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Die Bau- und Kunstdenkmäler von Berlin / Borrmann, Richard (Public Domain)

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Metadaten: Die Bau- und Kunstdenkmäler von Berlin / Borrmann, Richard (Public Domain)

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  • Die Bau- und Kunstdenkmäler von Berlin / Borrmann, Richard (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Text
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Abbildungen im Text
  • Zur Geschichte Berlins
  • Einleitung
  • 1. Berlin im Mittelalter
  • 2. Die Zeit von 1470 bis zum dreissigjährigen Kriege
  • 3. Der dreissigjährige Krieg
  • 4. Die Zeit des grossen Kurfürsten und König Friedrichs I.
  • Uebersicht über die Geschichte der Kunst in Berlin vom XIII. bis zum Ende des XVIII. Jahrhunderts
  • Die Quellen
  • Geschichtliche Entwickelung
  • Die Bau- und Kunstdenkmäler
  • Befestigungs-Anlagen und Thore
  • Brandenburger Thor
  • Kirchen
  • Das Königliche Schloss
  • Abbildung: Fig. 35. Ansicht des Schlosses vor dem Umbau durch Schlüter
  • Abbildung: Taf. XVI. Königliches Schloss. Portal und Gallerie im II. Hofe
  • Abbildung: Fig. 37. Königliches Schloss. Grundriss des I. Stockes
  • Abbildung: Fig. 38. Königliches Schloss. Grundriss des II. Stockes
  • Abbildung: Taf. XVII. Königliches Schloss. Eckstück der Decke im Ritter-Saal
  • Abbildung: Taf. XVIII. Königliches Schloss. Ritter-Saal
  • Abbildung: Taf. XIX. Königliches Schloss. Elisabeth-Saal
  • Abbildung: Taf. XX. Königliches Schloss. Thron-Saal der Königs-Kammern
  • Abbildung: Taf. XXI. Königliches Schloss. Concert-Zimmer der Königs-Kammern
  • Abbildung: Taf. XXII. Königliches Schloss. Parole-Saal der Königs-Kammern
  • Abbildung: Fig. 39. Schlüters zweiter Entwurf zum Münzthurm
  • Palais des Preussischen Königs-Hauses
  • Oeffentliche Gebäude
  • Abbildung: Taf. XXV. Logen-Gebäude. Gruppe von Schlüter
  • Abbildung: Taf. XXIII. Universität. Aula
  • Abbildung: Taf. XXIV. Zeughaus
  • Brücken und Brückenkolonnaden
  • Abbildung: Fig. 57. Ansicht der ehemaligen Herkules-Brücke
  • Abbildung: Fig. 58. Hallen in der Königs-Strasse
  • Abbildung: Taf. XXVI. Denkmal des Grossen Kurfürsten
  • Oeffentliche Denkmäler
  • Abbildung: Taf. XXVII. Denkmal des Generals v. Zieten
  • Abbildung: Taf. XXVIII. Berliner Medaillen
  • Abbildung: Fig. 70. Haus Poststrasse 16
  • Namen- und Sachregister
  • Abbildung: Aeltester Plan von Berlin F. Gr. Memhardt um 1650
  • Abbildung: Ansicht von Berlin von Foh. Bernhard Schultz 1688
  • Abbildung: Plan von Berlin von J. C. Rhoden 1772
  • Farbkarte

Volltext

Schadow. Immediatbauten. 
133 
Behörde. Ein Eklektiker von vielseitigem Ge 
schmack und Talent hatte er auf langjährigen 
Reisen seine Studienmappen gefüllt und verstand 
es, wie Schadow 1 ) ihm nachsagte, gegebenen Falls 
anerkannte Meisterwerke und Vorbilder aus frü 
heren Jahrhunderten für seine Aufgaben zu ver- 
werthen. Dieses Urtheil Schadows hat etwas Rich 
tiges, ist aber einseitig; denn obgleich dem Werke 
des le Roi über Athen entlehnt und eine Nach 
ahmung der Propyläen auf der Akropolis ist 
Langhans Brandenburger Thor ein Bau von 
mächtiger, für seinen Platz richtig berechneter 
Wirkung, und bis auf den heutigen Tag neben 
Schinkels Museum die bedeutendste Schöpfung in 
den Formen hellenischer Kunst in Berlin. Einem 
• geistreichen Blatte des Piranesi war der Entwurf 
zu der vor zwei Jahren abgetragenen schönen 
Herkules-Brücke entlehnt. Der gleichen Zeit ge 
hören der Neubau des Marien-Kirchthurms in ori 
ginellen, wenn auch wenig stilgerechten gothischen 
Formen an, ferner die Kolonnaden in der Mohren- 
Strasse. Langhans galt in allen diesen Werken, 
zu welchen in Charlottenburg noch der Bau des 
Schlosstheaters und Belvederes im Park hinzu 
kamen, schon seinen Zeitgenossen als der Wieder 
hersteller des guten Geschmacks, als der Befreier 
von dem theatralischen Stile, der sich von Fried 
richs II. Zeiten her durch Gontard bis zu jenen 
Tagen erhalten hatte (Schadow a. a. 0. S. 24). 
Man duldete keine „Parade-Aufsätze“ mehr wie 
an den Königskolonnaden und Kuppelthürmen 
auf dem Gensdarmen-Markt, dennoch war auch 
in Langhans Bauten der decorativen Sculptur eine 
bedeutsame Rolle zugewiesen, nur unterschieden sich 
die Bildhauer-Arbeiten, seitdem Gottfried Schadow 
an die Spitze der königlichen Ateliers getreten 
war und die Leitung aller Aufträge in den Händen 
behielt, in der sorgfältigeren gediegeneren Aus 
führung wesentlich von den schlecht bezahlten 
und, sit venia verbo, verlotterten Arbeiten aus 
der letzten Zeit des grossen Königs. An Bestel 
lungen fehlte es nicht, denn nach wie vor musste 
jedes ansehnliche öffentliche wie Privatgebäude 
seine Statuen-Attika haben, ja manchem älteren 
Bau wurde ein derartiger Schmuck noch nach 
träglich auf königliche Kosten zu Theil. Die grös 
seren Arbeiten Schadows, die Gruppen der Herkules- 
Brücke (Fig. 57), die Quadriga auf dem Branden 
burger Thore, seine reizende Gruppe der beiden 
Schwestern, Kronprinzessin Luise und Prinzessin 
Friederike im Königlichen Schlosse, die beiden 
Feldherrn-Statuen des alten Ziethen (Taf. XXVII) 
und des Fürsten Leopold von Dessau gewannen 
schnell eine echt volksthümliche Bedeutung, und 
in dem schönen Marmor-Monumente des Grafen 
von der Mark in der Dorotheenstädtischen Kirche 
(Taf. V) schuf er ein Bildwerk von echt antiker 
Hoheit und Einfachheit. 
Neben Schadow muss hier auch Asmus Car 
stens, obschon von seinen Wandmalereien 1 ) nichts 
mehr erhalten ist, als einer der Erneuerer der 
deutschen Kunst genannt werden, als Portraitmaler 
war der Däne Darbes beliebt, in Bildnissen ferner 
und Militärbildern der Engländer Cuningham; von 
den Bildhauern hat etwa noch Bardou (Roloffsche 
Denkmal in der Marienkirche (Taf. VIII links 
vorne)) Anspruch auf Bedeutung. 
Unter den Bauausführungen Friedrich Wil 
helms II. ist zunächst der Immediat-Bauten zu 
gedenken, bei denen der König ganz dieselben 
Ziele und Zwecke verfolgte wie sein Vorgänger. 
Auch ihm war es bei den vielen für Beamte und 
Bürger errichteten Hausbauten — das Schluss- 
verzeichniss in den Akten des Ober-Hof-Bauamts 
berechnet die Zahl derselben auf 133 — in erster 
Linie um eine Verschönerung der Stadt zu thun, 
wie dies besonders in einem Reskript an den 
Geheimen Finanzrath Boumann vom 30. Juli 1795 
zum Ausdruck kommt in dem Befehle: „nicht 
mehr Hinter- und Neben-Gebäude, noch weniger 
Interieur-Bauten in Anschlag zu bringen, weil 
dies gänzlich gegen den Endzweck läuft, die Stadt 
zu embelliren“. So haben denn jene Bauten auch 
zumeist einen monumentalen palastartigen Charakter 
erhalten, der zu ihrer Bestimmung oft nicht recht 
passen will. Sie zeigen noch den alten Formen 
aufwand der Barock-Zeit, eine Gliederung durch 
Pilaster oder Halbsäulen, die Attiken mit Statuen 
und Vasen, die Figurenreliefs, die Kartuschen, 
sowie jene für diesen Stil so bezeichnenden hän 
genden Lappen, Tücher und Löwenhäute, welche 
ein Zeitgenosse mit der Bemerkung verspottet, sie 
erweckten den Anschein, äls ob man es mit der 
Ausschmückung eines Waschhauses, Lazareths oder 
Schlachthauses zu thun hätte * 2 ). Das Detail lässt 
übrigens meistentheils die feinere Durchbildung 
vermissen. Die Akten des Ober-Hof-Bauamts ent- 
>) Im Hause Pariser Platz 2 und in der Wohnung der 
Majestäten im Kgl. Schlosse. 
2 ) Etwas über die schickliche Verzierung der Paraden 
yon Riedel sen. in der Sammlung nützlicher Aufsätze und 
Nachrichten die Baukunst betreffend. Jahrg. 1797. II. S. 52. 
') Schadow, Kunstw. u. Kunstanst. S. 23.
	        

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