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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XLIII.1893 (Public Domain)

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Bibliographic data

Full text: Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XLIII.1893 (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1877-1933
Note:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1932
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Note:
Vorlagen für den Stadtgemeindeausschuß der Stadt Berlin, Heft Nr. 4 (Seite 49-50) fehlt im Original
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11787057
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Periodical part

Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin

Issue

Title:
Nr. 5 (69-86), 1932/02/26

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XLIII.1893 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Full text

235 
Leidich, Die Abtscapelle und der Capitelsaal des ehemaligen Cistercienser-Klosters Pforta. 
236 
zeichnet {vgl. Abb. 1), unmittelbar in Verbindung zu bringen? 
Wie ist es ferner zu erklären, dafs man es für nöthig hielt, 
die Privatcapelle des Abtes überdies noch nach dem Raume, 
in welchem sich hauptsächlich die Laienbrüder aufhielten, mit 
einem Penstor zu versehen, und was gab dazu Anlafs, den Ein 
gang von der Abtei zum Promptuarium durch ein hervorragend 
schönes Portal 1 ) besonders auszuzeichnen? Wir meinen, es 
weist alles darauf hin, dafs man es hier nicht mit dem Vor- 
rafchshause, sondern mit der eigentlichen Abtswohnung zu thim 
hat, welche reichlich mit hohen Kundbogenfenstern — Corssen 
hält dieselben für Thüren — ausgestattet war (vgl. Bl. 26, Abb. 1). 
Mehrere dieser Fenster auf der Ostseito des Gebäudes konnten im Jahre 
1891 in ihrer ursprünglichen Form wieder hergestellt worden und 
sprechen jetzt als beredte Zeugen für das ehrwürdige Alter der 
Stätte. Nur eine ins Freie führende Thüröffnung hat sich 
auf derselben Hansseite nachweisen lassen. Sie liegt un 
mittelbar neben der Nordwand der Abtscapelle, und ihr aus 
einem mächtigen Stein 
block gearbeiteter wa 
gerechter Sturz sowie 
die Leibung einer ihrer 
Seiten sind noch wohl 
erhalten. Wir erwäh 
nen dieses Umstandes, 
weil diese Thür ein 
ganz besonderes Inter 
esse beansprucht und 
Schlüsse gestattet, 
welche ebenfalls jene 
von Corssen abweichende 
Ansicht unterstützen 
dürften. Auf der Nord 
seite der Capelle fehlt, wie aus den Abbildungen ersicht 
lich ist, gegenüber dem die beiden Kreuzgewölbe trennenden 
Mittelgurt der Strebepfeiler, und es hat dies zu starken Aus 
bauchungen der Nordwand und zu Eissen in den Gewölben Anlafs 
gegeben, welche z. Z. glücklicherweise znm Stillstand gekommen 
sind. Da indessen an jener Stelle in 1,80 m Höhe über der 
Plinthon-Oberkante ein beiderseits verkröpftes Kämpfergesims 
besteht und sich hierüber nachträgliche Ausmauerungen genau 
in der Breite des Gesimses (vgl. Abb. 3) zeigen, so unterliegt 
es keinem Zweifel, dafs es hier an 
einem genügenden Widerlager nicht 
gefehlt hat, dieses vielmehr nur 
in einer von der sonst vorhan 
denen Lösung abweichenden Form 
bestanden hat. Wahrscheinlich 
wölbte sich an dieser Stelle ein 
Bogen gegen, der die Functionen 
eines Strebebogens übernahm. Lei 
der hat sich trotz aller Bemühungen 
aber nichts näheres über die Gestalt 
dieses Bogens feststellen lassen. Das Y orhandensein jener vorer 
wähnten Thür und eines Kragsteins über der Bogenansatzstelle, 
welcher offenbar ein Eähra zu unterstützen hatte, lassen indessen 
darauf schliefsen, dafs sich hier ein überdachter Ausgang aus 
der Abtswobnung an die Capelle angelehnt hat, der wesentlich 
1) Ygl. die Abbildung bei Corssen S. 237. 
zur Belebung ihrer jetzt öden Nordwand beigetrageu haben 
wird (vgl. Bl. 27, Abb. 3), 
Während die Abtswohnung, wie wir jetzt den Unterbau 
des Fürstenhauses wohl unbeanstandet nennen dürfen, eines der 
ältesten Bauwerke des um 1137 gegründeten Klosters ist, ge 
hört die Abtscapelle ihrer ganzen Formenspraehe nach dem Ende 
dos zwölften oder Anfänge des dreizehnten Jahrhunderts an. 
Sie bildet ein wichtiges Zwischenglied zwischen den streng ro 
manischen Bautheilen des Klosters und dem in herrlichster Früh- 
gothik um 1251 begonnenen Kirchenchor. Ihres gleichen 
suchend, was Eeichthum an edlen Formen betrifft, ist sie dank 
der strengen Ordenssatzungen frei von allem fratzenhaften Bei 
werk, mit dem viele gleichaltrige Bauten durch ihrer Baumeister 
ungezügelte Laune bedacht sind. Das nur 5,88 m tiefe, 11,5 m 
lange und im Gewölbscheitel 8 m hohe Langhaus der Capelle 
besteht aus zwei quadratischen Gewölbjochen, deren Diagonal 
rippen nach dem Kreisbogen geformt und in dem hinteren Joche 
mäfsig überhöht sind 
Die Grate und der nach 
einem stumpfen Spitz 
bogen gewölbte Mittel 
gurt zeigen reiche, tief 
unterschnittene Profili- 
rungen (BL 28, Abb. 19 
u. 13), welche, mit Aus 
nahme der auf Bl. 28, 
Abb. 38 wiedergegebe 
nen Form, am Kämpfer 
in einfachster Weise 
durch Zusammenziehen 
der einzelnen Glieder in 
scharfe Kanten zum Viereck übergeführt werden. Sie sitzen 
auf schlanken, freistehenden und voll-kreisrunden Diensten auf, 
welche in der Weise des Uebergangsstils durch weit ausladende 
Bunde (Bl. 28, Abb. 7) unterbrochen sind, die ihrerseits weit 
in das Mauerwerk eingreifen und durch die zur Aufnahme der 
Säulenschäfte vorhandenen Ausgründungen dem System Starrheit 
geben. 
Die flachliegende, ebenfalls tief unterschnittene attische 
Basis der Säulensockel (Bl. 28, Abb, 7 u. 44—46) tritt in 
gothischer Art merklich über den quadratischen Fufs hinaus 
und ist mit einem Eckblatt an Stelle der Eckknollen der roma 
nischen Weise geschmückt. Die Säulen-Capitelle zeigen im allge 
meinen die Kelchform mit darüber.liegender, streng attischer Deck 
platte (Bl. 28, Abb. 26,40,43,47,48). Sie verbinden mit einer 
überraschenden Gröfse im Entwurf Reichthum und Anmuth der 
Formen. Ihr Blattwerk ist vielfach mit Diamanten und Perlen 
reihen reich geziert, oder es treten daran als belebendes und 
tektonisch sehr ausdrucksvolles Moment im unteren Theile auch 
Seilachnüre auf. Erstaunlich ist die nahezu scharfe Ueberein- 
stimmung einiger dieser Capitelle mit solchen in Maulbronn, 
wie sich überhaupt viele beachtenswerthe Beziehungen zwischen 
Bautheilen der Pforte und Maulbronns, insbesondere der Vor 
halle dieser Klosterkirche herleiten lassen. 
Während die Nordwand der Capelle geschlossen war, öff 
nen sich in der Südwand zwei hohe, prächtige Fenstergmppen, 
die in ihrer Grofsartigkeit ihres gleichen suchen und schon leb 
haft an das Princip der Gothik, die Auflösung der Massen er- 
Abb. 2. 
Zwillingsfenster im Vorrathshause. 
Kämpfergesims an der Nord- 
front der Abtscapelle.
	        

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