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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1.1881 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1.1881 (Public Domain)

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Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Charlottenburg
Titel:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg
Ausgabe:
[Vollständige Ausgabe: öffentliche und nichtöffentliche Sitzungen]
Erschienen:
Charlottenburg 1919
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Erscheinungsverlauf:
1906-1919 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2916757-7 ZDB
Frühere Titel:
Tages-Ordnungen sowie Vorlagen und Mittheilungen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg für das Kalenderjahr ...
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1908
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13489765
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Zeitschriftenteil

Titel:
1908/06/25

Zeitschriftenteil

Titel:
No . 15 (299-300), 25. Juni 1908

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  • Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain)
  • Ausgabe 1.1881 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhalts-Verzeichniß des I. Jahrgangs.
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  • No. 37
  • No. 38
  • No. 39
  • No. 40

Volltext

102 
Centralblatt der Bauverwaltung. 
18. Juni 18$!. 
1 bis 1 ] /a stark. Bas Gelb ist Schwefelsilber, das mit 
Ocker zusammeugerieben aui'gemalt wird. Die Glasscheibe 
tragt das Malgelb auf der einen, das detailirende Schwarz- 
loth auf der andern Seite. 
Gegen den Ausgang unserer Periode geht man dann 
auf der betretenen Bahn weiter und fabricirt weifse Scheiben, 
die statt mit Roth mit blauem, grünem oder violettem Glase 
überfangen sind, zu dem Zwecke, um sie gleichfalls auszu 
schleifen und event. auf dem Ausschliff mit Gelb zu malen. 
So ist die Ausschleiftechnik 
überhaupt neben der Verwen 
dung des Malgelb für den zwei 
ten Zeitraum in der Geschichte 
der Glasmalerei charakteristisch. 
Es darf dies indessen keines 
wegs so verstanden werden, als 
ob die Inanspruchnahme dieser 
neuen technischen Mittel uns 
in jedem gemalten Fenster ent- 
gegenträte, welches der in Rede 
stehenden Kunstperiode seine 
Entstehung dankt, sondern es 
finden sich neben Arbeiten, 
die die fraglichen Erfindungen 
in ausgedehntem und solchen, 
die sie in bescheidenem Matse 
verwenden auch vielfach Fen 
ster, welche ganz darauf ver 
zichten und an dem alten ein 
fachen Mosaiksystem festhalten. 
Tn ihnen kennzeichnet sich dann 
die Entstehungszeit nur durch die 
veränderte Coraposition der 
Zeichnung und durch den Stil der 
Details. 
Die Ornamentfenster sind 
in ihrer grofsen Mehrzahl Gri- 
saillen. Mit Vorliebe fügt man 
das Laub einem geometrischen 
Netzwerk ein, das allermeist aus 
gelben, rothen und blauen Strän 
gen besteht und sehr- oft einen 
mafswerkartigen Charakter an 
nimmt. Beginnt in dieser Zeit ja 
doch das Mafswerk überhaupt, 
sich auf allen Gebieten der Klein 
kunst vorzudrängen, sobald es 
Flächen zu decoriren gilt. Es ist 
selbstverständlich, dafs das Laub 
werk auch der Glasfenster an 
den allgemeinen Stiländerungen 
Thell nimmt und aus der conven 
tioneilen Zeichnung der Frühzeit 
allmählich in die naturalistische 
des 14. und die manierirte des 
15. Jahrhunderts übergeht. Die 
Ornaraentfenster vorzüglich be 
harren sehr oft in der Beschrän 
kung auf die technischen Mittel 
der Frühperiode; in andern Bei 
spielen sind es vielleicht nur im 
Muster wiederkehrende rothe Ro 
sen, welche einen ausgeschliffenen 
weifsen Mittelpunkt zeigen oder es handelt sich um eine 
ähnlich geringfügige Anwendung von Schliff oder Sübergclb. 
Das Medaillonraotiv büfst seine Beliebtheit ein und in 
den hohen Fenstern überwiegen, sobald man Figürliches dar- 
stellen will, die Standfiguren. Aber das Bild dieser Figuren- 
fenster ist, verglichen mit ehemals, ein wesentlich anderes 
geworden. Dies hängt hauptsächlich mit der Zeichnung der 
Baldachine zusammen; dieselben steigern ihre Höhe, oft sogar 
in’s Aufserordentliche, und bauen sich über dem untern, giebel 
bekrönten, eigentlichen Schirmgewölbe in hochgethürmter 
Composition aus Fialen, Wimpergen und Strebebögen zu 
sammen. Derartige Baldachine nehmen, statt sieh wie früher 
auf die Höhe von einer oder zwei Fenstertafeln zu beschränken, 
deren oft fünf, sechs oder sieben in Anspruch. Diese gemalte 
Architektur geht, wenigstens in ihren structiven Linien, hell 
von dunklen Gründen ab. Hauptsächlich nur die Fläche der 
fensterartigen Blenden in den Fialen, der Mafswerkflguren in 
den Giebeln wird blau, roth, grün gefärbt. 
Die Bilder selbst bieten dann die vorzüglichste Gelegen 
heit für die Uebung der neuen 
Technik; inwiefern, ward oben 
bereits angedeutet. Sie stehen 
auf Gründen, die man mit Vor 
liebe in Rauten mustert. Die 
Rauten sind etwa bla«, nur 
durch Bleie getrennt, wo sich 
ietztcre durchkreuzen würden, 
sitzt ein rothes Rosettchen; 
oder diese Farben drehen sich 
um; oder die Rosetten sind 
in weifsem oder gelbem Glase 
hergestellt; oder die Rauten 
trennen sich von einander durch 
andersfarbige Streiten; oder sie 
wechseln selbst in zwei Far 
ben. Meist sind sie noch mit 
schwarzen Strichen bemalt. 
In die Glasmalereien dieser 
Zeit werden bereits vielfach Wap- 
penschilder verwoben. 
Auf ihnen zumeist, aber auch 
auf Hintergründen beginnt dann 
die Decorationsweise eine wich 
tige Rolle zu spielen, welche als 
Damascirung bekannt ist. Sie 
wird dadurch hervorgebracht, dafs 
man die zu damascirende Fläche 
mit verdünntem Schwarzloth lasirt 
und aus ihm ein feines, gleich- 
mäfsig füllendes Raukenwerk her- 
ausradirt; doch kommt es auch 
vor, dafs umgekehrt mit dünnem 
Schwarz entsprechende Ranken 
auf die unlasirte Scheibe gemalt 
worden sind. 
Figuren en grisaille bilden 
eine allerdings nicht zu häufig ver- 
werthete Erfindung der uns be 
schäftigenden Periode. Sie sind 
aufWeifs in Schwarzloth gezeich 
net und modelllrt, und an Haaren, 
Gewandsäumen und etwaigen 
Kleinodien mit Gelb aufgeputzt. 
Die bekanntesten Beispiele bietet 
das grofse Westfenster der Kloster 
kirche in Allenberg. 
Um noch einmal auf die Ge- 
samtcomposition zurückzukommen, 
so ist zunächst zu bemerken, dafs 
selbst die bereits geschilderten Bal- 
dachinentwickelungen oft nicht im 
Stande sind, die gewaltigen Höhen 
der Fenster dieses Stils zu füllen. 
Deshalb entstehen überall Combinationen aus figürlicher und 
ornamentaler Malerei; die letztere beginnt dabei über jenen 
Baldachinen und reicht bis in die Schlüsse der senkrechten 
Fensterabthellungen und in die Felder des Mafswerks. Die Ein- 
theilung ist beispielsweise in den Oberfenstem des Hauptchors 
der Wiesenkirche in Soest die, dafs von den durch die Sturm 
stangen abgeschiedenen Tafeln die unterste in einrahmender 
Architektur ein Wappenschild enthält, dafs zwei Tafeln darüber 
die Standfigur aufnehmen, dann fünfTafeln für den Baldachin 
bestimmt sind, und über ihnen erst das GrisaiUemuster anhebt. 
Flg. 18.
	        

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