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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 3.1877 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 3.1877 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Publication:
Berlin: Zillesen 1900
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
History,Cultural History
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1877
Language:
German
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13010749
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 1/18:1877
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
General Regional Studies
History,Cultural History

Issue

Title:
Nr. 13, 01.07.1877

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 3.1877 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Nr. 1, 01.01.1877
  • Nr. 2, 15.01.1877
  • Nr. 3, 01.02.1877
  • Nr. 4, 15.02.1877
  • Nr. 5, 01.03.1877
  • Nr. 6, 15.03.1877
  • Nr. 7, 01.04.1877
  • Nr. 8, 15.04.1877
  • Nr. 9, 01.05.1877
  • Nr. 10, 15.05.1877
  • Nr. 11, 01.06.1877
  • Nr. 12, 15.06.1877
  • Nr. 13, 01.07.1877
  • Nr. 14, 15.07.1877
  • Nr. 15, 01.08.1877
  • Nr. 16, 15.08.1877
  • Nr. 17, 01.09.1877
  • Nr. 18, 15.09.1877
  • Nr. 19, 01.10.1877
  • Nr. 20, 15.10.1877
  • Nr. 21, 01.11.1877
  • Nr. 22, 15.11.1877
  • Nr. 23, 01.12..1877
  • Nr. 24, 15.12.1877

Full text

1. Juli 1877. 
III. Jahrgang. Nr. 13. 
Unter Mitwirkung von 
Dr. Mrecht, Prof. Dr. H^aukus Gaffel, Stadt-Archivar Kidicin, ClieoV. Kontane, Stadtrath K. Kriedel, Geh. Rcgierungs-Rath 
Freiherr Dr. von Ledebur, Geh. Hofrath L. Schneider, Archidiaconus Schwebel in Cüstrin rc. rc. 
herausgegeben von 
George HUtl und Ferdinand Meyer. 
Das Blatt ist durch alle Buchhandlungen und Postämter, joirie durch die Expedition (Bahnhofstr. 1) zu beziehen. — Literarische Beiträge sind an die Nerlagshandlung non Alfred Weile 
in Berlin zu senden, welche sie der Redaction übermitteln wird. — Inserate, pro »gesp. Petitzeile Ls Pfg'> werden oon de» Herren Haas enstein u. Vogler, Rud. Masse, 
Beruh. Arndt, sowie von der Verlagshandlung entgegengenommen. 
Inhalt. Das Wunderblut zu Wilsnack. Culturhistorische Skizze von I. Drüseke. — Das Dorf Friedrichsfelde bei Berlin. Von Dr. C. Brecht. 
(Mit Abbildung.) (Fortsetzung.) — Aus der Geschichte der Stadt Havclberg. Mitgetheilt vom Bürgermeister Lau in Havelberg. (Fortsetzung.) 
Der Zaubermönch Kurfürst Joachims I. Von Dr. G. Sello. — Ein Gedicht von Friedrich August Woif. — Der Burgberg bei dem Dorfe 
Wildderg. Von C. Sonnend erg. — Fragekasten. 
Das Wunderiilut M Mlsnack 
Culturhistorische Skizze von L. Irästlic. 
^n der füdwestlichen Grenze der Priegnitz, unweit der 
Berlin-Hamburger-Eisenbahn, liegt an der Karthane das kleine, 
freundliche Städtchen Wilsnack. Der Ort an sich vermag den 
vaterländischen Geschichtsforscher auf seinen Wanderungen kaum 
zu fesseln, wohl aber nimmt die stattliche, weit in die Altmark 
hineinleuchtende Kirche ein hohes historisches und künstlerisches 
Interesse in Anspruch. In großartigen, edlen architektonischen 
Verhältnißen erhebt sich das thurmlose Bauwerk, dessen innere 
Gewölbe eine Höhe von 82 Fuß erreichen, hoch über die Dächer 
der Stadt; bewundernd haben von jeher an diesem herrlichen 
Bau, der eine Zierde jeder Residenz sein würde, die Augen kunst 
verständiger Kenner gehangen. Nur das Eine ist zu bedauern, 
daß die Kirche, besonders im Innern ihrer früheren Pracht und 
Herrlichkeit entkleidet, starke Spuren des Verfalls an sich trägt, 
wodurch der erhebende Eindruck des in seinen starken, hochauf 
strebenden Pfeilern und kühn gespannten Bogen scheinbar für alle 
Ewigkeit wohlgefügten Ganzen etwas geschwächt wird, ja in einen 
wehmüthigen sich wandelt. Die Kirche, durch den kunstsinnigen 
Bischof Joachim III. (Wopelisse oder Wöpelitz) von Havelberg 
(1385—1401), einen großen Freund und Förderer der Baukunst, 
in den Jahren 1388—1401 aufgeführt, ist dem heiligen Nicolaus 
gewidmet, in Kreuzform erbaut und im Innern mit mehreren 
durch Bilder aus der heiligen Geschichte schön geschmückten Altären 
versehen. Links, oberwärts auf einem Gesimse, finden sich einige 
lebensgroße Bilder von Fürsten, welche sich in augenscheinlicher 
Lebensgefahr dem heiligen Blute gelobten. Die prächtigen, mit 
den schönsten Glasmalereien geschmückten Fenster im hohen Chore 
sind die zweithöchsten Kirchenfenster in der Mark, von Fürsten 
gestiftet, wie von dem Könige von Dänemark, den Herzögen 
von Sachsen, von Mecklenburg u. a., deren Wappen groß und 
deutlich, nebst einer reichen Fülle anderer, aus dem bunten Schimmer 
der Malereien hervorleuchten. Unter mancherlei Figuren fällt 
namentlich ein. Mönch auf, der eine prachtvolle Monstranz mit 
drei Hostien in Händen hält. An der rechten Seite, nahe dem 
Hauptaltar, hat ein kunstreicher Maler an den Emporchören die 
Geschichte von dem Anfange und Fortgange des heiligen Blutes 
in einer zusammenhängenden Reihe von Bildern dargestellt. — 
Um das Räthsel dieses gewaltigen Baues in einem kaum 3000 
Einwohner zählenden Städtchen zu verstehen, müßen wir tief 
hinabsteigen in die dunkelsten Zeilen märkischer Geschichte. 
Es war im Jahre 1383. Der Bischof von Havelberg, 
Dietrich II. (1370—1385), hatte sich mit einem Priegnitzschen 
Edelmann, Heinrich von Bülow zu Kerlsdorf, einem nicht mehr 
vorhandenen Orte, aus uns nicht weiter bekannten Gründen 
veruneinigt. Da Vergleichsvorschläge nichts fruchteten, und der 
Ausbruch der Feindseligkeiten vorauszusehen war, so hatten die 
Havelbergischen Vasallen, unter ihnen die Herren von Putlitz und 
von Quitzow, schon die Aufforderung erhalten, sich in Kampf 
bereitschaft zu setzen. Kaum war dies geschehen, so schickte 
Heinrich von Bülow den Absagebrief, und drei Tage nachher
	        

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