem Pflock lehnte. Es 
war Frau Seiffert, die Krämerin, deren Mann mit 
der „Köln“ untergegangen war. 
„Guten Abend, Frau Seiffert,“ grüßte Lilian. 
„Was machen Sie hier bei dem Hundewetter?“ 
Die Einsame antwortete, sich entschuldigend: „Ich 
lann nicht schlafen, Frau Schlüter. Es leidet mich 
nicht zu Haus.“ Sie senkte ihre Stimme und flüsterte 
geheimnisvoll: „Und außerdem, man kann ja nicht 
wissen, vielleicht kommt gerade heut mein Mann 
zurück.“ Die arme Frau wollte nicht an den Tod 
ihres Mannes glauben. 
„Haben Sie irgendwelche Nachrichten bekommen, 
Frau Seiffert?“ fragte Lilian freundlich, da sie die 
Wahnidee der Verwirrten kannte. 
„Nee, Nachricht habe ich nicht,“ erwiderte die 
Krämerin lächelnd. „Ist auch schwer möglich, sollte 
man meinen. In der Liste der Geretteten steht mein 
Mann auch nicht, das ist schon wahr, aber das be— 
weist nichts. Sagen Sie selbst, Frau Schlüter.“ 
„Das beweift nichts,“ bestätigte Lilian voll 
Mitleid. 
„Aber ich bin gar nicht bange, Frau Schlüter. 
Ich weiß, wie gut Seiffert schwimmen kann. Wie 
ein Goldbutt, sage ich Ihnen. Seiffert ertrinkt nicht.“ 
Dann schwieg sie und blickte beharrlich mit scharfen 
Augen über das Wasser. 
Nach einer Stunde entschloß sich die Frau, heim— 
zugehen. 
Gute Nacht, Frau Schlüter,“ sagte sie seufzend. 
„Heut kommt Seiffert wohl nicht mehr.“ 
Sie stapfte langsam über die regennasse Brücke 
und verschwand in der Finsternis. 
In dieser Nacht konnte die junge Frau Schlüter 
lange keinen Schlaf finden. Sie wälzte sich ruhelos 
im Bett und dachte immerzu an Hubert. Wo war 
er jetzt? Was tat er? Lebte er in dieser Stunde 
noch? Der Tod schritt durch die Welt, ein unermüd⸗ 
licher Schnitter. 
Als sie endlich einschlief, erlebte sie einen grauen— 
vollen Traum. Sie sah ihren Mann auf einem Acker 
lijegen, zwischen zwei Schütengräben. Die Kugeln 
und Granaten gingen über ihn hinweg, aber er 
konnte sich nicht rühren, und niemand vermochte ihm 
zu helfen. Er lag auf dem Rücken, mit offenen Augen, 
die in irrsinniger Angst zum Himmel blickten, und 
stöhnte. Er stöhnte so laut, daß Lilian es bis in ihr 
Zimmer hören konnte. Er stöhnte so laut, daß Lilion 
dus ihrem Traum gerissen wurde. Ein furchtbares 
Entsetzen krampfte ihr Herz zusammen, denn obwohl 
fie waͤch war, hörte sie noch imnier das Stöhnen des 
Verwundeten. Sie lag regungslos da, und ihr Kör— 
per war steif und kalt wie Eis. 
Die graue Dämmerung eines verdrießlichen 
derbstmorgens fiel in das Zimmer. Ein heiserer 
Zahn krähte irgendwo. Dann bellte ein Hund, kurz 
und abgehackt. 
Lilian kam langsam wieder zu sich. Das Stöhnen 
war nicht mehr zu hören. Sie verließ das Bett 
und blickte verstört um sich. Alles war unverändert. 
Sie stand in dem Zimmer des kleinen Hauses, das 
Baumeister Hohrot aus Kiel erbaut hatte. Obwohl 
sie erkannte, wo sie war, konnte sie Traum und Wirk⸗ 
lichkeit nicht abgrenzen. Das Stöhnen lag immer 
noch in ihren Ohren und klang in ihrem Blut 
vider. 
Berliner Illustrirte Zeitung. 
Sie kniete nieder und versuchte zu beten. Mil— 
ionen von Müttern, Frauen und Schwestern heben 
hre Hände zum Himmel, dachte Lilian. Alle bitten 
im Hilfe, um Trost, um Erbarmen und Sieg, Freunde 
ind Feinde. Zu wem bete ich? fragte sie und ließ die 
Urme fallen. Wer hört mich? Wer spricht mir Mut 
u? Taub und stumm ist der Himmel. Ungehört 
nersinken die flehenden Rufe der Menschen im öden 
Weltraum. 
Sie stand auf und sah finster vor sich hin. Und 
da geschah es, daß Lilian Schlüter Antwort auf ihre 
trozigen Fragen erhielt, eine so wunderbare und 
elige Antwort, daß sie Gottes Stimme zu hören ver⸗ 
neinte. Es war ihr, als fühlte sie ein zweites Herz 
n ihrem Körper schlagen. Sie begriff, daß sie Mutter 
verden sollte. 
Jetzt konnte Lilian Schlüter beten. 
Als sie ihr Gebet beendet hatte, wurde ihr klar, 
vas sie zu tun hatte. Sie vermochte nicht länger in 
»em einsamen Häuschen zu bleiben. Die Erinnerung 
in den Traum dieser Nacht trieb sie hinaus. Wenn 
ie noch länger hier verweilte, würde sie wahnsinnig 
vie Frau Seiffert, die jeden Abend auf der Brücke 
tand, um ihren Mann zu erwarten. * 
Sie packte einen kleinen Koffer, verschloß das 
zaus und fuhr früh am Morgen nach Kiel. Sie gine 
zum Bahnhof und erkundigte sich bei den Soldaten 
ie vor der Halle Wache standen, wann ein Zug nach 
kckernförde abgelassen würde. — 
Als Lilian in Eckernförde eintraf, fragte sie nach 
»em Haus der Witwe Schlüter. Man wies ihr den 
Weg. Sie schritt, den Koffer in der Hand, über die 
otige Landstraße, die im Nebel verschwand. Der 
Wind sang in den Telegraphenstangen. Grau und 
raurig war die Landschaft, aber in Lilians Herz 
trahlte heitere Zuversicht. 
Vor dem kleinen, häßlichen Haus mit den zwei 
nürrischen Fenstern blieb sie bewundernd stehen. 
dier ist er geboren worden, dachte sie beglückt. Wenn 
s Gott will, soll auch sein Kind hier das Licht der 
Welt erblicken. 
Sie trat entschlossen über die Schwelle und fragte 
die alte Frau, die in der Ecke stand und Geschirr 
vusch: 
„Bist Du Antie Schlüter?“ 
„Die bin ich. Was willst Du?“ antwortete die 
Alte unfreundlich. 
„Ich bin Deine Tochter.“ 
„Ich habe keine Tochter,“ knurrte Antje. 
„Ich bin Hubert Schlüters Frau, also bin ich 
Deine Tochter,“ sagte Lilian fröhlich. 
Ein wunderliches Zucken ging über das Gesicht 
der alten Frau. „Putz' Dir die Stiefel draußen ab,“ 
befahl sie. „Du machst mir die Küche ödreckial“ 
„Ja, Mutter.“ 
Die Iũnfßzig Bücher 
Vie Zintzin Gũche 
Bandn 
Paris 1870/741 
Slimmen aus der belagerten Stadi 
* 
Band II 
Der junge Fritz in Rheinsberg 
* 
Band Md 
Maria Theresia, Familienbriefe 
* 
Band MWV 
E. T. A. Hofsmann / Berliner Novellen 
4 
Band v 
Oesterreichische Novellen 
* 
Band VI 
Herodot / Orientalische Königsgeschichten 
—— 
Aeder Band gebunden 8 Pfennũs 
——— 
ο 
REÆMIINM 
— —— 
— 
— 
4 
Nr. 
Lilian ging vor die Tür und reinigte sich di 
Schuhe. 
Antje Schlüter stand wie betäubt da und dacht: 
iber das Glück nach, das ihr widerfuhr. Da kan 
so eine schöne junge Frau in das Haus geschneit unt 
war gar nicht stolz und sagte Mutter zu ihr. Und 
hr altes, sprödes Herz wurde ganz weich un' 
zärtlich. 
Sie wischte ihre Hände an der Schürze ab und 
ttreckte sie Lilian entgegen, die wieder eingetreten war 
„Sei mir willkommen,“ sagte sie unbeholfen. 
„Ich danke Dir, Mutter,“ erwiderte Lilian und 
üßte die alte Frau auf die Wange. Dieser Kuß er 
schütterte Antje Schlüter mehr als irgend etwas auf 
der Welt. Sie mußte alle Kraft zusammennehmen 
um nicht in Tränen auszubrechen. 
„Ich wollte Dich fragen, Mutter, ob ich jetzt be 
Dir bleiben darf?“ 
„Du darfst gern hier bleiben, aber es ist arw 
und einfach bei mir.“ — 
„Nirgends ist es schöner als hier,“ erklärt— 
Lilian mit leuchtenden Augen. 
Da mußte Antje Schlüter beinahe lächeln. Sie 
zeigte der Schwiegertochter das Zimmer, das sie ihn 
einräumen wollte. „Hier kannst Du wohnen, wenr 
es Dir recht ist.“ 
„Wie schön ist es hier,“ lobte Lilian. 
„Hubert schlief auch immer hier, wenn er zu 
mir kam.“ 
Nun hätte Lilian dieses engbrüstige, weißge— 
tünchte Zimmer mit keinem Palast vertauschen mögen. 
Zie trug sogleich ihren Koffer herein und begann 
wuszupacken. Nach einigen Stunden fühlte sie sich 
o heimisch, daß es ihr schien, als hätte sie niemals 
rgendwo anders gewohnt als in diesem letzten Häus— 
hen an der Eckeruförder Bucht. 
Als der frühe Herbstabend anbrach, saßen die 
zeiden Frauen einträchtig in der Küche beim Herd, 
in dem das Feuer lustig knisterte. Draußen heulte 
der Sturm und zerrte an Tür und Fenstern. Wenn 
der Wind schwieg, hörte man das Brüllen der See 
die ihre Wellen gegen den Strand schleuderte. 
Antje Schlüter setzte den Kaffeekessel über das 
Feuer und sagte nachdenklich: „Ich bin immer allein 
gewesen, aber jetzt freue ich mich, daß Du zu mir ge— 
kommen bist.“ 
Lilian griff nach der Hand der alten Frau und 
flüsterte dankbar: „Nun wollen wir gemeinsam au 
Hubert warten.“ 
XXIX. 
Als Clara Spreckelmann den Brief las, in dem 
Graf Hoyer mitteilte, daß ihr Bruder Karl bei 
Fresnoy gefallen war, hatte sie ein Kältegefühl, das 
ihr das Blut in den Adern erstarren machte. Sie 
verspürte keinen wahrnehmbaren Schmerz, sondern 
nur eine eisige, narkotische Betäubung, die eine selt— 
same Empfindungslosigkeit bewirkte. 
Sie stand unbeweglich auf der Terrasse, den Brief 
in der Hand und blickte mit brennenden Augen in 
das Weite. Es war ein schöner Spätherbsttag, und 
zum letztenmal strahlte die Sonne, als wollte fie den 
Frühling vortäuschen. Die Bäume im Garten waren 
fast kahl, und auf den braunen Wiesen standen die 
Herbstzeitlosen, im giftigen Lilakleid und Abschied 
verkündigend. 
Vielerlei Erinnerungen an den Bruder überfielen 
Clara. Er war immer ein stiller, bescheidener Mensch 
gewesen, friedlich und kunstliebend, dem niemand 
hätte voraussagen mögen, daß er mit Waffen in der 
Hand auf einem Schlachtfeld sein Leben laffen würde. 
Sie erinnerte sich des Abends, da er nach Kiel gekom— 
men war und voll Stolz sein Buch über den alten 
Maler dem Vater überreicht hatte. Wie unfreundlich 
und bitter Vater damals gewesen war! Aber Kari 
hatte kein böses Wort und keinen scheelen Blick für 
den Vater gehabt. Sie erinnerte sich des Spazier— 
ganges, da er sie in rührender Verlegenheit gebeten 
hatte, für ihn bei Elisabeth Ahrbecker zu werben. 
Wie weit lag das alles zurück! Wie in einem an— 
deren Leben. 
Ihr Blick blieb an der Holtenauer Hochbrücke 
hängen. „Schwingt sie nicht wie ein stürmischer 
Schrei durch die Luft?“ hatte Karl einmal zu ihr 
gesagt. 
Ihre Augen wanderten zu der Heikendorfer 
Mühle, deren grüne, moosige Flügel in den blauen 
Himmel hineinstachen. „Schön ist unsere Heimatl“ 
hatte Karl gejauchzt. 
Mit einmal begriff Clara, wofür ihr Bruder ge— 
storben war. Für die Holtenauer Brücke, für die 
Heikendorfer Mühle, für die Heimat hatte er sein 
Leben hingegeben. Ihre Erstarrung löste sich und
	        

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