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Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg (Public Domain) Ausgabe 1912 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Charlottenburg
Title:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg
Edition:
[Vollständige Ausgabe: öffentliche und nichtöffentliche Sitzungen]
Publication:
Charlottenburg 1919
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1906-1919 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2916757-7 ZDB
Previous Title:
Tages-Ordnungen sowie Vorlagen und Mittheilungen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg für das Kalenderjahr ...
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1912
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13501586
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Periodical part

Title:
1912/12/04

Periodical part

Title:
No. 21 (314-338) (328,329,330), 04. Dezember 1912

Contents

Table of contents

  • Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg (Public Domain)
  • Ausgabe 1912 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 1912/01/10
  • 1912/01/17
  • 1912/01/31
  • 1912/02/14
  • 1912/03/06
  • 1912/03/07
  • 1912/03/13
  • 1912/03/20
  • 1912/04/17
  • 1912/05/08
  • 1912/05/22
  • 1912/06/05
  • 1912/06/19
  • 1912/06/26
  • 1912/09/04
  • 1912/09/18
  • 1912/10/02
  • 1912/10/30
  • 1912/11/13
  • 1912/12/04
  • Tages-Ordnung No. 21 (314-338), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (314,315,316), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (317,318), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (319,32), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (320), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (321,322), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (323,324), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (325), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (326,327), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (327), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (328,329,330), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (331), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (332), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (333), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (334), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (335,336), 04. Dezember 1912
  • No. 21 (314-338) (337), 04. Dezember 1912
  • Lageplan, 04. Dezember 1912
  • Übersicht der in der Sitzung gefaßten Beschlüsse (338), 04. Dezember 1912
  • 1912/12/18

Full text

422 
Abgesehen von der Bedürfnisfrage dürfen noch 
folgende Erwägungen nicht außer Acht gelassen 
werden: 
Die praktische Geschäftsführung der Land 
krankenkasse würde in verschiedenen Beziehungen zu 
Mißhelligkeiten und Unzuträglichkeiten führen: Wenn 
wir zunächst nur die Regelleistungen gewähren 
würden (die zugelassene Herabminderung auch dieser 
Regelleistungen bleibt ganz außer Betracht, da sie 
u. E. eine nicht unberechtigte Mißstimmung hervor 
rufen würde), so würden sich die Mitglieder der 
Landkrankenkasie den Angehörigen der Allgemeinen 
Ortskrankenkasse, also den gewerblichen Arbeitern 
gegenWer, mit denen sie doch bei uns viele Be 
rührungspunkte haben, zurückgesetzt fühlen. Dieses 
Gefühl würde bestehen bleiben, wenn wir vielleicht 
dasselbe wie die Allgemeine Ortskrankenkasse leisteten, 
aber einen höheren Beitrag als diese erhöben. Es 
würde ferner der Fall eintreten, daß Dienstboten des 
selben Haushalts verschiedenen Kassen angehören 
würden. 
Der im Gewerbebetrieb beschäftigte Dienstbote 
ist Gewerbegehilfe, also Pflichtmitglied der Allge 
meinen Ortskrankenkasie. Wenn nun z. B. ein Ge 
werbetreibender ein Mädchen hat, das die gewerblichen 
Räume reinigt, beim Verkauf hilft usw. und ein 
zweites, das lediglich für seinen Haushalt bestimmt ist, 
so würde er die erstere bei der Allgemeinen Orts 
krankenkasie und die letztere bei der Landkrankenkasie 
zu versichern haben. Dies würde mit Recht von den 
Beteiligten als eine ihnen unverständliche Erschwe 
rung der Verhältnisie aufgefaßt werden. Müßten sie 
doch in zwei Kasien an- und abmelden, die Statuten 
zweier Kasien kennen usw. — Man denke auch an 
die sehr unbequeme Entrichtung der Beiträge, die bei 
einer Krankenkasse nicht lediglich von der Rücksicht 
auf die Bequemlichkeit der Arbeitgeber diktiert werden 
kann. Wenn aber die beiden Dienstmädchen nun gar 
verschiedene Leistungen von der Krankenversicherung 
erhielten, so würde eine nachhaltige Verstimmung die 
Folge sein. 
Auch Zuständigkeitsstreitigkeiten zwischen den 
beiden Kassen würden nichts Seltenes sein. 
Schließlich aber wird die Absicht des Gesetzgebers, 
in der Landkrankenkasse den Einfluß des Gemeinde- 
verbandes dauernd zu erhalten, nur zu einem geringen 
Teil verwirklicht. Bei der Errichtung einer allge 
meinen Ortskrankenkasie durch den Gemeindeverband 
bedarf es keiner weiteren Darlegung, daß die Ver 
waltung genau denselben Charakter zeigen würde, wie 
ihn zurzeit die hiesige allgemeine Ortskrankenkasse 
zeigt. Bei der Landkrankenkasie wählt nun allerdings 
der Gemeindeverband den Vorstand, den Vorsitzenden 
des Vorstandes und den Ausschuß, der bis 90 Per 
sonen zählen darf, aus den Reihen der Arbeitgeber 
und der Versicherten im Verhältnis von % zu %. 
Aber weder der Vorsitzende, noch der Vorstand, noch 
der Ausschuß brauchen Anweisungen des Gemeinde 
verbandes über die Art ihrer Amtsführung sich ge 
fallen zu lasten, und es ist auch nicht anzunehmen, 
daß sie sich auf eine Einwirkung des Gemeinde 
verbandes einlasien würden. 
Ueber die aus etwaigen Minderleistungen oder 
höheren Beiträgen folgenden Mißhelligkeiten könnte 
man natürlich hinweg kommen, wenn man alles das 
gewährte, was fetzt die Allgemeine Ortskrankenkasie 
gewährt und später noch mehr gewähren wird, dabei 
aber keine höheren Beiträge als sie erhebt. Die Folge 
wäre dann die, daß der Gemeindeverband das De 
fizit aus einer nach diesen Grundsätzen erfolgten 
Kassengründung und -Gebarung tragen müßte. 
Wie aus den obigen Darlegungen erhellen dürfte, 
würde dieses Risiko ein erhebliches sein. Daher ist 
es nötig, die Frage, ob ein Bedürfnis für eine 
Landkrankenkasie in Charlottenburg vorhanden ist, 
um so schärfer und eingehender zu prüfen, um der 
Gemeinde Kosten, die nicht notwendig sind, zu er 
sparen. Wir sind der Ansicht, daß die Frage zu ver 
neinen ist und haben daher beschloßen, von der Er 
richtung einer Landkrankenkasie abzusehen. 
Wir beantragen: 
unserm Antrage zuzustimmen. 
Charlottenburg, den 28. November 1912. 
Der Magistrat. 
Schustehrus. Voll. 
VI ° 56. 
Drucksache Nr. 328. 
Anfrage. 
Ist Magistrat bereit, beim Herrn Polizei-Prä 
sidenten mit Rücksicht auf die sehr schwierigen, sogar 
bedrohlichen Verkehrsverhältnisie im Umkreise der 
Kaiser Wilhelm-Gedächtnis-Kirche eine neue Re 
gelung des dortigen Verkehrs zu beantragen? 
Charlottenburg, den 13. November 1912. 
Jacob:, Mottek, Dr. Friedländer, Irnberg, Braune, 
Schwaß, Münch, Guttmann, Walther, Dr. Rothholz, 
Bollmann. 
Drucksache Nr. 329. 
Anfrage. 
Läßt es sich rechtfertigen, daß 
die Bleibtreustraße, rvelche zwischen Lietzen- 
burger Straße und Kurfürstendamm im August 
und Anfang September d. I. asphaltiert 
worden ist, wenige Tage nach Fertigstellung 
an ihrer Mündung in den Kurfürstendamm 
teilweise wieder aufgehauen worden ist, weil 
Wasierröhren dort verlegt worden sind? 
Welche Maßregeln gedenkt der Magistrat zu 
ergreifen, solchen Mißständen in Zukunft vor 
zubeugen? 
Charlottenburg, den 13. November 1912. 
Dr. Byk, Weise, P. Liepmann, Gredy, O. Riesen- 
berg, Zander, C. Wenzke, Dr Hubatsch, Alb. 
Panschow, Dr Bauer, Protze, Becker, Neumann, 
Marzahn, Dr Stadthagen, Rackwitz, L. Mann. 
Drucksache Nr. 330. 
Antrag. 
Der Magistrat wird ersucht, zu erwägen, 
ob sich die Herausgäbe von Merkblättern für 
die zweckmäßige Wahl und Folge von Büchern 
zur Fortbildung auf den verschiedensten Ge 
bieten von Wissenschaft, Technik usw. empfiehlt. 
Charlottenburg, den 13. November 1912. 
Dr Stadthagen, Becker, Gredy, Mann, Marzahn, 
O. Riesenberg, Wenzke, Dr Hubatsch, Dr Byk, Bauer.
	        

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