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Städtebau (Public Domain) Ausgabe 16.1919 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Pfennig-Blätter : Volkszeitschrift zur Unterhaltung für Leser aller Stände
Other titles:
Volks-Tagesschrift für Leser aller Stände
Publication:
Berlin: Lindow 1868
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1. Jahrgang, No. 1 (1. April 1844)-25. Jahrgang, No. 52 (26. Dezember 1868)
Note:
Ungezählte Beilage: Die Mark und Berlin unter den Herrschern aus dem Hause Hohenzollern
ZDB-ID:
2926758-4 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1844
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13099552
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
No. 6, 11. u. 12. Tag. April

Contents

Table of contents

  • Städtebau (Public Domain)
  • Ausgabe 16.1919 (Public Domain)
  • Title page
  • H. 1/2
  • H. 3/4
  • H. 5/6
  • H. 7/8
  • H. 9/12
  • Literatur-Bericht No. 6
  • Tafeln

Full text

DER STÄDTEBAU 
49 
Großen Markt kommende Johannisstraße mit der Groner 
Straße gemeinsam zum Groner Tor im Westen und die Fort 
setzung der Groner Straße nach Osten die Lange Geismar 
straße zusammen mit der ebenfalls vom Großen Markte her- 
kommenden Rothe- und Wendenstraße zum Albanitor hin 
ausgeführt sind. 
Später, zu Beginn des 18. Jahrhunderts, ist die Be 
festigung noch weiter ausgebaut, insbesondere mit Außen 
werken bereichert, nach ihrer teilweisen Zerstörung durch 
die Franzosen in den Jahren 1760—1762 aber abgetragen 
worden, so daß nur der Wall erhalten blieb, wohl als 
städtische Zollschranke; an Stelle der Tore traten Zoll 
wächterhäuschen, die zum Teil noch stehen. Erst in neuerer 
Zeit, als die von Kassel nach Hannover führende Eisenbahn 
linie die Stadt im Nordwesten streifte, ist ein fünftes, das 
Neue Tor, hinzugekommen. Zu Plätzen sind die früheren 
Kirchhöfe geworden, der Johanneskirchhof hinter dem Rat 
hause, das nach vorn den ursprünglich einzigen Platz, den 
Markt, begrenzt, dann der Jakobikirchhof zwischen Weender 
Straße und Jüdenstraße mit bebauten Fußwegen zu beiden 
Seiten (es ist durchaus nicht notwendig, wie dieses und un 
zählige andere Beispiele beweisen, daß jeder Hauseingang 
an einer fahrbaren Straße liegt), der Albanikirchhof als 
Terrassen, der Nikolaikirchhof in Hufeisenform. Sie alle 
sind mit Bäumen besetzt, sonst hat nur noch eine Aus 
buchtung an der Groner Torstraße, da, wo ein vom Leine 
kanal abgehender Mühlgraben die Straße kreuzt, einen 
Einzelbaum zum Schmuck erhalten. Eine (Alleestraße ge 
nannte) prächtige Baumstraße ist die zum alten Bahnhof 
führende Verlängerung der Prinzenstraße; in der schmäleren 
Geisstraße hat man sich mit einer Baumreihe an dem ein 
seitig breit angelegten Fußsteige begnügt. 
Grünanlagen bietet im übrigen der „Wall“. Göttingen 
ist nicht allein berühmt durch seine Universität und die 
Göttinger „Sieben“, sondern auch durch seinen Wall, einen 
in seinen Hauptteilen erhöhten Promenadenweg auf dem 
früheren Festungswall, beiderseits mit hohen, sich zu einer 
Halle wölbenden Bäumen besetzt, durch die man hindurch 
schaut auf Gärten nach innen und nach außen. Auch andere 
Städte haben Festungswälle zu Grünanlagen umgeschaffen. 
Doch ist der Göttinger Wall dabei eben Wall geblieben, und 
zwar ein Ringwall wie in Soest und Münster, Der Wall 
ist mit Rampen zu den Toren hin abgesenkt. Dazu sind 
neue Durchbrüche gekommen, die Anger- und die Nikolai 
straße, beide zum Halbringe der Bürgerstraße, die Friedrich- 
und die Theaterstraße zum Theaterplatze, der durch Ab 
tragung des Walls und Einebnung des im übrigen mit Gärten 
ausgefüllten Wallgrabens gewonnen worden ist — nur die 
Gartenstraße ist ebenso wie der Leinekanal unterführt 
worden. Vom Walle genießt man reizende Durchblicke auf 
die Stadt, die allerdings an einigen Stellen schon durch die 
wachsende Höhe der Bebauung der Gärten an der Innen 
seite beeinträchtigt werden. 
Allerdings hat auch der Wall der neuen Zeit, die nach 
Parkanlagen verlangt, an zwei Stellen Opfer bringen müssen. 
Ein Stadtplan aus dem Beginn des 7. Jahrzehntes vorigen 
Jahrhunderts zeigt ihn noch fast unangetastet. Seitdem hat 
ihn der schon angeführte Theaterplatz an seiner Ostseite 
unterbrochen, den Übergang zu einem Landhausviertel bil 
dend. Ebenso ist mit derselben Wirkung ein Teil des Walles 
im Süden eingeebnet an der Bürgerstraße; die Parkanlage 
schmückt das Gauß-Weber-Denkmal. Eine dritte Parkan- 
Abb. 12. Göttingen. Quentins Ecke. 
läge, die sich an der Bahnhof Straße entlang zieht, hat den 
Wall mit einbezogen. Gegen eine derartige Bereicherung 
wird kaum etwas einzuwenden sein, wenn nur die dabei be 
tätigte gärtnerische Kunst selbst auf einer höheren Stufe 
stände und weniger den schroffen Stimmungswechsel 
zwischen Vergangenheit und Gegenwart fühlbar werden 
ließe. Geradezu verfehlt ist ein Rundbeet vor dem Theater, 
da wo die Theaterstraße, eine Fortsetzung der Prinzenstraße 
und damit der vom Eisenbahnhof herkommenden Allee 
straße einmündet, um hier mit einer Versetzung in die 
Planckstraße überzugehen — ein Rundbeet auf ziemlich 
stark geneigtem Gelände, wo eine durch Stufen auszu 
gleichende Plattform angezeigt gewesen wäre. 
Vom Walle gehen oft Schlängel- und Rampenwege für 
Fußgänger zu dem äußeren Straßenringe herab, der aber 
nicht als eine der üblichen Großstadtringstraßen zu denken 
Abb. 13. Soest, Wallansicht mit Kattenturm.
	        

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