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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 8.1882 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

Volltext: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 8.1882 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Charlottenburg
Titel:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg
Ausgabe:
[Vollständige Ausgabe: öffentliche und nichtöffentliche Sitzungen]
Erschienen:
Charlottenburg 1919
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Erscheinungsverlauf:
1906-1919 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2916757-7 ZDB
Frühere Titel:
Tages-Ordnungen sowie Vorlagen und Mittheilungen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg für das Kalenderjahr ...
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1909
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13517407
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Zeitschriftenteil

Titel:
1909/02/24

Zeitschriftenteil

Titel:
No. 4. (52-66)(59,60,61), 24. Februar 1909

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  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 8.1882 (Public Domain)
  • Nr. 1, 01.10.1881
  • Nr. 2, 08.10.1881
  • Nr. 3, 15.10.1881
  • Nr. 4, 22.10.1881
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  • Nr. 51, 16.09.1882
  • Nr. 52, 23.09.1882
  • Nr. 53, 30.09.1882

Volltext

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¥ 
dasselbe aus der Lektüre der obenerwähnten Bücher herausstellt. 
Das Berliner Weißbier kam aus Halberstadt zu uns, das 
heißt, der Halberstädter Broihan, welcher in Berlin getrunken wurde, 
veranlaßte, vielleicht um 1600 Berliner Brauer dasselbe nachzu 
brauen. Und der Halberstädter Broihan wieder wurde in der 
selben Weise einige Jahrzehnte früher, im Jahre 1574 durch die 
dortige Beliebtheit des Hannoverschen Broihans eingeführt. j 
Herr Buchhändler Badnitz theilte darüber dem „Bär" mit, daß der 
Halbcrstädter Bürger Westphal der erste Broihanbrauer dort ge 
wesen sei. Und aus Hannover sagt eine Chronik: „anno Christi ' 
nati 1526 des ersten Donnerstags na Trinitatis hefft Cord Broihan 
tom ersten undergeboth in Hanss von Zoden Hasse up der 
Lein-Strate Broyhan to bruwende anfangen.“ 
Und nun weiter. Der Hannoversche Broihan wurde gebraut 
nach dem Muster des „Hamburgischen Weißbiers," „der 
Königin aller Weißbiere," wie Dr. Knaustius im Jahre 1575 
schrieb. 
Weil aber um diese Zeit in den Niederlanden, in Preußen, 
in Dänemark und Schweden — nach Dr. Knaustius — viel „Eng- j 
„Halbcrstädter Brühan" im Jahre 1574. Die Beliebtheit dieses 
Bieres besonders, das geht aus der Nachricht des Dr. Elsholz 
hervor, bewirkte in Berlin vor dem Jahre 1642 und unter allen 
Umständen nach dem Jahre 1575, also um 1600 etwa, ich meine 
ganz gewiß vor den Gräueln des 1618 beginnenden großen Krieges, 
das erste eigene Brauen des Berliner Weißbiers. 
Daß unser Weißbier in Berlin wiederum vor dem Jahre 
1572 nicht gebraut worden ist, geht aus dem Buche des Dr. Knaust 
ebenfalls hervor, der unter allen deutschen Städten, welche irgend 
Weißbier brauen, Berlin nichtmitansührt; der aber Berlin sehr 
genau kannte, denn er schreibt bei Aufzählung der in deutschen 
Städten gebrauten Roth - (Braun-) Biere das Folgende: „Berlin 
braut auch ein gut roth Bier in beiden Städten, Berlin und Cölln, 
und sonderlich so sein die Mertzenbiere daselbst sehr gut. Ich 
habe derselbigen Biere, weil ich zu Berlin in meiner ersten Aus 
flucht etliche Jahre um die Stüle (?) gegangen und an dem Ort 
mein seliges liebes Eheweib, Jungfrauen Weiß, genommen, wohl 
genützet und versucht." 
Das ist also nach Dr. Knaust gewiß, daß man im Jahre 
Silber von der Ärrlinrr Stadtbahn. 8. (Brücke über der Spree beim Cisenbahnhütel, in der Nähe der Albrechtstratze.) 
Zeichnung von G. Theuerkauf. (S. Seite 107.) 
lisch Weißbier" getrunken wurde, das so vorzüglich gewesen 
sein soll, daß es noch zu der Zeit (1570), als in den meisten 
Städten bereits eigenes Weißbiergebräu gebraut wurde, über die 
Maßen gelobt und getrunken wurde; und weil ferner, wie unzwei 
felhaft aus dem Buche des Dr. Knaustius hervorgeht, das Weiß 
bier einer Seestadt, das von Hamburg, das Brauen der anderen 
deutschen Weißbiere veranlaßt hat; so liegt die Vermuthung 
nahe, das deutsche Weißbier sei eine Nachahmung des 
englischen Gebräus. 
Ich meine also und werde das im Folgenden des Näheren 
darlegen, das englische wohlschmeckende Weißbier lernte man vor 
allem in Hamburg schätzen und lieben und nachbrauen; das nun 
„Hamburgische Weißbier" veranlaßte eine Menge Nachahmungen, 
so besonders bestimmte es den in Hamburg beschäftigt gewesenen 
Brauknecht Cord Broihan im Jahre 1526, am Donnerstag den 
letzten Mai, in seiner Vaterstadt Hannover „Hamburgisches Bier" 
zu brauen. Das Gebräu gerieth erst, nachdem Broihan wegen 
des Leinewassers Aenderungen vorgenommen und wurde bald be 
liebter als das eigentliche „Hamburgische Bier." Es veranlaßte 
in vielen Städten Nachahmungen, „Brühane," so besonders den 
1572 in Berlin nur Braunbier trank, kein einheimisches Weiß 
bier, und ferner ist nach Dr. Elsholz sicher, daß man im Jahre 
1642 bereits eigenes Weißbier (Brühan) braute. 
Daß man schon um 1600, also vor dem dreißigjährigen Kriege 
Weißbier in Berlin braute, ist meine Vermuthung und ich will 
hier gleich mit anführen, was dagegen sprechen könnte. Kein Ge 
ringerer als der Friedländer, als des Kaisers Feldherr, Wallenstcin 
schreibt, was ich nach dem Original habe saksimilisiren lassen 
(S. Seite 109): 
„Ich muß dem Herren klagen, daß ich kein Weißbier 
in der Mark bekommen kann, dahero denn nicht weiß, 
wie den Durst löschen muß, dieweil ich das Gcrsten- 
bier nicht trinken kann re. rc." 
Er hat also in den Wirren des dreißigjährigen Krieges, so 
um 1626, kein Weißbier „in der Mark" getroffen und doch ver 
sichert uns Dr. Knaust fünfzig Jahre zuvor, daß die Weißbiere 
von Magdeburg und Stendal einen gewissen Ruf hätten. Ich 
meine trotz des Wallensteinischen Briefes, daß das Brauen des 
Weißbiers sich in den Städten der Mark bereits zu Ansang des 17 
Jahrhunderts allmählig ausgebreitet hat.
	        

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