Digitale Landesbibliothek Berlin Logo
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1892, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain) Ausgabe 1892, Nr. 1-52 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Monografie

Verfasser:
Reinhard, Wilhelm
Titel:
1918-19 : die Wehen der Republik / von [Wilhelm] Reinhard
Ausgabe:
1.-5. Tausend
Erschienen:
Berlin: Brunnen-Verl., 1933
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Umfang:
135 Seiten
Dewey-Dezimalklassifikation:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12519273
Sammlung:
Revolution 1918/1919
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Signatur:
KucNg 1536
Copyright:
Rights reserved - Rights managed by VG Wort (§ 51 VGG)
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Kapitel

Titel:
Kommandant von Berlin

Schnellzugriff

Schnellzugriff

  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1892, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Nummer 1, 4. Januar 1892
  • Nummer 2, 11. Januar 1892
  • Nummer 3, 18. Januar 1892
  • Nummer 4, 25. Januar 1892
  • Nummer 5, 1. Februar 1892
  • Nummer 6, 8. Februar 1892
  • Nummer 7, 15. Februar 1892
  • Nummer 8, 22. Februar 1892
  • Nummer 9, 29. Februar 1892
  • Nummer 10, 5. März 1892
    Nummer 10, 5. März 1892
  • Nummer 11, 14. März 1892
  • Nummer 12, 21. März 1892
  • Nummer 13, 28. März 1892
  • Nummer 14, 4. April 1892
  • Nummer 15, 11. April 1892
  • Nummer 16, 18. April 1892
  • Nummer 17, 25. April 1892
  • Nummer 18, 2. Mai 1892
  • Nummer 19, 9. Mai 1892
  • Nummer 20, 16. Mai 1892
  • Nummer 21, 23. Mai 1892
  • Nummer 22, 30. Mai 1892
  • Nummer 23, 6. Juni 1892
  • Nummer 24, 13. Juni 1892
  • Nummer 25, 20. Juni 1892
  • Nummer 26, 27. Juni 1892
  • Nummer 27, 4. Juli 1892
  • Nummer 28, 11. Juli 1892
  • Nummer 29, 18. Juli 1892
  • Nummer 30, 25. Juli 1892
  • Nummer 31, 1. August 1892
  • Nummer 32, 8. August 1892
  • Nummer 33, 15. August 1892
  • Nummer 34, 22. August 1892
  • Nummer 35, 29. August 1892
  • Nummer 36, 5. September 1892
  • Nummer 37, 12. September 1892
  • Nummer 38, 19. September 1892
  • Nummer 39, 26. September 1892
  • Nummer 40, 3. October 1892
  • Nummer 41, 10. October 1892
  • Nummer 42, 17. October 1892
  • Nummer 43, 24. October 1892
  • Nummer 44, 31. October 1892
  • Nummer 45, 7. November 1892
  • Nummer 46, 14. November 1892
  • Nummer 47, 21. November 1892
  • Nummer 48, 28. November 1892
  • Nummer 49, 5. Dezember 1892
  • Nummer 50, 12. Dezember 1892
  • Nummer 51, 19. Dezember 1892
  • Nummer 52, 26. Dezember 1892
  • Farbkarte

Volltext

Werliner Zlustrirte Zeitung J n 
Graf pon Caprivi unod die Handelsverkräge. 
Die strahlende Glorie 
Wwohlverdienten 
Kriegsruhms umgab 
die Paladine des ersten 
deutschen Kaisers, und 
vie zu gewaltigen Hel⸗ 
den einer großen Zeit 
olickte das dentsche Volk 
zu ihnen empor und 
hrachte ihnen seine Ver— 
ehrung entgegen. Aber 
die großen Tage sind 
‚orüber, die alten Hel— 
den sind nicht mehr — 
eine neue Zeit ist an— 
zgebrochen, die neue 
Männer heischt, Män— 
aer, die sie verstehen 
nit ihren Wünschen, 
Forderungen und ihrer 
mmer mächtiger an— 
schwellenden Sehnsucht 
nach Reformen auf 
virthschaftlichen Ge— 
biete. Hier gilt es vor 
Allem, die alten, aus— 
gefahrenen Geleise zu 
»erlassen und neue 
Bahnen einzuschlagen; 
ver dies nicht einsieht, 
über den muß die Zeit 
zur Tagesordnung übergehen. So ist es auch natürlich, daß Kaiser 
Wilhelm I. mit seinem offenen Blicke und seinem großen Verständniß 
für die brennenden Fragen der Gegenwart, die alten Rathgeber 
ziehen ließ und neue erwählte, welche bereit waren, ihm auf den 
Weg zu folgen, welchen er einzuschlagen für nothwendig, für eine 
dringende Forderung der Zeit hielt. Unter diesen neuen Berathern 
der Krone nimmt der Reichskanzler Graf Georg Leo v. Caprivi 
den ersten Platz ein, der Nachfolger des Mannes, der sich in der 
Geschichte den Namen des eisernen Kanzlers erworben hat. 
„Billigeres Brod den Armen — leichteren Absatz für deutsche 
Waaren!“ Mit diesem Worte leitete Graf von Caprivi seine große 
Rede für die Handelsverträge ein. Die begeisterten Aeußerungen 
des Kaisers, wie die mit einer Mehrheit von 243 gegen 48 Stimmen 
erfolgte Zustimmung des Reichstags beweisen, daß man die Ab— 
sichten des Kanzlers voll würdigte. Man bereitete ihm einen 
Triumph wie nach einem Siege, und es war ein Sieg — freilich 
nicht ein Sieg auf dem Schlachtfelde sondern auf dem Friedens— 
hoden des Fortschrittes Deutschlands 
in seinen internationalen Beziehungen“, 
wie der Monarch selbst ihn treffend 
hezeichnete. 
Unser Zeichner suchte den histo— 
rischen Moment zu erfassen, in welchem 
Graf v. Caprivi das Wort ergriff, um 
dem Reichstage die bedeutungsvollen 
Verträge vorzulegen. Sehen wir auf 
dem großen Bilde die Mitglieder des 
deutschen Parlaments, wie sie gespannt 
den Worten des Grafen folgen, so gibt 
ins das Titelbild den deutschen Kanzler 
in voller Lebenswahrheit. Von den 
Zuhörer-Logen aus betrachtet gleicht 
das Bild des Mannes, der den ersten 
Platz auf der Tribüne der Regierungs— 
vertreter inne hat, dem des früheren 
Kanzlers. Ein Haupt mit reichlichem Mondschein, buschiges Weiß 
iber den Augen, ein starker weißer Schnurbart, der Waffen⸗ 
vock mit rothem Kragen im Gegensatz zu dem gelben des Fürsten 
Bismarck. Aber sonst ist wenig Aehnlichkeit vorhanden. Graf v. Caprivi 
olgt den Debatten mit unermüdlicher Aufmerksamkeit und stets der— 
elben Ruhe, mit demselben Gleichmaß der Haltung, wem immer er 
zuch zuzuhören hat. Er macht sich wohl Notizen, er zeichnet ein 
Wenig und blättert flüchtig in den Acten, aber er ist stets ganz bei 
er Sache, und der Eifer, mit welchem er sich an den Erörterungen 
etheiligt, die Promptheit in der Zurückweisung von Angriffen und 
n der Klarstellung von sachlichen Verhandlungsstücken geben von 
dem überraschend großen Interesse dieses Militärs für das Ganze 
ind Einzelne seiner gegenwärtigen Aufgaben volles Zeugniß. Graf 
Faprivi besitzt ein wohlklingendes Organ von mäßigem Umfang. 
Fr spricht gelassen und deutlich; wenn er in der Polemik statt der 
hm trefflich dienstbaren Klinge der Ironie die wuchtigere Keule der 
Zchroffheit schwingt, so erhöht sich die Schnelligkeit seiner Sprech⸗ 
veise um ein Kleines. 
Geradezu überraschend war es, in wie sachlicher Weise dieser 
schlichte preußische General“ im Reichstage die Ursachen und Ziele 
einer Handelspolitik entwickelte, als hätte er sich sein Leben lang 
nit nichts Anderem beschäftigt als mit den Interessen des deutschen 
dandels. Und doch ist dies nicht der Fall. Denn Graf v. Caprivi, 
der Schöpfer der Handelsverträge, war seit dem Jahre 1849, da 
r als jüngster Lieutenant der „Franzer“ in die Armee einirat, 
Offizier und nur Offizier — die Episode seiner Abkommandirung 
ur Leitung des Marine-Ministeriums ändert daran nichts — und 
ieser Offizier hat sich in kurzer Frist dermaßen in die heikelsten 
Fragen der Volkswirthschaftslehre eingelebt, sich so große Treff⸗ 
icherheit der sachlichen Dialektik auf einem ihm bis vor Kurzem 
remden Gebiete angeeignet, daß man die erhabene Befriedigung 
ener Kreise begreift, in denen die Ueberlieferung von dem Universal— 
Das Seburtshaus Coprin-
	        

Downloads

Downloads

Ganzer Datensatz

METS (Gesamtwerk)
TOC

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Der fidele Berliner
1 / 38.633
Berlin
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel Gramm hat ein Kilogramm?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.