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Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1899, VIII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1899, VIII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Publication:
Berlin: Zillesen 1900
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
History,Cultural History
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1885
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14596707
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 1/18:1884/85
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
General Regional Studies
History,Cultural History

Issue

Title:
17. Januar 1885, Nr. 16

Contents

Table of contents

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1899, VIII. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nr. 1, 1. Januar 1899
  • Nr. 2, 8. Januar 1899
  • Nr. 3, 15. Januar 1899
  • Nr. 4, 22. Januar 1899
  • Nr. 5, 29. Januar 1899
  • Nr. 6, 5. Februar 1899
  • Nr. 7, 12. Februar 1899
  • Nr. 8, 19. Februar 1899
  • Nr. 9, 26. Februar 1899
  • Nr. 10, 5. März 1899
  • Nr. 11, 12. März 1899
  • Nr. 12, 19. März 1899
  • Nr. 13, 26. März 1899
  • Nr. 14, 2. April 1899
  • Nr. 15, 9. April 1899
  • Nr. 16, 16. April 1899
  • Nr. 17, 23. April 1899
  • Nr. 18, 30. April 1899
  • Nr. 19, 7. Mai 1899
  • Nr. 20, 14. Mai 1899
  • Nr. 21, 21. Mai 1899
  • Nr. 22, 28. Mai 1899
  • Nr. 23, 4. Juni 1899
  • Nr. 24, 11. Juni 1899
  • Nr. 25, 18. Juni 1899
  • Nr. 26, 25. Juni 1899
  • Nr. 27, 2. Juli 1899
  • Nr. 28, 9. Juli 1899
  • Nr. 29, 16. Juli 1899
  • Nr. 30, 23. Juli 1899
  • Nr. 31, 30. Juli 1899
  • Nr. 32, 6. August 1899
  • Nr. 33, 13. August 1899
  • Nr. 34, 20. August 1899
  • Nr. 35, 27. August 1899
  • Nr. 36, 3. September 1899
  • Nr. 37, 10. September 1899
  • Nr. 38, 17. September 1899
  • Nr. 39, 24. September 1899
  • Nr. 40, 1. Oktober 1899
  • Nr. 41, 8. Oktober 1899
  • Nr. 42, 15. Oktober 1899
  • Nr. 43, 22. Oktober 1899
  • Nr. 44, 29. Oktober 1899
  • Nr. 45, 5. November 1899
  • Nr. 46, 12. November 1899
  • Nr. 47, 19. November 1899
  • Nr. 48, 26. November 1899
  • Nr. 49, 3. Dezember 1899
  • Nr. 50, 10. Dezember 1899
  • Nr. 51, 17. Dezember 1899
  • Nr. 52, 24. Dezember 1899
  • Nr. 53, 31. Dezember 1899
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Full text

Nr. 26. 
Deutschl ands Neu- Erwerbungen meisten ähneln, die Karolinier aber fast reine Polynesier 
* ind. Der Sprache und Kultur nach muß man jedoch 
in der vüdsee. ämtliche Mikronesier den polynesischen Völkern zu— 
echnen, und Meinicke, ein ausgezeichneter Kenner dieser 
hruppen, findet die Unterschiede zwischen Mikro— und 
ZJolynesiern nicht größer als zwischen Deutschen und 
Zkandinaviern. 
Betrachten wir nun einmal die einzelnen der uns 
peziell interessierenden Inselgruppen etwas eingehender. 
Die Marianen, zu Ehren der Witwe Philipps IV. 
o genannt, wurden im Jahre 1521 von dem portu— 
iesischen Seefahrer Magelhaens durch Zufall entdeckt. 
Fr nannte sie nach der Form der von den Insulanern 
erwendeten Segel die „Inseln der lateinischen Segel“ 
ind späterhin, nachdem er diese liebenswürdige Eigen— 
haft der Eingeborenen zur Genüge erfahren hatte, die 
Diebes-Inseln oder Ladronen. Sie erstrecken sich vom 
10—2 130 n. Br., dehnen sich aber nur von West nach 
Verliner Illustrirle Zeitung. 
Es sind jetzt gerade fünfzehn Jahre verflossen, daß 
Deutschland durch Erwerbung des Lüderitzschen Besitz- 
ums in Südwest-Afrika in die Reihe der Kolonial— 
nächte trat, und seit der Zeit ist es unablässig bemüht 
zewesen, seine koloniale Machtsphäre ständig zu ver— 
zrößern. Nun sind auch die einst so heiß umstrittenen 
nikronesischen Inselgruppen der Karolinen, Marianen 
und Palau von den Spaniern auf friedlichem Wege an 
Deutschland abgetreten worden, freilich nicht gerade 
allzu billig. Ob wir jemals den an die Spanier zu 
zahlenden Kaufpreis herauswirtschaften werden, das ist 
die Frage, welche erst die Zukunft zu lösen vermag. 
Mikronesien, die „Klein-Inselwelt“, umfaßt ein 
Areal von wenig über 64 Quadratmeilen; es sind im 
zroßen Blumengartens, den die Insel zu dieser Zeit 
zildete, sehen wir heut überall undurchdringliche Wildnis. 
Die Bodenkultur ist trotz Einführung der europäischen 
Ackergeräte in stetene Rückgang begriffen. Aus dem 
leißigen Ackerbauvolk ist eine träge Jägerbevölkerung 
seworden. Waren die alten Chamorro ausgezeichnete 
Zeefahrer, so sind die heutigen Marianer die 
chlechtester Schiffer. Die ehemalige Kunstfertigkeit ist 
zanz verloren gegangen von den Karolinen tauscht man 
die Boote ein, europäische Fabrikware ist an Stelle der 
lten Industrie mit ihren prächtigen Thongefäßen und 
Kindenstoffen getreten. Auch die Sprache hat eine 
Vandlung erfahren: die Marianer, die übrigens heut 
em alten Namen „Ladrones“ mehr denn je Ehre machen 
prechen jetzt ein mit spanischen Brocken durchsetztes 
Fagalisch. Ihre geistige Bildung steht auf denkbar 
tiefster Stufe, und ihr Christentum ist ein rein äußer— 
iches. 
Station der Südsee-Haudels- und Plantagen-Gesellschaft in Hap (Westkarolinen). Im Fafen von Ualau (Ostkarolinen). Aufbruch zum Fischfana— 
Nach Momentaufnahmen gezeichnet von C. Schön. 
zänzen vier Gruppen die Gilbert-Inseln, die Marshall⸗ 
Inseln und die uns hier besonders interessierenden 
Marianen und Karolinen nebst den vorageschobenen 
Palau⸗Inseln. 
Fast alle die Inseln sind niedere Korallenbildungen, 
ogenannte Atolls, die eine Lagune umschließen; einige 
venige, wie die nördlichsten der Marianen, die Palau 
ind einige der Karolinen-Inseln sind vulkanischen Ur— 
prungs. Hier ist auch die Vegetation eine verhältnis— 
mäßig reiche: Kokoss und Sagopalme, Broktfrucht- 
haum, Pandanus und Banane gedeihen in üppigen 
Irwäldern; auf den Atolls dagegen ist nur höchst 
ümmerlicher Pflanzenwuchs anzutreffen. Noch spär— 
äicher ist die Tierwelt vertreten: fliegender Hund und 
Ratte, Papagei und Haushuhn, damit ist, wenn wir 
yon verschiedenen Fischarten und sonstigen Mecres— 
»ewohnern absehen, die Aufzählung der Fauna ziemlich 
erschöpft. Die Bewohner dieser Inselflur sind eine 
Mischrasse von Polynesiern, Papuas und Malagien, so 
zwar, daß die am westlichsten und zugleich südlichsten 
wohnenden Palau-Insulaner mit ihrem schwarzen krausen 
Haar und den gebogenen ,jüdischen“ Nasen den Papuas von 
Neu—-Guinen. die Marianer dem malgiischen Typus am 
Dst über den 14505 1460 aus. Es sind im ganzen 
ünfzehn Inseln, von denen die größte, Guam, 514 
Quadratkilometer groß ist und von etwa 7000 Menschen 
ewohnt wird. Sämtliche Inseln sind vulkanisch, und 
emgemäß ist die Vegetation eine ziemlich üppige, zumal 
zie mittlere Jahrestemperatur MNo C. beträgt. Brauch— 
are Häfen giebt es recht wenige, und selbst der Hafen 
es Hauptortes Agana auf West-Guam ist nur für 
sjanz kleine Schiffe zugänglich. Die spärliche Fauna 
st von den Spaniern durch Einführung des Apis— 
irsches und des weißen Rindes, die sich unglaublich 
hnell vermehrten, bereichert worden. Die heutigen Be— 
ohner der Gruppe sind ein Gemisch von den ursprüng— 
chen, fast ganz ausgestorbenen Chamorro mit Spaniern 
ind Tagalen von den Philippinen. Demoralisiert, faul 
ind eingebildet haben sie kaum noch etwas mit den 
ochcivilisieren Ureinwohnern gemeinsam, deren ge— 
haltige Tempelruinen mit den mächtigen Steinpfeilern 
eine stumme, aber nicht mißzuverstehende Sprache von 
er Kultur und dem Fleiße des Volkes reden, das diese 
stiesenbauten aufführte.“ Von den 180 größeren Ort— 
chaften, die Gnam im Jahre 1668 zählte, bestehen hente 
ur noch zehn ärmliche, unsaubere Flecken. Statt des 
Von den Marianen aus kamen die Spanier zuerst 
m Jahre 1527 mit den Karolinen in Berührung, ein 
igentlicher Verkehr zwischen beiden Gruppen entspann 
ich aber erst seit 1788. Die Karolinen bestehen aus 
3 flachen Inseln und Inselchen, die zusammen nicht 
nehr als 26,3 Quadratmeilen messen. Die wenigen 
sohen Infseln sind vnlkanischen Ursprungs und dem— 
emäß vegetationsreich; aber auch die Korallenbauten 
ragen beträchtliche Fruchtbarkeit zur Schau.“) Von der 
Faunag gilt das gleiche wie von der der Marianen. 
Zon Seetieren liefert neben Holothurien namentlich der 
delphin oft einen reichen Fang. Sobald eine Schar 
ieser Meeresbewohner' dem Ufer zuschwimmt, slicht eine 
Flottille in See und treibt die Tiere, ihnen den Rückzug 
ibschneidend, auf den Strand. Das Klima ist sehr 
gesund. Zur Zeit des Monsunwechsels hausen die 
Drkane furchtbar und spülen nicht selten ganze Inseln 
ort, nur kahle Riffe stehen lassend Die bedcutendsten 
er Inseln sind Ualan, Panape, Ruk und Yap, sie sind 
tark bewohnt und baben ziemlich gute Häfen. 
*) Kopra, d. h. getrocknete Kokosnußlerne bilden übrigens den Haupt⸗ 
dandelsartikel, von dem die „Deutsche Handels- und Plantagengesellschaft“ 
ähr ich 800 Tonnen ausfübrt
	        

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