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Bibliographic data

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Monograph

Author:
Mennell, Arthur
Title:
Buchholtzens in der Schweiz : kuriose Reiseerlebnisse einer Berliner Familie / hrsg. von Arthur Mennell
Edition:
2. Aufl.
Publication:
Leipzig: Unflad, 1886
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Scope:
VIII, 212 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13916645
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Menn 1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Buchholtzens besteigen den Monte Motterone. Und Wilhelmine kann reiten. Knebbchen aber kommt barfuss an. Und dann geht es am schönsten Alpenbilde vorbei nach Mailand

Contents

Table of contents

  • Buchholtzens in der Schweiz / Mennell, Arthur (Public Domain)
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • Wilhelmine soll reisen. Nämlich in die Schweiz. Aber Wilhelmine will nicht
  • Wilhelmine will. Aber gründlich
  • Buchholtz kombinirt ein Grundreisebillet nebst Bergschuhen und Schneebrille. Was man mitnimmt und was man daheim läßt. Herr Knebbchen geht auch mit und zwar zunächst nach Heidelberg, wo Wilhelmine ihren Otto besuchen will
  • Wilhelmine hat Ahnungen und kann kein Auge zuthun. Herr Knebbchen spricht berlinisch und will in Heidelberg ein Duell erleben ; denn in seinem Leipzig wäre so was heutzutage die reine "Mengkenke"
  • Buchholtzens sehen die geborene Universitätsstadt und Otto's Corps ist am Bahnhofe. Am nächsten Tage erlebt Wilhelmine auf der Schwarzwaldbahn eine neu aufgelegte Hochzeitsreise. Aber ohne Herrn Knebbchen
  • Vom Rheinfall in und bei Schaffhausen und dem Streite der ersten Schneekönige. De Blaufelchen in Dachsen und die Fahrt bis Zürich
  • Wilhelmine jubelt immer noch und ist auf Zürich gespannt. Wie Buchholtzens in Zürich ankommen und was sie dort für Nihilisten und Speisekarten erleben
  • Frühmorgens auf den Uetliberg und Nachmittags nach Luzern
  • Wilhelmine guckt aus dem Fenster und isst im Schweizerhofe table d'hôte. Das gefällt ihr. Stellenweise aber auch nicht
  • Buchholtzens suchen eine Pension und fahren auf dem Vierwaldstättersee spazieren. Nämlich per Dampf. Aber auch per Hand. Und Buchholtz schiesst in Küssnacht. Aber bloss in einen Baumstamm
  • Wilhelmine hört die Beichte einer Pensionsmutter und macht Bekanntschaften. Sie will durchaus auf den Rigi oder den Pilatus. Aber sie darf nicht; und der Regen will kein Ende nehmen
  • Buchholtzens trotzen dem Plubius und machen eine unfreiwillige Alpenfahrt durch den Gotthard nach Bellinzona. Und Knebbchen schwärmt. Aber nicht bloß für Natur
  • Buchholtzens fahren auf dem Laggo maggiore und Wilhelmine lässt auf Isola Bella den Grafen Borromeo grüßen
  • Buchholtzens besteigen den Monte Motterone. Und Wilhelmine kann reiten. Knebbchen aber kommt barfuss an. Und dann geht es am schönsten Alpenbilde vorbei nach Mailand
  • Buchholtzens rundreisen immer noch. Und zwar diesmal in Mailand. Und dann nach Como, Bellagio und Lugano
  • Buchholtzens haben Sehnsucht. Nämlich nach Berlin. Aber sie bleiben und erleben Pumpelhubers Feuerwerk. Und auf dem Eigi Sonnenunter- und Sonnenaufgang: was ein Wunder wäre
  • Buchholtzens möchten in Bern bleiben und fahren nach Interlaken, von wo aus sie Parthien nach Grindelwald, Wengernalp und Mürren machen und machen wollen
  • Buchholtzens sind nun gründlich reisemüde. Aer sie galoppiren trotzdem an den Giessbach und von da über den Brünig als ganze Escadron auf den Pilatus. Und da nehmen sie Abschied und fahren wie getelegraphirt zu Muttern
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Full text

(52 
Gletschermoltke wollte nach Lugano 
VuchholtzenB besteigen den Monte Motterone. 
And Wilhelmine Kann reiten. Anebbchen aber 
Kommt bsrfusz an- And dann geht es am schön 
sten Alpenbilde vorbei nach Mailand. 
In dieser Nacht hörte ich zum ersten Male den Hahn 
italienisch krähen. Und es war ein ganz junger. Und 
früh um 5 stand ich draußen auf dem Balkon und be 
wunderte von neuem (Lottes Erde, derweilen Hans Gnkel 
Rnebbchen weckte. Der wollte durchaus noch „s bischen 
dusseln", aber er mußte raus, so lang wie er gewachsen 
war, indem der Esel schon vor der Thür stand, der mich 
auf den Motterone, den italienischen Rigi hinauftragen 
sollte. Gletschermoltke, der sich hatte in der Frühe verab 
schieden wollen, weil er über Eomo zu verwandten nach 
Lugano wollte, schien auch vom Mount Everest zu träu 
men, denn er war nicht da. tvir ließen den Esel vorne 
weg, indem ich erst oben, wie es steil hinauf ging, auf 
stieg. — „Du brauchtest eigentlich gar keinen, Du hast ja 
mich," meinte mein Hans gutmüthig. Aber ich brauchte 
ihn doch und machte schon das Aufsitzen große Schwierig 
keiten, geschweige die Sprache mit dem Führer, denn der 
konnte bloß italienisch, wir aber nicht. — „Nun, wie ge 
falle ich Dir?" meinte ich, als ich fest im Sattel saß, 
mit einem Wonnegefühl ohne Gleichen. Ich gefiel ihm 
natürlich und Anebbchen nicht minder; und seine Mallie 
könnte das nicht, die wäre etwas schwer auf den „Fieß'n" 
und drum ginge sie auch nicht mehr durch die Linie in's 
Waldcafe, sondern bloß bei „Bohnerand'n" in's Rosenthal, 
wo sie sich aber schon einmal einen „Nheimadismus" ge 
holt habe, denn 's zöge da manchmal wie „Hechtsuppe". 
— „Du, der Jüngling sieht mir's an, daß ich's verstehe, 
da er den Esel gar nicht führt. Ich bin aber auch so 
zart mit dem Esel!" — „Und es ermattet Dich nicht?" 
— „Gott, wenn man schon Rameel geritten ist." — „Ach 
so! Jardin d’acclamatation." — „Ja, ich ahwer auf'n 
Strauß. Das war noch scheener." — „Gewiß, Herr
	        

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