Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Bär (Public Domain) Ausgabe 1.1875 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 1.1875 (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Periodical

Title:
Der Bär : illustrierte Wochenschrift für vaterländische Geschichte
Publication:
Berlin: Zillesen 1900
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1875-1900 ; mehr nicht digitalisiert
Note:
Titelzusatz Band 1-4: Berlinische Blätter für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 5: Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Alterthumskunde
Titelzusatz Band 6-14: illustrierte Berliner Wochenschrift, eine Chronik für's Haus
ZDB-ID:
2924408-0 ZDB
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
General Regional Studies
History,Cultural History
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1875
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-14662744
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 1/18:1875
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Berlin Locations,Architecture,Urban Development,Housing
General Regional Studies
History,Cultural History

Issue

Title:
1. October 1875, Nr. 13

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1875 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 1. April 1875, Nr. 1
  • 15. April 1875, Nr. 2
  • 1. Mai 1875, Nr. 3
  • 15. Mai 1875, Nr. 4
  • 1. Juni 1875, Nr. 5
  • 15. Juni 1875, Nr. 6
  • 1. Juli 1875, Nr. 7
  • 15. Juli 1875, Nr. 8
  • 1. August 1875, Nr. 9
  • 15. August 1875, Nr. 10
  • 1. September 1875, Nr. 11
  • 15. September 1875, Nr. 12
  • 1. October 1875, Nr. 13
  • 15. October 1875, Nr. 14
  • 1. November 1875, Nr. 15
  • 15. November 1875, Nr. 16
  • 1. December 1875, Nr. 17
  • 15. December 1875, Nr. 18

Full text

1. Octobcr 1875, 
Das Blatt erscheint 
monatlich zwcimat. 
Breis vierteljährlich 
I Mk. 50 Bjg. 
Unter Mitwirkung von 
Dr. Brecht, Prof. Kr. Banlus Kassel, Stadt-Archivar Mdiciri, Theod. Jontanc, Geh. Negicr.-Rath Freiherr Kr. von Ledebur, 
Geh. Hofrath L. Schneider, Archidiaconus Schwebe! in Cüstrin :c. :c. 
herausgegeben von 
George Littl und Jerdmand Weyer. 
Das Blatt ist durch alle Buchhandlungen und Postämter, sowie durch die Expedition (Puttkamerstr. 8) zu beziehen. — Literarische Beiträge sind an die Verlagshandlung von Alfred Weile 
rn Berlin zu senden, welche sie der Redaction übermitteln wird. — Inserate, pro 3 gesp. Petitzeile 25 Pfg., werden von den Herren Ha äsen st ein u. Vogler, Rud. Mosse, 
Bernh. Arndt, sowie von der Verlagshandlung (Puttkamerstr. 8) entgegen genommen. 
Friedrich I. und die KunstKawmer. 
Vom Freiherr» Dr. £. von .CcJclnir. 
Friedrich, in £er Reihe bet Kurfürsten von Brandenburg der 
Dritte, in der Reihe der Könige von Preußen der Erste genannt, 
gebührt das seltene Lob, daß er nicht allein den festen Vorsatz hatte, 
sondern auch, so weit seine Kräfte reichten, mit unerschütterlicher Conse- 
quenz durchführte, in seines großen Vaters Fußtapfen zu treten, und 
überall weiter zu bauen und zu vollenden, wozu jener so mächtig den 
Grund gelegt hatte, so daß man mit Recht von ihm sagen kann: 
er hat das unbestreitbare Verdienst, nicht bloß Sich selbst, sondern 
auch den Werken seines Vaters die Krone aufgesetzt zu haben. 
Was die Künste und Wissenschaften dem Stifter der Akademie 
zu Berlin, dem Gründer der Universität in Halle zu verdanken haben, — 
wie er bemüht gewesen, die bedeutendsten Talente in seine Nähe zu ziehen, 
Künstlern die freigebigste Unterstützung angedeihen zu lassen, das sei 
hier bloß angedeutet; — die großen Regiernngsacte auf dem Gebiete 
der Politik vollends sollen hier ganz übergangen werden; nur der 
besonderen Begünstigungen wollen wir hier gedenken, deren sich die 
Königliche Kunstkammer unter seiner Regierung zu erfreuen gehabt 
hat, und zwar insbesondere Desjenigen, was hier noch aufbewahrt 
wird, als Zeugnisse, nicht bloß der Geschmacksrichtungen der Zeit 
Friedrichs, sondern vielmehr Seiner Selbst und Dessen, was als Seine 
Persönlichkeit näher bezeichnende Documente anzusehen ist. 
Gleich nach seinem Regierungsantritte verfügte der Kurfürst 
Friedrich III., ä. d. Cölln a. d. Spree den 14. Juli 1688, daß 
von sämmtlichen, auf seiner Kunstkammer befindlichen Raritäten eine 
genaue Specisication aufgenommen werden solle. Es belief sich das 
Ganze damals nur auf 320 Nummern. 
Im Jahre 1693 war die Zahl bereits auf 600 angelaufen, 
und beim Tode König Friedrichs I., 1713, belief sich die Stückzahl 
auf 1500 Nummern. 
Vorzüglich reich an Portraits des Fürsten ist die Sammlung, 
und zwar von den rohesten, auf hölzernen Löffeln von gewöhnlichen 
Schäfern und gemeinen Soloaten geschnitzten Bildniffen an, bis zu 
den kunstreicheren Arbeiten in Emaille, Wachs, Bronze u. s. w. 
Es hatte sich in seinem Zeitalter überharrpt die Kunst vorzugs 
weise der Portraitirung zugewandt, und von Malern, Kupferstechern, 
Medailleuren und Bildhauern ist gerade in diesem Fache damals 
Ausgezeichnetes geleistet worden. 
Die einer näheren Betrachtung insbesondere sehr werthe, in 
Lebensgröße auf einem Stuhle sitzende, in der Büste vortrefflich mo- 
dellirte, bekleidete Wachsfigur Friedrichs ist aus dessen kurfürstlicher 
Zeit. Ein kleiner dreieckiger Hut bedeckt eine Allonge-Perrücke. Die 
rechte Schulter ist, so wie die Natur sie gebildet hatte, höher und 
stärker als die linke — auch das ein nicht zu übersehendes Zeugniß, 
daß der Vorwurf der Eitelkeit wohl entschieden mit Uebertreibung 
dem Fürsten gemacht worden ist. Der bis auf das Knie reichende 
rothe Sammetrock hat eine Reihe Knopfe und ist mit goldenen Litzen 
geziert; die Halsbinde hat zwei, aus feinen Kanten bestehende, auf 
die Brust herabhängende Latze; Manschetten bedecken die Hand; der 
übrige Theil der Figur ist mit roth-sammtnen kurzen Beinkleidern, 
mit rothen Strümpfen und ledernen Schuhen angethan. Der auf 
der linken Brust prangende Stern des Hosenbandordens zeichnet sich 
durch seine Größe aus, denn er hält nicht weniger als 7 Zoll im 
Durchmesser. Das ungewässerte blaue Band ist über die linke Schulter 
gelegt. 
Die Ertheilung dieses Ordens, auf welchen der Kurfürst einen 
hohen Werth legte, erfolgte mit großem Gepränge. Darauf bezieht 
sich u. A. auch ein meisterhaft geschnittener Stockknopf von Elfen 
bein, darstellend 6 geflügelte Knaben-Gestalten oder Genien, welche, 
übereinander emporklimmend, Kurhut, Kurzepter, Schärpe und das 
Hosenband des St. Georg-Ordens mit dem bekannten Wahlspruche: 
Hon;- soit qui mal y pense tragen. Es ist eine treffliche Arbeit, 
die, wie das daran angebrachte Monogramm MD beweist, von
	        

Annotations

Annotations

  • Besitzstempel: Wissenschaftliche Zentralbibliothek von Groß-Berlin
    4
  • Abbildung: Der alte Dom auf dem Schlossplatz zu Berlin
    9
  • Märkisches Museum (Märkisches Museum)
    14
  • Abbildung: Das Siegel des alten Berlin.
    17
  • Berlin zur Mitte des 17. Jahrhunderts
    25
  • Das Lessinghaus auf dem Nikolai-Kirchhofe
    29
  • Der Erzgießer Johann Jacobi
    48
  • Jacobi, Johann
    48

Downloads

Downloads

Full record

METS (entire work)
TOC

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.