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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 65.1915 (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 65.1915 (Public Domain)

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Zeitschrift

Urheber (Körperschaft):
Charlottenburg
Titel:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg / Charlottenburg
Ausgabe:
[Vollständige Ausgabe: öffentliche und nichtöffentliche Sitzungen]
Erschienen:
Charlottenburg 1919
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Erscheinungsverlauf:
1906-1919 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2916757-7 ZDB
Frühere Titel:
Tages-Ordnungen sowie Vorlagen und Mittheilungen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg für das Kalenderjahr ...
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Erschienen:
1906
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
Dewey-Dezimalklassifikation:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13769127
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Staat, Politik, Verwaltung, Recht

Zeitschriftenteil

Titel:
28. u. 29. März 1906

Zeitschriftenteil

Titel:
Tages-Ordnung No. 8. (142), 28. u. 29. März 1906

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 65.1915 (Public Domain)
  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • H. 1-3
  • H. 4-6
  • H. 7-9
  • H. 10-12

Volltext

neben der Weser kein besonders günstiger ist, hätte sich eine 
Höherlegung des vollständig unterkellerten Dampfkraftteiles 
zwecks Ersparnis von Kosten für den Unterbau kaum er 
möglichen lassen, aber für den Betrieb wegen der ungleichen 
Höhenlage des Wasserkraft- und Dampfkraftteiles Unzuträg 
lichkeiten mit sich gebracht. Das aufgehende Mauerwerk der 
Wasserkraftanlage ist in Eisenbeton mit einer äußeren Klinkor- 
verblendung hergestellt, während die Mauern der Dampf 
kraftanlage zum Teil in Beton, zum Teil in Ziegelmauerwerk 
ausgeführt sind. Für die Anordnung der Dampfkraftanlage 
war die Frage der Kohlenzufuhr von ausschlaggebender Be 
deutung. Die Zufuhr mittels Eisenbahn war von vornherein 
ausgeschlossen, da das Kraftwerk fast 3 km vom Bahnhof 
entfernt liegt, die Anfuhr mit Landfuhrwerk somit zu teuer 
geworden wäre. Die Anfuhr allein zu Wasser war somit das 
gegebene, sie ist bei der Lage des Kraftwerks unmittelbar an 
der schiffbaren Weser sehr günstig, zumal sowohl Ruhrkohlen 
mittels des Rhein-Weser-Kanals und der Weserabstiegschleuse 
bei Minden i. W. als auch englische Kohlen von Bremen leicht 
und billig zu beschaffen sind. Da der Weg für die Zufuhr 
der Kohlen ins Kesselhaus aus nahe liegenden Gründen mög 
lichst kurz zu halten ist, mußte das Kesselhaus und der Kohlen 
lagerplatz auf der ünterwasserseite angelegt werden, obwohl 
dabei die westfälischen Kohlen erst durch den Schleusenkanal 
und dann die Weser aufwärts durch die 6 km lange Schleife 
befördert werden müssen. Auf der Oberwasserseite hätte der 
Kohlenlagerplatz nur in recht beträchtlicher Entfernung vom 
Kraftwerk angelegt werden können, weil vor dem Einlauf 
der Turbinen ein Grobrechen oder Eisabweiser quer über den 
Wassereinlauf der Turbinen schräg zum Ufer vorgesehen ist, 
der allerdings vorläufig noch nicht zur Ausführung gelangte. 
Ich komme nunmehr zur Beschreibung der einzelnen 
Teile der gesamten Kraftanlage. 
Eingehende Untersuchungen erforderte die Frage, bis zu 
welcher Höhe die vorhandene Rohwasserkraft wirtschaftlich aus 
468 
zunutzen wäre. In dem 
allgemeinen Vorentwurfe 
waren sechs Turbinen 
mit einer Schluckfähig 
keit von etwa 25 cbm/ 
Sek. bei einem Gefälle 
von 3m vorgesehen. Die 
vom Verfasser an gestell 
ten Untersuchungen 
zeigten, daß es wirt 
schaftlicher wäre, sich 
mit vier Turbinen aber 
von durchschnittlich 
30 cbm/Sek. Schluck 
fähigkeit bei 2,50 m 
Gefälle zu begnügen. 
Die Leistung der Tur 
bine nimmt bekanntlich 
entsprechend der | Po 
tenz aus dem Gefälle 
ab. Trotzdem der Fluß 
bei niedrigem Gefälle 
große Wassermengen 
führt, sind diese in den 
Turbinen wirtschaftlich nicht zu verarbeiten, weil die erzielte 
Leistung zu gering ist und die Tage, an denen die letzten 
Turbinen (5 und 6) arbeiten würden, nur wenige sind. 
Die nebenstehende Zusammenstellung zeigt die Verhält 
nisse des Wasserkraftswerks, wie es wirklich zur Ausführung 
gelangte. Die eingeklammerten Zahlen in den Spalten 4 bis 6 
geben die Schluckfähigkeit der Turbinen entsprechend dem 
vorhandenen Gefälle, die darunter befindlichen Zahlen die 
wirklich geschluckte Wassermenge entsprechend der Wasser 
führung der Weser an. Durch die Aufstellung einer fünften 
und .sechsten Turbine würden sich, da eine Dampfersatz 
anlage aus den oben angeführten Gründen auf jeden Fall 
errichtet werden muß, im wesentlichen nur Kohlen ersparen 
lassen, deren Wert die Zinsen, Abschreibungen und Unter 
haltungskosten der beiden mehr aufzustellenden, aber wegen 
Wassermangel selten arbeitenden und bei viel Wasser und 
wenig Gefälle wenig leistenden Turbinen nebst zugehörigem 
Unter- und Hochbau bei weitem nicht erreicht. 
Die stark veränderlichen Wassermengen und Gefälle 
führten zur Anwendung von zwei Arten von Turbinen, die 
sogenannten Normalgefälleräder, die zwischen 3 und 3 1 L m 
Gefälle, und die sogenannten Hochwasserräder, die etwa bei 
1,5 m Gefälle den besten Wirkungsgrad besitzen. Bei hohen 
Gefällen und geringen Wassermengen arbeiten nur die Normal 
gefälleräder, weil das vorhandene Wasser nur zur Beauf 
schlagung von zwei Turbinen ausreicht. Um den Wirkungsgrad 
der von den Turbinen angetriebenen elektrischen Generatoren 
im Jahresdurchschnitt möglichst hoch zu halten und außer 
dem an Baukosten zu ersparen, treiben je ein Normal- und 
ein Hochgefällerad gemeinsam einen Generator an. Da bei 
hohem Gefälle eine Turbine allein fast ebensoviel leistet, 
als bei mittlerem Gefälle zwei Turbinen zusammen, so wird 
die Leistung der Generatoren mit Ausnahme der Gefälle unter 
1,5 m kaum unter die Hälfte der Nonnalleistung sinken, 
so daß der durchschnittliche Wirkungsgrad ein günstiger ist.
	        

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