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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 1895 Mittheilungen über nordamericanisches Wasserbauwesen (Public Domain)

Zugriffsbeschränkung

Freier Zugang: Das Werk ist uneingeschränkt verfügbar.

Nutzungslizenz

Public Domain - gemeinfrei: Dieses Werk wurde als frei von bekannten urheberrechtlichen Einschränkungen identifiziert, einschließlich aller verwandten Schutzrechte. Sie dürfen das Werk kopieren, verändern, verbreiten und aufführen, sogar zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis bitten zu müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Nutzungshinweisen.

Bibliografische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe 1895 Mittheilungen über nordamericanisches Wasserbauwesen (Public Domain)

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Zeitschrift

Sonstige Beteiligte:
Preußen. Technische Bau-Deputation
Architektenverein zu Berlin
Titel:
Zeitschrift für Bauwesen / hrsg. unter Mitwirkung der Kgl. Technischen Bau-Deputation u. des Architekten-Vereins zu Berlin
Unterreihe:
Ergänzungsheft
Erschienen:
Berlin: Ernst 1895
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Erscheinungsverlauf:
1895
ZDB-ID:
2911794-X ZDB
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang

Band

Verfasser:
Roloff, Paul
Titel:
Mittheilungen über nordamericanisches Wasserbauwesen / im Auftr. Sr. Excellenz des Herrn Ministers der öffentlichen Arbeiten nach amtlichen Reiseberichten bearb. von Roloff
Erschienen:
1895
Sprache:
Deutsch
Digitalisierung:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 350 Bildende Kunst: Zeitschriften. Bibliographien. Nachschlagewerke
Dewey-Dezimalklassifikation:
720 Architektur
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-12938476
Standort der Druckausgabe:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain / Gemeinfrei
Zugriffsberechtigung:
Freier Zugang
Sammlung:
Bühne, Film, Musik, Bildende Kunst
Berliner Orte, Architektur, Stadtentwicklung, Wohnen

Ausgabe

Titel:
Mittheilungen über Nordamericanisches Wasserbauwesen

Schnellzugriff

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  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe 1895 Mittheilungen über nordamericanisches Wasserbauwesen (Public Domain)
  • Mittheilungen über Nordamericanisches Wasserbauwesen
  • Mittheilungen über Nordamericanisches Wasserbauwesen. - Tafelband

Volltext

81 
V, Abschnitt 
Seezeichenwesen. 
82 
/ 
die hohen Kosten des elektrischen Betriebes die Anzahl der 
Feuer von 46 auf 13 beschränkt. Man erkannte, dass es 
nur nothwendig sei, die am meisten vorspringenden, der 
grossen Schiffahrt dienenden Punkte elektrisch zu beleuch 
ten, im übrigen aber die Oelbeleuchtung beizubehalten. Es 
sollen demnach nur noch die Feuer von Cröac’h (Ouessant), 
La Heve, Belle Ile, La Coubre, Barsteur, Ile d’Yeu und 
Penmaroh elektrisch eingerichtet werden. Die gewählte 
Kennzeichnung der Funkelfeuer, welche sich gut bewährt 
hat, soll beibehalten werden, nur sollen die rothen Licht 
büschel zwischen den Gruppen fortfallen, weil sie bei dicker 
Luft und auf weite Entfernungen nicht zu sehen sind. Die 
Beobachtungen, welche der Untersuchungsausschuss von See 
aus anstellte, führten nämlich zu dem Ergebnis, dass das 
Funkelfeuer nicht nur die am leichtesten bestimmbare Kenn 
zeichnung giebt, sondern sogar Compass- und Sextant 
peilungen besser gestattet als die älteren Blinkfeuer. Man 
fand ferner, dass man die Dauer der einzelnen Blinke belie 
big verringern kann, wenn diese nur rasch aufeinander folgen, 
und dass kurze schnell aufeinander folgende Blinke leichter 
zu erkennen sind als die älteren langsamer drehenden Feuer 
mit entsprechend längeren Dunkelpausen. Es war daher 
nur ein Fortschreiten auf dem einmal betretenen "Wege, wenn 
die französische Leuchtfeuerverwaltung nunmehr zu der schon 
oben näher begründeten weiteren Herabminderung der Blink 
dauer überging und zwar bei den drei neuen elektrischen 
Feuern: Creac’h (1888), Belle Ile (1890) und Barfleur (1892). 
An diesen Apparaten sind die wichtigsten optischen Ver 
änderungen vorgenommen. Es ist jede künstliche Divergenz 
unterdrückt. Demzufolge brauchen die Apparate nur ein 
einziges optisches Mittel, bestehend in 12 unsymmetrisch 
angeordneten Linsen (Scheinwerfertheilen), zu erhalten, ein 
Umstand, der einem weiteren Lichtgewinne gleichkommt. 
Der Brennpuuktsabstand beträgt auch hier 300 mm, die Um 
drehung erfolgt in 60 Secunden; die Kennzeichnung besteht 
in 6 Gruppen von je 2 Blinken, wobei die Gruppen durch 
Pausen von l 1 / 2 Secunden getrennt sind. Die Blinke einer 
Gruppe folgen sich in 2 1 / a Secunden. Ihre Dauer beträgt 
unter den ungünstigsten Umständen nicht weniger als 0,1 Se 
cunde und bei Verwendung von Lichtkohlen stärksten Kali 
bers 0,4 Secunden, Eine weitere wichtige Aenderung besteht 
darin, dass, während die Gläser der früheren Apparate für 
einen einzigen Brennpunkt zwischen den Kohlenspitzen be 
rechnet waren, jetzt die dioptrischen und katadioptrischen 
Theile verschiedene Brennpunkte haben, welche auf der ge 
meinsamen Achse der Kohlen und des Apparates an den Stellen 
der Kohlenträger liegen, wo diese am lebhaftesten glühen. Und 
zwar glüht die untere Kohle im Brennpunkte des dioptri- 
schen, die obere im Brennpunkte des katadioptrischen Theiles. 
Die Beleuchtung geschieht durch Weohselstromlicht, welches 
sich dem Gleichstromlicht sowohl durch grössere Lichtwir 
kung wie auch durch Kostenersparnifs Überlegen gezeigt hat. 
Infolge dieser verschiedenen Veränderungen ist die nutz 
bare Lichtwirkung gegenüber der älteren bei Verwendung 
gleicher Maschinenkraft fast auf das sechsfache gesteigert. 
Irgend welche Nachtheile haben die kurzen Blinke im bis 
herigen Betriebe nicht gezeigt, die bedeutende Vergrösserung 
der Lichtstärke hat dagegen den grossen Vortheil, dass die 
Feuer sehr weit, oft weiter, als es nach physioalischen Ge 
setzen der Erdkrümmung nach möglich erscheint, gesehen 
werden. Allerdings verschwindet das eigentliche Feuer, wenn 
es unter den Horizont tritt, aber man sieht noch längere 
Zeit die von dem Feuer ausgehenden Lichtbündel über sieh 
in der Luft Dieser Umstand kann sehr wichtig sein bei 
Feuern, bei denen es darauf ankommt, dass sie möglichst 
weit gesehen werden, und rechtfertigt vollkommen alle Vor 
kehrungen, welche darauf hinzielen, die Leuchtkraft der 
elektrischen Feuer zu vergrößern. Demzufolge entschloss 
man sich bei der Kennzeichnung der noch fernerhin ein 
zurichtenden elektrischen Feuer La Heve, He d’Teu, La 
Coubre und Penmaroh mit der Abkürzung der Blinkdauer 
noch weiter zu gehen. Das Feuer bei La Höve ist bereite 
aufgestellt. Der für Ile d’Yeu bestimmte Apparat, welcher 
auf der Ausstellung 
in Chicago vorgeführt 
war, ist in der neben 
stehenden Abbildung 
im Grundriss und 
Querschnitt darge 
stellt. Der Apparat, 
der im Grundriss 
aus vier ringförmigen, 
zum Geviert zusam 
mengesetzten Linsen 
besteht, hat zwei 
Brennpunkte und ist 
ohne künstliche Diver 
genz. Die Profile und 
Brennweiten sind die 
selben wie bei den 
Apparaten der Klasse 
Cröach usw. Die Um 
drehung erfolgt in 
20 Secunden; die Pe 
riode beträgt auch hier 
5 Secunden, die Blink 
dauer dagegen nicht 
mehr als */ 9 Secunde. 
Auch hier wird die 
Drehung des Apparates 
dadurch erleichtert, dass dieser in Quecksilber schwimmt. Die 
Leuchtkraft dieser Feuer soll diejenige der vorerwähnten Appa 
rate vom Jahre 1882 um das zwanzigfache übertreffen. Während 
nämlich die älteren Feuer bei 25 Ampere Stromstärke eine 
Leuchtkraft von 60000 Carcels und bei 100 Ampbre eine solche 
von 110000 Carcels ergeben, ist bei den neuesten Apparaten 
bei 26 Ampere eine Lichtstärke von 1200000 und bei 
100 Ampöre von 2300000 Carcels ermittelt worden. Dem 
nach nimmt di© Leuchtkraft nur im Verhältniß von 1:1,9 
zu, während sich die elektrische Energie, also die Anzahl 
Ampere, vervierfacht. Es erscheint also geboten, die Strom 
stärke in massigen Grenzen zu halten und lieber zwei Feuer 
von je 25 Ampöre als ein solches von 100 Ampere zu 
verwenden. (In der Druckschrift sind noch die Ergebnisse 
der elektrischen Beleuchtung in England angegeben. Danach 
soll das neueste und kräftigste Licht daselbst auf St Cathe 
rine (Insel Wight) bei 350 Atopöre und 40 Volt nur eine 
Lichtstärke von 600000 Kerzen ergeben). Was endlich die 
6 
BFMfHnktn 
Abb. 42. Querschnitt und Grundriss des 
elektrischen Sohneliblmkfeuer- Apparates 
für Ile d’Teu.
	        

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