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A value-based score for clinical laboratories: promoting the work of the new EFLM committee / Plebani, Mario (CC BY)

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Bibliographic data

Full text: A value-based score for clinical laboratories: promoting the work of the new EFLM committee / Plebani, Mario (CC BY)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1877-1933
Note:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1930
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11776921
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Additional

Title:
Anlage: (639-640), Vorlagen, welche den Zeitungen nicht mitgeteilt sind, 29. Juli 1930

Contents

Table of contents

  • Berliner Wespen / Stettenheim, Julius (Public Domain)
  • Ausgabe 13.1880 (Public Domain)
  • Nr. 1, 02.01.1880
  • Nr. 2, 09.01.1880
  • Nr. 3, 16.01.1880
  • Nr. 4, 23.01.1880
  • Nr. 5, 30.01.1880
  • Nr. 6, 06.02.1880
  • Nr. 7, 13.02.1880
  • Nr. 8, 20.02.1880
  • Nr. 9, 27.02.1880
  • Nr. 11, 12.03.1880
  • Nr. 18, 30.04.1880
  • Nr. 19, 17.05.1880
  • Nr. 20, 14.05.1880
  • Nr. 21, 21.05.1880
  • Nr. 22, 28.05.1880
  • Nr. 23, 04.06.1880
  • Nr. 24, 11.06.1880
  • Nr. 25, 18.06.1880
  • Nr. 26, 25.06.1880
  • Nr. 27, 02.07.1880
  • Nr. 28, 09.07.1880
  • Nr. 29, 16.07.1880
  • Nr. 30, 23.07.1880
  • Nr. 31, 30.07.1880
  • Nr. 32, 06.08.1880
  • Nr. 33, 13.08.1880
  • Nr. 34, 20.08.1880
  • Nr. 35, 27.08.1880
  • Nr. 36, 03.09.1880
  • Nr. 37, 10.09.1880
  • Nr. 38, 17.09.1880
  • Nr. 39, 24.09.1880
  • Nr. 40, 01.10.1880
  • Nr. 41, 08.10.1880
  • Nr. 42, 15.10.1880
  • Nr. 43, 22.10.1880
  • Nr. 44, 29.10.1880
  • Nr. 45, 05.11.1880
  • Nr. 46, 12.11.1880
  • Nr. 47, 19.11.1880
  • Nr. 48, 26.11.1880
  • Nr. 49, 03.12.1880
  • Nr. 50, 10.12.1880
  • Nr. 51, 17.12.1880
  • Nr. 52, 24.12.1880
  • Nr. 53, 31.12.1880

Full text

Berliner Wespen. 
zwischen Staat und Kirche genießen zu können. So begehen wir denn 
heute in diesen Räumen ein unerwartet schönes Fest, und ich möchte es 
anstatt mit einem Hammelsprung mit einer Springprocesston auszeichnen! 
Abg. Majunke. Wie wahr! 
Abg. Schorlemer-Alst. Meine Herren, ich schließe mich den Worten 
meines Freundes aus Meppen an und danke dem Lenker der deutschen 
Politik von Herzen für diese Vorlage. Möge er — 
(Ein Feldjäger aus Rom tritt ein und übergiebt dem Redner eine 
Depesche.) 
Abg. Schorlemer-Alst. (Nachdem er sie gelesen, fortfahrend.) Dankte 
ich dem Lenker der deutschen Politik? Sollte ich es gethan haben, so 
nehme ich Alles zurück. Nein, wir wollen Krieg, wir weisen diese Vor 
lage ab, weil wir in ihr nur neue gegen uns gezückte Waffen erblicken! 
Abg. Majunke. Wie wahr! 
Die Sitzung dauert fort. Mit jeder aus Rom eintreffenden Depesche 
ändert fich die Haltung des Centrums und wird die Verhandlung in die 
Länge gezogen. 
Nächste Sitzung: Nr. 23 der Berliner Wespen. 
Was kich 6er Kun6 erzäHÜ. 
Einem der Classe 95 in der Internationalen Ausstellung des Ver 
eins „Hector" angehörigen Mops, der nicht genannt sein will, verdanken 
wir die folgende Zuschrift: 
Verehrter Mensch! 
Es wird mir nicht leicht werden, die Eindrücke zu schildern, welche 
ich auf Tivoli in Berlin empfangen habe. Dieselben haben meine Er 
wartungen nicht erreicht. Das mag wohl daran liegen, daß ich mir mehr 
versprochen hatte, als überhaupt geboten werden konnte. Ich hatte mir 
gesagt: „Wenn in Berlin eine Ausstellung von Menschen stattfindet, so 
werden mir und den anderen Besuchern die ausgezeichnetsten Exemplare 
vorgeführt werden," und so lag ich denn voll Neugierde fünf Tage lang 
in meiner Hütte und sah mir fortwährend die an mir vorübergehenden 
Menschen an. Unter uns gebellt, ich habe wenig wirklich ausgezeichnete 
Exemplare gesehen. 
Ich hatte u. A. gehört, daß es Menschen gäbe, welche Meister im 
Apportiren seien. Man würfe ihnen Brocken des Reptilienfonds hin, 
und mit unnachahmlicher und unter den Hunden nicht vorkommender 
(Geschicklichkeit wüßten ste sie zu holen und dann zu verzehren. Auch 
nicht ein einziger dieser hochgeschätzten Menschen ist mir zu Gesicht ge 
kommen. Ein Windspiel, Namens Fussel, sagte mir, dieselben hätten 
an Journalen zu arbeiten und könnten deshalb nicht ausgestellt werden, 
aber einem Windspiel glaube ich absolut nichts. Die Kerle flunkern, als 
wären sie officiöse Thiere. 
Auch von dem Anblick der Jagd-Menschen, welche zu der Meute der 
Titel-, Stellen- und Ordensjäger gehören und die Talente der Stöber- 
und Dachshunde in den Schatten stellen sollen, versprach ich mir viel 
Vergnügen. Vorstehhund biero bezeichnete mir auch ein Paar Leute, 
welche einige Piepmätze in ihrem als Jagdtasche dienenden Knopfloch 
trugen, als zu dieser Race gehörig, aber ich kann mir nicht denken, daß 
diese meist wenig intelligent aussehenden Menschen wirklich so tüchtig 
und nützlich sind, wie etwa die berühmten Pox-terriers, und ich glaube 
auch nicht, daß man für einen derselben wie für Cynie 800 M., oder wie 
für ckook oder gar wie für Fan 2000 M. fordern oder geben wird. 
Viel war mir auch von den Menschen erzählt worden, welche die Ge 
wissenhaftigkeit der Schutz- und Wachhunde besäßen und daher in eigens 
dazu errichteten Parlamenten zur Bewachung gewiffer Güter unterge 
bracht seien. Aber wie mir und anderen Hunden aus zuverlässiger Quelle 
und zwar von Firns, dem freiwillig gonvernementalen Hunde Sr. Durch 
laucht des Fürsten Bismarck, versichert wird, soll deren Schutz und Wach 
samkeit nicht weit her sein, so daß jede Dogge und jeder Neufundländer, 
ja, jeder gewöhnliche Schäferhund, von Bulldoggen gar nicht zu reden, 
mit Mißachtung davon hört. Und allerdings sollen denn auch ganz 
kostbare Dinge abhanden gekommen sein, ohne daß man auch nur ein 
nennenSwertbes Knurren gehört habe. Wenn diesen Menschen etwas hin- 
geworfen wird, dann sollen ste — so versicheft der allerdings etwas ver 
bissene Schweißhund biimroä — die reinen Pudel sein und Alles ruhig 
geschehen lassen. 
Die Schuld dieser Menschen soll es auch sein, daß Jeder eine erkleck 
liche Steuer bezahlen muß, obschon ich nicht einen einzigen Menschen 
gesehen habe, der wie unsereiner eine Steuermarke trug. Wie mir 
Schnauzer, ein rauhhaariger Pintscher deutscher Race, sagte, trügen die 
Menschen keine Blechmarke, sondern etliche Zettel und zwar in der 
Tasche, wie ste denn auch einen Maulkorb, solchen aber nicht sichtbar 
trügen. Recht klar ist mir das zwar nicht geworden, aber es wäre den 
Hunden gewiß angenehm, wenn ähnliche Maulkörbe für ste eingeführt 
würden, obschon diese, wie ich ferner höre, das freie Aeußern nicht weniger 
erschweren. 
Um wieder auf den Hund zu kommen, welcher im Reichskanzleramt 
eine so große Rolle spielt, so hat mich die Art und Weise, wie ihn Fürst 
Bismarck an der Leitung der Politik theilnehmen läßt, belehft, daß die 
Menschen überhaupt nicht das Talent haben, die Hunde auszunützen. 
So höre ich, daß, als Herr Nothnagel von Hamburg in einer Audienz 
bei dem Reichskanzler mit einer Papierrolle spielte, Firas sehr böse wurde 
und den Nothnagel gewiß auf den Kopf getroffen hätte, wenn der Fürst 
nicht dazwischengetreten wäre, indem er sagte: „Bitte, legen Sie Ihre 
Rolle weg, der Hund meint, es sei eine Waffe!" Ist es nun nicht eine 
Zurücksetzung, wenn Bismarck solchen Hund nicht thätiger in die Staats 
maschine eingreifen läßt? 
Ich meine das so. 
Der Fürst nimmt den Firns mit in den Reichstag und sagt bei 
passender Gelegenheit: „Herr Richter, ziehen Sie Ihren Antrag zurück, 
der Hund meint, es sei eine Waffe!" oder: „Herr Windthorst, hören Sie 
zu reden auf, der Hund meint, Sie wollen mir was thun!" Wäre nicht 
durch Firns in solcher Weise eine gewaltige Vereinfachung der parla 
mentarischen Geschäfte herbeizuführen? 
Yiolet, der Yorkshir Ferner, fragte heute, ob Firns noch nicht 
Commisstonsrath sei. Ich antwortete: Nein, Bismarck hat ihn zu lieb. 
Solche Frage charakteristrt aber dieses Damenhündchen, das, zwar 
20,000 M. kostend, doch keinen wahren Seelenadel in sich ttägt. 
Der Titel Commisstonsrath zeigt aber deullich, was einem bei den 
Menschen passtren kann, und es war daher sehr vernünftig, daß wir 
durch Gitter vor derlei geschützt waren. So stnd wir denn glücklicher 
weise mit heilem Fell davongekommen. 
Wenn Sie mich schließlich fragen, wie ich mich im Allgemeinen in 
der Ausstellung befunden habe, so muß ich der Wahrheit gemäß ant 
worten: Ich machte meinem Namen Ehre, indem ich mich gelangweilt 
habe wie ein 
Mops. 
Der Hildesheimer Unfug. 
Ein großer „Unfug" ward „verübt", 
Ein großes „Aufseh'n" ward „erregt' 
Hört den Bericht, o hött bettübt 
Ihn an und schaudett tiefbewegt. 
Mit Deutschlands Fahne! Und alsbald, 
Da dieser „Unfug" kam ans Licht, 
Da wüthete der Staatsanwalt 
Und ebenso das Amtsgericht! 
In HildeSheim im Kerker saß 
Der Schusser, welcher redigitt 
Ein Blatt, Kurier, so nennt sich das, 
Ein Blatt, das keine Hast kurirt. 
'Und als der Schusser — welch ein Hohn! — 
Nun fteikam — Himmel, welche Noth! — 
Da hat geflaggt die Redaktton 
Mit Deutschlands Fahne schwarzweißroth! 
Das war zu viel! Das war zu stark! 
Das wird bestraft, da hilft kein Fleh n, 
Das, Fünf stück, kostet 30 Mark, 
Dazu die Kosten 3 Mark 10. 
Nun steht das Uttheil schwarz auf weiß 
Und roth besiegelt vom Gericht: 
Dies Schwarzweißroth — das Zeichen sei'S 
Des Deutschen Reichs, ein and'res nicht!
	        

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