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Die Familie Buchholz / Stinde, Julius (Public Domain)

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fullscreen: Die Familie Buchholz / Stinde, Julius (Public Domain)

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Monograph

Author:
Stinde, Julius
Title:
Die Familie Buchholz : aus dem Leben der Hauptstadt / von Julius Stinde
Edition:
17. Aufl.
Publication:
Berlin: Verlag von Freund & Jeckel, 1885
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Scope:
210 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13067731
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Stin 3 f:1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Spukgeschichten

Contents

Table of contents

  • Die Familie Buchholz / Stinde, Julius (Public Domain)
  • Stempel: Archiv der Stadt Berlin
  • Title page
  • Contents
  • Von Außen
  • Ein Geburtstag
  • Musikalischer Bräutigamsfang
  • Auf der Ausstellung
  • Herr Buchholz hat Zahnschmerzen
  • Spukgeschichten
  • Bei der Sylvester-Bowle
  • Ein magnetischer Thee
  • Im Kremser
  • Ein Polterabend in der dritten Etage
  • Warum wir ins Bad müssen
  • Badeleben
  • Wieder ein Jahresanfang
  • Herrn Bergfeldt's Unglück
  • Der Erstgeborene
  • "Auf einen Löffel Suppe"
  • Taufe
  • Eine Pfingsttour
  • Sommerfrische
  • Erntefest
  • Geheimnisse
  • Emmi's Trousseau
  • Der letzte Kaffee
  • Auf dem Bock
  • Hochzeit
  • Nach der Hochzeit
  • Die erste Gesellschaft
  • Onkel Fritzens Weihnachten
  • ColorChart

Full text

und der Doktor eine Einladung bekam. Z<H 
sollst, und damit Du es nicht bemerken solltest, wollte ich sie 
jetzt eben heimlich holen. Au, mein Ghr!" — Ich nahm das 
Licht und leuchtete. Aus der Stirn war eine Brüsche und das 
Ghr blutete, so hatte ich das Rind in meiner Angst geklemmt; 
im klebrigen fehlte ihm Gottlob nichts weiter. „Das kommt 
von Eurem Aberglauben," sagte mein Mann. — „Karl!" rief 
ich, „warum stehst Du noch so da, draußen sind zwölf Grad 
Kälte. Ich will dem Kinde Arnika geben und morgen lassen 
wir Doktor lvrenzchen holen!" 
Nach und nach kamen wir zur Nuhe, und als Doktor 
lVrenzchen am andern Tage Betti's Ghr untersuchte, sagte 
er, es hätte nichts zu bedeuten, es wäre nur äußerlich, und 
dabei war er so liebevoll gegen Betti, daß ich ihn auf den 
Sonntag zum Mittag einlud. Als ich ihn fragte, was er gern 
äße, antwortete er: „Kalbsbraten ist meine einzige Leiden 
schaft." —• Den soll er denn auch haben, lver weiß, ob die 
Spukgeschichte nicht doch noch einen sehr angenehmen Aus 
gang nimmt? 
Bet der Sylvester-Bowle. 
Bei uns geht es nämlich mit dem Sylvester-Abend um. 
Einmal wird er bei Krauses gefeiert, in dem folgenden Jahr 
bei Bergfeldts und dann bei uns. lvir hatten ihn zuletzt ge 
habt, und somit waren Krauses daran, lvie aber sollte es 
mit Bergfeldts werden? 
Die Bergfeldten hatte mich zu tödtlich beleidigt; ich kann 
nicht sagen, wie ich mich geärgert habe, ja ich hätte sie zu 
ineinen Füßen sterben sehen können, und wenn sie mich um 
einen Tropfen lvasser gebeten hätte, würde ich ihr Vitriol- 
Gel gereicht haben! — Doch nein, diese Gefühle bestürmten 
mich nur im ersten Moment und waren auch wohl Schuld 
daran, daß ich das Gallenfieber bekam; jetzt, nachdem ich mich 
ordentlich ausgeseucht habe, denke ich nicht mehr so intolerant 
und schäme mich ordentlich, daß jemals solche Gedanken in 
meinem Busen aufsprießen konnten. Damit will ich aber 
keineswegs eingestanden haben, daß die Bergfeldten ohne 
Schuld sei. Im Gegentheil, sie war es, die anfing.
	        

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