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Die Grundlagen zum Schaffen Carl Friedrich Schinkels / Gloeden, Erich (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Die Grundlagen zum Schaffen Carl Friedrich Schinkels / Gloeden, Erich (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Charlottenburg
Title:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg
Edition:
[Vollständige Ausgabe: öffentliche und nichtöffentliche Sitzungen]
Publication:
Charlottenburg 1919
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1906-1919 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2916757-7 ZDB
Previous Title:
Tages-Ordnungen sowie Vorlagen und Mittheilungen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg für das Kalenderjahr ...
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1915
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13514075
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Periodical part

Title:
1915/06/30

Periodical part

Title:
No. 10. (107-116) (107), 30. Juni 1915

Contents

Table of contents

  • Die Grundlagen zum Schaffen Carl Friedrich Schinkels / Gloeden, Erich (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • Preface
  • Introduction
  • I. Kapitel. Der Stand der Altertumswissenschaft vor Boettichers Tektonik
  • 2. Kapitel. Die Anschauung der Schinkelzeit vom Mittelalter
  • 3. Kapitel. Renaissance und Barock im Lichte der Schinkelzeit
  • 4. Kapitel. Schinkel im Urteile des 19. Jahrhunderts
  • 5. Kapitel. Carl Friedrich Schinkel
  • Literaturverzeichnis
  • ColorChart

Full text

und neuer Sitzbänke, sowie neuer Brüstungen an den Emporen. Unter die Rippen- 
ansätze wurden an einzelnen Stellen neue Dienste gestellt*).““ 
Kurz nach Schinkels Tode ließ O0. F. Gruppe seine schon besprochene Schrift 
erscheinen. Um seine Ansichten über das Domprojekt am Schlusse kurz und klar 
zusammenzufassen, erörtert er in der eigentlichen Schrift die historischen Vor- 
bedingungen für einen modern-evangelischen Kirchenbau. Schinkel wird zwar nur 
gelegentlich erwähnt, aber jede Zeile fast ist vom Wesen und Wirken Schinkels be- 
einflußt. Doch wo die allerletzten Schlußfolgerungen zu ziehen wären, da scheint 
die Folgerichtigkeit des Verfassers zu versagen, seine Vorstellungen verlieren an Kraft, 
werden schemenhaft, und als hätte der Verfasser das nämliche Empfinden, bricht er 
kurzerhand ab. 
Es ist, wie schon erwähnt, ein unglaublicher Unterschied in der historischen 
Beurteilung, im Verstehen vergangener Zeiten, die diese Schrift von der Stieglitz’ 
oder Hirts trennt. Hier sei hauptsächlich hervorgehoben, daß Gruppe den Ent- 
stehungsort der Gotik als neue Erkenntnis in den Norden Frankreichs verlegt. Leider 
läßt er sich über Einzelheiten des gotischen Konstruktionssystems nicht aus, so daß 
nicht recht ersichtlich wird, ob er auch hier schon zur vollen Klarheit durchgedrungen 
ist; aber die Skizzierung der Entwicklung seit der Römerzeit, in der die Gotik 
als Höhepunkt dargestellt wird, zeigt, wie klar die ganzen Vorgänge jetzt schon 
in großen Umrissen sind. — Anachronistisch modern fast mutet dies an. 
Und ich kann mir auf Grund mancher Andeutungen nicht verhehlen, daß Schinkels 
Wirken mehr zur Klärung der Forschung, als zur Schaffung eines Stiles 
in der Baukunst beigetragen hat. Andere Einzelheiten zeigen Gruppe aller- 
dings wieder als Kind seiner Zeit. Der Kölner Dom erscheint ihm als Höchstes, was 
die Gotik hervorbrachte und auch hervorbringen konnte. Ein Weiter konnte es nach 
seiner Meinung nicht mehr geben. Der Grund für diese Behauptung ist sehr un- 
modern: nicht etwa, weil neue Ideen in die Gotik eindrangen, sondern weil diese auf 
rein geometrischen Vorstellungen basierte, mußte sie untergehen. 
„.. doch ist uns heute mit dem Gothischen nicht geholfen und gedient. 
Es scheint seinen Abschluß erreicht zu haben und keiner Steigerung, keiner künst- 
lerischen Fortbildung mehr fähig zu sein. Es widerspricht durchaus dem Charakter 
unserer neueren Architektur und steht wie ein Fremdling unter unseren Gebäuden 
von mehr horizontaler Streckung da. Auch scheint diese Form, die sich ganz ins 
Ornament auflöst, und in ihrer sonstigen extremen Einseitigkeit gerade dem, was 
wir suchen: nämlich einen neuen Charakter für das evangelische Bekenntnis, nicht 
zu entsprechen. Sie ist erschöpft in ihren Formen, und sie hat ihrer Bedeutung 
nach schon ihre Stelle in der Vergangenheit gefunden. Die Form der christlichen 
Zukunft scheint eine andere sein zu müssen. Wir stehen jetzt auf einer Höhe der 
Anschauung, wo das Christentum versöhnt erscheint mit dem Altertum.“ Daher 
wäre man leider, rückwärtsschauend, auf die christliche, dann römische Basilika, 
und „gräzisierend‘“, weiter rückwärts gekommen. ‚Ich dagegen halte den Wider- 
spruch mit der Kunstgeschichte und Geschichte überhaupt für bedenklich und 
warnend. Ganz aber stimme ich darin überein, daß eine Vereinigung der Blüte 
hellenischer und christlicher Kunst stattfinden könne und müsse. allein ich suche 
die Vereinigung vorwärts und nicht rückwärts 
*) s. beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs 
Sachsen. Ba. XX. Seite 274 u. Tafel XXIII (1808).
	        

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