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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1.1881 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner Pfennig-Blätter : Volkszeitschrift zur Unterhaltung für Leser aller Stände
Other titles:
Volks-Tagesschrift für Leser aller Stände
Publication:
Berlin: Lindow 1868
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1. Jahrgang, No. 1 (1. April 1844)-25. Jahrgang, No. 52 (26. Dezember 1868)
Note:
Ungezählte Beilage: Die Mark und Berlin unter den Herrschern aus dem Hause Hohenzollern
ZDB-ID:
2926758-4 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1844
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
790 Freizeitgestaltung, Darstellende Kunst
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13099552
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
Berlin Newspapers and Journals

Issue

Title:
No. 42, 23. u. 24. Tag. Juni

Contents

Table of contents

  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1881 (Public Domain)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichniß des I. Jahrgangs.
  • No. 1
  • No. 2
  • No. 3
  • No. 4
  • No. 5
  • No. 6
  • No. 7
  • No. 8
  • No. 9
  • No. 10
  • No. 11
  • No. 12
  • No. 13
  • No. 14
  • No. 15
  • No. 16
  • No. 17
  • No. 18
  • No. 19
  • No. 20
  • No. 21
  • No. 22
  • No. 23
  • No. 24
  • No. 25
  • No. 26
  • No. 27
  • No. 28
  • No. 29
    No. 29
  • No. 30
  • No. 31
  • No. 32
  • No. 33
  • No. 34
  • No. 35
  • No. 36
  • No. 37
  • No. 38
  • No. 39
  • No. 40

Full text

Centralblatt der Bauverwaltuag. 
Zwischendecke angeordneten Mittelgurt reichen, mit einander 
verbunden. Die Felderweite beträgt in der Mitte 2,1 m, an den 
Enden 3,3 m. 
Jede Yertlcale des Querträgers dient als Anschliffs der 
0,9 m hohen, gleichfalls aus Fachwerk hergestellten Decken 
balken, gegen welche unterhalb der Zwischendecke von dem 
Untergurte des Querträgers aus consolartige’Winkeleisen-Streben 
angenietet sind. Aufserdem liegen solche Deckenbalken noch 
je in der Mitte der mittleren und in den Dritteln der seit 
lichen Felder, mithin in Abständen von reichlich je 1 m. 
Das untere Ende des Querträgers, unterhalb jenes Zwischen 
gurtes, hat volle Blechwand erhalten, um bei dem pneu 
matischen Verfahren die einzelnen Abschnitte hermetisch 
gegen einander abschliefsen zu können. 
Die mittleren Längsträger bestehen gleichfalls aus Fach- | 
werk. Sie haben einen Tförmigen Ober- und einen unter i 
der Zwischendecke liegenden X förmigen Untergurt. Uwe Ab- i 
stände von den Aufsenwändeu und unter einander betragen 
je 13,7 m. 
Diese einzelnen Tlieile wurden vor dem Einfahren in die 
Baugrube fertig montirt. Das Bisengowieht des Caissons he- f 
trug alsdann gegen 1850 t. Nachdem die richtige Lage er 
reicht war, brachte man eine Betonschicht von 1 m S'ärke i 
auf. Sodann begann die Aufmauerung, und zwar derart, dafs j 
die äufsersten Seitenenden und die Mitte vorzugsweise hoch- [ 
geführt wurden, im übrigen aber das Mauerwerk zunächst ■ 
nur strebepfeilerartig zur Vollendung kam, um etwaige Risse ■ 
nicht allzu verhängte fsvoll zu machen, ferner um die Last 
leichter gleichmafsig vertheilen zu können, und um das Ah- j 
binden des Mörtels zu beschleunigen. ! 
Bei einer Eintauchung von 6 m, entsprechend 10000 cbm j 
Mauerwerk, wurde die etwa 9 m hohe erste Schicht der ver- i 
steiften ‘Wände aufgebracht, alsdann die Aufmauerung fort 
gesetzt, bis die Eintauchung 9 m betrug, worauf die zweite, • 
gleichfalls 3 m hohe Wandschieht montirt wurde u. s. w., bis j 
der untere Rand nahezu den Boden erreichte, zu welcher i 
Zeit über 35 OOO cbm Beton und Mauerwerk fertig gestellt '■ 
waren, nämlich die etwa 5 m starke Solüemnauerung fast | 
vollständig, die Seitenmauem jedoch nur in einem sclimalen j 
Kranz bis zur ganzen Höhe, während die Hauptmasse der- ; 
selben in das Gerippe der Strebe- und Spannmauorn noch 
einzufüllen blieb. Dieser ganze Vorgang nahm bei jedem ■ 
Caisson eine Zeit von etwa 6 Monaten in Anspruch, so dafs j 
auf den Tag nahezu 200 cbm Mauerwerk fertig gestellt wurden. I 
Die versteiften Wände bestehen aus der eigentlichen ge 
schlossenen Wand und den Versteifungsstreben. Die erstere 
wird durch verticalo, in 1 m Abstand errichtete Pfosten aus 
Winkeleisen gebildet, deren äufsere Reihe durch horizontale 
Winkeleisen, au welche die Blechtafeln angenietet sind, eine 
Verbindung erhalten hat. Die Versteifungsstreben bestehen 
aus consolartigem Fnchwerk in Dreiecktbrm, dessen etwa 
3,5 m breiter Fufs an den Obergurt der Querträger ge 
nietet ist. 
Das Pontonthor, welches - die frei bleibende Einlafsöffnung 
provisorisch absehliefst, hat als dichtenden Bestandtheil eine 
ähnlich construirte Wand aus Doppelverticalen erhalten, als 
tragenden Theil 2 horizontale Parabelträger von 4 m Höhe, 
deren obere Fläche etwa 3 m unter der Kronenlinie des 
Caissons lieg?. Das Thor soll später zum dauernden Ge 
brauche nmgebaut werden. 
Während der Versenkung blieben die Räume zum An 
bringen der für die pneumatische Arbeit erforderlichen cy- i 
Undrischen Röhren in der Sohlenausmauerang selbstverständ 
lich frei. Jeder einzelne der 18 Abschnitte des Caissons hat • 
3 solche Cylinder, 1 mittleren von etwa 0,80 m Durchmesser i 
zum Ein- und Aussteigen der Arbeiter und 2 seitlich an 
gebrachte Betonieren mit je 1,5 bis 2 cbm Inhalt. Sobald 
das Caisson den Boden berülirte, ohne bereits fest aufzusitzen, 
wurden die Luftschleusen auf den Cylindem der beiden vor 
letzten Abschnitte aufgebracht und die Ausehnungsarbeit in 
denselben begonnen. Das gelöste Material wurde durch 
Ejectoren entfernt. Hierauf begann die Betonimng derselben 
Abschnitte zunächst mit 30 Arbeitern, welche den aus den 
Betonteren herabfallenden Beton sofort in eine 50 cm starke 
Schicht auseinanderharkten. Dabei mufste ein mittlerer Gang 
frei bleiben, der erst zuletzt zugefülit wurde. Die Zahl der 
Arbeiter nahm mit dem Fortschritte der Arbeit bis auf 6 ab, 
denen schliefslich noch die sorgfältige Ausfüllung der Fuge 
unter der Decke mittels Holzstampfeu überlassen blieb. Dann 
wurde der Mittelgang geschlossen und damit war die Be- 
tonirung- des betreffenden Abschnittes beendigt. 
Nunmehr besafs das Caisson 2 feste Punkte, nahe an 
beiden Enden. Es galt, die Unterstützung möglichst gleich- 
raäfsig weiter auszudehnen. Die Luftschleusen wurden daher 
von den Abschnitten No. 2 und 17 nach den Abschnitten 
No. 7 und 12 gebracht, welche man in gleicher Weise ebnete 
und betonirte. Hierauf vergrofserte man diese 4 Tragflächen 
durch Ausfüllung der benachbarten Abschnitte, zunächst 
No. 1 und 18, alsdann No. 6 und 13 u. s. w. So wurden in 
einer Zeit von 3 bis 4 Monaten, bei einer Wassertiefe von 
18 bis 19 m, 4 bis 5000 cbm Boden gelöst und etwa 
12 000 cbm Beton versenkt. Die Dampfmaschine, welche die 
Compressoren trieb, hatte 240 Pferdestärken. 
Die Einrichtung der Baustelle ist musterhaft. Zahlreiche 
Schienengeleise und vorzügliche Arbcitsmaschinen erleichtern 
den Baubetrieb. Als Sand für den Mörtel verwendet man 
das getrocknete Baggergut. Die Bruchsteine kommen aus 
einem in nächster Nähe gelegenen Steiubruch. Die Werk 
steine (von Cassis) und der hydraulische Kalk (von Theil) 
werden in Schiffen angefaliren. 
Die Elscneonstmction, welche vollkommen eingemanert 
wird, wiegt für jedes Caisson etwa 2400 t. Durch Baggerung 
wurden im ganzen gegen 150000 chm Boden gefördert. Das 
Mauerwerk eines jeden Caissons besteht in runden Zahlen aus 
40 000 cbm Bruchstein- und 1500 cbm Werksteinraanerwerk, 
wozu noch 22 000 cbm Beton kommen. Da die Gesamt 
summe des Baucontracts für beide Caissons 7 J /a MiU. fr. be 
tragt, so kostet der Cubikmeter Mauerwerk rund 55 fr., ein 
Preis, der bei der ungemein schwierigen Ausführung sehr 
niedrig erscheint. 
Das Trockendock hat nach seiner Fertigstellung eine 
lichte Breite von 25 m in Höhe der Kielblöcke und 33 m in 
Hohe der Krone, welche 12,40 m über der Sohle und etwa 
1,40 m über der Linie des mittleren Wasserstandes liegt. Die 
nutzbare Länge von der Thorkammer bis zum Beginn des 
halbkreisförmigen Abschlusses beträgt 110 ra, der Radius des 
Abschlusses im Mittel 10 m. Der ganze Cuhikinhalt einer 
Füllung bei mittlerem Wasserstand berechnet sieh auf rund 
40 000 cbm. Sonach kostet 1 cbm Füllnngsranm etwa 95 fr. 
Der durch die ebenso külme, als glücklich durchgefulirte 
Fnndirungsweise interessante Bau verspricht noch in anderer 
Hinsicht dankenswerthe Resultate. Man hat nämlich über 
die Durchbiegungen des Caissons sowohl in der Längs-, als 
auch in der Querrichtung während der Senkung äufserst sorg 
fältige Beobachtungen angestellt, deren Ergebnifs voraussicht 
lich dahin lauten wird, dafs die Elasticität des Mauerwerks 
weit gröfser ist, als man gewöhnlich annimmt und auch bei 
der Berechnung der Caissonträger angenommen hatte. 
Berlin, im Februar 1881. 
Vermischtes. 
Hebung und "Versetzung des Baptisteriums von Ravenna. Eins 
der schönsten Baudenkmale Italiens aus dem vierten Jahrhundert, 
das durch seine Mosaiken bekannte Baptisterium von Ravenna, 
ist mit dem Untergänge bedroht. Ravenna war ehemals ein Seehafen 
in ähnlicher Lage wie Venedig. Die bedeutenden Sandmassen, welche 
aus der Pomüudung längs der Küste nach Süden wandern, haben 
das Land allmählich so weit vorgebaut, dafs die jetzige Entfernung 
der Stadt vom Strande nahezu 8 km beträgt. Gleichzeitig ist das 
Niveau des vom Meere abgotrennten Terrains erheblich gesunken, 
wie dies bei Poldern meistens verkommt, im vorliegenden Falle etwas
	        

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