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Aus der Geschichte des Hauses Hohenzollern / Schuster, Georg (Public Domain)

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Aus der Geschichte des Hauses Hohenzollern / Schuster, Georg (Public Domain)

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Zeitschrift

Titel:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Erschienen:
Berlin: Zillesen 1900
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Erscheinungsverlauf:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Fußnote:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
Sammlung:
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Geschichte, Kulturgeschichte
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1888
Sprache:
Deutsch
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13049547
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
B 1/18:1887/88
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Berliner Zeitungen, Zeitschriften
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Allgemeine Landeskunde, Natur, Umwelt
Geschichte, Kulturgeschichte

Ausgabe

Titel:
Nr. 23, 03.04.1888

Schnellzugriff

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  • Aus der Geschichte des Hauses Hohenzollern / Schuster, Georg (Public Domain)
  • Einband
  • Titelblatt
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
    Inhaltsverzeichnis
  • Die Besitznahme der Mark durch den Burggrafen Friedrich VI. von Nürnberg
  • Aus der Jugendzeit des Kurfürsten Friedrich II.
  • Die Pilgerfahrt der Markgrafen Johann und Albrecht nach dem Heiligen Lande im Jahre 1435
  • Markgraf Albrechts Wahl zum Erzbischof von Magdeburg und zum Erzbischof von Mainz
  • Die Reise des Kurprinzen Joachim (II.) nach Nürnberg im Jahre 1522 und seine Rückreise ach Berlin im Jahre 1523
  • Der Große Kurfürst und seine Familie
  • Königin Charlotte und Lützenburg
  • Der Regierungsantritt Friedrich Wilhelms I.
  • Kronprinz Friedrich (II.) in Rheinsberg
  • Des Großen Königs Friedenstätigkeit
  • Der Kronprinzliche Hof Friedrich Wilhelms (III.) und Luisens
  • Die Flucht der Königlichen Kinder von Königsberg nach Memel im Januar 1807
  • Preußens Erhebung 1813
  • Der Siegesbote
  • Preußen und Deutschland 1848-1849
  • Königin Elisabeth von Preußen
  • Die letzten Wochen in Versailles (1871)
  • Der Kronprinz (Kaiser Friedrich III.), die Wissenschaft und die Kunst
  • Kaiser Wilhelm II. und der Weltkrieg
  • Quellennachweis
  • Rückdeckel
  • Farbkarte

Volltext

230 — 
Aussicht auf eine vielleicht langwierige Krankheit mich schmerzlich 
beruͤhrte. Der Kaiser hatte gestern, ehe er beim Kronprinzen 
dinierte, die Forts Issy und Vanves besucht, und auf Erkundi⸗ 
gungen hoͤrte ich, daß er dort lange in dem tiefen, eisigkalten 
Schmutz des Inneren dieser total zerschossenen Forts gestanden 
hatte. Was wunder! Ich wollte nach Hause gehen, erhielt aber 
Befehl, das Aufstehen des Kaisers abzuwarten, was erst um 10 Uhr 
geschah. Dann berichtete ich wie gewoͤhnlich. Gehen und Nieder⸗ 
sitzen fiel dem Kaiser ersichtlich sehr schwer; dennoch wurde Ge— 
neralsvortrag gehalten. Er erschien sogar zur Tafel, zog sich aber 
bald zuruͤck und war auch beim Tee nicht sichtbar. 
Der Hexenschuß dauerte in schmerzhaftester Weise bis zum 9., 
wo zum ersten Male wieder eine Spazierfahrt stattfinden konnte. 
Ganz wurde aber der Kaiser dieses Übel erst Mitte Maͤrz los, als 
er wieder deutschen Boden betrat. Dessenungeachtet fanden 
taͤglich die Generalsvortraͤge statt, denen wiederholt auch Graf 
Bismarck beiwohnte; dagegen wurden einmarschierende Truppen 
nur vom Fenster aus besichtigt und der Tee abends selten besucht. 
Nur sehr wichtige Personen wurden empfangen, z. B. am b. der 
aus Le Mans kommende Prinz Friedrich Karl mit dem Obersten 
von Stiehle, auch der von seiner Abkommandierung zuruͤckgekehrte 
General von Treskow, dagegen nur formelle fuͤrstliche Besuche 
abgelehnt. Ich wurde an jedem Tage, allerdings meist erst nach 
9 Uhr, vorgelassen. Von durchmarschierenden Truppen sah der 
Kaiser am 10. die 16. Infanterie-Brigade, das Thuͤringische 
Husarenregiment Nr. 12 und einige Batterien des 4. Korps, 
am 12. die 22. Division, am 13. das 95. Infanterie-Regiment 
und eine Batterie des Hessischen Feld-Artillerie-Kegiments vom 
Fenster aus defilieren; am 11. besuchte er auch wieder St. Cloud. 
Eine wirklich durchgreifende Besserung wollte sich aber nicht 
zeigen, so daß die letzte Zeit des Aufenthaltes in Versailles fuͤr 
ihn — und somit auch fuͤr uns — eine recht unbehagliche und 
truͤbe war. 
Neues hatte ich in diesen Tagen genug zu bringen, namentlich 
das vertrauliche Rundschreiben an die Praͤfekten in allen nicht von 
uns besetzten Departements, welches ich aus der Schweiz erhalten 
hatte. Es hieß darin: „Die drei Wochen des Waffenstillstandes 
muͤssen besonders der weiteren Verteidigung Frankreichs zugute 
kommen. Einstellung neuer Rekruten, Ausruͤstung und Ein⸗ 
uͤbung derselben, Herstellung der Disziplin, — dafuͤr muß in dieser 
Zeit gesorgt werden!“ — Der Kaiser hoͤrte alles, was die bewun⸗ 
dernswerte Taͤtigkeit Gambettas schilderte, stets mit besonderem 
Interesse und sprach bei mehreren Gelegenheiten von ihm, sowie
	        

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