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Zentralblatt der Bauverwaltung (Public Domain) Ausgabe 1887 (Public Domain)

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fullscreen: Die Gipsabgüsse antiker Bildwerke in historischer Folge erklärt / Friederichs, Karl (Public Domain)

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1877-1933
Note:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1912
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Note:
Vorlage 39 und die Seiten 465-468 fehlen im Original
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11327145
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 13 (147), 1912/02/21

Contents

Table of contents

  • Die Gipsabgüsse antiker Bildwerke in historischer Folge erklärt / Friederichs, Karl (Public Domain)
  • Illustration: Abbildung
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Vorzeit der griechischen Plastik
  • II. Die altgriechische Kunst
  • III. Die archaisirende, nur scheinbar altertümliche Kunst
  • IV. Die Epoche des Phidias
  • V. Die Epoche des Praxiteles und Skopas
  • VI. Die hellenistisch-römische Epoche
  • Alphabetisches Register
  • Vergleichung der Nummern bei Friedrichs mit den jetzigen Nummern
  • Nachweis der Säle, in denen die einzelnen Nummern aufgestellt sind
  • ColorChart

Full text

2 
Vorzeit der griechischen Plastik. 
Brust fort, wie der an dieser Stelle befindliche Vorsprung an- 
deutet. Gewiss war das ganze Relief nach dem Brauch der 
ältesten Kunst bemalt, wodurch alle Details, besonders die 
Mähne und das Haarbüschel am Schweif deutlicher hervorge 
hoben wurden. Die Köpfe sprangen frei aus dem Relief her 
aus und blickten dem ans Thor Herantretenden entgegen; sie 
hätten ohne grosse Arbeitsverschwendung nicht mit dem 
Uebrigen aus einem Block gearbeitet werden können und 
waren daher besonders gearbeitet und dann eingesetzt. 
Die Bedeutung der Thiere ist diese, dass sie Wächter des 
Thores sind, sie sollten gleichsam jedem feindlichen Angriff 
mit grimmigem Gesicht entgegentreten. Freilich darf man 
nach der Kunststufe des Monuments nicht erwarten, diesen 
Gedanken in voller Lebendigkeit ausgesprochen Zusehen; der 
Eindruck des steifen Figurirens, wie bei Wappenthieren, über 
wiegt und wird dadurch verstärkt, dass die Hinterfüsse der 
Thiere, ohne festen Grund unter sich zu haben, aus der Fläche 
des Reliefs hervortreten. Die Formen der Löwen sind bei 
nicht geringer Naturwahrheit doch etwas schlaff und weich 
lich, wol zum grössten Teil in Folge des harten Materiales. 
Eine genauere Datirung des Monumentes ist bis jetzt 
nicht möglich, auch das Verhältniss zur eigentlichen griechi 
schen Kunst ist schwer genau zu bestimmen. Wie diese über 
haupt in der ersten Zeit von den so viel älteren Kulturen 
Asiens und Aegyptens beeinflusst ist, und sich zuerst nur in 
der Nachahmung fremder Vorbilder geübt zu haben scheint, 
so müssen wir auch für dieses grösste Denkmal der vorge 
schichtlichen Epoche orientalische Vorbilder annchmen. Je 
zwei symmetrisch gegenübcrgcstcllte Thierfiguren treffen wir 
auf vielen Denkmälern; oft ist eine Säule oder dergleichen 
zwischen sie gesetzt, so dass vielleicht sogar die Säule unseres 
Reliefs weniger bedeutungsvoll als ornamental ist: ganz auf 
fällig verwandte Darstellungen haben sich an den Phrygischen 
Felsgräbern gefunden, je zwei beim Eingang angebrachte 
Löwen, die mit den Vordertatzen auf dem Unterbau einer 
Säule stehen. In dem Schema sind sich diese Denkmäler 
durchaus gleich, grosse Unterschiede herrschen aber in der 
Naturbeobachtung, die sich zeigt. Im Gegensatz zu den stili- 
sirenden, unnatürlichen und äusserlichen Darstellungen der 
orientalischen Kunst, müssen wir bei den Löwen von Mykene 
eine unmittelbare frische Auffassung der Natur anerkennen. 
Der Künstler, welcher mit so einfachen Mitteln aus dem harten 
Stein diese ungeheueren Thiere ausmeisselte, hat sich bestrebt,
	        

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