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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XV.1865 (Public Domain)

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Bibliographic data

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XV.1865 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Charlottenburg
Title:
Tages-Ordnungen sowie Vorlagen und Mittheilungen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg für das Kalenderjahr ... / Charlottenburg
Publication:
Charlottenburg 1905
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Dates of Publication:
1897-1901; 1902-1905 ; mehr nicht digitalisiert
ZDB-ID:
2916751-6 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Charlottenburg
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1901
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2018
Berlin:
B 759 Staat. Politik. Verwaltung: Bezirksverordnetenversammlung. Stadtbezirksversammlung
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-13286110
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Periodical part

Title:
1901/03/13

Periodical part

Title:
Tages-Ordnung, 13. März 1901

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XV.1865 (Public Domain)
  • Title page
  • H. I-II
  • H. III-VI
  • H. VII-X
  • H. XI/XII
  • Contents

Full text

211 
v. Nehus, Paris ira XIX. Jahrhundert 
212 
sem versorgt; es entstand eine Spinnerei für Bedürftige* das 
Bureau der Ammen, die Central-Apotheke und die Haupt 
bäckerei. Alte Krankenhäuser wurden reötaurirt und durch 
Anbauten vergrofsert z. B. l’hopital St. Antoine, Vhötel-Dicu, 
die Hospitäler Necket, St. Louis, des Capucins etc. (1603). 
Eine Klinik, und Häuser für heimliche Niederkunft und Sau 
gung wurden eingerichtet. 
Nachfolger des Frochot als Seinepräfect war Chabrol, 
der früher als Ingenieur der ägyptischen Expedition attachirt 
gewesen war* Vom Kaiser-auf diesen Posten berufen, be 
kleidete er ihn mit kurzen Unterbrechungen bis 1830, wäh 
rend welcher Zeit die Form der Verwaltung unverändert blieb. 
Chabrol batte während der ersten Hälfte seiner Amtstätig 
keit die schweren Lasten und Unglücksfälle, welche damals 
aber Paris einbracben, zu tragen und zu heilen; in der letz 
ten Hälfte hatte er für eine glücklichere Zukunft die Mittel zu 
sammeln, welche seinem Nachfolger zu Gute kamen. 
Die Finanzen fand Chabrol in gutem Zustande vor; die 
Zinsen der 1806, 10 und 11 gemachten Anleihen wurden mit 
Leichtigkeit gezahlt und die angefangenen Öffentlichen Bauten 
fortgesetzt, bis das Jahr 1814 durch Vermehrung der Lasten 
Einhalt gebot. Hatte die erste Besetzung von Paris 1814 
durch die Armee der AUiirten der Stadt nur 5100000 Frcs. 
gekostet, so war dagegen die zweite, 4J Monate dauernde weit 
kostspieliger, denn die Verpflegung von 800000 Mann kostete 
Paris 45000000 Frcs., darunter der Service der Fürsten allein 
3000000. Die auf ganz Frankreich fallende Last erreichte 
4 Milliarden 144 Millionen. Die Hungersnoth von 1816 u. 17 
kam hinzu und machte mit Errichtung der Bäckereikasse eine 
Anleihe von 16000000 Frcs. nöthig. Die dadurch vermehrten 
Zinsen erhöhten das Budget von 1817 auf 69000000 Frcs. 
Ausgaben bei 59000000 Frcs. Einnahme, und gestatteten erst 
in den folgenden Jahren Herstellung des Gleichgewichts. Das 
Budget belief sich 1818 auf 34000000 Frcs. 
1819 - 38000000 - 
1820 - 40000000 - 
1823 - 43000000 - 
von denen 5500000 Frcs. allein zur Amortisation nöthig waren. 
Trotzdem wurden grofse Bauten fortgesetzt: der canal 
de TOurcq, die Weinhallen, die Börse; Trottoirs wurden ange 
legt und Streiken verbreitert. Paris fing in diesem Zeitraum 
an, eine Metropole des Handels und der Industrie zu werden. 
Die Bewegung der Bevölkerung nach Westen zeichnet sich 
deutlich ln der Parcelllrung der dort belegenen öffentlichen 
Gärten, während die Industrie sich des östlichen Stadttheils: 
le Marais, le Temple etc. bemächtigte. 
Die Revolution von 1830 änderte im Ganzen mehr die 
Form als den Geist der Pariser Verwaltung. Hatte die zwei 
malige Besetzung ca. 500000Q0 Frcs. gekostet, so bestritt da 
gegen Paris seine Revolution für ca. 5500000 Frcs., von denen 
2000000 beim Staatsschatz, 3500000 bei der Bank angeliehen 
wurden. Die Lasten der Tbeuerutig im Jahr 1831, der Cholera 
von 1832 worden mit Leichtigkeit getragen. Aber die Revo 
lution batte zwei andre, sehr naohtbeüige Folgen: sie Vermin 
derte die Einnahme um 8000000 Frcs. und erschütterte den 
Credit derart, dafs damals keine neue Anleihe möglich war, 
und erst 1832 eine solche in der Höhe von 40000000 Frcs. 
zu Stande kam. 
B. Paris von 1834 —1848. Die an« Wahlen hervorgegangene 
städtische Verwaltung; Finanzen; ttant-tfn. 
Das Jahr 18,34 ist für Paris in politischer Beziehung von 
gröfster Wichtigkeit durch Ausdehnung der Gemeinde freiheit 
Schon Henri IV hatte solche als eine nothweodige Verbindung 
von Volk und König bezeichnet, ohne übrigens diese Idee 
weiter auszofuhren. Unter der consfctuirenden Versammlung 
1790—92 batte Paris znm ersten Male seine Gemeinderäthe 
selbst wählen dürfen, verlor aber diese Gerechtsame sehr bald 
wieder. Das Gesetz von 1834 erneuerte dieselbe; es wählte 
jedes der 12 Arrondissements von Paris 3, jedes der Arron 
dissements von Sceanx und Saint-Denis 4 Käthe. Diese 44 
Räthe bildeten den „conseü general de la Seine“, die ersten 
36 den Gemeinde- oder städtischen Rath von Paris, conseil 
munfcipel. Aus einer Liste von gewählten Candidaten er 
nannte der König die Maires jedes Arrondissements. Das 
Wahlrecht war übrigens ziemlich beschränkt, da Paris nur 
17000 Wähler stellte. 
Die Einnahmen stiegen 1831 auf 50000000, 1832 auf 
57000000 Frcs. und blieben dann auf 44000000 Frcs. stehen. 
Die wichtigste Einnahme blieb immer der Stadtzoll, welcher 
1831 auf 20000000 Frcs. 
1832 - 21500000 
1834 - 27000000 - 
1837 - 32000000 - 
stieg und ein untrüglicher Maafsstab für den Wohlstand der 
Stadt ist. Während er 
1800 bei einer Bevölkerung von 550000 Einw. 11500000 Frcs. 
betrag, brachte er 
1841 bei einer Bevölkerung von 900000 Einw, 32000000 Frcs., 
1859 - - - 1200000 - 54000000 - 
ein; während sich also in 60 Jahren die Bevölkerung ver 
doppelte, verfünffachte sich die Zolleinnabme. Die Abschaf 
fung der Spielhäuser 1838 verursachte einen Verlust von 
30000000 Frcs. Die erste Anleihe seit 1832 wurde 1847 im 
Betrage von 25 Millionen gemacht. 
Nach 1834 wurde viel für Reinigung, Besprengnng und 
Gasbeleuchtung der Strafsen verausgabt; 1846 brannten zwar 
noch 5100 Oellampen, aber das Gas hatte sieb schon Eingang 
verschafft, so dafs das nächtliche Paris von 1847 allenfalls mit 
dem Paris von 1864 verglichen werden kann. Viele Gottes 
häuser wurden erbaut, die Champs-Elysees und der place 
de Ja Concorde angelegt; für Vergröfserung des Rathhauses 
wurden über 20000000 Frcs. ausgegeben. Der Staat brachte 
bedeutende Opfer; 216000000 Frcs. wurden von den Kammern 
zu Verschönerungsarbeiten bewilligt und allmalig verausgabt, 
namentlich für die Denk- und Grabmäier greiser Staatsmänner 
und Dichter, Napoleon, Corneille etc. . . , Auch die Befesti 
gungsarbeiten von Paris gehören hierher. Für das morali 
sche Wohl der Einwohner ist in dieser Periode sehr gut ge 
sorgt. Eine Art von Freischulen für den ersten Unterricht 
war durch das Gesetz von 1833 durch Gnizot ins Leben ge 
rufen. Als Muster gelten die Freiscbulen in der Fanbourg du 
Roule, von St.-Merry, des Bernardins und in der Strafse 
Cbaronne; ferner das Institut l’Orphöon, die höheren Bürger 
schulen zu St-Laurent (1839), Francois 1(1844) nnd die hö 
heren Mädchenschulen der Passage St Pierre, der me St. 
Antoine, welche später durch das College municipal Chaptal 
und die Schule Turgot ersetzt sind. — Der Zustand der Hos 
pitäler wurde fortwährend verbessert; dies war mit um so 
geringeren Opfern möglich, als die Revenue der Hospitäler 
von 9000000 im J. 1810 auf 12250000 Frcs. im J. 1840 ge 
stiegen war. Ein neues Hospital war nahe der Kirche St 
Vincent de Paul eingerichtet. 1830 standen unter dem Ver- 
waltungsrath 15 grofse Hospitäler, 4 Herbergen, 7 Stifte für 
Greise und Schwache, von denen das erste 1801 (von der 
Marquise de Fastoret) angelegt war. Die Zahl der Sparkas 
sen and der Speisebäuser hatte angenommen. 
Es wäre ungerecht zu verkennen, wie sehr die Regierung
	        

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