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Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain) Ausgabe 2.1919/21 18. bis 35. Sitzung (6. Mai bis 26. Juni 1919) (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain) Ausgabe 2.1919/21 18. bis 35. Sitzung (6. Mai bis 26. Juni 1919) (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Erschienen:
Berlin: Zillesen 1900
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Erscheinungsverlauf:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Fußnote:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Geschichte, Kulturgeschichte
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1888
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13049547
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 1/18:1887/88
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Geschichte, Kulturgeschichte

Ausgabe

Titel:
Nr. 49, 01.09.1888

Schnellzugriff

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  • Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain)
  • Ausgabe 2.1919/21 18. bis 35. Sitzung (6. Mai bis 26. Juni 1919) (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • 18. Sitzung, Dienstag den 6. Mai 1919
  • 19. Sitzung, Mittwoch den 7. Mai 1919
  • 20. Sitzung, Donnerstag den 8. Mai 1919
  • 21. Sitzung, Dienstag den 13. Mai 1919
  • 22. Sitzung, Donnerstag den 22. Mai 1919
  • 23. Sitzung, Freitag den 23. Mai 1919
  • 24. Sitzung, Dienstag den 27. Mai 1919
  • 25. Sitzung, Mittwoch den 28. Mai 1919
  • 26. Sitzung, Freitag den 30. Mai 1919
  • 27. Sitzung, Sonnabend den 31. Mai 1919
  • 28. Sitzung, Montag den 2. Juni 1919
  • 29. Sitzung, Dienstag den 3. Juni 1919
  • 30. Sitzung, Mittwoch den 4. Juni 1919
  • 31. Sitzung, Dienstag den 17. Juni 1919
  • 32. Sitzung, Mittwoch den 18. Juni 1919
  • 33. Sitzung. Sitzung, Freitag den 20. Juni 1919
  • 34. Sitzung, Mittwoch den 25. Juni 1919
  • 35. Sitzung, Donnerstag den 26. Juni 1919
  • Farbkarte

Volltext

1209) 
Verfassunggebende Preußische Ländesversammlung 19. Sizung am 7. Mai 1919 
1466 
[StaatshauShaltsplan für 1919] 
gegen Bolshewi3mu3' und Spariakiomus zus 
sammen! Leistet auch Ihr Arbeit, ein jeder nach 
seinem Vermögen! Wendet Euc<h an uns; wir 
verden Euc< den Weg weisen, wie Ihr helfen 
Ovnnt. 
[Dr Rosenfeld, Abgeordneter (U. Soz.-Dem.| 
gierungstruppen Anwerbedienste leistet. Da3 sollte sich 
eine Regierung, die auf Ehre hält, nicht gefallen lassen. 
Damit steht die Pogromhetße in Zusammenhang, die 
jeht getrieben wird. Erst in den letzten Tagen ist mit- 
geteilt worden, daß über dem Grunewald und ver- 
s<hiedenen Orten Brandenhurgs Flugblätter abgeworfen 
find, in denen gesagt wird: 
Meine Damen und Herren, diese3 Flugblatt der Ver- 
einigung zur Bekämpfung de3 BolschewiSmus läßt ja er- 
fennen, was man unter Aufklärung des Volkes zu ver- 
stehen hat. 
(Zuruf bei der Unabhängigen Sozialdemokratis<hen Partei: 
Gehören ins Irrenhaus!) 
-- Sie sind wahrscheinlich aus dem Irrenhaus entsprungen, 
möchte ich sagen. Aber, meine Damen und Herren, wo 
hören wir jemals, daß Sie Protest erheben gegen diese 
ganze Seuche, die das Volk ergriffen hat? 
Wollt Ihr, daß eure Frauen und Töchter und 
Schwestern von jedem Verbrecher vergewaltigt 
werden, weil Spartakus8, wie er es in Bayern 
getan hat, befiehlt: Die Frauen sind 
wie alles Andere Gemeingut. 
Diese Verleumdungen über Bayern sind längst als voll- 
fommen falsch festgestellt worden, und troßdem werden 
sie hier bei uns in Preußen verbreitet. 
No< weiter geht die Vereinigung zur Bekämpfung 
de3 Bolschewismus, deren Büro hier in Berlin in der 
Schellingstraße 2 ein Flugblatt herstellt, das ich 
Ihnen doch zu Ihrer Erheiterung mitteilen möchte. Es 
heißt darin: 
-=- Die Regierungsflieger werfen Flugblätter wie das, 
welches zur Pogromheße auffordert, aus dem Flugzeug 
herunter, und Flugblätter, wie ich sie verlesen habe, sind 
auf den Straßen Berlins verteilt worden. Das ist alles 
nur möglich unter einem Belagerung3zustand, unter einex 
Regierung, die schlapp und schwad) ist und nichts tut, 
um wirkliche Volköaufklärung zu bringen. Die Regierung 
verbreitet ja auch diese anderen illustrierten Flugblätter 
mit den angeblich mißhandelten, verletzten, beschädigten 
Mensc<en, Flugblätter, die lediglich den Zwe> haben, 
Haß in der Bevölkerung hervorzubringen, die überall 
Protest gefunden haben, die aber leider hier im Hause 
seitens der Mitglieder der Fraktionen, die gesprochen 
haben, biSher keinerlei Widerspruch gefunden haben. 
Die Regierungstruppen sind allmächtig, sagte ich, 
und diesen Regierung3truppen sollen nun Einwohnerwehren 
angeschlossen werden, die überall vorbereitet werden. Der 
Minister de3 Innern hat am 18. März 1919 zur Bildung 
jolc<her Einwohnerwehren aufgefordert. Waffen bekommen 
jie vom Kriegsministerium, und es ist bezeichnend, daß 
wir in dieser Zeit, wo wir un3 doch auf den Frieden 
vorbereiten sollten, in einem solchen amtlichen Shriftstü>, 
in den Richtlinien, die der Minister des Innern heraus 
gegeben hat, den Saß finden müssen: 
Es muß wieder Lust und Liebe zum 
Soldatenberuf erweckt werden, 
hört! bei der Sozialdemokratischeu Partei =- 
Sehr richtig! rechts) 
(Zuruf des Abgeordneten Adolph Hoffmann) 
Deutsche Frauen! Ahnt Ihr, womit Euch der 
Bols<hewiSmus und - Spartakiemus bedroht? 
Der Bolschewi8Smus will die Sozialisierung der 
Frauen. Er degeneriert das gesamte weibliche 
Geshle<ht. Ein russisches Anarchistendekret zeigt, 
welchem entseßlichen dirnenhaften Schi>jal Euch 
diese jeglihen Menschentums entarieten Bestien 
entgegenführen wollen: 
1. Das EigentumSre<ht an Frauen zwischen 17 
und 32 Jahren wird aufgehoben. 
Diesem Dekret zufolge sind alle Frauen Eigen- 
tum des Volkes. 
Die bisherigen Eigentümer erhalten außer der 
Reihe das Recht auf ihre Frauen. 
Jeder Mann, der ein Exemplar des Volk3- 
eigentums benußen will, bedarf einer Be- 
scheinigung vom Arbeiterkomitee. 
Der Mann hat kein Recht, eine Frau öfter 
als einmal wödentlih und länger als drei 
Stunden für sich in Anspruch zu nehmen. 
3: 
(Hört, 
(Heiterkeit) 
Das ist die Volk3aufklärung! J<h habe nicht gehört, daß 
man sich gegen diese Aufklärung irgendwie zur Wehr ge- 
seßt hätte. 
unsere Kinder auf dem Lande müssen wieder 
lernen Soldaten spielen. 
(Zuruf) 
Dann sagen Sie doc<, daß das eine Shwindelfirma ist; 
aber darüber schweigen Sie, wenn Sie hier auf der Tribüne 
stehen. 
ES heißt dann in dem Flugblatt weiter: 
Jeder ist verpflichtet, die sich widerseßenden 
Frauen anzuzeigen. 
Jeder nicht zur Arbeiterklasse gehörende Mann 
hat für das Recht zur Benußung dieses Volk3- 
eigentum3 monatlich 100 Rubel zu zahlen. 
(Hört, hört! bei der Sozialdemokratishen Partei 
Sehr richtig! rechts) 
-- Nun, Sie auf der Rechten sagen „sehr richtig“, und 
ic< glaube Ihnen, daß das Ihrem Wunsche durchaus 
entspricht. Aber ich glaube und habe doc<h immer noh 
die Hoffnung -- 
(Zuruf: Die Verfügung ist ja längst aufgehoben!) 
-- Die Verfügung ist ja vom März 1919. Wenn sie 
aufgehoben ist, dann bitte, sagen Sie es doch nachher; 
teilen Sie mit, wo sie aufgehoben ist, und teilen Sie mix 
auch mit, ob. diese Richtlinien aufgehoben sind, oder ob 
nur ein Teil dieser Verfügung aufgehoben ist. =- Meine 
Damen und Herren, in den Einwohnerwehren bewaffnet 
man das Bürgertum, während die Arbeiterschaft 
unbewaffnet ist; man bewaffnet diejenigen, die das 
Kapital zu s<üßen bereit sind, und man entwaffnet 
diejenigen, die energisch darauf drängen, zu m Sozialis- 
Und das Flugblatt schließt dann: 
Glaubt Ihr nicht, daß auch bei uns der mensch- 
lihe Wahnwiß es zu solchen tierischen Bestim- 
mungen kommen lassen kann, wenn erst einmal 
Spartakus König ist ? Darum zeigt, daß Ihr den 
Ernst der Zeit erkennt. Schließt auch Ihr Euch
	        

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