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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1898, VII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

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Full text: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1898, VII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Pfennig-Blätter : Volkszeitschrift zur Unterhaltung für Leser aller Stände
Other titles:
Volks-Tagesschrift für Leser aller Stände
Publication:
Berlin: Lindow 1868
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1. Jahrgang, No. 1 (1. April 1844)-25. Jahrgang, No. 52 (26. Dezember 1868)
Note:
Ungezählte Beilage: Die Mark und Berlin unter den Herrschern aus dem Hause Hohenzollern
ZDB-ID:
2926758-4 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1844
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13099552
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
No. 52, 13. u. 14. Tag. Juli

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1898, VII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nr. 1
  • Nr. 2
  • Nr. 3
  • Nr. 4
  • Nr. 5
  • Nr. 6
  • Nr. 7
  • Nr. 8
  • Nr. 9
  • Nr. 10
  • Nr. 11
  • Nr. 12
  • Nr. 13
  • Nr. 14
  • Nr. 15
  • Nr. 16
  • Nr. 17
  • Nr. 18
  • Nr. 19
  • Nr. 20
  • Nr. 21
  • Nr. 22
  • Nr. 23
  • Nr. 24
  • Nr. 25
  • Nr. 26
  • Nr. 27
  • Nr. 28
  • Nr. 29
  • Nr. 30
  • Nr. 31
  • Nr. 32
  • Nr. 33
  • Nr. 34
  • Nr. 35
  • Nr. 36
  • Nr. 37
  • Nr. 38
  • Nr. 39
  • Nr. 40
  • Nr. 41
  • Nr. 42
  • Nr. 43
  • Nr. 44
  • Nr. 45
  • Nr. 46
  • Nr. 47
  • Nr. 48
  • Nr. 49
  • Nr. 50
  • Nr. 51
  • Nr. 52
  • ColorChart

Full text

Nr. J. 
derschaffen wird, bleibt einstweilen noch eine offene 
Frage; nichts deutet darauf hin, daß auch hier sich 
eine aufregendere Neuerung vorbereite. 
Dagegen hat in der bildenden Kunst die Freude 
in einem lebhafteren Kolorit in hohem Grade zu— 
genommen. Wenn wir hier ganz von der Malerei 
absehen, so macht sich auch in der Plastik eine ent— 
cchiedene Neigung zu einer koloristischen Behandlung 
des Kunstwerkes bemerkbar. Die Frage, ob wir 
unfere Bildwerle bemalen sollten, konnte bis vor 
Durzem nur von einem rein akademischen Stand⸗ 
lter entgegen, in einer Zeit, wo auch das Kostüu 
ich einer farbenprächtigen Behandlung erfreute. 
leber die malerische Behandlung der Antike weiß 
nan wenig, aus den wenigen erhaltenen architek— 
mischen und figürlichen Bruchstücken lassen sich 
it absoluter Sicherheit keine Schlußfolgerungen auf 
ie Polychromie der griechischen Kunstwerke ziehen. 
zei dem außerordentlich fein entwickelten ästhetischen 
zinn der Griechen ist aber anzunehmen, daß auch 
hr Farbensinn in demselben Grade ausgebildet war: 
ußerdem deuten die wenigen auf uns überkommenen 
7 
Neubau der Georgenkirche in Verlin, J 
Nach einer Photographie von FZander & Labisch in Berlin. 
punkte behandelt werden, der geschulte Aesthetiker 
hielt ein derartiges Beginnen von vornherein ein— 
fach für eine Kunstbarbarei. Da nun aber der 
isthetische Geschmack wie die gesammte Kunst- 
inschauung fortwährenden Schwankungen unter— 
vorfen ist, so konnte auch jene Forderung keiner 
‚ewigen“ Respektirung sich erfrenen, und durch kühne 
—XDDD— 
Plastik wieder beachtenswerthe Resultate erzielt. —. 
Man kann annehmen, daß die Uebermalung der 
Bildwerke fast zu allen Zeiten geübt ist, das größte 
zeinteresse brachte man aber dieser Technik im Mittel— 
hHemälde der Antike auf eine ungemein feine 
Empfindung für die Farbe hin. Aber lassen wir 
lle Reflexionen über die Frage, ob die Griechen 
hre Bildwerke bemalt haben oder nicht, ganz außer 
lscht, denn unser Farbensinn dürfte schließlich der 
llein ausschlaggebende Faktor für die malerische 
Zgehandlung der Plastik sein. 
Nach allem läßt sich mit Genugthuung konsta⸗ 
iren; daß das Wiedererwachen des Farbensinnes 
eine sporadische Erscheinung ist, kein von einem 
lesthetiker von Fach gepredigtes neues Evangelium, 
ondern es wurzelt die Freude an der Farbe tief in 
illen Kreisen des Bolkes. Ueberall micht sich ein 
ntschiedenes Bedürfniß nach einer freudigen, farben⸗ 
eichen Umgebung geltend — gewissermaßen ein 
ßrotest gegen die akademische Verschulung und die 
boesielosigkeit des Großstadtlebens. 4. 6. 
Die nene Grorgenkirche in Berlin. 
— — — 
Irnablässig streben aus dem Stadtbild Berlins 
neue, schlankgegliederte Kirchthürme heraus, 
—8 und war Berlin schon laͤngst die brücken⸗ 
eichste, so wird es vielleicht in weiteren zehn Jahren — 
jon Rom abgesehen — auch die kirchenreichste Stadt 
kuropas sein. Die Kirchenerbauer haben gute Tage, 
zenn nicht nur erhalten sie unablässig Aufträge für 
ieugestiftete Kirchen, sondern auch für Neubauten 
in Stelle solcher, die dem vorhandenen Bedürfniß 
zurchaus nicht mehr genügen. Mit einem solchen 
steubau an Stelle einer alten Kirche haben wir 
ins heute zu beschäftigen; und nichts charakterisirt 
den Unterschied zwischen der alten und neuen Zeit 
nehr, als eine Parallele zwischen der alten und 
ieuen Georgenkirche. Die erstere, ein einfacher, 
zrauer Putzbau mit wenig über die Dächer 
ler Altstadt herausragendem Thurm, die andere ein 
ippiger Prachtbau, dessen schlauker Thurm sich fast 
ainnatürlich hoch hinausreckt über das Häusermeer 
Berlins. Der Standplatz ist zwar derselbe ge— 
zlieben, abseits von der großen Verkehrsstraße lie— 
zend, aber der Thurm sorgt schon dafür, daß man 
die Kirche findet. Schon im 13. Jahrhundert stand 
auf diesem Platze eine Kirche, die St. Georgen⸗ 
kapelle, mit einem Hospital, das zur Aufnahme der 
»on der Stadt abgeschobenen Aussätzigen bestimmt 
var. Dieses Hospital lag vor der Stadt, seitwärts 
hon der Bernauer Landstraße, es diente auch gleich— 
sam als Hospital für Obdachlose, da hier Land— 
streicher und Heimathlose bis auf Weiteres ein— 
quartirt wurden. Im Jahre 1780 wurde diese 
Hapelle durch die oben erwähnte schmucklose Kirche 
ersetzt, deren Lebensdauer nicht viel über 100 Jahre 
währte, denn am 29. August 1897 fand hier der 
letzte Gottesdienst statt, während daneben schon der 
Berüstwald des Neubaues mächtig in die Höhe 
trebte. 
Die neue Georgen⸗Kirche, ein Werk des Bau— 
raths Joh. Otzen, der auch die Heilige Kreuz-Kirche 
und die Luther-Kirche erbaut hat, ist in Backstein 
mit Sandstein-Verblenden aufgeführt. Der Styl 
sst der romanische, aber stark modernisirt. Dadurch 
st etwas Unruhiges hineingekommen; trotzdem aber 
vürde auch der äußerliche Eindruck ein zwingender 
tein, wenn nicht der 105 Meter hohe Thurm im 
Begensatz zu dem eigentlichen Kirchengebäude, das 
zaneben fast zwergenhaft erscheint, unnatürlich hin— 
rusgeschraubt wäre. Selbst der Laie findet es heraus, 
zaß die Höhe dieses Thurmes nicht organisch ent— 
wickelt und begründet ist, sondern nur um ihrer 
elbst willen geschaffen ist. Der Hauptthurm ent— 
wickelt sich zuerst auf quadratischem Grundriß, der 
Thurmkörper endigt in vier Uhrgiebeln, dann setzt 
der Thurm über den Giebeln in das Achteck ein, an 
zessen Fuß vier Thürmichen sich erheben. Nun 
ommt noch die Thurmhaube und endlich die in 
dupfer getriebene Spitze. 
Die Vorzüge dieser neuen Kirche sind also nicht 
in ihrer äußeren, sondern in ihrer inneren Aus— 
gestaltung zu fuchen, die uns in ihrer weihevollen 
Bliederung, in ihrem reichen Schmuck die ge— 
ungenste unter den neueren Berliner Kirchen zu 
ein scheint. Ein großer, schöner Zug geht hier hindurch. 
Bir haben hier statt der üblichen Eintheilung in 
—„chiffen und Kreuzform des Grundrisses, eine 
hallenkirche mit achteckigem Chor und auf mächtigen 
sundpfeilern aufliegenden Seiten⸗Eniporen vor uns, 
eren Brüstungen prächtig in weiß und gold ge— 
alten sind. Mit funkelnden Glasmosaiken sind 
er Triumphbogen und die Chorwände ausgestattet. 
dervorragende Bildhauerarbeiten zeichnen die Kanzel 
ind den Altar aus, auch die Ausmalung der Kirche 
nietet viel Schönes und Erfreuliches. 
— —
	        

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