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Nachrichten über die ersten 70 Semester des Corps Vandalia zu Berlin / Zelle, Friedrich (Public Domain)

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Monograph

Author:
Zelle, Friedrich
Title:
Nachrichten über die ersten 70 Semester des Corps Vandalia zu Berlin : Festschrift zum 35jährigen Stiftungs-Fest / [Friedrich Zelle]
Publication:
Berlin: O. Lange, 1886
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Scope:
24 Seiten
Keywords:
Geschichte 1851-1886 ; Berlin
Berlin:
B 569 Wissenschaft. Forschung: Studenten. Verbindungen
DDC Group:
000 Allgemeines, Wissenschaft
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13818286
Collection:
Education,School,Science,Research
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 569/99
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Text

Contents

Table of contents

  • Nachrichten über die ersten 70 Semester des Corps Vandalia zu Berlin / Zelle, Friedrich (Public Domain)
  • Title page
  • [Anmerkung von Dr. Friedrich Zelle]
  • [Gedicht von Wilh. Schröder]
  • Text
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Full text

dei der Gründung der deutschen Universitäten im 14. Jahrh, hatte 
sich die Studentenschaft nach dem Vorbilde der italienischen und 
französischen in Nationen getheilt, welcher Lehrer und Lernende 
angehörten. Im 15. Jahrh, herrschte das Institut der Bursen (davon 
der Name Bursche), in welchen Studenten unter Aufsicht eines 
Lehrers wohnten. Mit dem Verfall des steifen Scholastizismus im 
16. Jahrh, hörte dieser Bursenzwang auf, und es verbanden sich 
die Landsleute zu Nationen oder Landsmannschaften. In der 
durch den 30 jährigen Krieg hervorgebrachten Verwilderung des 
17. Jahrh, entwickelten sich in diesen Vereinigungen die barba 
rischen Rohheiten des s. g. Pennalismus, in dem die jüngeren 
Studenten (Pennäle, Feixe, Füchse) zwei Semester hindurch von 
den älteren fSchoristen, Absolutij geknechtet und „gedrillt" 
wurden. Im 18. Jahrh, macht sich der französische Einfluß be 
merkbar, Perrücke, Schnallenschuhe und Galanteriedegcn waren für 
den Studenten unerläßlich, später Dreimaster und Zopf; Verfeinerung 
der Sitten und strenge Maßregeln der Regierungen hatten dem 
Pennalismus und Nationalismus ein Ende bereitet; an seine Stelle 
trat laScive Galanterie oder wüste Renommisterei. Auf einigen 
Universitäten schloffen sich manchmal die Landsleute zu landsmann 
schaftlichen Vereinigungen zusammen, die zwar ihre Werbebezirke 
genau abgrünzten, denen beizutreten aber Niemand gezwungen 
werden konnte, der es vorzog als „Renonce" zu leben. Jede 
Landsmannschaft wählte sich eine oder zwei Farben, welche als 
Schleife („Masche") am Degen und nach dem Verbote des Waffen 
tragens (seit 1760, zuerst auf den preußischen Universitäten) am 
Hut getragen wurde. 
Neben diesen Landsmannschaften bildeten sich etwa seit 1740, 
hervorgerufen durch den Wunsch nach festerer Vereinigung und 
durch die damals in allen Ständen weit verbreitete Sucht nach
	        

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