Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Familie Buchholz / Stinde, Julius (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Familie Buchholz / Stinde, Julius (Public Domain)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Monograph

Author:
Stinde, Julius
Title:
Die Familie Buchholz : aus dem Leben der Hauptstadt / von Julius Stinde
Edition:
17. Aufl.
Publication:
Berlin: Verlag von Freund & Jeckel, 1885
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Scope:
210 Seiten
Berlin:
B 328 Literatur: Romane, Erzählungen über Berlin
DDC Group:
830 Deutsche Literatur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13067731
Collection:
Berlin Dialect,Literature,Literary Life
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 328 Stin 3 f:1
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Auf der Ausstellung

Contents

Table of contents

  • Die Familie Buchholz / Stinde, Julius (Public Domain)
  • Stempel: Archiv der Stadt Berlin
  • Title page
  • Contents
  • Von Außen
  • Ein Geburtstag
  • Musikalischer Bräutigamsfang
  • Auf der Ausstellung
  • Herr Buchholz hat Zahnschmerzen
  • Spukgeschichten
  • Bei der Sylvester-Bowle
  • Ein magnetischer Thee
  • Im Kremser
  • Ein Polterabend in der dritten Etage
  • Warum wir ins Bad müssen
  • Badeleben
  • Wieder ein Jahresanfang
  • Herrn Bergfeldt's Unglück
  • Der Erstgeborene
  • "Auf einen Löffel Suppe"
  • Taufe
  • Eine Pfingsttour
  • Sommerfrische
  • Erntefest
  • Geheimnisse
  • Emmi's Trousseau
  • Der letzte Kaffee
  • Auf dem Bock
  • Hochzeit
  • Nach der Hochzeit
  • Die erste Gesellschaft
  • Onkel Fritzens Weihnachten
  • ColorChart

Full text

Auf der Aufstellung. 
Sie haben gewiß schon oft gedacht, wie mag es wohl zu 
gehen, daß die Buchholzen nichts von sich hören läßt, sie greift 
doch sonst hin und wieder zur Leder. Aber können Sie 
schreiben, wenn Sie ein solches Gallenfieber bekommen, daß 
Sie einen Doktor gebrauchen müssen und sich dann später 
beim Gardinenaufftecken eine Nadel in den Finger rennen, 
als hätte man kein Gefühl und keine Nerven? — Nein, dann 
schreiben Sie auch nicht. 
Nun fragen Sie sicher, wie ein Wesen von meiner Sanft- 
muth und Geduld mit einem Gallenfieber behaftet werden 
kann? Ich möchte jedoch Jemand sehen, der ruhig bliebe, 
wenn ihm passirt, was mir geschehen ist. 
Und was hatte ich gethan? Nichts, reinweg gar nichts. 
Ich hatte nur geäußert, daß die Bergfeldten dem jungen 
Studenten ihre Auguste aufgehängt hätte, und diese harm 
lose Aeußerung war ihr hinterbracht worden. Ich dachte 
mir weiter gar nichts Böses dabei, denn es war die un 
verfälschte Wahrheit. Dies hat die Bergfeldten jedoch schreck 
lich übelgenommen, und so schrieb sie mir denn einen em 
pörenden Brief, in welchem sie sagte, daß, wenn sie wollte, 
sie von meinem Karl Geschichten erzählen könnte, worüber 
die Leute sich sehr amüsiren würden. Ich zeigte meinem 
Wanne den Brief und sagte: „Karl, lies, was diese Person 
geschrieben hat, und dann geh' gleich zum Staatsanwalt und 
verklage sie." 
wein Karl las den Brief und antwortete zögernd, daß 
er keinen Grund zum Einschreiten darin finden könnte. — 
wir war, als rührte mich der Schlag. Ich sank wie ver 
nichtet auf das gute Sopha und rief: „Also Du fühlst Dich 
schuldig, Deine Vergangenheit ist eine verschleierte, dies 
elende Weib hat Recht. G, Karl!" — Er suchte sich zu 
vertheidigen, indem er behauptete, die Bergfeldten habe nur 
aus Rache eine sinnlose Bemerkung hinausgeschleudert, allein 
dies beruhigte mich nur halb; denn wenn sie doch etwas 
wüßte? Und wäre Karl ganz rein in seinem Gewissen, so 
hätte er ihr das Gericht auf den Vals geschickt. Ich merkte 
ihm deutlich an, daß er verlegen war. In demselben Augen 
blick kamen die Kinder herein und brachten den großen Schmor-
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF (compressed) PDF (Original size)
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Neu in Deutschland?
2 / 3
New in Germany?
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.