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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 9.1883 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 9.1883 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Publication:
Berlin: Zillesen 1900
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
History,Cultural History
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1883
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14577879
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 1/18:1882/83
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
General Regional Studies
History,Cultural History

Issue

Title:
4. August 1883, Nr. 45

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 9.1883 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 1. Oktober 1882, Nr. 1
  • 7. Oktober 1882, Nr. 2
  • 14. Oktober 1882, Nr. 3
  • 21. Oktober 1882, Nr. 4
  • 28. Oktober 1882, Nr. 5
  • 4. November 1882, Nr. 6
  • 11. November 1882, Nr. 7
  • 18. November 1882, Nr. 8
  • 25. November 1882, Nr. 9
  • 2. Dezember 1882, Nr. 10
  • 9. Dezember 1882, Nr. 11
  • 16. Dezember 1882, Nr. 12
  • 23. Dezember 1882, Nr. 13
  • 1. Januar 1883, Nr. 14
  • 6. Januar 1883, Nr. 15
  • 13. Januar 1883, Nr. 16
  • 20. Januar 1883, Nr. 17
  • 27. Januar 1883, Nr. 18
  • 3. Februar 1883, Nr. 19
  • 10. Februar 1883, Nr. 20
  • 17. Februar 1883, Nr. 21
  • 24. Februar 1883, Nr. 22
  • 3. März 1883, Nr. 23
  • 10. März 1883, Nr. 24
  • 17. März 1883, Nr. 25
  • 24. März 1883, Nr. 26
  • 1. April 1883, Nr. 27
  • 7. April 1883, Nr. 28
  • 14. April 1883, Nr. 29
  • 21. April 1883, Nr. 30
  • 28. April 1883, Nr. 31
  • 5. Mai 1883, Nr. 32
  • 12. Mai 1883, Nr. 33
  • 19. Mai 1883, Nr. 34
  • 26. Mai 1883, Nr. 35
  • 2. Juni1883, Nr. 36
  • 9. Juni1883, Nr. 37
  • 16. Juni1883, Nr. 38
  • 23. Juni1883, Nr. 39
  • 1. Juli 1883, Nr. 40
  • 7. Juli 1883, Nr. 41
  • 14. Juli 1883, Nr. 42
  • 21. Juli 1883, Nr. 43
  • 28. Juli 1883, Nr. 44
  • 4. August 1883, Nr. 45
  • 11. August 1883, Nr. 46
  • 18. August 1883, Nr. 47
  • 25. August 1883, Nr. 48
  • 1. September 1883, Nr. 49
  • 8. September 1883, Nr. 50
  • 15. September 1883, Nr. 51
  • 22. September 1883, Nr. 52

Full text

Erscheint wöchentlich am Sonnabend und ist durch alle Buchhandlungen, Zeitungsspcditioncn und postanstaltcn für 2 lllark 
IX. Jahrgang. vierteljährlich zu beziehen. - Jm postzeitungs>Latalog eingetragen unter 17r. 2278. 4. Sluguft 
Nr. 45. Herausgegeben von Emil Dominik. Verlag von Gebrüder Paetel in Berlin öV. 1SS3. 
Ein Äbcntrurer am Hofe Lönig Friedrich Wilhelms 
Vaterländische Erzählung von Tli. L. M. (Fortsetzung.) 
Der Major Domoulin hatte Clemcn-t dort angetroffen 
und hatte ihn von dem Besuche des Königs benachrichtigt. 
Die Lichter brannten auf dem Tische, und der Major hatte 
sich entfernen müssen, als der König eintrat, welcher jetzt an 
dem Tische saß und mit sehr lauter und 
starker Stimme sprach, damit der Fürst 
von Anhalt-Dessau Alles iu seinem Ver 
stecke hören solle, oder um verdächtiges 
Geräusch zu überschreien. 
Es war auch wirklich, als ob Herr 
von Clement ctlvas vernehme oder die 
Nähe eines Feindes ahne, denn er blickte 
horchend umher, doch der König achtete 
nicht darauf, sondern fuhr fort zu sprechen. 
Zeige Er mir doch noch einmal die 
Briefe, welche der Prinz Eugen an den 
Feldmarschall von Flemming geschrieben 
hat, sagte er. Wo hat Er sie? 
Sie sind in diesem Portefeuille, er 
widerte Herr von Clement, und er nahm 
aus einem seiner Koffer eine rothe Mappe 
heraus, öffnete diese und reichte dem Herrn 
mehrere Blätter hin. 
Der König hielt sie gegen das Licht 
und sah lange und scharf darauf hin. 
Ja, das sind seine Schriftzüge! rief er 
dann laut wie in vollster Ueberzeugung, 
ich habe sie oft gesehen! Dieser verfluchte 
Plan soll nicht gelingen. 
Er soll nicht gelingen, Majestät, antwortete Herr von 
Clement. Gott hat mich begnadigt, daß ich Ew. Majestät 
lvarnen konnte. 
Man wollte mich also gefangen nehmen, fuhr der König 
fort, mich in Wusterhausen, oder wenn ich von Potsdam nach 
Magdeburg reiste an der sächsischen Grenze überfallen und nach 
Dresden schaffen; wollte mich daim Zeitlebens unschädlich 
Weiß Er, wohin 
Zu dem Aufsatze: Eine Wanderung durch 
das Hohenzollernmuseum. 
machen, wie es hier in dem Briefe steht, 
man mich bringen wollte? 
Es war von einer Festung in Ungarn die Rede, sagte 
Herr von Clement. Der Feldmarschall von Fleinining hatte 
mehrere Orte vorgeschlagen. 
Und mein Sohn, der Kronprinz, sollte 
nach Wien gebracht und unter des Kaisers 
Vormundschaft katholisch erzogen werden! 
rief der König. Weiß Er das gciviß, daß 
für diese Banditenstreiche sich meine Gene 
rale und Minister haben gewinnen lassen? 
Grumbkow, das möchte noch hingehen, 
obwohl ich ihn mit vielen Ehren bedacht 
habe, aber auch der Fürst von Dessau, 
mein Verwandter, ein deutscher Fürst — 
sollte der auch mit in dem Complott stecken? 
Ich habe keine andere Gewißheit 
dafür, Majestät, als daß der Feldmar 
schall von Flemming es mir vielmals 
versichert hat. 
Aber was konnten sie und alle An 
deren von dieser unerhörten Verrätherei 
hoffen? Wenn Sie mich an den Kaiser 
ausliefern und meinen Sohn nach Wien 
schleppen, werden sich die Steine erheben 
und um Rache gegen sie schreien. 
Ich habe schon einmal zu Ew. Ma 
jestät meine Gedanken darüber geäußert, 
sagte Herr von Clement. Wenn der ver 
ruchte Anschlag gelänge, so müßte doch eine Regierung in 
Preußen eingesetzt werden; es müßten Männer an die Spitze 
gestellt werden, denen die oberste Leitung übertragen würde. 
Herr von Grumbkow gilt als der beste und erste Staatsmann 
in Preußen, der Fürst von Dessau aber als der erste General. 
Verfluchter Spitzbube! murmelte der Fürst, indem er 
meinen Arm so heftig drückte, daß ich hätte schreien mögen.
	        

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