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Der Bär (Public Domain) Ausgabe 25.1899 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Der Bär (Public Domain) Ausgabe 25.1899 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Charlottenburg
Title:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg
Edition:
[Vollständige Ausgabe: öffentliche und nichtöffentliche Sitzungen]
Publication:
Charlottenburg 1919
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1906-1919 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2916757-7 ZDB
Previous Title:
Tages-Ordnungen sowie Vorlagen und Mittheilungen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg für das Kalenderjahr ...
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1909
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13517407
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Periodical part

Title:
1909/02/10

Periodical part

Title:
Tages-Ordnung. No. 3. (31-51), 10. Februar 1909

Contents

Table of contents

  • Der Bär (Public Domain)
  • Ausgabe 25.1899 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • 7.Januar 1899 Nr, 1
  • 14.Januar 1899 Nr, 2
  • 21.Januar 1899 Nr, 3
  • 28.Januar 1899 Nr, 4
  • 4.Februar 1899 Nr, 5
  • 11.Februar 1899 Nr, 6
  • 18.Februar 1899 Nr, 7
  • 25.Februar 1899 Nr, 8
  • 25.Februar 1899 Nr, 9
  • 11.März 1899 Nr, 10
  • 18.März 1899 Nr, 11
  • 25.März 1899 Nr, 12
  • 1.April 1899 Nr, 13
  • 8.April 1899 Nr, 14
  • 15.April 1899 Nr, 15
  • 22.April 1899 Nr, 16
  • 29.April 1899 Nr, 17
  • 6.Mai 1899 Nr, 18
  • 13.Mai 1899 Nr, 19
  • 20.Mai 1899 Nr, 20
  • 27.Mai 1899 Nr, 21
  • 3.Juni 1899 Nr, 22
  • 10.Juni 1899 Nr, 23
  • 17.Juni 1899 Nr, 24
  • 24.Juni 1899 Nr, 25
  • 1.Juli 1899 Nr, 26
  • 8.Juli 1899 Nr, 27
  • 15.Juli 1899 Nr, 28
  • 22.Juli 1899 Nr, 29
  • 29.Juli 1899 Nr, 30
  • 5.August 1899 Nr, 31
  • 12.August 1899 Nr, 32
  • 19.August 1899 Nr, 33
  • 26.August 1899 Nr, 34
  • 2.September 1899 Nr, 35
  • 9.September 1899 Nr, 36
  • 16.September 1899 Nr, 37
  • 23.September 1899 Nr, 38
  • 30.September 1899 Nr, 39
  • 7.Oktober 1899 Nr, 40
  • 14.Oktober 1899 Nr, 41
  • 21.Oktober 1899 Nr, 42
  • 28.Oktober 1899 Nr, 43
  • 4.November 1899 Nr, 44
  • 11.November 1899 Nr, 45
  • 18.November 1899 Nr, 46
  • 25.November 1899 Nr, 47
  • 2.Dezember 1899 Nr, 48
  • 9.Dezember 1899 Nr, 49
  • 16.Dezember 1899 Nr, 50
  • 23.Dezember 1899 Nr, 51
  • 30.Dezember 1899 Nr, 52

Full text

258 
P 
peoülekoy des Hsp. 
Klans Groth. 
(Zu (einem uchtrigken Geburtstag.) 
®n demselben Jahre, da Fritz Reuter seine „Lauschen un IUmcls" 
M hatte ersckieine» lassen, trat auch ein anderer plattdeutscher Dichter 
vor die Oeffcntlichkeit: 1853 schenkte Klaus Groth seiner engeren Heimat 
den „Ouickboru", der in der That zu einen, Erfrischungsquell geworden 
war. Der Lebensgang Reuters war verschieden von dem des Sängers 
der Dithmarschen. Mit tausend Masten war Reuter ins Leben 
hinausgeschifft, hatte Schiffbruch gelitten und war späterhin glücklich, 
eine bescheidene Stellung gefunden zu haben, Groth dagegen hatte 
sich aus kleinen Verhältnissen em 
porgearbeitet, die politischen Stürme 
hatten seinen Lebensgang nicht be 
rührt, und aus dem ehemaligen 
Schreiber und Schullehrer war 
ein Ehrendoktor der Philosophie 
und Universitätsprofessor geworden. 
Wenn auch Klaus Groths Ruhm 
sich nicht so rasch die Welt erobert 
hat wie Reuters, wenn auch sein 
Talent bescheidener ist als die 
poetische Kraft des Mecklenburgers, 
so ist Groth doch zu de» besten 
Poeten der Gegenwart zu zählen; 
er gehört zu den hervorragendsten 
Lyrikern, und nur wenige trafen 
so glücklich den Ton des Volks 
liedes wie er, 
Klaus Groth wurde am 24. 
April 1819 zu Heide in Dithmar 
schen geboren, er besuchte das 
Schullehrer-Seminar zu Tondern, 
und erhielt dann in seinen, Ge 
burtsorte eine Stellung als Mäd° 
cheulehrer. Seine Mußestunden 
benutzte er zu philosophischen, 
mathematischen, und naturwisscn- 
schaftlichcn Studie». 1847 begab 
er sich zur Wiederherstellung seiner 
angegriffenen Gesundheit nach der 
Insel Fehmarn, wo er während 
eines fünfjährigen Aufenthalts 
die meisten seiner Gedichte schrieb. 
Im Jahre 1858 ging Groth nach 
Kiel, bereiste später Deutschland 
und die Schweiz und „ahm dann, 
nach einem zweijährigen Aufenthalt 
zu Bonn, wo er zum Ehrendoktor 
der Universität ernannt wurde, 
seinen Wohnsitz zu Dresden, von 
ivo er 1857 wieder nach Kiel über 
siedelte. Hier habilierte er sich 1858 
als Dozent für deutsche Sprache 
und Litteratur, und wurde 1866 
zum Professor ernannt. 
Seinen Ruf als Dichter begrün 
dete er vor allem durch „Ouickboru", 
eine Sammlung von Gedichten in 
dithniarfischcr Dtundart, von denen 
sowohl die kleineren, rein lyrischen 
wie die romanzenartigcn den Ton 
des Volksliedes glücklich treffen, und „Verteil»", eine Reihe von dith- 
»inrsischen Dorfgeschichten, die sich durch die einfachste Lebcnswahrheil 
auszeichnen. In der Handhabung der plattdeutsche» Sprache bekunde, 
Klaus Groth eine Meisterschaft und Sicherheit, wie vor ihm kein anderer 
Dialektdichtcr. 
Da die Vorzüge seiner Poesien zum Teil vom Material der Sprache 
unzertrennlich sind, so vermag keine llcbcrtragung ihren ganzen Zauber 
wiederzugeben. Eine Sammlung hochdeutscher Gedichte, „Hundert 
Blätter", folgte dem „Ouickboru". Von seinen übrigen Werken in platt 
deutscher Sprache verdienen noch „Voer de Goer»", und die Dichtung 
„Rvthgerbcr-Meister Lamp un sin Dochdcr" Hervorhebung. 
Klaus Groth feiert am 24. April seinen achtzigsten Geburtstag; 
unsere besten Glückwünsche begleite» ihn bei dem Eintritt in das neunte 
Jahrzehnt seines Lebens. 
Berliner Dienstboten. 
„The greatest plague in life“, das grösste Uebel im Leben, 
ueuncii unsere Vettern jenseits des Kanals die Dienstboten, „Hans- 
sklave»" heiffcn sic »ach einem modernen Schlagwort. Wo ist da 
der richtige Standpunkt zu finden? Man begebe sich zu einem Tamcn- 
knsfec mit oder ohne Herren oder in eine Agitationsvcrsammlung der 
Emanzipierten — immer wird man Parteien, Interessenten vernehmen. 
welche übertreiben und vielleicht „»bewußt entstellen, einseitige Urteile 
fällen, voreilig generalisieren. Tic Wahrheit aber kann nur eine sein. 
Lassen wir daher die Thatsachen sprechen. Keinen anderen Maß 
stab erkennen wir als berechtigten an, denn die uncrbitterliche, genaue, 
freilich etwas langweilige Statistik, welche in ihren stummen Ziffern 
auch diese vielfach verschlungenen Zusammenhänge aufzuhellen vermag. 
Auf dem Lande, in den Kleinstädten mag die „Tienstbotensrage" 
anders liegen als in den Großstädten. Was aber die Reichs 
hauptstadt angeht, so sei zunächst eine Thatsache festgestellt, die 
manchem befremdlich klingen dürfte: Unter den 28 deutschen Groß 
städte», die bei der letzten Berufszählung im Jahre 1895 über 100 OOu 
Einwohner besaßen, steh! die Zahl der Dienstboten in Berlin durchaus 
nicht hoch. Auf je 1000 Einwohner 
entfielen in der reichen Handels 
stadt Frankfurt a. M. 73 Dienst 
boten, in Stuttgart 71, in unserer 
Schwesterstadt Eharlottenburg 70 
in Berlin jedoch nur 38. Weniger 
Dienstboten zählte man im wesent 
lichen nur in den großen Industrie 
städten des Westens und in Sachse». 
Dieser Umstand ist bezeichnend 
sowohl für die Wohlhabenheit wie 
für die Zusammensetzung der Be 
völkerung. Es wird daraus er 
sichtlich, ein wir großer Zusammen 
hang zwischen der Zahl der in 
dustriellen Arbeiter und der Zahl 
der Dienstboten besteht. Je mehr die 
eine Schicht der Bevölkerung vor 
wiegt, desto geringer ist die andere. 
Noch offensichtlicher wird dieser 
Zusammenhang, wenn wir die 
einzelnen Teile dieser Riesenstadt 
bezüglich der Dienstbotenzahl durch 
mustern. Ta begegnen wir unge 
heueren Verschicücnheilcn. In einem 
Arbeiterviertel, der östlichen Luisen 
stadt jenseits des Kanals, entfallen 
auf je 10 000 Einwohner nur 501 
Dienstboten, dagegen im Wohnsitz 
der oberen Zehntausend, i», Ticr- 
gartcnvicrtel, nicht weniger als 
4222, also fast die Hälfte. Hier 
ist die körperliche Arbeit so gut wie 
ausschließlich durch die Dienstboten 
vertreten. 
Allein noch viel Bedeutsameres 
plaudern diese stummen Zahlen 
ans. Tie Zahl der Haushaltungen 
mit Dienstboten ist in ununter 
brochenem und beträchtlichen Rück 
gänge befindlich. Im Jahre 1875 
besaßen noch über ein Fünftel, da 
gegen im Jahre 1890 nur noch ein 
echstel aller Berliner Haushal 
tungen Dienstboten, und im Jahre 
1895 knapp ein Siebentel. Aber 
selbst im Tiergartenviertel war es 
nur wenig über die Hälfte aller 
Haushaltungen, die Dienstboten 
hielten, in der Lniscnsiadl gar nur 
der zwanzigste Teil. 
Dabei ist in Betracht zu ziehen, daß gerade in letzter Zeit vielfach 
Familien Dienstboten halten, deren Mittel ihnen eigentlich derartigen 
„Luxus" nicht gestatten. Es geschieht das bei „kleinen Leuten" 
Handwerkern, Kaufleuten rc. — mehr zur Unterstützung im Geschäft, zu 
Botengängen u. s. s. als zu voller Beschäftigung in der Hauswirtschaft. 
Fiele deren beträchtliche Ziffer hinweg, so würde die Dienstbotenschar 
noch mehr zusammenschrumpfen. 
Wie alles in der Welt hat diese Erscheinung ihre Ursache, die jedoch 
keine einfache ist, sondern einen Komplex verschiedenartig wirkender 
Motive in sich begreift. Es kann nicht davon die Rede sein, daß die 
Wohlhabenheit der Berliner Haushaltungen annähernd im gleichen 
Maßstabe abgenommen habe. Liegt doch für entgegengesetzte Schlüffe 
genügendes Thatsacheumatcrial vor. Eher ist die Annahme berechtigt, das; 
die unseligen Wohnungsverhältnisse der hauptstädtischen Bevölkerung 
ein vollgerüttcltes Maß von Schuld an der Abnahme der Dienstboten 
tragen. In der That hat die Dichtigkeit des Wohnens in Berlin leider 
im Laufe der Jahre zugenommen, und damit wächst die Schwierigkeit 
der Unterbringung von Dienstboten, zumal polizeiliche Vorschriften de» 
ärgsten Mißbräuchen der Mädchengelassc aus Hängeböden k. ein Ende 
bereitet haben. Jedenfalls aber ist das kein ausschlaggebendes Moment 
für die Verminderung. 
Es kommt nun weiter die Konkurrenz derjenigen Bernfs- 
zweige in Frage, welche den betreffenden Mädchen in der Reichsbanpt- 
stadt offen stehen. Die Zahl derartiger Berufszweigc >vie der in ihnen 
beschäftigten Arbeiterinnen und Angestellte» ist in jortdnuerndem An- 
lUans Groth im achtxigflcn Lebensjahre.
	        

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  • Paganini, Niccolò
    773

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