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Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 6.1879 (Public Domain)

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Full text: Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 6.1879 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Pfennig-Blätter : Volkszeitschrift zur Unterhaltung für Leser aller Stände
Other titles:
Volks-Tagesschrift für Leser aller Stände
Publication:
Berlin: Lindow 1868
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1. Jahrgang, No. 1 (1. April 1844)-25. Jahrgang, No. 52 (26. Dezember 1868)
Note:
Ungezählte Beilage: Die Mark und Berlin unter den Herrschern aus dem Hause Hohenzollern
ZDB-ID:
2926758-4 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1844
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13099552
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
No. 103, 25. u. 26. Tag. Oktober

Contents

Table of contents

  • Stenographische Berichte über die öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung der Haupt- und Residenzstadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 6.1879 (Public Domain)
  • Title page
  • Alphabetisches Inhalts-Verzeichnis
  • No. 1, 2. Januar 1879
  • No. 2, 9. Januar 1879
  • No. 3, 16. Januar 1879
  • No. 4, 23. Januar 1879
  • No. 5, 30. Januar 1879
  • No. 6, 6. Februar 1879
  • No. 7, 13. Februar 1879
  • No. 8, 20. Februar 1879
  • No. 9, 27. Februar 1879
  • No. 10, 6. März 1879
  • No. 11, 13. März 1879
  • No. 12, 18. März 1879
  • No. 13, 20. März 1879
  • No. 14, 25. März 1879
  • No. 15, 27. März 1879
  • No. 16, 2. April 1879
  • No. 17, 3. April 1879
  • No. 18, 9. April 1879
  • No. 19, 17. April 1879
  • No. 20, 24. April 1879
  • No. 21, 8. Mai 1879
  • No. 22, 15. Mai 1879
  • No. 23, 29. Mai 1879
  • No. 24, 5. Juni 1879
  • No. 25, 13. Juni 1879
  • No. 26, 19. Juni 1879
  • No. 27, 26. Juni 1879
  • No. 28, 28. Juni 1879
  • No. 29, 4. September 1879
  • No. 30, 19. September 1879
  • No. 31, 25. September 1879
  • No. 32, 2. Oktober 1879
  • No. 33, 9. Oktober 1879
  • No. 34, 16. Oktober 1879
  • No. 35, 23. Oktober 1879
  • No. 36, 30. Oktober 1879
  • No. 37, 6. November 1879
  • No. 38, 13. November 1879
  • No. 39, 20. November 1879
  • No. 40, 27. November 1879
  • No. 41, 4. Dezember 1879
  • No. 42, 11. Dezember 1879
  • No. 43, 18. Dezember 1879
  • No. 44, 30. Dezember 1879

Full text

5 
trag noch nicht erledigt haben. Diese für einzelne Sachen von der 
Versammlung, ohne Betheiligung des Magistrats, eingesetzten Aus 
schüsse sind bisher immer sofort in der ersten Sitzung erneuert wor 
den, und zwar in der Art, daß wir die Auswahl dem Vorstande und 
den Beisitzern übertragen haben. Der Vorstand und die Beisitzer 
haben dieselben Mitglieder zur Wiederwahl empfohlen. 
Herr Kollege Neumann hat das Wort. 
Stadtv. Dr. Neumann I.: Dann würde ich mir den Vor 
schlag erlauben, daß aus der nächsten Tagesordnung diese Deputa 
tionen genannt werden und dabei gesagt wird, ob in ihnen Mit 
glieder fehlen oder nicht, damit den einzelne» Herren, welche einem 
solchen Ausschuß beitreten wollen, Gelegenheit dazu gegeben ist. 
Dann habe ich auch nichts dagegen, wenn die Ausschüsse in der 
nächsten Sitzung auf diese Weise vervollständigt werden; ich möchte 
nur nicht, daß es hier so unvorbereitet geschieht. 
Vorsteher: Die Berathung ist geschlossen. 
Herr Kollege Neumann hat beantragt, die Erneuerung aller 
übrigen Ausschüsse, mit Ausnahme des Ausschusses für das Kom 
munalsteuergesetz, auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu 
bringen. 
(Die Versammlung beschließt demgemäß.) 
Endlich, m. H., hat die geehrte Versammlung jedesmal in der 
ersten Sitzung festgesetzt, welche Gegenstände der Regel nach unter 
Ausschluß der Oeffentlichkeit zu verhandeln sind. 
Es sind dies folgende Gegenstände: 
1. Anträge des Magistrats auf Bewilligung von Gehalts 
zulagen, Remunerationen und Unterstützungen für Kommu 
nalbeamte und Lehrer, 
2. desgleichen auf Gewährung von Unterstützungen für Hinter 
bliebene von Beamten und Lehrern, 
3. Vorlagen wegen Pensionirungen, 
4. die Wahl von Bürgerdeputirten, 
5. Anstellungssachen, welche nicht nach §. 25 der Geschäfts 
ordnung erledigt werden können, 
d. h. also solche, bei denen eine Berichterstattung stattfinden muß, 
weil entweder das vorgeschriebene Alter überschritten ist, oder das 
Gehalt höher sein soll, als es nach dem Etat zulässig ist u. dgl.; 
6. Vorlagen wegen Ausleihung von Kapitalien auf Grund 
stücke, 
7. desgleichen wegen Festsetzung von Minimal-Pacht- und 
Miethspreisen 
8. Entwürfe zu Adressen, Glückwünschen und Beileidsschreiben. 
Alle diese Sachen sind an das Ende der Tagesordnung gebracht 
und dann ist von mir beantragt worden, daß sie unter Ausschluß 
der Oeffentlichkeit verhandelt werden. Sie werden also ersucht, auch 
für dieses Jahr beschließen zu wollen, daß die genannten Gegenstände 
an das Ende der Tagesordnung gestellt werden. 
(Zustimmung.) 
Dann ist in Bezug auf Nr. 12 der heutigen Tagesordnung, be 
treffend die Ausleihung eines Kapitals auf ein Grundstück in der 
Eichendorffstraße, von dem Magistrat folgendes Schreiben einge 
gangen: 
Br. m. der Stadtverordneten - Versammlung ergebenst 
vorgelegt. 
Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung steht der 
Antrag vom 27. v. M. u. Z., betreffend die Bewilligung 
eines hypothekarischen Darlehns von 51 000 c41. auf das 
Grundstück Eichendorffstraße Nr. 11, dem Destillateur Hahn 
gehörig. 
Da der rc. Hahn angezeigt hat, daß er auf das Darlehn 
verzichten müffe, so ziehen wir hiermit unseren Antrag er 
gebenst zurück. 
Hiernach scheidet also die Nr. 12 aus. 
Wir kommen jetzt zur Berathung der Nr. 11 der Tagesordnung: 
Vorlage — zur Beschlußfassung —, betreffend die Frei 
legung der den Magdeburger Platz begrenzenden Theil 
strecke der Magdeburgerstraße. — Vorl. 2. 
(Der Antrag des Magistrats: 
Die Stadtverordneten-Versammlung wolle beschließen: 
Unter Aufhebung des Beschlusses vom 31. Januar 
1878 — Protokoll Nr. 16 — erklärt sich die Ver 
sammlung damit einverstanden, daß dem Rentier Meyer 
Jaroezynski gegen Freilegung der von seinem im 
Grundbuche von Alt-Schöneberg Band 4 Nr. 185 
verzeichneten Grundstücke zur Anlage der Magdeburger 
straße erforderlichen 988 qm für die auf dem Müller- 
scheit Plane vom Zanuar v. I. mit c d e f g h c um 
schriebene Fläche von 328 qm 27 720 Ji. in Anrech 
nung auf den Fonds für Straßenlanderwerbungen 
gezahlt werden unter der Bedingung, daß 
1. der Jaroezynski die auf dem Straßenlande befind 
lichen Baulichkeiten auf seine Kosten beseitigt; 
2. derselbe die Stadtgemeinde nicht blos wegen des 
jetzt schwebenden Prozesses des Baumann bezie 
hungsweise der Baumann'schen Konkursmasse gegen 
die Stadtgemeinde auf Zahlung einer jährlichen 
Rente von 2 124 <Al. vom 1. Juli 1875 ab, sondern 
auch wegen aller Ansprüche, die etwa von dem 
Zimmermeister Baumann oder seiner Konkursmasse 
aus der verweigerten Erlaubniß zur Bebauung 
der abzutretenden 988 qm Straßenland noch her 
geleitet werden könnten, vertritt und diese Ver 
pflichtung durch eine angemessene Kaution sicher 
stellt; 
3. demselben der, von ihm als Eigenthümer des an 
die neu herzustellende Straßenstrecke angrenzenden 
Nestgrundstücks, nach dem Ortsstatut II. erst bei 
der Bebauung zu erstattende Betrag der Kosten 
der Straßenanlage schon jetzt von dem obigen 
Kaufgelde in Abrechnung gebracht wird, — 
wird ohne Debatte angenommen) 
M H.! Das Protokoll der heutigen Sitzung wird unterschrieben 
werden am Sonnabend um 1 Uhr und zwar von den Kollegen Acker 
mann, Bertheim und Bauke. 
Dann, m. H., haben die drei Herren, welche berechtigt sind, 
über die Vertheilung des Hetzer'schen Legats zu bestimmen, die drei 
ältesten Stadtverordneten der Dorolheenstadt, der Friedrichstadt und 
des Friedrichs-Werder, uns mitgetheilt, daß die eine Rate, die durch 
einen Todesfall vakant geworden ist, nunmehr an die Wittwe des 
Verstorbenen vertheilt werden soll: 
Die Wittwe des re. Durst ist durch den Tod ihres Ehe 
manns in noch trübere Verhältnisse gerathen, und da wir 
sie sonst für würdig erachten, so empfehlen wir, 
die noch vakante Rate von 45 dt. der Wittwe Durst, 
Französischestr. 17, auszahlen zu lassen. 
Die Versammlung hat lediglich Kenntniß zu nehmen, da den 
drei Herren die Bestimmung über die Vertheilung des Legats zusteht. 
Stadtv. Diersch: Ich bin damit einverstanden, aber es bedarf 
doch ausdrücklich eines Beschlusses der Versammlung. Das Protokoll 
liegt vor, darin ist der frühere Beschluß der Sladtverordneten-Ver- 
sammlung verzeichnet und der ist nicht in Uebereinstimmung mit der 
augenblicklichen Vorlage. 
Vorsteher: M. H.! Wir haben darüber nicht zu beschließen; 
das Testament bestimmt, daß die drei ältesten Stadtverordneten aus 
den genannten Stadttheilen die Raten vertheilen und das Verzeichniß 
der Empfänger der Stadtverordneten-Versammlung vorlegen sollen. 
— wir können absolut keinen Beschluß ablehnen. Es war für den 
Fall einer Vakanz früher schon ein Empfänger bezeichnet; der Aus 
schuß hat sich eines Besseren besonnen und hat statt dessen die 
Wittwe des Verstorbenen in Berücksichtigung genommen. Wir haben 
mit der Sache nichts zu thun. 
M. H.! Es steht noch aus das Resultat der Wahl der drei stell 
vertretenden Beisitzer. Es sind abgegeben worden bei dieser Wahl 
93 Stimmzettel, davon beträgt die absolute Majorität 47; Stimmen 
haben erhalten Kollege Krause 90, Kollege Schmidt I. 84, Kollege 
Degmeier 46, Kollege Salge 40. Die übrigen Stimmen haben sich 
zersplittert auf die Herren Grabe, Schmidt II., Eger, Bauke. Paulsen, 
Tappert II., Dr. Kürten, Krebs, Dr. Stryck, Scheiding und Gerth. 
Es muß sonach eine engere Wahl zwischen Herrn Kollegen 
Degmeier und Herrn Kollegen Salge stattfinden. 
Stadtv. Degmeier: Ich bin gern bereit, zu Gunsten des 
Kollegen Salge aus die Ehre zu verzichten, und bitte die Versamm 
lung, daß sie dem zustimme. 
(Widerspruch.) 
Vorsteher: Ich bitte, die Stimmzettel zu vertheilen. 
(Die Wahl erfolgt und das Resultat wird im Konferenz 
saal der Versammlung ermittelt.) 
Der Gegenstand Nr. 14 auf der Nachtragsvorlage wird unter 
Ausschluß der Oeffentlichkeit verhandelt. 
(Zustimmung.) 
Die öffentliche Sitzung ist geschlossen. 
(Schluß der öffentlichen Sitzung um 7 Uhr 35 Minuten) 
Gedruckt bei Julius Sittenfeld in Berlin.
	        

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