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Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Ausgabe 1937 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Amtliche Nachrichten des Polizeipräsidiums in Berlin (Public Domain) Ausgabe 1937 (Public Domain)

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber:
Berlin
Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin
Unterreihe:
Teil 12, Ernährungs- und Kriegswirtschaft
Weitere Titel:
Dienstblatt des Magistrats von Berlin / Ernährungs- und Kriegswirtschaft
Erschienen:
Berlin 1945
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Erscheinungsverlauf:
1939-1945 nachgewiesen
ZDB-ID:
3058988-5 ZDB
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1940
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2021
Berlin:
B 767 Staat. Politik. Verwaltung: Senatsbehörden. Magistratsbehörden. Landesbehörden
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15428844
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Kapitel

Titel:
B. Haupternährungsamt

Kapitel

Titel:
7. Verbrauchsregelung für Tiere (Futtermittel)

Schnellzugriff

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  • Plenarprotokoll (Public Domain)
  • Ausgabe 1977, 7. Wahlperiode, Band III, 46.-74. Sitzung (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Sach- und Sprechregister
  • Nr. 46, 13. Januar 1977
  • Nr. 47, 20. Januar 1977
  • Nr. 48, 3. Februar 1977
  • Nr. 49, 10. Februar 1977
  • Nr. 50, 24. Februar 1977
  • Nr. 51, 10. März 1977
  • Nr. 52, 17. März 1977
  • Nr. 53, 21. April 1977
  • Nr. 54, 28. April 1977
  • Nr. 55, 30. April 1977
  • Nr. 56, 2. Mai 1977
  • Nr. 57, 12. Mai 1977
  • Nr. 58, 12. Mai 1977
  • Nr. 59, 26. Mai 1977
  • Nr. 60, 2. Juni 1977
  • Nr. 61, 9. Juni 1977
  • Nr. 62, 30. Juni 1977
  • Nr. 63, 21. Juli 1977
  • Nr. 64, 25. August 1977
  • Nr. 65, 8. September 1977
  • Nr. 66, 22. September 1977
  • Nr. 67, 1. Oktober 1977
  • Nr. 68, 20. Oktober 1977
  • Nr. 69, 27. Oktober 1977
  • Nr. 70, 10. November 1977
  • Nr. 71, 24. November 1977
  • Nr. 72, 7. Dezember 1977
  • Nr. 73, 8. Dezember 1977
  • Nr. 74, 9. Dezember 1977

Volltext

Abgeordnetenhaus von Berlin — 7. Wahlperiode 
73. Sitzung vom 8. Dezember 1977 
daß dem Regierenden Bürgermeister Stobbe das entgegen 
gebracht wird, was sicherlich in vergleichbaren Situationen 
auch anderen entgegengebracht würde, nämlich ein gewisses 
Wohlwollen von seiten der Publizistik, weil es sich ja um einen 
neuen Besen handelt. Dieses ist feststellbar, dieses ist nicht 
übersehbar. Aber es ist etwas Auffallendes heute passiert von 
dem ersten Beitrag des Regierenden Bürgermeisters bis zu dem 
letzten des Herrn Sund; Früher hat man immer andere dazu 
benutzt, um sich beweihräuchern zu lassen, 
(Abg. Feilcke; Ja!) 
heute übernehmen die Senatsmitglieder — vor allem der Re 
gierende Bürgermeister — diese Funktion selber. 
(Beifall bei der CDU) 
Man sieht sie förmlich mit dem Weihrauchfaß durch das Ge 
lände laufen und sich selber einhüllen in diesen Nebel. 
(Abg. Schmitz: Unpreußisch! und weitere Zurufe von 
der CDU) 
Kommen wir doch an dieser Stelle zur Sache; Wenn es Malai- 
sen-Stimmung gegeben hat, die beklagt worden ist, und Sie hat 
es gegeben und sie gibt es zum Teil noch, dann liegt das doch 
nicht daran — damit würden wir uns selber überschätzen —, als 
habe die Opposition das nicht nur erfunden, sondern würde das 
sich nur so lange fortsetzen, als die Opposition Derartiges fest 
stellt. Die Fakten haben einfach dafür gesprochen, daß es zu 
solchen Urteilen kommen mußte, und Sie, meine Damen und 
Herren, haben ja auch gewisse Konsequenzen daraus gezogen. 
Ich will nur zwei nennen: Sie haben doch nicht von ungefähr 
im Laufe der Zeit den Regierenden Bürgermeister und auch 
einige Senatoren gewechselt. Dieses Programm WAP ist ja 
auch nicht von ungefähr gekommen, sondern Sie haben doch 
dieses im Grunde nur gemacht — wenn man einmal von den 
wahltaktischen Gesichtspunkten absieht, die zweifellos vor 
handen sind —, weil Sie festgestellt haben, in bestimmten Teil 
bereichen sowohl regional auch auch sachlich ist der Zustand 
in Berlin so miserabel, daß Sie dafür etwas Gezieltes tun müs 
sen. Insofern ist es zu Recht vermerkt worden — Herr Dr. Rieb- 
schläger hat es bestritten —, daß dieses WAP-Programm 
eigentlich primär das Eingeständnis darstellt, daß die Sozial 
demokraten in langen Jahren ihrer Verantwortung in Berlin 
für eine Ungleichheit der Werte in den einzelnen Bezirken 
Sorge getragen haben, wenn Sie das selber so feststellen. 
Niemand kann Sie daraus entlassen. Und die Frage ist, warum 
das so gekommen ist. Jetzt macht der Regierende Bürger 
meister seine Reisen durch die Bezirke — schlimm genug, 
wenn er es jetzt erst macht. Hätten Sie es früher gemacht, 
wäre es vielleicht nicht notwendig gewesen, vor der Bevölke 
rung ein Wertausgleichsprogramm zu veranstalten. 
Nun, meine Damen und Herren, ich will einmal sagen, es 
gibt keine Veranlassung, von einer Tendenzwende zu 
sprechen, sondern es gibt einige Faktoren psychologischer 
Natur, die in manchen Köpfen Derartiges hervorrufen. Zu 
Recht, Herr Regierender Bürgermeister, haben Sie von einer 
psychologischen Tendenzwende gesprochen; denn Sie können 
mit Fug und Recht nicht davon sprechen, daß es eine Tendenz 
wende im Hinblick auf die Tatsachen gäbe. Dieses gibt es nicht. 
Es mag Ihre Hoffnung sein, zu sagen, dieses gibt es noch nicht. 
Wie sehen denn die Tatachen aus? Herr Dr. Riebschläger hat 
versucht, hier nun wieder Klippschule zu machen, indem er 
andere als Klippschüler bezeichnete, was die Arbeitslosen 
statistik anbetrifft. Es kann ein ernst zu nehmender Faktor, der 
schon angesprochen wurde, hier gar nicht übersehen werden: 
Früher wußte jedermann, die Arbeitslosenzahlen in Berlin sind 
deshalb relativ geringer als im Bundesgebiet, weil zwei Fak 
toren in Berlin dafür Sorge getragen haben: Die Überalterung 
und der hohe Anteil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst, 
die diesem Prozeß der Arbeitslosigkeit nicht unterworfen sind, 
so daß also aus gutem Grund die Arbeitslosigkeit immer ge 
ringer war als im Bundesgebiet. Und heute ist sie höher. Das 
heißt, diese Faktoren schlagen nicht mehr durch. An sich ist 
das ein ganz schlimmer Sachverhalt, wenn hier festgestellt 
werden muß, daß trotz dieser mildernden Faktoren in Berlin 
die Arbeitslosigkeit erheblich höher ist. Das muß man Ihnen 
sagen und vor dem Hintergrund sehen, daß die Sozialdemo 
kraten immer gesagt haben, das primäre Ziel ihrer Politik 
im wirtschaftlichen Bereich sei die Vollbeschäftigung! Da 
haben Sie nun Zeit gehabt auf Bundesebene und auch in Berlin 
seit langen, langen Jahren, dieses Ziel zu erreichen. Ganz im 
Gegenteil; An dem Punkt, wo, Sie die erste Priorität gesetzt 
haben, haben Sie das totale Versagen zu konstatieren. Und 
daraus kann Sie auch niemand entlassen. 
(Beifall bei der CDU) 
Sicherlich, heute hat man wieder von Herrn Lüder das Be 
mühen gehört: Wenn es um solche Dinge geht, ist immer die 
Wirtschaft schuld, der Senat kann nichts dazu tun. Wenn es 
aber um Erfolge geht, auch wenn es Erfolge der Wirtschaft 
sind, dann hat der Senat das verbrochen. — 
(Beifall bei der CDU) 
So geht das doch nun weiß Gott nicht! Wir wissen doch alle, 
daß die Einflußmöglichkeiten des Senats in diesem Bereich 
nur mittelbar sind; aber auch der mittelbare Einfluß kann ganz 
erhebliche Auswirkungen haben. 
(Abg. Hucklenbroich: Ludwig Erhard hat ganz andere 
Erfahrungen gemacht!) 
Und das hat etwas mit dem weiteren Thema zu tun, das der 
Regierende Bürgermeister hier angesprochen hat, wo er den 
Versuch machte — ich muß eigentlich sagen, den kläglichen 
Versuch machte —, in die Offensive zu gehen, die Flucht nach 
vorn anzutreten: Nun gucken Sie doch mal auf die CDU, da 
steht in der „Frankfurter Allgemeinen" so ein schöner Ar 
tikel drin, den sollten Sie sich einmal zu Gemüte führen. — 
Haben wir gestern schon gemacht, Herr Regierender Bürger 
meister, war insofern nicht nötig. Aber schauen Sie einmal, 
was Sie gemacht haben. Sie haben einmal gesagt: Bei Euch 
gibt es auch Diskussionen. — Finde ich ganz gut, die gibt es 
sogar in bestimmten Bereichen, nicht nur zur Personenfrage, 
wer also der nächste Kanzlerkandidat wird, die gibt es sogar 
zu Sachfragen. Stellen Sie sich das mal vor! 
(Beifall bei der CDU — Zurufe von der SPD; 
Was? Wie denn?) 
Und das ist ja auch gar nicht so wichtig. Aber nun achten Sie 
doch einmal darauf, daß hier eine ganz andere Qualität 
gemeint ist, wo wir diese Frage bestimmter Entwicklungs 
tendenzen in der Sozialdemokratischen Partei angesprochen 
haben. Nehmen wir dieses Papier, das Herr Kollege Landowsky 
heute zitiert hat, was in einer Zeitung auftaucht — und das 
Thema ist ja nicht neu —, das besagt: Es gibt in der Sozial 
demokratischen Partei eine Gruppierung, die bestimmte gesell 
schaftspolitische Vorstellungen hat, die wesentlich abweichen 
von dem, was ist und was sich mit einer sozialen Marktwirt 
schaft noch vereinbaren läßt. Und diese Gruppe innerhalb der 
SPD ist in den letzten Jahren nicht schwächer geworden. — 
(Sen Ristock; Einspruch!) 
Wenn dann solche Theorien vom Modell einer sozialistischen 
Großstadt, von Vergesellschaftung oder Investitionskontrolle 
hier in Berlin auftauchen, dann ist das nicht einfach eine 
Diskussion unter anderen, dann hat das nämlich seine negati 
ven Rückwirkungen auf diejenigen, von denen wir wünschen, 
daß sie investieren. 
(Abg. Wronski; Das ist es! — Beifall bei der CDU) 
Das ist die Qualität, auf die es hier ankommt. Und, Herr 
Stobbe, obwohl Sie es an dieser Stelle versprochen hatten, 
haben Sie zu diesem Thema überhaupt nichts gesagt. 
(RBm Stobbe: Doch!) 
— Nein, Sie sind nicht auf die Sache eingegangen, auf das Pa 
pier, das da wieder kursiert. 
Und noch an einer anderen Stelle hat die Diskussion inner 
halb der Sozialdemokratie eine ganze andere Qualität, und das 
ist das Entscheidende, worum es hier geht. Ich habe mir die 
Begründung — es ist ja nur ein Fall, weil er aktuell ist, der 
symptomatisch ist, wenn ich so sagen darf — das Urteil im 
Parteiordnungsverfahren Jäger durchgelesen. Ich will nicht zu 
dem Fall als solchem reden, sondern es wird gesagt 
(Zuruf von der SPD) 
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