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Lebenserinnerungen und Lebenshoffnungen / Foerster, Wilhelm (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Title:
Berliner Pfennig-Blätter : Volkszeitschrift zur Unterhaltung für Leser aller Stände
Other titles:
Volks-Tagesschrift für Leser aller Stände
Publication:
Berlin: Lindow 1868
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1. Jahrgang, No. 1 (1. April 1844)-25. Jahrgang, No. 52 (26. Dezember 1868)
Note:
Ungezählte Beilage: Die Mark und Berlin unter den Herrschern aus dem Hause Hohenzollern
ZDB-ID:
2926758-4 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1844
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13099552
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
No. 104, 27. u. 28. Tag. Oktober

Contents

Table of contents

  • Lebenserinnerungen und Lebenshoffnungen / Foerster, Wilhelm (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • 1. Kapitel. Kindheitserinnerungen
  • 2. Kapitel. Die erste Schulzeit und die gemeinnützigen Bestrebungen des Vaters (1838-1846)
  • 3. Kapitel. Breslauer Gymnasialzeit (1847-1850)
  • 4. Kapitel. Die Universitätszeit in Berlin (1850-1852)
  • 5. Kapitel. Die Universitätszeit in Bonn (1852-1854)
  • 6. Kapitel. Das Militärjahr (1854-55) und die Anstellung an der Berliner Sternwarte (1855)
  • 7. Kapitel. Habilitation und beginnende Vorlesungstätigkeit (1858). Persönliche Beziehungen zu Böck und zu Alexander von Humboldt
  • 8. Kapitel. Die Reise nach England, Schottland, Irland und Paris (1859)
  • 9. Kapitel. Anstellung als erster Assistent an der Sternwarte (1860). Rückblick auf meine geselligen Beziehungen und den Beginn meiner Vorträge in der Singakademie. Außerordentlicher Professor (1863). Erkrankung von Prof. Encke. Die Übernahme der interimistischen Leitung der Sternwarte. Die Begründung der internationalen astronomischen Gesellschaft (1863). Die Reise nach St. Petersburg und Pulkowa (1864). Die erste Generalkonferenz der mitteleuropäischen Gradmessung (1864). Die Ernennung zum Direktor der Sternwarte (1865)
  • 10. Kapitel. Die Sternschnuppen von 1866. Die Kriegsnöte von 1866. Die zweite Generalkonferenz der mitteleuropäischen Gradmessung (1867)
  • 11. Kapitel. Die Einführung des metrischen Systems (1868) und die Ernennung zum Direktor der Normal-Eichungskommission (1869)
  • 12. Kapitel. Verheiratung mit Ina Paschen (1868). Mitteilungen über meine Freunde Herzog und Scholz, Winnecke und Zöllner, sowie über Zöllners Spiritismus
  • 13. Kapitel. Die Anfänge der Entwicklung der internationalen Maß- und Gewichtsorganisation (1870-1872) und meine Erlebnisse in Paris (1872)
  • 14. Kapitel. Persönliches aus den Kriegszeiten 1870-1871. Die Reise nach England im Frühjahr 1872. Das Eichungswesen und die Präzisionstechnik
  • 15. Kapitel. Die Vorbereitung der Beobachtungen der Venusdurchgänge. Meine Familienverhältnisse in den Jahren 1872-1873
  • 16. Kapitel. Die Begründung des Recheninstitutes. Der Kronprinz Friedrich Wilhelm. Die Sonnenwarte und die Präzisions-Technik. Die Berufung von Georg Neumayer
  • 17. Kapitel. Die Begründung des astrophysikalischen Observatoriums in Potsdam. Die neue Sternwarte in Straßburg
  • 18. Kapitel. Der Venusdurchgang von 1874. Kaiser Wilhelm I. auf der Sternwarte. Meine Vorträge in der Sing-Akademie. Meine Betätigung bei der Maß- und Gerichtskonferenz in Paris und der Metervertrag (1875)
  • 19. Kapitel. Fürsorge für die Präzisionstechnik sowie die Sicherung und Verfeinerung der öffentlichen Zeitangaben. Die Elektrotechnik und Werner Siemens. Beginn meiner sozial-ethischen Betätigung
  • 20. Kapitel. Astronomische Gesellschaft in Stockholm (1877) und in Berlin (1879). Das Verhältnis zur Akademie der Wissenschaften und Werner Siemens
  • 21. Kapitel. Der Aufenthalt in Partenkirchen und die Oberammergauspiele (1880). Paris und der Elektrikerkongreß (1882). Rom und die Gradmessungskonferenz (1882). Die Krakatoa-Katastrophe und ihre Folgeerscheinungen (1883-1893)
  • 22. Kapitel. Rede im Rathause zu der Enthüllung der Humboldtdenkmäler. Bestätigung im elektrotechnischen Verein (1881-1885). Dekan der philosophischen Fakultät (1884-1885). Die Deputation zu Bismarcks 70. Geburtstage (1885)
  • 23. Kapitel. Rücktritt von der Leitung der Normal-Eichungskommission (1885). Die Entwicklung der europäischen Gradmessungsorganisation unter General Baeyer bis zu seinem Tode (1886). Familienglück und Familiensorgen (1886). Einberufung und Leitung einer Generalkonferenz der Gradmessung im Herbst 1886. Erreichung einer umfassenderen Organisation unter dem neuen Namen "Internationale Erdmessung"
  • 24. Kapitel. Einleitung der internationalen Überwachung der Lage der Erdachse in der Erdmessungsversammlung in Salzburg (1888), auf Grund der Beobachtungen von Dr. Küstner auf der Berliner Sternwarte. Die Begründung der physikalisch-technischen Reichsanstalt (1886-1887). Werner Siemens und der Kronprinz. Kaiser Wilhelm I. und die Sternbilder. Die Kaiserin-Witwe Viktoria und die Sternwarte
  • 25. Kapitel. Die Begründung der Urania (1888-1889)
  • 26. Kapitel. Die erste Generalkonferenz der internationalen Maß- und Gewichts-Organisation Paris (1889). General Ibañez, sein Schicksal und sein Tod (1891)
  • 27. Kapitel. Der entscheidende Nachweis der periodischen Lagenänderung der Erdachse durch gleichzeitige Beobachtungen auf der Berliner Sternwarte und auf der Sandwichinsel Honolulu (1891-1892). Die Begründung der Vereinigung von Freunden der Astronomie und kosmischen Physik (1891)
  • 28. Kapitel. Internationaler Geographenkongreß in Bern (1891). Weltzeit und Ortszeit. Osterreform. Meine Wahl zum Vorsitzenden des Internationalen Maß- und Gewichtskomitees in Nachfolge des Generals Ibañez (Paris 1891). Erdmessungsversammlung in Florenz (1891). Wahl zum Rektor der Berliner Universität (August 1891). Die Rektoratszeit. Beziehungen zu Kaiser Wilhelm II.
  • 29. Kapitel. Der Besuch von Dr. Felix Adler in Berlin (Winter 1891-1892) und der Beginn der ethischen Bewegung in Deutschland (1891-1893). Kaiserin Friedrich
  • 30. Kapitel. Das Jahr 1895. Der Majestätsbeleidigungsprozeß meines ältesten Sohnes, Die internationalen Versammlungen für Maß und Gewicht in Paris und für die Erdmessung in Berlin
  • 31. Kapitel. Die Jahre 1894-1895 der ethischen Bewegung. Das Projekt der Ethischen Akademie. Der internationale Ethische Kongreß in Zürich (1896)
  • 32. Kapitel. Betätigung meines ältesten Sohnes in der internationalen ethischen Bewegung und seine Habilitation als Dozent der Philosophie an der Universität Zürich. Die Lebensentwicklung meiner ältesten Tochter und meiner beiden jüngeren Söhne
  • 33. Kapitel. Die internationalen Arbeiten im Maß- und in der Erdmessung. Meine Ernennung zum Ehrendoktor der Rechte von der Universität Oxford (18494). Organisation der Zeitregelung und die Deutsche Vereinigung für Chronometrie (1897-1899). Mein Vortrag auf der Naturfosj
  • 34. Kapitel. Zeitweise Einschränkung meiner Mitarbeit in der ethischen Bewegung. Mein Eintreten für die Osterreform und die Einheitlichkeit des Kalenders. Der Tod von Moritz von Egudy (1898)
  • 35. Kapitel. Erneute Wirksamkeit gemeinsam mit meinem ältesten Sohn für die Begründung einer internationalen ethischen Akademie
  • 36. Kapitel. Das Dahinscheiden der Mitarbeiter und Freunde Samuel Kristeller und Hugo Rheinhold (1900)
  • 37. Kapitel. Die Fortschritte der großen internationalen Unternehmungen in der Erdmessung, sowie in Maß und Gewicht. Meine Bemühung für Zählungsreform
  • 38. Kapitel. Internationale Betätigung des Ethischen Bundes. Mein Vorschlag einer Zusammenkunft wissenschaftlicher Vertretungen aller Kulturvölker (1903)
  • 39. Kapitel. Siebenzigster Geburtstag und Rücktritt von der Leitung der Sternwarte (1902-1903)
  • 40. Kapitel. Aus meinem Familienleben
  • 41. Kapitel. Wissenschaftliche Betätigung nach dem Rücktritt von der Leitung der Sternwarte
  • 42. Kapitel. Der Fortgang der Betätigungen der internationalen wissenschaftlichen Organisationen bis 1910. Das metrische System
  • 43. Kapitel. Die neuesten Betätigungen des Ethischen Bundes und meine eigene dabei mitwirkende Tätigkeit (1904-1910). Der Erziehungskongreß (London 1908) und die Vorbereitungen eines Kassenkongresses
  • 44. Kapitel. Die Friedensbewegung und die "Conciliation Internationale" zum Ziele der gemeinsamen Verwaltung der Erde
  • 45. Kapitel. Die Über der Tagespresse und der Wettspielbetriebe, sowie die Wahlrechtsnöte
  • 46. Kapitel. Ausblick in die Zukunft der Kulturentwicklung
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31 
5. Rapitel. 
Die Universitätszeit in Bonn (1832-1854). 
Nach der Beendigung meines dritten Berliner Semesters ging 
ich zur Fortsetzung meiner astronomischen Studien Ostern 1852 nach 
Bonn. Dorthin zogen mich die überaus inhaltsreichen Mitteilungen, 
welche Humboldts Kosmos über die Beobachtungstätigkeit von 
Professor Argelander an der Bonner Sternwarte enthielt. Ich hatte 
den Eindruck, daß ich dort in die praktische Beobachtungstätigkeit, von 
der ich mich in Berlin noch ferngehalten hatte, am besten eingeführt 
werden würde. Und diese Erwartung wurde in glücklichster Weise 
erfüllt. Ich fand bei Professor Argelander kompetente Belehrung 
und gütige Förderung ohnegleichen, so daß die beiden Jahre, die 
ich vom Frühling 1862 bis zum Sommer 1854 auf der Bonner Stern⸗ 
warte zubringen durfte, zu den beglückendsten meines ganzen Lebens 
gehörten. 
Argelander, damals 533 Jahre alt, war, bevor er, um 1843, an 
die Bonner Universität berufen wurde, Direktor der Sternwarte 
zu Helsingfors in Finnland gewesen. Er war als Sohn eines reichen 
Kaufmanns in Memel geboren, hatte dann in Königsberg studiert 
und als Schüler und Gehilfe des großen Astronomen Bessel an der 
Königsberger Sternwarte gearbeitet. Auf Bessels Empfehlung hin 
wurde er bei der Erledigung der Leitung einer Sternwarte in Finn— 
land dorthin berufen. Seine Rückkehr nach Deutschland und seine 
Anstellung in Bonn war das Werk von Bessel und Humboldt ge— 
wesen, welche auch entscheidend dazu halfen, daß ihm in Bonn die 
Leitung des Baus und der Einrichtung einer stattlichen neuen Stern— 
warte übertragen wurde. Auch König Friedrich Wilhelm IV. hatte 
in Gemeinschaft mit Humboldt besonderen Anteil an dieser Berufung 
genommen, denmn Fritz Argelander war in der bedrücktesten Zeit 
der königlichen Familie, in der sie sich an der äußersten Grenze des 
preußischen Staates im Hause des Vaters von Argelander in Memel 
aufhielt, der Spielgenosse der beiden ältesten Prinzen Fritz und Wil— 
helm gewesen. Und dieses freundschaftliche Verhältnis ist durch das 
ganze Leben Argelanders von diesen beiden Prinzen, den späteren
	        

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