Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Der Bär (Public Domain) Ausgabe 19.1893 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 19.1893 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Titel:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Erschienen:
Berlin: Zillesen 1900
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Erscheinungsverlauf:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Fußnote:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Geschichte, Kulturgeschichte
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1893
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14648529
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 1/18:1892/93
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Geschichte, Kulturgeschichte

Ausgabe

Titel:
23. September 1893, No. 52.

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 19.1893 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Oktober 1892, No. 1.
  • 8. Oktober 1892, No. 2.
  • 15. Oktober 1892, No. 3.
  • 22. Oktober 1892, No. 4.
  • 29. Oktober 1892, No. 5.
  • 5. November 1892, No. 6.
  • 12. November 1892, No. 7.
  • 19. November 1892, No. 8.
  • 26. November 1892, No. 9.
  • 3. Dezember 1892, No. 10.
  • 10. Dezember 1892, No. 11.
  • 17. Dezember 1892, No. 12.
  • 24. Dezember 1892, No. 13.
  • 31. Dezember 1892, No. 14.
  • 7. Januar 1893, No. 15.
  • 14. Januar 1893, No. 16.
  • 21. Januar 1893, No. 17.
  • 28. Januar 1893, No. 18.
  • 4. Februar 1893, No. 19.
  • 11. Februar 1893, No. 20.
  • 18. Februar 1893, No. 21.
  • 25. Februar 1893, No. 22.
  • 4. März 1893, No. 23.
  • 21. Januar 1893, No. 17.
  • 18. März 1893, No. 25.
  • 25. März 1893, No. 26.
  • 1. April 1893, No. 27.
  • 8. April 1893, No. 28.
  • 15. April 1893, No. 29.
  • 22. April 1893, No. 30.
  • 29. April 1893, No. 31.
  • 6. Mai 1893, No. 32.
  • 13. Mai 1893, No. 33.
  • 20. Mai 1893, No. 34.
  • 27. Mai 1893, No. 35.
  • 3. Juni 1893, No. 36.
  • 10. Juni 1893, No. 37.
  • 17. Juni 1893, No. 38.
  • 24. Juni 1893, No. 39.
  • 2. Juli 1893, No. 40.
  • 8. Juli 1893, No. 41.
  • 15. Juli 1893, No. 42.
  • 22. Juli 1893, No. 43.
  • 29. Juli 1893, No. 44.
  • 5. August 1893, No. 45.
  • 12. August 1893, No. 46.
  • 19. August 1893, No. 47.
  • 26. August 1893, No. 48.
  • 2. September 1893, No. 49.
  • 9. September 1893, No. 50.
  • 16. September 1893, No. 51.
  • 23. September 1893, No. 52.
  • 30. September 1893, No. 53.
  • 7. Oktober 1893, No. 54.
  • 14. Oktober 1893, No. 55.
  • 21. Oktober 1893, No. 56.
  • 28. Oktober 1893, No. 57.
  • 4. November1893, No. 58.
  • 11. November1893, No. 59.
  • 18. November1893, No. 60.
  • 25. November1893, No. 61.
  • 2. Dezember 1893, No. 62.
  • 9. Dezember 1893, No. 63.
  • 16. Dezember 1893, No. 64.
  • 23. Dezember 1893, No. 65.
  • 9. Dezember 1893, No. 63.

Volltext

Unter Mitwirkung 
Dp. R> Köririgrrisr, Dr. A. Kvendirke, Tstesdsr Fsntano, Stadtrat E. Friedet. 
Ford. Meyer, Gymnafialdirektor Dp. M. KrtTwartz und Ernst v. Witdendrnrti, 
herausgegeben von 
Friedrich Lilleffen und Nichgrd George. 
XIX. 
Jahrgang. 
M 52. 
Der „B8r" erscheint wöchentlich am Sonnabend und ist durch jede Postanstalt sNo. 709), Buchhandlung und 
Zeitungsspedition für 2 Ulk. 60 pfg. vierteljährlich zu beziehen. 
23. Srpiemder 
1893. 
lev mit M8lev auf 8ev Wamenöuvg. 
Historischer Roman von M. Frey. 
(6. Fortsetzung.) 
3. Kapitel. 
er jüngere Bruder des Marienburger Woiwoden. Starost 
Ludwig von Weiher, ein noch jugendlicher Mann, schritt 
geduldig in dem Bogengänge des mittleren Schloßhofes auf 
und ab. 
Hier war es kühl und schattig, während draußen die Glut 
der Mittagssonne auf Mauerwerke und Erdboden hernieder 
brannte. Dann und wann wehte ein leiser Lufthauch durch 
das Epheugerank, welches sich von Bogen zu Bogen zog. In 
dem grünlichen Schimmer erschien das Antlitz des Starosten 
auffallend fahl. Die bleiche Farbe wurde erhöht durch tief 
schwarzes Haupthaar, ebensolchen langen Schnurrbart und 
dichte, nach den Schläfen emporschweifende dunkle Brauen, 
unter denen leidenschaftlich und unstät blickende Augen hervor- 
funkelteu. Seine Kleidung war nicht diejenige der polnischen 
Edelleute: weder die rote Bauschhose, noch der blaue Schnür- 
rock, noch die pelzverbrämte Czapka mit dem frei herabhängenden, 
bunten Zipfel. Er trug eine Gewandung, welche sorgfältiges 
Studium in Bezug auf Kleiderschmuck verriet und Prachtliebe 
voraussetzen ließ. Der scharlachrote, mit Goldstickerei über 
ladene Rock erinnerte im Schnitt an die Tracht am Hofe 
Ludwigs XIV. An Stelle der seidenen Strümpfe und aus 
geschnittenen Schuhe wurden seine wenig vorteilhaft gebauten 
Füße von dem hohen roten Polenstiefel umfaßt. Auf dem 
Haupte trug er eine Art von spanischem Spitzhut mit wert 
vollem Federschmuck. 
„Bist Du endlich da, Bursche?" rief er dem sich langsam 
nähernden kleinen Jagjel entgegen. „Du hast sie ebenso wenig 
gefunden, als Saßnowski und die übrigen Diener?" 
„Doch!" antwortete Jagjel mit trotziger Stimme. 
„Wo?" herrschte ihn der Oheim an. „Einfältiger Bursche, 
meinst Du, ich verspürte Lust, Dir die Worte einzeln aus dem 
Munde herauszuholen? Ebensowenig, wie ich in dieser Hitze 
eine Treppe vergebens zu ersteigen gedenke! Wo hast Du 
Jwa gefunden? Rede!" 
Der Knabe schwieg. 
Drohend erhob der Starost die in der Hand gehaltene 
Reitpeitsche, deren brillantenfunkelnder Knopf aufblitzte. 
„Soll ich Dich sprechen lehren, wie?" 
Jagjel lachte. Es war ein merkwürdiges Kinderlachen, 
hart und kalt. Das kleine Antlitz sah seltsam alt und leidend 
dabei aus. 
„Wenn ich es Euch sage, Ohm Ludwig, so thue ich es 
nicht, weil ich mich fürchte! Nur weil Jwwi es will!" brachte 
der Knabe mit sichtlichem Widerwillen heraus. 
Ein jähes Rot lief über die verlebten Züge des Starosten. 
„Sie will es? Wo ist Jwa?" 
„Ihr sollt nach der kleinen Kapelle über dem Hausflur 
kommen. Jwwi will Euch etwas sagen!" 
Ein sengender Strahl lohte in den tiefliegenden Männer 
augen auf. 
Unverweilt schickte sich der Starost an. den Fuß nach 
dem Hochmeisterschlosse hinüberzulenken. Da gewahrte er, 
daß der kleine Neffe ihm folgen wollte. 
„Du bleibst da!" befahl er zornig. Als das Kind nicht 
sogleich gehorchte, sondern trotzig weiter nebenher lief, stieß 
er daffelbe so heftig zurück, daß Jagjel zu Falle kam. Der 
Knabe sprang zwar ebenso schnell wieder auf; aber als er 
die Eingangspforte erreichte, hinter welcher der Oheim soeben 
verschwunden war, hörte er von innen den schweren Riegel 
vorschieben. Was der Sturz nicht zuwege gebracht, gelang 
diesem Hindernis. Die Augen des Kleinen Mten sich mit 
zornigen Thränen. So viel indessen die winzigen Fäuste in 
ohnmächtiger Wut auch pochen mochten — und sie thaten es
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße)
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Download der aktuellen Seite Vorschau Download der aktuellen Seite Klein Download der aktuellen Seite Mittel Download der aktuellen Seite Groß Download der aktuellen Seite Master ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.