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Lebenserinnerungen und Lebenshoffnungen / Foerster, Wilhelm (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Lebenserinnerungen und Lebenshoffnungen / Foerster, Wilhelm (Public Domain)

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Periodical

Title:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Publication:
Berlin: Zillesen 1900
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
History,Cultural History
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1891
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Note:
Seite 478-479, 492-493, 506-507, 520-521, 534-535, 548-549, 562-563, 576-577, 590-591 und 604-605 fehlen in der Druckvorlage
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14610460
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 1/18:1890/91
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
General Regional Studies
History,Cultural History

Issue

Title:
25. Juli 1891, No. 43

Contents

Table of contents

  • Lebenserinnerungen und Lebenshoffnungen / Foerster, Wilhelm (Public Domain)
  • Cover
  • Title page
  • Preface
  • Contents
  • 1. Kapitel. Kindheitserinnerungen
  • 2. Kapitel. Die erste Schulzeit und die gemeinnützigen Bestrebungen des Vaters (1838-1846)
  • 3. Kapitel. Breslauer Gymnasialzeit (1847-1850)
  • 4. Kapitel. Die Universitätszeit in Berlin (1850-1852)
  • 5. Kapitel. Die Universitätszeit in Bonn (1852-1854)
  • 6. Kapitel. Das Militärjahr (1854-55) und die Anstellung an der Berliner Sternwarte (1855)
  • 7. Kapitel. Habilitation und beginnende Vorlesungstätigkeit (1858). Persönliche Beziehungen zu Böck und zu Alexander von Humboldt
  • 8. Kapitel. Die Reise nach England, Schottland, Irland und Paris (1859)
  • 9. Kapitel. Anstellung als erster Assistent an der Sternwarte (1860). Rückblick auf meine geselligen Beziehungen und den Beginn meiner Vorträge in der Singakademie. Außerordentlicher Professor (1863). Erkrankung von Prof. Encke. Die Übernahme der interimistischen Leitung der Sternwarte. Die Begründung der internationalen astronomischen Gesellschaft (1863). Die Reise nach St. Petersburg und Pulkowa (1864). Die erste Generalkonferenz der mitteleuropäischen Gradmessung (1864). Die Ernennung zum Direktor der Sternwarte (1865)
  • 10. Kapitel. Die Sternschnuppen von 1866. Die Kriegsnöte von 1866. Die zweite Generalkonferenz der mitteleuropäischen Gradmessung (1867)
  • 11. Kapitel. Die Einführung des metrischen Systems (1868) und die Ernennung zum Direktor der Normal-Eichungskommission (1869)
  • 12. Kapitel. Verheiratung mit Ina Paschen (1868). Mitteilungen über meine Freunde Herzog und Scholz, Winnecke und Zöllner, sowie über Zöllners Spiritismus
  • 13. Kapitel. Die Anfänge der Entwicklung der internationalen Maß- und Gewichtsorganisation (1870-1872) und meine Erlebnisse in Paris (1872)
  • 14. Kapitel. Persönliches aus den Kriegszeiten 1870-1871. Die Reise nach England im Frühjahr 1872. Das Eichungswesen und die Präzisionstechnik
  • 15. Kapitel. Die Vorbereitung der Beobachtungen der Venusdurchgänge. Meine Familienverhältnisse in den Jahren 1872-1873
  • 16. Kapitel. Die Begründung des Recheninstitutes. Der Kronprinz Friedrich Wilhelm. Die Sonnenwarte und die Präzisions-Technik. Die Berufung von Georg Neumayer
  • 17. Kapitel. Die Begründung des astrophysikalischen Observatoriums in Potsdam. Die neue Sternwarte in Straßburg
  • 18. Kapitel. Der Venusdurchgang von 1874. Kaiser Wilhelm I. auf der Sternwarte. Meine Vorträge in der Sing-Akademie. Meine Betätigung bei der Maß- und Gerichtskonferenz in Paris und der Metervertrag (1875)
  • 19. Kapitel. Fürsorge für die Präzisionstechnik sowie die Sicherung und Verfeinerung der öffentlichen Zeitangaben. Die Elektrotechnik und Werner Siemens. Beginn meiner sozial-ethischen Betätigung
  • 20. Kapitel. Astronomische Gesellschaft in Stockholm (1877) und in Berlin (1879). Das Verhältnis zur Akademie der Wissenschaften und Werner Siemens
  • 21. Kapitel. Der Aufenthalt in Partenkirchen und die Oberammergauspiele (1880). Paris und der Elektrikerkongreß (1882). Rom und die Gradmessungskonferenz (1882). Die Krakatoa-Katastrophe und ihre Folgeerscheinungen (1883-1893)
  • 22. Kapitel. Rede im Rathause zu der Enthüllung der Humboldtdenkmäler. Bestätigung im elektrotechnischen Verein (1881-1885). Dekan der philosophischen Fakultät (1884-1885). Die Deputation zu Bismarcks 70. Geburtstage (1885)
  • 23. Kapitel. Rücktritt von der Leitung der Normal-Eichungskommission (1885). Die Entwicklung der europäischen Gradmessungsorganisation unter General Baeyer bis zu seinem Tode (1886). Familienglück und Familiensorgen (1886). Einberufung und Leitung einer Generalkonferenz der Gradmessung im Herbst 1886. Erreichung einer umfassenderen Organisation unter dem neuen Namen "Internationale Erdmessung"
  • 24. Kapitel. Einleitung der internationalen Überwachung der Lage der Erdachse in der Erdmessungsversammlung in Salzburg (1888), auf Grund der Beobachtungen von Dr. Küstner auf der Berliner Sternwarte. Die Begründung der physikalisch-technischen Reichsanstalt (1886-1887). Werner Siemens und der Kronprinz. Kaiser Wilhelm I. und die Sternbilder. Die Kaiserin-Witwe Viktoria und die Sternwarte
  • 25. Kapitel. Die Begründung der Urania (1888-1889)
  • 26. Kapitel. Die erste Generalkonferenz der internationalen Maß- und Gewichts-Organisation Paris (1889). General Ibañez, sein Schicksal und sein Tod (1891)
  • 27. Kapitel. Der entscheidende Nachweis der periodischen Lagenänderung der Erdachse durch gleichzeitige Beobachtungen auf der Berliner Sternwarte und auf der Sandwichinsel Honolulu (1891-1892). Die Begründung der Vereinigung von Freunden der Astronomie und kosmischen Physik (1891)
  • 28. Kapitel. Internationaler Geographenkongreß in Bern (1891). Weltzeit und Ortszeit. Osterreform. Meine Wahl zum Vorsitzenden des Internationalen Maß- und Gewichtskomitees in Nachfolge des Generals Ibañez (Paris 1891). Erdmessungsversammlung in Florenz (1891). Wahl zum Rektor der Berliner Universität (August 1891). Die Rektoratszeit. Beziehungen zu Kaiser Wilhelm II.
  • 29. Kapitel. Der Besuch von Dr. Felix Adler in Berlin (Winter 1891-1892) und der Beginn der ethischen Bewegung in Deutschland (1891-1893). Kaiserin Friedrich
  • 30. Kapitel. Das Jahr 1895. Der Majestätsbeleidigungsprozeß meines ältesten Sohnes, Die internationalen Versammlungen für Maß und Gewicht in Paris und für die Erdmessung in Berlin
  • 31. Kapitel. Die Jahre 1894-1895 der ethischen Bewegung. Das Projekt der Ethischen Akademie. Der internationale Ethische Kongreß in Zürich (1896)
  • 32. Kapitel. Betätigung meines ältesten Sohnes in der internationalen ethischen Bewegung und seine Habilitation als Dozent der Philosophie an der Universität Zürich. Die Lebensentwicklung meiner ältesten Tochter und meiner beiden jüngeren Söhne
  • 33. Kapitel. Die internationalen Arbeiten im Maß- und in der Erdmessung. Meine Ernennung zum Ehrendoktor der Rechte von der Universität Oxford (18494). Organisation der Zeitregelung und die Deutsche Vereinigung für Chronometrie (1897-1899). Mein Vortrag auf der Naturfosj
  • 34. Kapitel. Zeitweise Einschränkung meiner Mitarbeit in der ethischen Bewegung. Mein Eintreten für die Osterreform und die Einheitlichkeit des Kalenders. Der Tod von Moritz von Egudy (1898)
  • 35. Kapitel. Erneute Wirksamkeit gemeinsam mit meinem ältesten Sohn für die Begründung einer internationalen ethischen Akademie
  • 36. Kapitel. Das Dahinscheiden der Mitarbeiter und Freunde Samuel Kristeller und Hugo Rheinhold (1900)
  • 37. Kapitel. Die Fortschritte der großen internationalen Unternehmungen in der Erdmessung, sowie in Maß und Gewicht. Meine Bemühung für Zählungsreform
  • 38. Kapitel. Internationale Betätigung des Ethischen Bundes. Mein Vorschlag einer Zusammenkunft wissenschaftlicher Vertretungen aller Kulturvölker (1903)
  • 39. Kapitel. Siebenzigster Geburtstag und Rücktritt von der Leitung der Sternwarte (1902-1903)
  • 40. Kapitel. Aus meinem Familienleben
  • 41. Kapitel. Wissenschaftliche Betätigung nach dem Rücktritt von der Leitung der Sternwarte
  • 42. Kapitel. Der Fortgang der Betätigungen der internationalen wissenschaftlichen Organisationen bis 1910. Das metrische System
  • 43. Kapitel. Die neuesten Betätigungen des Ethischen Bundes und meine eigene dabei mitwirkende Tätigkeit (1904-1910). Der Erziehungskongreß (London 1908) und die Vorbereitungen eines Kassenkongresses
  • 44. Kapitel. Die Friedensbewegung und die "Conciliation Internationale" zum Ziele der gemeinsamen Verwaltung der Erde
  • 45. Kapitel. Die Über der Tagespresse und der Wettspielbetriebe, sowie die Wahlrechtsnöte
  • 46. Kapitel. Ausblick in die Zukunft der Kulturentwicklung
  • Index
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Full text

323 
Überhaupt aber sollte die höhere wissenschaftliche und künst— 
lerische Geisteskultur in Zukunft eine intimere Verbindung mit der 
Organisation körperlicher Arbeit auch in vorgerückteren Lebenszeiten 
suchen. Während mit der Zeit alle widrigen Arten dieser Arbeiten, 
wie in den Bergwerken, in den Heizungshöllen der großen Dampf— 
anlagen z. B. der Schiffe, in chemisch ungesunden Betrieben usw. 
als Absurditäten, welche nach der Meinung von William Siemens 
durch viel rationellere Arten des Betriebes ersetzt werden können, 
wegfallen werden, sollte die Feldarbeit der ländlichen Betriebe und 
überhaupt der Arbeitsverkehr mit der Pflanzenwelt und der Sonnen— 
strahlung das nächstliegende gemeinsame große Gebiet einfacher An— 
strengungen und Freuden körperlicher und geistiger Art werden. 
Es werden dann die Geistesarbeiter aus den Städten in Scharen 
von Zeit zu Zeit, statt bloßer müßiger Erholung und statt der Über— 
treibung der Sportgymnastik, die weiten Landflächen aufsuchen und 
dort zum Besten aller mitarbeiten, während andererseits die auf 
dem Lande seßhaften Arbeiter ebenso wochenlang oder auch periodisch 
für kurze Zeit in den Städten, mit offenen Armen empfangen, an 
geistiger Arbeit und Freude auf dem Gebiete des Wahren und 
Schönen teilnehmen, oder sich in ihrer eigenen Mitte auch mit Hilfe 
der dauernd oder vorübergehend unter ihnen anwesenden Geistes— 
arbeiter Stätten dafür errichten werden. 
Im Sinne aller solcher Zukunftsbetrachtungen war ich zunächst 
um das Jahr 1907 auch der „Conciliation Internationale“ beige— 
treten und habe dann eine Art von Geschäftsführung für einen deut— 
schen Zweig dieser Organisation übernommen. Im Frühjahr 1907 
habe ich dann eine deutsche Übersetzung der Rede von Andrew 
Carnegie „Für das Internationale Schiedsgericht“ veranstaltet, 
dieselbe mit einer Vorrede versehen und auf Wunsch von Carnegie 
sowie auf seine Kosten 164 000 Exemplare dieses eindrucksvollen 
Büchleins in der deutschen Lehrerwelt verbreitet. 
Durch meine öftere Anwesenheit in Paris war ich mit dem 
französischen Präsidenten der „Conciliation“‘', dem Mitgliede des 
französischen Senats, M. d' Estournelles de Constant, näher bekannt 
geworden, sowie durch die französischen Freunde der ethischen Bewe— 
21*
	        

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