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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 68.1918 (Public Domain)

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Monograph

Title:
Chronik des Preussischen Herrenhauses : ein Gedenkbuch zur Erinnerung an das 30jährige Bestehen des Herrenhauses / hrsg. und zsgest. von Hermann Crüger
Editor:
Crüger, Hermann
Edition:
2. Aufl.
Publication:
Berlin: [Puttkammer und Mühlbrecht], 1885
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Scope:
362 Seiten
Note:
17 Anl., 3 Pl.
Berlin:
B 774 Staat. Politik. Verwaltung: Berlin als Parlaments- und Regierungssitz
DDC Group:
940 Geschichte Europas
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13814085
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 774 PLt 2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Victor Herzog von Ratibor, Fürst von Corvey, Präsident des Herrenhauses seit dem 11. Januar 1877

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 68.1918 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • H. 1-3
  • H. 4-6
  • H. 7-9
  • H. 10-12

Full text

77 
W. Miethke, Die elektrischen Schnellbahnen Hamburgs und ihre Erweiterungen. 
78 
Das Netz der Hamburgischen Hoch- und Untergrund 
bahn ■wird nach, verschiedenen Richtungen ganz außerordentlich 
erweitert An erster Stelle sollen die im Bau befindlichen 
Erweiterungslinien Erwähnung finden. 
a) Die Walddörferbahn. 
Durch das unverkennbar sich steigernde Bestreben der 
Hamburger Bevölkerung, 'ihren Wohnsitz in eine ländliche 
Umgebung zu verlegen, ist eine Abwanderung der steuer- 
kräftigen Einwohner zu befürchten. Um diesen an sich 
lobenswerten „Zug ins Grüne“ auf hamburgisches Gebiet zu 
leiten, ist bei der hamburgischen Regierung der Plan ge 
reift, die sogenannten Walddörfer, worunter die waldreichen, 
inmitten preußischen Gebietes, nordöstlich von der Stadt ge 
legenen hamburgischen Gebietsinseln Farmsen, Volksdorf, 
Wohldorf, Schmalenbek-Gr. Hansdorf zu verstehen sind, durch 
den Bau einer elektrischen Schnellbahn für den Wohnbau zu er 
schließen. Von den genannten Gebietsteilen waren Farmsen und 
Gr. Hansdorf bisher überhaupt ohne jegliche Bahnverbindung 
mit der Mutterstadt Hamburg, Volksdorf ist seit 1903 durch 
eine von den Gebr. Körting in Hannover mit Unterstützung 
des hamburgischen Staats erbaute elektrische Kleinbahn mit 
Altrahlstedt, einer Station der Lübecker Bahn, verbunden. 
Im Jahre 1906 wurde diese dem Personen- und Güter 
verkehr dienende Bahn bis nach Wohldorf verlängert. Die 
Züge verkehren auf diesen insgesamt 12,9 km langen Strecken 
mit mäßiger Geschwindigkeit in Abständen von 45 Minuten; 
* 
zur Erschließung der genannten Walddörfer konnte ein solcher 
Betrieb naturgemäß nicht viel beitragen, und so ließ man 
denn auch den früher gehegten Plan fallen, Gr. Hansdorf 
auf gesondertem Wege an die Lübecker Balm in Station 
Ahrensburg anzuschließen. 
Die Verhandlungen über den Bau dev Walddörferbahn 
reichen etwa sieben Jahre zurück. Mit dem Bau der von 
vornherein für den elektrischen Betrieb eingerichteten Schnell 
bahn wurde im Jahre 1911 begonnen. Die Bahn ist inner 
halb des Gemeinschaftsbahnhofes Barmbeck, der von den 
Schienensträngen der elektrischen Hochbahn und der Blanke 
nese-Ohlsdorfer Bahn durchzogen wird, unmittelbar an die 
Gleise der Hochbahn angeschlossen (Abb. 1 Bl. 6). Üra dies 
zu erreichen, waren umfangreiche bauliche Veränderungen 
nach den Plänen des Baudirektors Sperber erforderlich. 
Die nach den Walddörfem verkehrenden Zöge werden 
in dem Bahnhof Barmbeck an dem bereits vorhandenen 
Bahnsteig abgefertigt; hier halten auch die aus der Stadt 
kommenden Hochbahnzüge. In der Nähe der Hufnerstraßo 
zweigt die Verlängerungslinie in der Richtung auf Farmsen 
ab. Für das von den Wslddörlern kommende Gleis mußte 
südlich der Barmbecker Empfangsgebäude ein neuer Bahn 
steig angelegt werden. Dieses Gleis überachneidet, vom 
Bahnsteig des Bahnhofs Barmbeck aus gesehen, den Bahn 
körper der bestehenden Hochbahn und zieht dann mit dem 
von Barmbeck kommenden Walddörfergleis auf gemeinsamem 
Überbau über die Gleise der staatlichen Stadt- und Vorort 
bahn und weiter nördlich über die Gleise der künftigen 
Göterumgehungsbahn und schließlich über die Hellbrook 
straße. Der die Abzweigung ermöglichende, in einer langen 
Krümmung und in Steigungen von 1:55 bis 1:40 liegende 
eiserne Überbau ist. 573 m lang. Die schon erwähnte Forde 
rung, die Reisenden der Walddörferbahn ohne ümsteigen 
auf die Hochbahn überzuleiten, ist somit bewerkstelligt und. 
gleichzeitig Vorsorge getroffen, diese Anschlußbahn später 
einmal auf eigenem Bahnkörper ins Stadtinnere weiterführen 
au können. Von der Hellbrookstraße führt die Bahn auf 
hohem Damme bis zu der vom Bahnhof Barmbeck 1,8 km 
entfernten, noch auf hatoburgischem Gebiet liegenden Halte 
stelle Habichtstraße und dann, immer östlich verlaufend? 
auf preußischem Gebiet durch die Gemeinde Wandsbek zur 
Haltestelle Hinschenfelde in km 2,3. Die hamburgisehe Ge 
meinde Farmsen wird erreicht; unweit der Trabrennbahn ist 
für später eine Haltestelle vorgesehen. Es folgt bei km 6,7 
die Haltestelle Farmsen. Bald dahinter befindet sich die 
Bahn wieder auf preußischem Gebiete. Die nächste Halte 
stelle Berne, km 9,3, liegt jedoch wieder auf hamburgischem 
Boden. Hier tritt die Bahn in den Einschnitt, der bis an 
die Grenze des Gemeindebezirbs Volksdorf reicht. Nachdem 
die schon erwähnte Altrahlstedt-Wohldorfer Bahn überschritten 
ist, legt sich die Walddörferbahn auf eigenem Bahnkörper 
neben die Gleise der erstgenannten Bahn bis zu dem in der 
Mitte von Volksdorf in km 12,5 auf einer Dammschüttung 
angeordneten Bahnhof gleichen Namens (Abb. 2 BI. 6). Nun 
verzweigt sich die Linie in nördlicher Richtung nach Wohl 
dorf, in östlicher Richtung nach Gr. Hansdorf. Der Gabelung 
nach Wohldorf folgend, treffen wir bei km 14,1 auf den 
Haltepunkt Volbsdorf-Nord, bei km 15,9 auf den in preußi 
schem Gebiete liegenden Haltepunkt Lottbek und in km 17,8 
auf den Endbahnhof in Wohidorf, wo sich auch der Betriebs 
bahnhof befindet. Vom Bahnhof Volksdorf bis zur Gemeinde- 
grenze senkt sich die Bahn in der Richtung auf Wohldorf 
nach und nach vom Damme herunter; sie befindet sich vom 
Bergstedter Wege bis unweit der Gemarkungsgrenze Volbs- 
dorf in einem Einschnitt, um von hier bis zum Endpunkt 
als Dammbahn zu verlaufen. 
Die im Gelände angelegte Altrahlstedt-Wohldorfer 
Kleinbahn reicht in nördlicher Richtung 1,5 km über den 
Endpunkt der neuen Bahn hinaus bis in die Nähe der Alster^ 
sie wird voraussichtlich in der Folgezeit lediglich den Güter 
verkehr zu besorgen haben und später, bei lebhafterem Ver 
kehr, unmittelbar neben den Bahnkörper der Walddörferbahn 
verlegt werden müssen. 
Der nach Schmalenbek—Gr.-Hansdorf führende Zweig 
sondert sich schienenfrei vom Bahnhof Volksdorf ab; mit 
seinem nördlichen Gleis überführt er die Gleise der Wohl- 
dorfer Zweigstrecke (Abb. 2 BI. 6). Auf hohem Damme geht 
es in östlicher Richtung über die Haltestellen Volüsdorf-Ost 
14,3km, Wulfsdorf {später in km 15,9 anzulegen) bis zur 
Grenze des preußischen Vororts Ahrensburg. Die ursprüngliche 
Absicht, das Siedlungsgebiet bis zum Bahnhof Ahrensburg der 
Lübecker Bahn zu durchfahren, mußte wegen zu hoher Bau 
kosten aufgegeben werden. Der Bahnhof Ahrensburg-West 
liegt in km 17,0. Die Lübecker Bahn wird rd. 1 km südlich 
des alten Bahnhofs Ahrensburg unterfahren; ebenso die Ham 
burger Chaussee. Die Bahn verläuft im Einschnitt weiter 
bis zum Ahreusburger Tiefmoor, das auf niedrigem Damme 
überschritten wird. Die Haltestelle Ahrensburg-Süd befindet 
sich in km 18,7; auf Schmalenbeker Gebiet angelangt, er 
reicht der Einschnitt eine Tiefe bis zu 12 m. Die Halte 
stelle Sohmalenbek-.West liegt bei km 20,1. Vom Waldreiter-»
	        

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