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Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1911 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1877-1933
Note:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1911
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11589698
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 23 (387), 1911/03/25

Contents

Table of contents

  • Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1911 (Public Domain)
  • No. 1 (1-32), 1910/12/31
  • No. 2 (37-38), 1911/01/04
  • No. 3 (39-42), 1911/01/07
  • No. 4 (43), 1911/01/11
  • No. 5 (44-52), 1911/01/14
  • No. 6 (57-78), 1911/01/21
  • No. 7 (84), 1911/01/23
  • No. 8 (85), 1911/01/25
  • No. 9 (86-108), 1911/01/28
  • No. 10 (111-124), 1911/02/04
  • No. 11 (128-144), 1911/02/11
  • No. 12 (226), 1911/02/18
  • No. 13 (227-238), 1911/02/18
  • No. 14 (243-263), 1911/02/25
  • No. 15 (269-280), 1911/03/04
  • No. 16 (282), 1911/03/11
  • No. 17 (283), 1911/03/11
  • No. 18 (284-308), 1911/03/11
  • No. 19 (312), 1911/03/13
  • No. 20 (313), 1911/03/18
  • No. 21 (314-331), 1911/03/18
  • No. 22 (386), 1911/03/21
  • No. 23 (387), 1911/03/25
  • No. 24 (388-402), 1911/03/25
  • No. 25 (407-423), 1911/04/01
  • No. 26 (429-453), 1911/04/08
  • No. 27 (466), 1911/04/12
  • No. 28 (467-472), 1911/04/22
  • No. 29 (478), 1911/05/06
  • No. 30 (479-504), 1911/05/06
  • No. 31 (519), 1911/05/06
  • No. 32 (520-529), 1911/05/13
  • No. 33 (533), 1911/05/16
  • No. 34 (534-548), 1911/05/20
  • Anlage: ad No. 34 (549-553), Vorlagen, welche den Zeitungen nicht mitgeteilt sind, 20. Mai 1911
  • No. 35 (554-588), 1911/06/03
  • No. 36 (598), 1911/06/10
  • No. 37 (599-614), 1911/06/10
  • Anlage: ad No. 37 (615.), Vorlage, welche den Zeitungen nicht mitgeteilt ist 10. Juni 1911
  • No. 38 (616), 1911/06/12
  • No. 39 (617), 1911/06/17
  • No. 40 (618-629), 1911/06/17
  • No. 41 (725-727), 1911/06/19
  • No. 42 (728), 1911/06/24
  • No. 43 (729-753), 1911/06/24
  • No. 44 (762-765), 1911/06/26
  • No. 45 (766), 1911/06/27
  • No. 46 (767-769), 1911/06/27
  • No. 47 (770-772), 1911/06/28
  • No. 48 (773), 1911/07/01
  • No. 49 (774-851), 1911/09/02
  • Anlage: ad No. 49 (852-863), Vorlagen, welche den Zeitungen nicht mitgeteilt sind, 2. September 1911
  • No. 50 (864-884), 1911/09/16
  • No. 51 (969-996), 1911/09/23
  • No. 52 (1000), 1911/09/28
  • No. 53 (1001-1021), 1911/09/30
  • No. 54 (1024), 1911/10/04
  • No. 55 (1025-1050), 1911/10/14
  • No. 56 (1060-1091), 1911/10/21
  • No. 57 (1093-1110), 1911/10/28
  • No. 58 (1115-1123), 1911/11/04
  • No. 59 (1126-1142), 1911/11/11
  • No. 60 (1146-1168), 1911/11/25
  • No. 61 (1176-1187), 1911/12/02
  • No. 62 (1192-1218), 1911/12/16
  • No. 63 (1296), 1911/12/16

Full text

267 
M 23. 
(387.) 
Dorlage 
MI. 
für die 
Stadtverordnetenversammlung zu Berlin. 
387. Protokolle des Ausschuffes zur Borberatung der Vor 
lage (Drucksache 516/10), betreffendErhebung einerLustbar- 
keitssteuer. 
I. 
Berlin, den 26. September 1910. 
Anwesend: 
Siadtverordnetenvorstehcr-Stellvertreter Cassel. Vorsitzender, 
Stadtverordneter Liebenow, Vorsitzenderstellvertreter, 
. Borgmann. 
- Goeroldt, 
. Heimann, 
- Ladewig, 
vr. Preuß, 
. Max Schulz (l). 
Schulze. 
- Sökeland, 
- Sonnenfeld, 
- Voigt, 
Wilke. 
vr. Ritter. 
Nicht anwesend: 
Stadtverordneter Jacobi, beurlaubt. 
Anwesend seitens des Magistrats: 
Kämmerer vr. Steiniger. 
Durch Beschluß der Versammlung vom 9. Juni 1910 Proto 
koll 11 — ist zur Vorberatung der obigen Vorlage ein Ausschuß ein 
gesetzt worden. Außerdem sind durch Beschluß vom gleichen Tage 
Protokoll 8 — folgende gegen die beantragte Einführung einer 
Lustborkeitssteuer in Berlin eingegangenen Proteste dem Ausschuß niit 
zur Beratung überwiesen: 
a) des Vorstandes des rechtsfähigen Vereins reisender Schausteller 
und Berufsgenossen, 
b) des Vereins Berliner Musiker E. V., 
c) des Internationalen Varieteetheater-Direktorenverbandes, 
ä> des Verbandes der Gast- und Schankwirte für Berlin und die 
Provinz Brandenburg (E. V.), 
e) des Berliner Handwerkcrvercins, 
k) der Internationalen Artistenloge. 
Außerdem hat der Verein Deutscher Musikwerkefabrikanten 
8 Exemplare einer an den Magistrat gerichteten Petition in Sachen 
der Lustbarkeitssteuer zur Kenntnisnahme überreicht. 
Nach Eröffnung der heutigen Ansschußsitzung durch den Vor- 
sitzenden machte derselbe zunächst bekannt, daß er in einem Schreiben 
vom 7. Juli 1910 den Magistrat ersucht habe, daß die Mitglieder des 
Ausschuffes in einer Besprechung den Wunsch ausgedrückt hoben, ihm 
baldmöglichst sämiliches beim Magistrat befindliche die Lustbarkeitssteuer 
betreffende Material insbesondere auch Schriftstücke und Druckschriften, 
in welchen Gründe für und gegen die Steuer gellend gemacht werden, 
sodann beim Magistrat befindliche Steuerordnungeu anderer Gemeinden 
und Mitteilungen über das finanzielle Erträgnis der Steuer in diesen 
Gemeinden zugänglich zu machen. Der Magistrat sei diesem Wunsche 
nachgekommen und das diesbezügliche Material liege nunmehr vor. 
Ferner machte der Vorsitzende darauf aufmerksam, daß außer den vor- 
erwähnten Petitionen noch eine ganze Anzahl anderer Protesteingaben 
vorlägen, die teils den einzelnen Mitgliedern des Ausschusses direkt 
zugegangen seien, teils dem Ausschuß nachträglich überwiesen worden 
seien. Zum vorläufigen Berichterstatter habe er den Stadtverordneten 
Liebenow ernannt. Der Ausschuß war hiermit einverstanden. 
Hierauf ergriff zunächst der Berichterstatter das Wort, indem er 
ausführte, daß mit der Einnahme aus der in Rede stehenden Steuer 
die immer größer werdenden Anforderungen an den Stadthaushalts- 
etat wenigstens einigermaßen in Einklang gebracht werden sollen. Ob 
sich aber diese Einnahmen aus dieser neuen Steuer wirklich mit der 
aufgemachten Berechnung von 2 Millionen Mark decken werden, 
scheine doch immerhin sehr zweifelhaft. Allerdings sei ja auch der 
Satz dieser Steuer, der auf den Kopf der Bevölkerung entfalle, m den 
Städten, in denen bereits eine derartige Steuer eingesührt sei, nach 
dem vorliegenden Material außerordentlich verschieden. In München 
z. B habe man den billigsten Satz, nämlich 8 ^ pro Kopf der Be 
völkerung. in anderen Städten steige aber die Steuer von 25 -128Vz ^ 
pro Kopf. Auch in München sei inzwischen diese Steuerordnung einer 
Abänderung unterzogen werden, deren Ergebnis zur Zeit noch nicht 
bekannt sei. 
In Berlin könne ebenfalls vorläufig von einem bestimmten Satz 
pro Kopf der Bevölkerung bei dieser Steuer kaum gesprochen werden, 
da hier auch der stets fluktuierende Strom der Fremden, die doch 
ihrerseits gleichfalls zu dieser Steuer beitragen, in nicht geringem 
Maße in Betracht zu ziehen sei. Und so seien auch alle vorliegenden 
Petitionen von den verschiedensten Gruppen von Interessenten, die 
alle mehr oder weniger scharf sich gegen die geplante Einführung der 
Lustbarkeitssteuer aussprechen, niit einer gewissen Vorsicht zu behandeln. 
Sprechen doch die Saalbesitzer in diesen Petitionen die Befürchluug 
aus, ihrerseits am härtesten von seuer Steuer betroffen zu werden, 
während andererseits die einzelnen Vereine behaupten, daß jene Steuer 
auf ihre Schultern abgewälzt werden würde, und sie dadurch aufs 
empfindlichste in ihrer Existenzfähigkeit gefährdet leien. 
In einer hieran anschließenden Geschäftsordnungsdebatte wurde 
der Antrag gestellt, alle bisher eingegangenen Eingaben und Proteste 
zu vervielfältigen. Auf Vorschlag des Vorsitzenden beschloß der Aus 
schuß nur die noch nicht im Druck vorliegenden mit einem Petitum 
versehenen Petitionen durch Druck vervielfältigen und den Mitgliedern 
des Ausschusses zustellen zu lassen Aus der Mitte des Ausschusses 
wurde in der nun folgenden Generaldebatte geltend gemacht, daß die 
Einführung der Lustbaikeitssteuer — speziell der Pauschalsteuer — 
außerordentlich schwere Bedenken gegenüberstehen. Die Gastwirte 
hätten ganz mit Recht in ihrer Eingabe ausgeführt, daß sie niit jener 
Steuer wieder am meisten belastet werden. Die erhöhte Biersteucr, 
die Branntweinsteuer, die Tabaksteuer, die Steuer der Streichhölzer 
und Glühkörper und noch manche andere Stempelabgaben seien von 
diesem Gewerbe in ganz besonders hohem Maße schwer empfunden 
worden. Kein anderes Gewerbe wie gerade dieses habe in den letzten 
Jahren unter dem Druck der Verhältnisse derartig gelitten Und 
nun beabsichtige man diesem Gewerbe auch noch die Lustbarkeitssieuer 
aufzudrücken. Dies würde aber den vollständigen Ruin dieses Ge 
werbes herbeiführen und die vielen leerstehenden Räumlichkeiten für 
Gastwirtschaften werden sich noch bedeutend erhöhen. Dieses ließe 
sich schon aus dem Umstande beweisen, daß die Anzahl der beantragten 
Schankkonzessionen gegenüber der Steigerung der Bevölkerungsziffer 
ständig im Rückgang begriffen sei. Und wenn man nun die Behaup 
tung aufstelle, jene Steuer könne ohne weiteres auf die Veranstalter 
abgewälzt werden, so sei dies nicht in vollem Umfange zutreffend, 
denn indirekt sei der Gastwirt doch immer derjenige, der zuerst für die 
Steuer aufzukommen habe, wenn er nicht wünsche, daß sich seine 
Kundschaft vollständig zurückziehe und er dann überhaupt keine Ein 
nahmen habe. Und ähnlich wie mit dieser sogenannten Pauschalstener, 
läge es auch mit der Billetsteuer. Auch hier würden die Berliner 
Theaterbesitzer es als eine Ungerechtigkeit empfinden, wenn ihnen eine 
Steuer auferlegt werden würde, welche die Besitzer gleicher Institute 
in den Vororten nicht zu tragen hätten. Ta sei z. B. das Schiller- 
theater. Dieses habe zwei Theater, eins in Berlin und eins in Char- 
lotlenburg. In beiden werden fast stets die gleichen Stücke gegeben. 
Was sei nun wohl die Folge, wenn nun die Leitung jener Theater 
gezwungen wäre, die Preise in dem Schillcriheater in Berlin infolge 
der Lustbarkcitssteuer zu erhöhen. Leicht denkbar wäre es, daß auch 
das Berliner Publikum das „Charlottenburger" Schillerthcater mehr 
frequentierte und das „Berliner" Schillertheaier nur schwach besucht 
würde. In Groß-Berlin seien die Verhältnisse eben andere, wie in 
Düsseldorf, Elberfeld nsw. Die Stadt Berlin werde gewissermaßen 
von einem Ring von Großstädten umgeben, die alle ihre eigenen Be- 
dürfnisse haben und aus den Nachteilen, die die Stadt Berlin habe, 
ihrerseits notwendiger Weise Nutzen ziehen müsse Man sollte sich 
jedoch aber freuen, daß die Swdt Berlin vermocht habe, jen n Fremden 
verkehr auf sich zuzulenken, und man sollte den hierher kommenden 
Fremden den hiesigen Aufenthalt angenehm und bequem machen und 
ihnen nicht noch eine Extrasteuer auferlegen. Sogar die Berliner 
Handelskammer und der Vorstand der industriellen Vereine haben sich 
warnend gegen die Einführung einer solchen Steuer ausgesprochen. 
Aber nicht nur die Fremden, sondern gerade die vielen kleinen Leute, 
die wer weiß wie lange hart arbeiten müssen, ehe sie sich einmal ein 
Vergnügen leisten können, die werden vor allem durch eine solche 
1
	        

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