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Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain) Ausgabe 3.1919/21 36. bis 49. Sitzung (27. Juni bis 19. Juli 1919) (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain) Ausgabe 3.1919/21 36. bis 49. Sitzung (27. Juni bis 19. Juli 1919) (Public Domain)

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Periodical

Title:
Adreß-Kalender für die königl. Haupt- und Residenzstädte Berlin und Potsdam, sowie Charlottenburg : auf das Jahr ...
Publication:
Berlin: Heymanns 1914
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Dates of Publication:
105 (1819)-200 (1914)
ZDB-ID:
2846413-8 ZDB
Previous Title:
Adreß-Kalender der Königlichen Hofstaaten der Obersten Staats-Behörden und der Provincial- und deren Unter-Behörden in den Königlich Preußischen Haupt- und Residenz-Städten Berlin und Potsdam für das Jahr ...
Succeeding Title:
Adreßkalender für die Königlichen Residenzstädte Berlin, Potsdam, Charlottenburg und die Städte Berlin-Schöneberg, -Wilmersdorf, -Lichtenberg, Neukölln sowie für die Gemeinde Berlin-Dahlem
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Collection:
Berlin Address Directories
Address Calendars (1818-1918)
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1912
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2016
Berlin:
B 6 Allgemeines: Adressbücher
DDC Group:
914.3 Landeskunde Deutschlands
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Shelfmark:
B 6/10:1912
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Address Directories
Address Calendars (1818-1918)

Chapter

Title:
Erster Abschnitt. Berlin

Contents

Table of contents

  • Sitzungsberichte der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung (Public Domain)
  • Ausgabe 3.1919/21 36. bis 49. Sitzung (27. Juni bis 19. Juli 1919) (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 36. Sitzung, Freitag den 27. Juni 1919
  • 37. Sitzung, Dienstag den 1. Juli 1919
  • 38. Sitzung, Mittwoch den 2. Juli 1919
  • 39. Sitzung, Donnerstag den 3. Juli 1919
  • 40. Sitzung, Freitag den 4. Juli 1919
  • 41. Sitzung, Dienstag den 8. Juli 1919
  • 42. Sitzung, Mittwoch den 9. Juli 1919
  • 43. Sitzung, Donnerstag den 10. Juli 1919
  • 44. Sitzung, Freitag den 11. Juli 1919
  • 45. Sitzung, Dienstag den 15. Juli 1919
  • 46. Sitzung, Mittwoch den 16. Juli 1919
  • 47. Sitzung, Donnerstag den 17. Juli 1919
  • 48. Sitzung, Freitag den 18. Juli 1919
  • 49. Sitzung, Sonnabend den 19. Juli 1919
  • ColorChart

Full text

3657 -““ Verfassunggebende Preußische Landesversammlung 47. Sitzung am 17. Juli 1919 3658 
[Landarbeiterstreik] nür so fort! Dann werden Sie die OrganisationSvertret 
nicht mehr auf der Seite der Verständigung finden. Dan 
[Schmidt (Cöpeni>), Fragesteller (Soz.-Dem.)] müssen wir den Landarbeitern sagen, so geht es nich 
Der Bericht aus dem 'Kreise Bielefeld, wo mehr weite. KENNEN | 
3000 bis 4000 Landarbeiter streiken sollen, ist, wie mix An die Regierung richte im die dringende Mahnung, 
gestern abend Hexr Meyer vom Christlichen Landarbeiter- ganz besonders nac< Pommern ihr Augenmerk zu richten. 
verband versicherte, auch) unrichtig; es sind nur einige Dort ist der Hort der Gegenrevolution. Es bestand der 
Hundert Arbeiter, keine 3- bis 4000, und ih wundere Plan, wenn der Friede nicht unterzeichnet wird, oder 
mich nur, daß man nicht 30- bis 40 000 daraus gemacht hat. wenn es im Osten losgeht, dann sollte dort die Gegen- 
- Diese Pressenotizen bitte ich ganz besonders von revolution beginnen. Dort wollte man den Ostdeutschen 
dem Gesicht3punkte aus zu Scnhten, daß es einer ge- Staat gründen. J< sehe einige Herren auf der Rechten 
wissen Seite heute in Deutschland recht ist, wenn sol<he verneinend lächeln, aber wir wissen Bescheid, wir kennen 
Notizen über Landarbeiterstreik38 in die Presse gelangen. die Leute, die an der Spiße stehen. Leider halten die 
. GRR maßgebenden Führer der deutschen Landwirtschaft sich im 
(Sehr richtig! links) ; ; ie di 
a: Hintergrund und treten nicht hervor. So gut sie die Re- 
In Deutschland streiften biSher vielleicht. 3000 Land= gierung aufgefordert haben, der Landwirtschaft höhere 
arbeiter. Solche Teilstreiks kommen aber tagtäglih Preise für ihre Produkte zu bewilligen, so hätte ich von 
vor, und zwar immer nur auf vereinzelten Gütern. ihnen erwartet in der loyalen Weise, wie wir biSher ver- 
Früher hat man davon gar keine Notiz genommen; jezt handelt haben, daß sie aus sich heraus einen Aufruf an 
aber paßt es einer gewissen Richtung in Deutschland, die deutschen Landwirte richten, daß sie die Organisation 
weil die Ernte bevorsteht, die Stimmung in der Be- achten, daß sie endlich aufhören die Leute zu maßregeln und 
völferung auszunugen, um den 'Landarbeitern das ihrer Rechte zu berauben. Ich glaube, daß troß alledem das 
KoalitionSrecht zu nehmen. deutsche Volk vor großen Landarbeiterstreiks bewahrt bleibt. 
(Sehr richtig! und Zurufe links) "ES Werden nid SIE freigewerks<afts 
Das erkläre ich von dieser Stelle aus: Wenn die Agrarier (5 E gan er x Sunn ert er 3 mag 
sich einbilden, daß sich die Landarbeiter alles gefallen G g PE NE POL 6 ir t 97 ) ven 
lassen. vann täuschen „Sie fich. Die Landarbeiter. "<> 1 asftler, Gutsangestellte werden 
verlangen dieselben Rechte wie die andern gemaßregelt. Überall versucht man die Organtt 
Arbeiter, und sie werdengegebenenfalls jationen zu unterdrücken. In dieser Sache liegt System. 
DESU DENTEN GTI EN Grundrechten d .r Wenn man glaubt, daß man uns hier mit gutem Zureden 
H eutschen DIA Dr 007 erfhaft rütteln Fommen kann, wenn Sie sich einbilden, daß die Land? 
wollen, merken, daß sich die Organifat 0 arbeiterorganisationen dazu da sind, um allen Wünschen 
auf dem Plane befindet, und daß sie dann der Landwirte gerecht zu werden, täuschen Sie sich. Wenn 
BER WD eme 8 MHD MIS Ha 000 Die 1940 Sie glauben, mit einer durchsichtigen Taktik diese Organi 
| Nn * sationen -- ich will es mal deutlich aussprechen -- ein- 
(Zurufe rechts) wide zu können, täuschen Sie sich ebenfalls. Sit Jabel 
-- Für das, was der „Vorwärts“ schreibt, bin ic< nicht allen Anlaß, in Ihren Kreisen dafür zu jorgen, daß da 
PRIEN und es ist Ihnen von der linken Seite schon DOrganisationsrecht der Landarbeiter geachtet wird, und 
zugerufen worden, Herr Abgeordneter Koch, Sie sollten wenn Sie das nicht tin werden wir schweren Zeiten u 
die Notiz im „Vorwärt3“ von der Streikgefahr in der Land- Lande entgegengehen. Wollen Sie mitwirken und it 
wirtschaft weiter vorlesen, dann wäre aus dem Schlußsas Ihnen ehrlich darum zu tun, daß die Organisations? 
die Bestätigung meiner Ausführungen hervorgegangen. bejtrebungen der deutschen Landarbeiter geachtet werden, 
. Ebenso ist es mit einem Bericht aus ver Provinz dann jorgen Sie dafür, daß Tarifverträge abgeschlossen 
Lübe>, dem Teil von Oldenburg, der in Shleswig-Holstein werden. Die Tarifverbräge könnten in der Land- 
liegt. Auch von dort hieß es, es sei in den General- Pirtschaft längst, perfekt sein seit Wochen und Monaten, 
strei> eingetreten worden. In Wirklichkeit haben in der aber die Sache wird geflissentlich hingezogen. Gerade in 
Provinz Lübe> vier Orte gestreift, weil die Landwirte dem Bezirk, aus dem - die Reaktion herkommt, ix 
versucht haben, die Lohn- und Tarifbestimmungen auf Pommern, hat man sie geflissentlid 
ihre Art auszulegen. Es war ein Tarif abgeschlossen. Yintertrieben. Warum ist in Sc<leswig-Holstein, 
Aber auf einzelnen Gütern bestehen höhere Lohnsäße. 18 der Provinz Sachsen und in den westlichen Gebieten 
Dann versuchen die Landwirte, diesen Tarif als Normal- Deutschlands überall Ruhe? Weil man es dort ver- 
lohn durchzuführen, obwohl in allen Tarifverträgen der standen hat, sich mit den Arbeitern zu verständigen. | 
selbstverständliche Saß enthalten ist, daß günstigere Lohn- Die Sache kann tatsächlich so nicht weitergehen, wie 
bedingungen nicht verschlechtert werden dürfen. Das es heute der Fall ist. Ich. bitte Sie dringend, sorgen 
steht auch in der Landarbeiterordnung. Man zieht aber Sie in Ihren Kreisen dafür, wenn Sie noch Einfluß 
den Leuten ab, was sie mehr zu erhalten haben. Man haben, daß man zu-einer Verständigung bereit ist. Mit 
versucht auf andere Art, bei Verrechnung des Deputats, dieser unverschämten Bekämpfung der deutschen Land- 
sie zu ihrem Schaden zu übervorteilen. Der ganze Streik arbeiterorganisationen muß ein Ende gemacht „werden. 
bei den Lohntarifen entsteht nur um die Bewertung des Wenn von jener Seite immer wieder betont wird, „daß 
Deputats. Das kann nur der begreifen, der tagtäglich es die Spartakisten und die Unabhängigen seien, die diesen 
mit diesen Angelegenheiten zu tun hat. Der Landarbeiter Kampf gegen Sie ausnußten, so ist das tatsächlich ein 
braucht heute ein erhebliches Teil mehr an Barlohn für Vorwand, um die den Argrariern verhaßte Organisation 
Schuhe und Kleidung. der deuts<en Landarbeiter zu bekämpfen. Wix haben 
Die Frageista ki. an die Arbeitgeber jekt über 300000 Mitglieder und wir hoffen, daß wir 
zu richten, ob sie diese unverantwort- in nicht allzuferner Zeit die Million überschreiten werden. 
licheHeße gegenüber dem Deuts<hen Land- Dann werden wir mit den Kreisen, die jetzt glauben mit 
arbeiterverbande no<. weiter betreiben den deutschen Landarbeitern Shindluder spielen zu können, 
wollen. Wenn Sie wollen, daß in Deutschland unter ichon fertig werden. | 
der Landarbeiterschaft Unruhe entsteht, dann fahren Sie (Bravo! link3)
	        

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