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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 16.1890 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 16.1890 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Publication:
Berlin: Zillesen 1900
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
History,Cultural History
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1890
Language:
German
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13043050
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 1/18 a:1889/90
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
General Regional Studies
History,Cultural History

Issue

Title:
Nr. 49, 30.08.1890
Note:
Nr. 49, 06.09.1890

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 16.1890 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Nr. 1, 05.10.1889
  • Nr. 2, 12.10.1889
  • Nr. 3, 19.10.1889
  • Nr. 4, 26.10.1889
  • Nr. 5, 02.11.1889
  • Nr. 6, 09.11.1889
  • Nr. 7, 16.11.1889
  • Nr. 8, 23.11.1889
  • Nr. 9, 30.11.1889
  • Nr. 10, 07.12.1889
  • Nr. 11, 14.12.1889
  • Nr. 12, 21.12.1889
  • Nr. 13, 28.12.1889
  • Nr. 14, 04.01.1890
  • Nr. 15, 11.01.1890
  • Nr. 16, 18.01.1890
  • Nr. 17, 25.01.1890
  • Nr. 18, 01.02.1890
  • Nr. 19, 08.02.1890
  • Nr. 20, 15.02.1890
  • Nr. 21, 22.02.1890
  • Nr. 22, 01.03.1890
  • Nr. 23, 08.03.1890
  • Nr. 24, 15.03.1890
  • Nr. 25, 22.03.1890
  • Nr. 26, 29.03.1890
  • Nr. 27, 05.04.1890
  • Nr. 28, 12.04.1890
  • Nr. 29, 19.04.1890
  • Nr. 30, 26.04.1890
  • Nr. 31, 03.05.1890
  • Nr. 32, 10.05.1890
  • Nr. 33, 17.05.1890
  • Nr. 34, 25.05.1890
  • Nr. 35, 31.05.1890
  • Nr. 36, 07.06.1890
  • Nr. 37, 14.06.1890
  • Nr. 38, 21.06.1890
  • Nr. 39, 28.06.1890
  • Nr. 40, 05.07.1890
  • Nr. 41, 12.07.1890
  • Nr. 42, 19.07.1890
  • Nr. 43, 26.07.1890
  • Nr. 44, 02.08.1890
  • Nr. 45, 09.08.1890
  • Nr. 46, 16.08.1890
  • Nr. 47, 23.08.1890
  • Nr. 48, 30.08.1890
  • Nr. 49, 30.08.1890
  • Nr. 50, 13.09.1890
  • Nr. 51, 20.09.1890
  • Nr. 52, 27.09.1890

Full text

Unter Mitwirkung 
Dr. R« Keringuiev, K. Dudrstos, Ttzosdrrx Fontane, Stadtrat E. Friedet 
Gvmnasialdirektor Dr. M. S-rhwarrff und Ernst non Mitderrdrueix 
herausgegeben von 
OsKcrr Krtirnedet und Karts Krendiekv. 
XVI. 
Jahrgang. 
M 49. 
Erscheint wöchentlich am Sonnabend und ist direkt von der Geschäftsstelle (Berlin X., Schönhauser Allee m, — 
Fernsprechstelle lila, 8^so), sowie durch alle Postanstalten (No. Sy6), Buchhandlungen und Zeitungsspeditionen für 
2 Ult. 50 pfg. vierteljährlich zu beziehen. 
| 30. Augllii 
1890. 
Die schöne Else. 
Historischer Roman von ©. Srhnredrt. 
(Fortsetzung.) 
Wege also zeigten sich Andreas Stroband: der der 
Weltklugheit und der der Hingabe an ein hohes, herr 
liches, über dem gemeinen Nutzen weit erhabenes Ziel. Es 
war ihm nicht zweifelhaft, welchen dieser Wege er einzuschlagen 
hatte. Das Herz brannte ihm, seinen Brüdern zu helfen. 
Und das väterliche Haus? Die Ueberlieferungen seines 
Geschlechtes? — Er fühlte es klar: die thatkräftige, kühl 
verständige Lebensklugheit seines vielerfahrenen, wie zur Leitung 
der Dinge geborenen Vaters war nicht sein Erbteil geworden. 
Er sah es voraus, daß doch geschehen werde, was er noch 
vor einer Stunde hatte vermeiden wollen, — daß er seinen 
Vater werde betrüben müssen. 
Und nun das Geheimnis, welches auf feiner Seele lag und 
welches er doch nicht völlig enthüllen durfte! Es war ihm klar: 
Pezzo Köpenick schmiedete an einer Verschwörung gegen die 
herrschende Partei, — gegen den pairizischen Rat. Er sollte 
seinen Vater warnen und doch den Albrecht Köpenick nicht nennen; 
— wie war das zu vereinen? — Mußte Henning Stroband nicht 
jede Einzelheit auf's sorgsamste zu erforschen bemüht sein? 
Wohin er also blickte: Wirrsal überall! Halte es nicht 
den Anschein, als sollten auch hier im Norden sich Kämpfe, 
Parteikämpfe entspinnen, so erbittert und so blutig, wie er sie 
in Wälschland erblickt? — Mußten nicht auch hier die Gegen 
sätze der Lebensanschauungen vernichtend sich geltend machen? 
— Würden nicht auch hier die heiligsten Bande gelockert oder 
gar zerrissen werden durch den Streit des Tages? 
Indessen: mochte es immerhin sein, — er war jetzt ent 
schlossen. Die Eindrücke von Haus Zossen her und das Wort: 
„Es wird mir eine stolze Freude sein, in Dir eitlen 
Schützer und Hort der Bedrängten zu sehen!" — sie gäben 
den Ausschlag: denn ihnen gesellte sich sein Gewissen. 
Langsam nur schritt er dem Vaterhause zu; — die Fülle 
stürmender Gedanken in ihm war zu groß. Mit wie schneidendem 
Hohne hatte sein Vater vom Burggrafen Friedrich gesprochen! 
Allein war diese herbe Verurteilung des Mietlingstums dieser 
Hauptleute der Mark etwa eine unverdiente? Nein: Henning 
Stroband hatte hierin Recht — vollkommen Recht, auch in 
Bezug aus Friedrich, wie ihn dünkte. 
„Unglückseliges Land! Unglückselige Stadt!", so rief es 
in ihm. „Hilft Gott nicht, so giebt es keinen Weg der 
Rettung mehr! Der Menschen Hilfe ist ohnmächtig! Doch 
gleichviel: mit festem Schritte will ich meinen Pfad verfolgen, 
— geh' es zum Leben, — geh' es zum Tode!" 
Dieser feste Entschluß stärkte ihn; in Mut und Selbst 
bewußtsein hob sich seine Brust: er war ein Mann ge 
worden in den geistigen Kämpfen dieser letzten Tage. 
Hinter ihm lag die Liebe und das unmännliche Schwelgen in 
frohen Lebenshoffnungen — vor ihm die Pflicht, nach bester 
Ueberzeugung itnd mit Hingabe aller Kräfte, ja selbst mit 
schweren Opfern zu arbeiten am Wöhle der Gesamtheit. Und 
nun verschwanden sie, die bitteren Empfindungen seines Her 
zens, die ihm bei den Worten der Beguine Gertrud aus- 
gestiegen waren: mit der Erkenntnis seiner Pflicht kam ihm 
auch die Freudigkeit, ihr zu genügen. 
In ernster, ja vorwurfsvoller Weise empfing ihn daheim 
der Vater. „Die Bürgerschaft lauschte meinen Worten bis zu 
Ende!" sprach Henning Stroband finster. „Auch die Feinde 
der Geschlechter wagten nicht, vom Platze zu weichen; — 
sprach ich doch von Dingen, welche über das Wohl beider 
Städte entscheiden! Mein Sohn aber führt neue Sitten ein 
in Alt-Berlin; — er erweist seinem Vater nicht einmal den Zoll 
der Ehrfurcht; — er kommt und geht, wie es ihm gefällt."
	        

Annotations

Annotations

  • Der Kreuzgang von St. Pauli in Brandenburg
    13
  • Knesebeck, Karl Friedrich von dem
    20
  • Feldmarschall von dem Knesebeck
    20
  • Königin Luise bekränzt den Prinzen Wilhelm auf ihrer Flucht nach Memel mit Kornblumen
    33
  • Kirche zu Freienwalde
    44
  • St. Nicolai zu Spandau
    57
  • Entwurf Nr. 129 (Kennwort: "Kaiser und Reich") zum NAtional-Denkmal Kaiser Wilhelms I.
    80
  • Die Waisenhauskirceh zu Berlin
    85

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