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mirador

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Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

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Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Charlottenburg
Titel:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg
Ausgabe:
[Vollständige Ausgabe: öffentliche und nichtöffentliche Sitzungen]
Erschienen:
Charlottenburg 1919
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Erscheinungsverlauf:
1906-1919 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2916757-7 ZDB
Frühere Titel:
Tages-Ordnungen sowie Vorlagen und Mittheilungen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg für das Kalenderjahr ...
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1906
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13769127
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Zeitschriftenteil

Titel:
1906/03/14

Zeitschriftenteil

Titel:
No. 6. (87-109) (87,88.), 14. März 1906

Schnellzugriff

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  • Berliner illustrierte Zeitung (Public Domain)
  • Ausgabe 1917, XXVI. Jahrgang, Nr. 1-52 (Public Domain)
  • Inhaltsverzeichnis
  • Nr. 1, 7. Januar 1917
  • Nr. 2, 14. Januar 1917
  • Nr. 3, 21. Januar 1917
  • Nr. 4, 28. Januar 1917
  • Nr. 5, 4. Februar 1917
  • Nr. 6, 11. Februar 1917
  • Nr. 7, 18. Februar 1917
  • Nr. 8, 25. Februar 1917
  • Nr. 9, 4. März 1917
  • Nr. 10, 11. März 1917
  • Nr. 11, 18. März 1917
  • Nr. 12, 25. März 1917
  • Nr. 13, 31. März 1917
  • Nr. 14, 8. April 1917
  • Nr. 15, 15. April 1917
  • Nr. 16, 22. April 1917
  • Nr. 17, 29. April 1917
  • Nr. 18, 6. Mai 1917
  • Nr. 19, 13. Mai 1917
  • Nr. 20, 20. Mai 1917
  • Nr. 21, 27. Mai 1917
  • Nr. 22, 3. Juni 1917
  • Nr. 23, 10. Juni 1917
  • Nr. 24, 17. Juni 1917
  • Nr. 25, 24. Juni 1917
  • Nr. 26, 30. Juni 1917
  • Nr. 27, 8. Juli 1917
  • Nr. 28, 15. Juli 1917
  • Nr. 29, 22. Juli 1917
  • Nr. 30, 29. Juli 1917
  • Nr. 31, 5. August 1917
  • Nr. 32, 12. August 1917
  • Nr. 33, 19. August 1917
  • Nr. 34, 26. August 1917
  • Nr. 35, 2. September 1917
  • Nr. 36, 9. September 1917
  • Nr. 37, 16. September 1917
  • Nr. 38, 23. September 1917
  • Nr. 39, 30. September 1917
  • Nr. 40, 7. Oktober 1917
  • Nr. 41, 14. Oktober 1917
  • Nr. 42, 21. Oktober 1917
  • Nr. 43, 28. Oktober 1917
  • Nr. 44, 4. November 1917
  • Nr. 45, 11. November 1917
  • Nr. 46, 18. November 1917
  • Nr. 47, 25. November 1917
  • Nr. 48, 2. Dezember 1917
  • Nr. 49, 9. Dezember 1917
  • Nr. 50, 16. Dezember 1917
  • Nr. 51, 23. Dezember 1917
  • Nr. 52, 30. Dezember 1917
  • Farbkarte

Volltext

sr. 44 
Nein, das war kein Heim und nicht einmal eine 
Pension, das war ein Gefängnis. Er preßte seine 
Stirn an die Fensterscheibe und zitterte vor Un— 
zeduld. Aber man mußte ja nicht Tag und Nacht 
n diesem Käfig eingeschlossen bleiben. Man konme 
hm wenigstens für Stunden entfliehen. 
Löcknitz beschloß, auszugehen. Es war wohl nicht 
rötig, um Urlaub zu bitten, zumal da die Frau des 
Zauses abwesend war. Während er überlegte und 
einer selbst nicht sicher wurde, vernahm er plötlich 
)raußen im Stiegenhaus Schritte, junge, ungeduldige, 
eschwingte Schritte, die näher kamen. Der Ritt- 
neister lauschte angespannt. Wer ging so laut und 
inbekümmert durch dieses Haus des Schweigens? 
De Schritte machten halt vor seiner Tür. Er hörte 
deutlich ein tiefes Atemholen. Dann klopfte es. stark 
und hell. „Herein!“ 
„Vater!“ Wie ein Frühlingssturm fuhr das 
unge Mädchen in das Zimmer und warf jubelnd die 
Arme um den Hals des Rittmeisters, der still hielt, 
neseliger Erstarrung, und einen Regen von Küssen 
iber sich ergehen ließ. Er vermochte ihr Gesicht noch 
nicht zu sehen, er fühlte nur die Wärme ihres jungen 
dörpers und das Beben ihres erregten Herzens. 
„Ach Vater! Lieber, liebster Vater, ich bin so 
elig, daß Du wieder hier bisil“ 
Er stand da, wie in einem schweren, süßen 
Traum, und konnte nicht verstehen, was ihm wider⸗ 
uhr. Es gab wirklich einen Menschen auf Gottes 
Erde, dem seine Heimkehr Glück nd Seligkeit be— 
deutete. Ein heißes Brennen kam in seine Augen. 
er strich mit zärtlichen, zaghaften Fingern über das 
daar seines Kindes. 
„Wenn Du wüßtest, wie glücklich ich bin, daß 
Du wieder hier bist, Vater. Ich hatte so schreckliche 
Sehnsucht nach Dir.“ 
Er stammelte schüchtern und leise: „Grete! 
viebste Gretel!l“ 
„Nun darfst Du mich nicht mehr verlassen, 
s8ater. Nie mehr, Vater!“ Dann gab sie ihn frei 
ind betrachtete ihn mit liebevoller Aufmerksamkeit. 
Du hast Dich gar nicht verändert, Vater. Du bleibst 
unmer jung. Ich bin so stolz auf Dich. Du bist der 
chönste und liebste Mensch auf der Welt!“ 
Amnaun 
ι 
/, 
539 
„Ach Gott, ich habe immerzu büffeln müssen, 
aurer dummes Zeug. Einfach scheußlich!“ 
„Na, Du gefällst/ mir!“ * 
Der Rittmeister mußte laut auflachen. 
„Es ist doch so, Vater. Zum Glück durfte ich 
reiten lernen, das war fein. Mutter war natürlich 
ehr dagegen, aber ich setzte es durch.“ Sie schwieg 
ind schien über irgend etwas, das mit diesem Reit- 
inkerricht zusammenhing, nachzudenken. „Wirst Du 
wieder einen Rennstall haben, Vater?“ 
„Ich fürchte, nein, Grete.“ 
„Ach, ich freute mich schon so darauf. Du hättest 
nich gewiß zu den Morgengalopps mitgenommen, 
iicht wahr? Warum magst Du denn keinen Renn— 
all mehr?“ 
„Ich habe kein Geld. 
Sie sah ihn erstaunt an. „Wir sind doch reich?“ 
„Davon weiß ich ja gar nichts,“ lachte er 
röhlich. 
or iet. Sie stimmte in seine Heiterkeit nicht ein und 
* nd7de odagderlegen und sagte bedrückt: Anzelte die Stirn. „Mutter hat doch jedenfalls viel 
Das war nun seine Tochter. Ein Kind hatte er 'eld. die Mint 3 
urückgelassen, und- dieses erwachsene, holde Geschöpf —8 die Mutter schon,“ gab er zu, „aber ich 
and er wieder. Er prüfte das geliebte Gesicht und Da verstehe ich win gar nicht.“ 
and keinen Zug, der an seine Frau und an die * vß gar J— thee Aumgen 
zlagge⸗Glindows erinnerte. Mit bittersüßer Deut— dert ich nenny ni rnn 7 * e gen. 
chkeit erkannte er den leichtsinnigen Mund und die er i Vir b oß aruver nicht den opf 
erwegenen Augen, die väterliches Erbteil waren. Ach, wie schwer dies alles ist! 
as ist wahrhaftig meine Tochter, dachte er beglückt En agta nicht, zu widersprechen. 
ind kummervoll zugleich, denn er ahnte ferne Gee Was wirst Du nun beginnen, wenn Du kein 
ihren, die dieses Kind bedrohten. Sveld vast? F 
„Du hast Dich aber mächtig verändert. Du bist Ich werde Streichhölzer perkaufen,“ scherzte er. 
a ein großes Fräutein henorden Vitte, sprich nicht so, Vater,“ bat sie und hatte 
F ie Augen voll Tränen. „Ich habe solche Sorge um 
p 5 Iihre 8 une n . dich. Wenn ich viel Geld hätte, ich gäbe Dir alles.“ 
ic X V * J 8F 
in Vorwurf klang es, und Löcknitz schämte sich vor — — sa w stileem Gesicht da und 
iner Tochter. nirst — 4* nnag 
„Ich wartete Tag und Nacht auf Dich, immer, oꝛahr u rhn ahwe ee eir nicht 
nmer!“ Sie e tief auf. „Aber jetzt bist Du enst lontt — — — 
ier, und nun ist alles gut.“ 
Eie ih eeen er und hielten sich bei Sie beendete den Satz nicht, sondern sprang auf 
en Funden und trat zum Fenster. Hilflos und sehnsüchtig, wie 
„Und wie ist es Dir immer gegangen, Grete? ein Vogel im Käfig starrte sie hinaus. 
Vas hast Du getrieben?“ (Fortsetzung folgt.) 
zerliner Jllustrirte Zeitung. 
* 
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4 
9 
— 9359 — * *—— 
144 J — —— —— — E 
— — 5* — AXRX 1* 
4 538 77 82 ——— 2* —
	        

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