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Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain) Ausgabe XXXIII.1883 (Public Domain)

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Periodical

Title:
Berliner illustrierte Zeitung
Publication:
Berlin: Dt. Verl., 1891-1945 -
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Dates of Publication:
1891, 1. Probenummer (14. December 1891) - 1891, 2. Probenummer (21. December 1891) ; 1.1892 - 29.1920,52; 34.1925,35-52; 44.1935,1-5u.9-10u.12-14u.18-22u.24u.28-52; 45.1936,1-41; 50.1941,1-25
Holdings:
1891, [Probenr.]; 1.1892 - 29.1920
Note:
Mehr nicht digitalisiert
Periodizität: wöchentl.
Weitere Digital. Ausg.: Fulda : Hochschul- und Landesbibl., 2010
-1936, Berlin, Ullstein
ZDB-ID:
2585264-4 ZDB
Keywords:
Berlin ; Zeitung ; Familienzeitschrift ; Zeitschrift ; Zeitung
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
Collection:
Berlin Newspapers and Journals
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1915
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2025
Berlin:
B 1 Allgemeines: Zeitungen
DDC Group:
943 Geschichte Deutschlands
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-15512050
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
Berlin Newspapers and Journals

Contents

Table of contents

  • Zeitschrift für Bauwesen (Public Domain)
  • Ausgabe XXXIII.1883 (Public Domain)
  • Title page
  • Contents
  • H. I-III
  • H. IV-VI
  • H. VII-IX
  • H. X-XII

Full text

203 
M. Möller, Studien über die Bewegung des Wassers in Flüssen. 
204 
wirklich in seiner Mitte die stärkste fallende Bewegung der 
Wassertheilchen besteht und der ausgespülte Boden gleich- 
mäfsig nach beiden Seiten fortgeschoben wird, welches 
allerdings nur in einem ganz regulären Stromlaufe zu er- 1 
warten ist. 
11« Störungen im Stromlaufe. 
a. Wo der Strom ein wechselndes Durchflulsprofil pas- 
sirt, kann derselbe nicht sofort seine innere spiralförmige 
Bewegung dem neuen Fiufsprofil anpassen; hierdurch ent 
steht ein Conflict, welcher zu Auskolkungen, Verlandungen 
und Stromverwilderungen führen kann. 
Wo das Profil der Strom-Oberfläche die symmetrische 
Form der Fig. 3 verliert, tritt eine der beiden Spiralen 
gegen die andere zurück, die Abwärtsbewegung des Wassers 
trifft nicht mehr mit der Strommitte zusammen und die 
gröfste Wassertiefe entsteht seitlich von der Profil-Mitte. 
Da der Strom aber geneigt ist, die gröistc Profiltiefe auf- 
zusuohen, so wandert derselbe beständig nach jener Seite 
hin, wo die Lage des absteigenden Zweiges der spiralför 
migen Drehung, von der Strom-Mitte abweichend, Auskol 
kung bewirkt. 
ln welcher Weise Stromkrümmungeu, Buhnen, Buchten 
und Sandbänke den Stromstrich, oder vielmehr die Lage des 
niedersteigenden Astes der Spiralbewegung beeinflussen, kann 
natürlich nur durch eingehende, praktische Untersuchungen 
gefunden werden, doch lassen sich einige hierauf bezügliche 
Punkte, wie nachfolgend versucht wird, auch im Allgemeinen 
besprechen. 
b. Tendenz zur Bildung einer Serpentine. 
Befindet sich im Strom eine natürliche Ausbuchtung 
der Ufer, oder ist eine solche durch allzuweit entfernt von 
einander stehende Buhnen gebildet, dann ist Veranlassung 
zur Ausbildung einer Serpentine gegeben. 
Fig. 6. Fig- 7. 
gen, dann wäre der Einflufs der Ausbuchtung gering, weil 
in der Fläche F (Fig. 6) dann das Wasser an der allge 
meinen Bewegung kaum Antheil nehmen würde. Nun aber 
fiiefst dasselbe ja schon im geraden Laufe in einer Spirale 
und strömt auf dem Boden nach dem Ufer hin, so dafs es 
in die Bucht hineingelangt und bei B einen recht lebhaften 
Anstau bewirkt, welcher einer Erhöhung des Stromspiegels 
und einem Gefälle von B nach C entspricht (Fig. 7.) Das 
Wasser wird also aus der Bucht bei B an der Oberfläche 
unter einem stumpferen Winkel ausströmen, als es bei 
A in der Tiefe hineingelaugte, womit die Ausbildung einer 
verstärkten und zumal unsymmetrischen Spiralbewegung aus 
gesprochen ist. 
Sobald aber erst (Fig. 8 u. 9) durch die Bevorzugung 
der einen Spirale die Drehbewegung derselben verstärkt 
Fig- 8. Fig. 9. 
worden ist, mufs die zweite 
Spirale auf der anderen Flufs- 
hälfte, am Orte D, eine ' Ein 
schränkung erleiden, da ihre 
geringere seitliche, lebendige 
Kraft gegenüber der andrän 
genden Wassermasse BC ein 
Vordringen bis zur Strommitte 
nicht erreichen kann. Bei J) 
bildet sich sonach die in Fig. 8 
gezeichnete Wasserbewegung aus. 
Bucht fand in M die stärkste Auswaschung des Flufsbettes 
statt, der Boden wurde zu gleichen Thoilen nach links und 
rechts vertheilt, da die Wasserbahnen derzeit am Boden links 
und rechts der Mittellinie symmetrisch auseinander gingen. 
Seit dem Bestehen der Bucht wird aber in M eine Wasser 
bewegung auf der Flußsohle von links nach rechts, zugleich 
eine Wanderung des Bodens von E nach M, somit thellweise 
Anfällung des Flufsbettes in M und verstärkte Auswaschung 
bei E entstehen und eine Verlegung der Strommitte von M 
nach E statttinden. Die nun steilere Böschung EG kann 
einen Abbruch des Ufers bei G bewirken und eine stets 
wachsende Verschiebung der Mittellinie des ganzen Flufs- 
proflles von M nach D—E zur Folge haben. 
Für den praktischen Flufsbau dürfte der Einflufs jeder 
Proflländerung in der Weise zu untersuchen sein, dafs man 
für eine längere Stromstrecke Nachforschungen betreffs der 
jenigen Umstände anstellt, durch welche die vorhandenen 
Stromausbildungen entstanden sind. 
c. Die weitere Ausbildung der Serpentine. 
Hat sich durch die Auskolkung bei E y Fig. 8, eine 
schwache Krümmung des Flufsbettes gebildet, dann verstärkt 
sich dieselbe, indem am concaven Ufer erneuerter Abbruch 
zu befürchten ist, während am convexen Ufer Verlandung 
beginnt, wobei der folgende Vorgang stattfindet, welcher in 
ähnlicher Weise von Professor James Thomson an der Uni 
versität Glasgow erklärt worden ist. (Engineer Seite 233, 
28. September 1879.) 
1) Die gesammte Gefälldifferenz des Flusses ist auf der 
äußeren und inneren üfercurve (Fig. 10) die gleiche; da 
aber über der Fläche F am unteren Ende das Wasser 
leichter austreten kann, als es bei Ä in Folge der taugen* 
tialcn Wasserbowegung einzutreten vermag, so communicirt 
der Wasserspiegel F zumal mit dem Unterwasser, weshalb 
das Gefälle sich bei B coucentrirt, und hier ein starkes 
Seitengefälle ausgebildet wird. 
2) Zur Ablenkung aus seiner tangentialen Bahn bedarf 
das Wasser eines Anstaues am concaven Ufer, welchen es 
Vor dem Bestehen der
	        

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