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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1920 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XLVII.1897 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Publication:
Berlin: Zillesen 1900
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
History,Cultural History
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1885
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14596707
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 1/18:1884/85
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
General Regional Studies
History,Cultural History

Issue

Title:
1. November 1884, Nr. 5

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XLVII.1897 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Full text

503 
Majer, Die Wilhelms-Realschule in Stuttgart 
504 
das in den Jahren 1873 — 75 von Tritschler gebaute Schulhaus 
bei, für die neue, nach dem regierenden Könige Wilhelms-Real 
schule genannte Abtheilung wurde die Errichtung eines Neu 
baues beschlossen und als Bauplatz ein im Besitz der Stadt 
befindliches Grundstück von 39 ar 70 qm Fläche an der Gabelung 
der Dannecker und Hohenheimer Strafse bestimmt. 
Die Höhenverhältnisse des Grundstückes waren ziemlich un 
günstige; es steigt die Hohenheimer Strafse 6,67 v. H., die 
Danneckerstrafse 7,82 v. H., und zwischen beiden Strafsen befand 
sich ein Höhenrücken derart, dafs der höchste Punkt des Bau 
platzes rund 18 m höher lag als dessen tiefste Stelle. Dieser 
Rücken mufste selbstverständlich abgetragen werden; um aber 
nicht gar zu tief in das Gelände einzuschneiden und auf diese 
Weise einen unfreundlichen Hof zu erhalten, ist dieser in zwei 
Abstufungen etwa 7 bezw. 3,70 m höher gelegt worden als der 
tiefste Punkt des Gehweges, wie dies aus den Tafeln ersichtlich 
ist. Die Tiefe des Hofeinschnittes wurde auf diese Weise auf 
8,70 m ermäfsigt. Der Rest von 2,30 m entfällt auf Quer- 
and Längengefälle der Höfe. 
Ein zweiter ungünstiger Umstand des Bauplatzes, der hier 
gleich erwähnt werden mag, war, dafs er sich zum Theil über 
eine in früheren Jahren aufgefüllto Bachschlucht erstreckte. 
Tragfähiger Grund fand sich in diesem Theile 10 bis Ilm unter 
der Erdoberfläche, dann aber von solch guter Beschaffenheit, dafs 
eine Gründung auf Pfeilern und Bögen zulässig erschien. Der 
Wasserzuflufs war geringfügig. 
Da der Zugang von der Stadt her auf die spitzwinklige 
Ecke des Bauplatzes trifft, so lag es in der Natur der Sache, 
an diese Ecke den Haupteingang zu legen und, um den über 
diesem Eingänge sich erhebenden Gebäudetheil entsprechend archi 
tektonisch hervorheben zu können, diese Ecke stark abzuschrägen. 
Die gröfsere Längeueütwicklung des Gebäudes trifft an die Hohen 
heimer Strafse, die kürzere an die Dannecker Strafse; an ersterer 
ist die Schauseite belebt durch einen erhöhten Mittelbau. Die 
Turnhalle reiht sich an das Hauptgebäude in der Hohenheimer 
Strafse an. 
Das Schulhaus hat an der Hohenheimer Strafse eine Länge 
von 50,G4m, an der Dannecker Strafse eine solche von 29,93m; 
die Breite des Portalbaues beträgt 9,80 m; die Tiefe mifst 19,88, 
bezw. 12,27 m, die überbaute Grundfläche 1190 qm. Die mitt 
lere Höhe bis zur Hauptgesimsoberkante ist 17 m, an dem Portal 
bau 21m. An der Hohenheimer Strafse wurde um 3 m, an der 
Dannecker Strafse um 4 m hinter die Banlinie zurückgefahren, 
um sich ausgiebiges Licht zu sichern. Dadurch wurde auch an 
der Hohenheimer Strafse die Verlegung des Dobelbaches umgangen, 
die bei der tiefen Lage desselben bedeutende Kosten verursacht 
hätte. Die zwischen Bürgersteig und Gebäude entstandenen 
Zwischenräume sind als Vorgärtchen behandelt und mit eisernem 
Zaun auf Granitsockel eingefriedigt. 
Das Untergesehofs (Blatt 62 Abb. 5) enthält neben der 
durch zwei Geschosse gehenden Eingangshalle links das Dienst- 
zimroer des Schuldieners, an das sich die Wohnung anreiht, 
rechts das Arbeitszimmer des die Bibliothek verwaltenden Pro 
fessors und zwei Bibliothekränme. Die Schuldienerwohnung hat 
an der Hohenheimer Strafse einen eigenen Hauseingang. Weitere 
Räume des Untergeschosses sind zur Aufstellung von Filtern 
für die den Schulsälen durch Canäle zugeftihrte frische Luft 
bestimmt, andere Räume sind verfügbar. Eine Waschküche ist 
ebenfalls hier untergebracht. Das Erdgeschofs (Bl. 61 Abb. 2) 
enthält acht Schulsäle, einen Zeichensaal und ein Lehrerzimmer, 
der erste Stock (Bl. 61 Abb, 1) acht Schulsäle, einen Zeichen 
saal, das Rectoratszimmer mit Nebenzimmer für Registratur, ein 
Assistentenzimmer, ein Lehrerzimmer, der zweite Stock (Bl. 62 
Abb. 4) fünf Scbulsäle, einen Zeichensaal, ein Conferenz- zugleich 
Lehrerzimmer, ein Kartenzimmer, einen Hörsaal für Physik und 
Chemie mit anstofsendera Apparaten-Cabinet auf der einen und 
chemischen Laboratorium auf der andern Seite. Der dritte 
Stock — zugleich Dachstock — enthält in dem an der süd 
lichen Nebenseite aufgebauten Theile den Musiksaal, ferner ein 
Sammlungszimmer für naturwissenschaftliche Lehrmittel und den 
Career. Jedem Zeichensaal gegenüber sind ein kleines Magazin 
für Eeifsbrotter u. dorgl. und, an jeden Zeichensaal anstofsend, 
ein Raum für Vorlagen und Modelle vorhanden. Die Geschofs- 
höhe ist in den Schulräumen 4 m im lichten, mit Ausnahme des 
Musiksaales, der eine Höhe von 3,67 m hat, und zweier Säle 
im zweiten Obergeschofs, die 5 m hoch sind. In der Schul 
dienerwohnung beträgt die Höhe 3 m im lichten. Eine Aula 
war im Bauprogramm nicht vorgesehen, vielmehr war bestimmt, 
es solle die Turnhalle zur Abhaltung der Schulfeiern dienen. 
Für die schon erwähnte Gründung wurden beim Schul- 
hausc die Pfeiler 1,75 m stark und theils 4,06, theils 4,75 m 
lang bemessen. Die Bogen erhielten Durchmesser von 3,80, 
bezw. 4,10 m und eine Scheitolstarke von 1,50 m. Auf Wider 
lagerhöhe ist die Mauerstärke auf 1,40 m abgesetzt. Bei der 
Turnhalle erhielten die Pfeiler eine Grundfläche von 1,40 auf 
3 m, die Bögen 4,50 m Durchmesser und 1.20 m Mauerstärke; 
die Scheitelstärke ist ebenfalls 1,50 m. Pfeiler und Bögen wurden 
aus Beton hergestellt, der aus Portlandcemont und Neckarkies 
in der in Stuttgart üblichen Weise, d. h. ohne Sandzusatz, be 
reitet wurde, weil der Kies den erforderlichen Sand schon bei 
gemischt enthält. Das Mischungsverhältnifs war bei den Pfeilern 
1:12, bei den Bögen 1:10. Bei den Pfeilern wurden Btuch- 
steinc von 2 bis 4 ebdem Gröfse zwischen den Betonschichten 
eingebettet. Die Bögen wurden ohne Lehrbögen ausgeführt; es 
wurde der zwischen zwei Pfeilern stehende Erdklotz nach der 
Bogenform zugerichtet und der Beton auf denselben zwischen 
seitlicher Schalung eingebracht. Die Pfeüerflächen sind v so be 
messen, dafs die Belastung der Sohle 3 kg auf 1 qcm nirgends 
überschreitet. Die Gründung hat sich vollkommen bewährt. 
Was den Aufbau anlangt (vgl. Abb. 1 und Bl. 60), so 
besteht der Sockel aus Granit mit Backstein-Hintermauerung und 
ruht auf einer Isolirschichte aus Gufsasphalt. Zu den Straßen 
seiten sind Werksteine von Schwäbisch Hall verwandt. Aus 
Kunststein (Mettlacher Fabricat) sind die Consolen des Haupt- 
gesirases und die Balustern. Sockel und Erdgeschofs zeigen 
Bossenarchitektur, der erste und zweite Stock eine kräftige Lise- 
nenstellung; jeder Saal ist durch eine Gruppe von drei Fenstern 
— bei den Zeichensälen von fünf Fenstern — mit Pilaster 
architektur ausgedrückt. Die Pilaster des ersten Stockes sind 
glatt behandelt und endigen in dorischen Capitellen, die Pilaster 
des zweiten Stockes sind cannelirt und nehmen mit Consolen das 
vorspringende Hauptgesims auf. Am erhöhten Mittelbar und 
am Portalbau sind die Hauptgesimse mit Zahnschnitten und 
Consolen reicher gestaltet; auch die Fenstergruppen sind hier 
mit Dreiviertel-Säulen, Archivolteu und ornamentirten Schlufs- 
steinen hervorgehoben. Die zwischenliegenden Theile zeigen ein 
einfacheres Hauptgesims. Die Lisenen tragen am oberen Theil 
ornamentirte Schilder mit Löwenköpfen. Der Mittelbau ist
	        

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