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Die Bewegung der Bevölkerung der Stadt Berlin in den Jahren 1869 bis 1878 / Boeckh, Richard (Public Domain)

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Monograph

Title:
Die Bewegung der Bevölkerung der Stadt Berlin in den Jahren 1869 bis 1878 : im Auftr. der Städtischen Deputation für Statistik / hrsg. von Richard Bökh
Editor:
Boeckh, Richard
Publication:
Berlin: Simion, 1884
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Scope:
90 Seiten, XIX Seiten, 86 Seiten, 147 Seiten
Berlin:
B 719 Bevölkerung: Bevölkerungsentwicklung
DDC Group:
310 Statistik
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12969205
Collection:
Society,Population,Social Affairs,Health
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 719/2
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Chapter

Title:
Abzüge und Zuzüge

Contents

Table of contents

  • Die Bewegung der Bevölkerung der Stadt Berlin in den Jahren 1869 bis 1878 / Boeckh, Richard (Public Domain)
  • Cover
  • Stempel: Bundesministerium des Innern. Bibliothek ; Bibliothek d. k. [...] Innern
  • Contents
  • Einleitung
  • Geburten
  • Eheschließungen
  • Sterbefälle
  • Abzüge und Zuzüge
  • Tabelle: Sterblichkeitstafel der Stadt Berlin, entwickelt aus den Sterbefällen des Jahres 1876
  • Tabelle: Sterblichkeitstafel der Stadt Berlin, entwickelt aus den Sterbefällen des Jahres 1877
  • Tabelle: Sterblichkeitstafel der Stadt Berlin entwickelt aus den Sterbefällen des Jahres 1878
  • Tabelle: Sterblichkeitstafel der Stadt Berlin entwickelt aus den Sterbefällen der Jahre 1876, 1877 und 1878
  • Berichtigung
  • Tabelle: Sterblichkeit nach Todesursachen und Altersclassen
  • Tabelle: Absterbeordnung des männlichen Geschlechts nach Todesursachen bez. Gruppen derselben auf Grund der Sterblichkeitstafel der Stadt Berlin für 1876/78 dargestellt durch die Flächen der erlebten und nicht erlebten Jahre
  • Tabelle: Absterbeordnung des männlichen Geschlechts nach Todesursachen bez. Gruppen derselben auf Grund der Sterblichkeitstafel der Stadt Berlin für 1876/78 dargestellt durch die Flächen der erlebten und nicht erlebten Jahre
  • I. Tabellen der Sterblichkeit in der Stadt Berlin für die Periode 1869 bis 1873
  • II. Tabellen der Bewegung der Bevölkerung der Stadt Berlin für die Periode 1874 bis 1878
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Full text

22 
Abzüge und Zuzüge. 
1. Zahl der Ab- und Zugezogenen von und nach Berlin, und Verhältniß derselben zur Bevölkerungszahl. Das 
Anwachsen der Berliner Bevölkerung nach Zähren. — Schwankung der Ab- und Zuzüge nach Kalendermonaten. 
Wie auf Seite 9 der Einleitung erwähnt, begannen die Zusammen 
stellungen der als ab- und zugezogen gemeldeten Personen männ 
liches bezw. weibliches Geschlechts mit dem Zanuar 1838, also im 
Anschluß an die Volkszählung von 1837. Die betreffenden Zahlen 
sind seitdem für jeden Monat, nach der Zeit der erfolgten Meldung, 
vorhanden; ihre Abgränzung nach dem Tage des erfolgten Ab- und 
Zuzuges fand erst seit dem 1. Zanuar 1878 statt, wobei 84 männ 
liche, 77 weibliche Zugezogene und 100 männliche, 50 weibliche Ab 
gezogene, welche nachträglich gemeldet waren, den Fällen des December 
1877 hinzugerechnet wurden. Eine Zusammenstellung der betreffenden 
Zahlen nach Kalenderjahren (mit Unterscheidung der Fälle des Decem 
ber in den Zählungsjahren seit 1846) ist auf Seite 17 Heft UI. des 
Volkszählungsberichtes für 1875 abgedruckt; die betreffenden Zahlen 
werden auf S. 8« unter Erweiterung bis zum Zahr 1880 (jedoch 
unter Fortlassung der Unterscheidung des December) wiederholt. 
Würden die Geburten und Sterbefälle, sowie die Ab- und Zu 
züge regelmäßig registrirt, und wären die Resultate der Zählungen 
richtig, so müßten die letzteren mit den Nachweisungen der Bewegung 
der Bevölkerung grundsätzlich stimmen. Thatsächlich ist dies nicht der 
Fall, und der Hauptgrund, warum dies unerachtet der Verbesserung 
des Volkszählungswesins nicht der Fall sein kann, liegt darin, daß 
die Ab- und Zuzüge nur für die Wohnbevölkerung notirt werden, 
während die Zählung, namentlich seit der Verbesserung des Zählungs 
wesens, die factische Bevölkerung in erster Linie ermitteln will, und 
diese seit dem Jahre 1867 der Bevölkerungsstatistik zu Grunde gelegt 
wird. Die Schwankungen in der Zahl der vorübergehend anwesen 
den (1867: 3 756 männliche, 3 260 weibliche, 1875: 7 690 männliche, 
5 783 weibliche, 1880: 6 811 männliche, 6 760 weibliche) und der 
vorübergehend abwesenden Personen (1867: 2 857 männliche, 1527 
weibliche, 1875: 3 546 männliche, 2 261 weibliche, 1880: 3 701 männ 
liche, 2 353 weibliche) finden daher in den Daten der Bewegung der 
Bevölkerung keinen Ausdruck; ebenso fehlen in den polizeilichen Listen 
in der Regel die Ab- und Zuzüge activer Militärpersonen. — Ver 
gleicht man jedoch die wirklich nachgewiesenen Fälle aus der Be 
wegung der Bevölkerung mit den Ergebnissen der Zählungen, so 
zeigen sich Differenzen, welche sich keineswegs durch die beiden her 
vorgehobenen Momente allein erklären lassen; es kommt nämlich hierzu 
die relativ größere Vollständigkeit der einzelnen Zählungen, welche 
sich z. B. in der scheinbar stärkeren Zunahme von 1837 auf 1840 
und von 1858 auf 1861 und weiter auf 1864, sowie namentlich bei 
dem Uebergange zur Zählung der factischen Bevölkerung 1867 ge 
zeigt hat, aber ziffermäßig nicht nachweisen läßt. Von noch größerer 
Tragweite aber ist die notorische, durch zweckmäßige Maßregeln zu 
ermäßigende, aber nicht völlig zu beseitigende Unvollständigkeit der 
Meldungen selbst, eine Unvollständigkeit, welche nach den Erfahrungen 
des letzten Decenniums bei den Abmeldungen in erheblich höherem 
Maaße hervorzutreten pflegt, als bei den Änmeldungen. Man wird 
sogar für die neuere Zeit annehmen können, daß die Differenz, welche 
sich nicht durch Geburten und Sterbefälle, sowie durch gemeldete 
Ab- und Zuzüge, oder durch Wechsel im Militärbestande erklärt, 
wesentlich in dieser Unvollständigkeit ihre Ursache hat, und die letztere 
in dieser verbleibenden Differenz ihren Ausdruck findet. Wie groß die 
Zahl der unterbliebenen Meldungen ist, läßt sich freilich nicht 
aus dem Ergebniß der Volkszählungen ableiten, sondern die gefun 
dene Differenz kann eben nur wieder die Differenz der Ab- und 
Zugezogenen, also das Mehr der ungeineldet Fortgezogenen über 
die ungeineldet Zugezogenen darstellen, oder umgekehrt. — Aber 
indem wir ein solches Ni ehr mit einiger Wahrscheinlichkeit vor uns 
sehen, grebt uns dasselbe immerhin eine Minimalzahl derjenigen, 
welche an den wirklich Abgezogenen oder bezw. Zugezogenen fehlen, 
und damrt zugleich die Minimalzahl der als abgezogen bezw. als 
zugezogen Nachgewiesenen überhaupt. 
Zn solcher Weise sind die Zahlen ermittelt, welche für die Perioden 
zwischen den Zählungen den Abgezogenen oder den Zugezogenen 
hinzuzurechnen waren, und welche auf Seite 17 Heft III. des Vzb. von 
1875 rechts hinzugefügt worden sind. Sie dienten zur Znterpoli- 
rung der Bevölkerungszahlen für den Schluß jedes einzelnen 
wahres in der Weise, daß sie, wenn den Abgezogenen zugeschlagen, 
nach dem Verhältniß der in den einzelnen Zähren Abgezogenen auf diese 
Zahre zugeschlagen wurden, oder im entgegengesetzten Falle auf die in 
den einzelnen Zähren Zugezogenen pro Rata derselben vertheilt wurden. 
So wurden diejenigen Bevölkerunaszahlen gerechnet, welche auf der 
linken Seite derselben Tabelle abgedruckt sind. — Zn Folge der 
Richtigstellung der Zahlen der Geborenen und Gestorbenen, welche bei 
der Ausarbeitung dieses Werkes stattgefunden hat, sind nun zwar Ver 
schiebungen eingetreten, indem zu den Sterbefällen und Geburten eine 
Anzahl Nachträge gekommen sind (bis 1875 einschl. 151 männliche bez. 
163 weibliche Geborene, dagegen — 50 männliche und h- 19 weibliche 
Gestorbene); nichts destoweniger sind die im Zählungsbericht für 1875 
mitgetheilten interpolirten Bevölkerungszahlen nicht geändert worden. 
Die Zuschläge zu den Abzügen oder Zuzügen haben keinen authen 
tischen Charakter, und wenn auch der rechnungsmäßigen Ueberein 
stimmung wegen die Zusätze bei den Geburten gleichzeitig bei den Ab 
zügen hinzugesetzt oder bez. bei den Zugezogenen abgezogen werden 
mußten, so waren doch die Verschiebungen nicht so beträchtlich, daß 
sie die nochmalige Feststellung von Bevölkerungszahlen motivirt hätten. 
Die Verschiebung hat nämlich in den dreijährigen Perioden seit 1849: 
11, 17, 25. 31, 13, 24, dann in den beiden vierjährigen Perioden 
77 bez. 145 Fälle betragen, deren abweichende Vertheilung auf die 
einzelnen betheiligten Jahre also eine Zncorrectheit zur Folge hat. 
Die relativ größte Zncorrectheit kommt auf den Jahresschluß 1870, 
wo dadurch, daß den Abgezogenen 61 Fälle hinzugesetzt worden sind, 
die Bevölkerungszahl nun um 43 höher steht, als sie bei genauer Rech 
nung angegeben sein würde; die entsprechende Zncorrectheit beläuft sich 
für den Jahresschluß 1872 auf 12, sür 1873 auf 15 zu viel, für den 
Jahresschluß 1874 auf 15 Einwohner zu wenig. Von der Zählung 
des Jahres 1875 ab hat nach der von 1880 die Berechnung der 
Bevölkerungszahl selbstverständlich erneut werden müssen, da die 
Fortschreibung vorher nur nach der Präsumtion der Fortdauer des 
Verhältnisses der nicht gemeldeten Abzüge zwischen den beiden 
vorigen Zählungen hatte stattfinden können; bei der neuen Zählung 
aber haben sich die zu den Abzügen zu machenden Zuschläge erheblich 
niedriger herausgestellt, vermuthlich in Folge größerer Vollständigkeit 
der Abmeldungen. 
Rechnet man diese vorbezeichneten Ergänzungen den An- bez. 
Abmeldungen hinzu, so stellen sich im Verhältniß zur mittleren Be 
völkerungszahl, jedes Geschlecht für sich betrachtet, die (S.86) neben- 
bezeichneten Promillesätze heraus, zunächst für die Abgezogenen bez. 
Zugezogenen, und dann für den Ueberschuß derselben, ebenfalls bei 
jedem Geschlecht insbesondere und bei der ganzen Bevölkerung. 
Die Schwankungen im Verhältniß zur mittleren Bevölkerungs 
zahl des entsprechenden Jahres gingen in der 43jährigen Periode bei 
den ermittelten Zuzügen von 54 Promille im Jahre 1849 Pez. 59 
im Jahre 1848) bis zum Maximum von 169 Pm. im Zahre 1871, 
welchem die vier folgenden Zahre bis 1875 mit über 140 Pm. zunächst 
stehen. Bei dem männlichen Geschlecht insbesondere war das Minimum 
68 Pm. im Jahre 1849, das Maximum 240 im Zahre 1875; dann 
folgen die nächsten vier Jahre bis 175 Pm. herab, an welches Ver 
hältniß das Jahr 1864 dicht heranreicht. Beim weiblichen Geschlecht 
war das Minimum 1848: 30 Pm., diesem zunächst stehen 1857 und 
1849 (38 bez. 39 Pm.), das Zahr 1875 mit 106 und diesem fast gleich 
kommend 1867. Die Hauptgegensätze bestehen zwischen den ersten 
Zähren bis 1848, bis wohin durchschnittlich etwa 98 Pm. der Be 
völkerung jährlich zuzogen, dann bis zum Zahr 1863 (in welchen 
15 Jahren die jährlichen Zuzüge nur 68 Pm. ausmachten,) und der 
Zeit von 1863 ab, in welcher sich 1864 und 1867, sowie das mit 
1871 beginnende Jahrfünft besonders hervorheben. 
Die Zahl der Abgezogenen (incl. Zuschlag, aber dennoch als 
unter der Wirklichkeit stehend zu betrachten), schwankte zwischen dem 
Minimum im Jahre 1860 mit 42 Pm., woraus zwischen 1849 und 
1857 mit 51 Pm. folgen, und dem Maximum im Jahre 1873 mit 
124 Pm., welche»: die Zahre 1870 bis 75 (excl. 1871) zunächst stehen. 
Für das männliche Geschlecht insbesondere war das Minimum der 
Abzüge 69 Pm. im Jahre 1849 und demnächst 72 Pm. im Jahre 1857, 
das Maximum 183 Pm. im Jahre 1870, worauf 1873 (175 Pm.), 
1874 und 1866 folgen. Der Gang der Abzüge hat, nach den einzelnen 
Jahren betrachtet, viel Aehnlichkeit mit dem der Zuzüge, nur daß 
gewisse plötzliche Steigungen der Zuzüge, wie 1871 und auch 1864,
	        

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