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Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain) Ausgabe 1909 (Public Domain)

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Bibliographic data

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Periodical

Creator:
Berlin
Title:
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin / Berlin
Other titles:
Vorlagen für die Stadtverordneten-Versammlung zu Berlin
Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadtgemeinde Berlin
Publication:
Berlin 1933
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Dates of Publication:
1877-1933
Note:
Enthält teilweise: Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am ...
ZDB-ID:
2906240-8 ZDB
Succeeding Title:
Vorlagen für die Ratsherren der Reichshauptstadt Berlin
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
Collection:
State,Politics,Administration,Law
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access

Volume

Publication:
1909
Language:
German
Digitization:
Berlin: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2017
Berlin:
B 758 Staat. Politik. Verwaltung: Stadtparlamente
DDC Group:
350 Öffentliche Verwaltung
URN:
urn:nbn:de:kobv:109-1-11580613
Location:
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Copyright:
Public Domain
Accessibility:
Free Access
Collection:
State,Politics,Administration,Law

Issue

Title:
No. 26 (309), 22. März 1909

Contents

Table of contents

  • Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin (Public Domain)
  • Ausgabe 1909 (Public Domain)
  • No. 1 (1-10), 2. Januar 1909
  • No. 2 (13), 4. Januar 1909
  • No. 3 (14-41), 9. Januar 1909
  • No. 4 (43-54), 16. Januar 1909
  • No. 5 (61-62), 18. Januar 1909
  • No. 6 (63), 23. Januar 1909
  • No. 7 (64-70), 23. Januar 1909
  • No. 8 (74), 26. Januar 1909
  • No. 9 (75-92), 30. Januar 1909
  • No. 10 (97), 1. Februar 1909
  • No. 11 (98), 3. Februar 1909
  • No. 12 (99-112), 6. Februar 1909
  • No. 13 (115), 13. Februar 1909
  • No. 14 (116-126), 13. Februar 1909
  • No. 15 (128-147), 20. Februar 1909
  • No. 16 (150-160), 27. Februar 1909
  • No. 17 (166), 27. Februar 1909
  • No. 18 (167), 1. März 1909
  • No. 19 (168), 3. März 1909
  • No. 20 (169), 6. März 1909
  • No. 21 (170-192), 6. März 1909
  • No. 22 (261), 10. März 1909
  • No. 23 (262), 13. März 1909
  • No. 24 (263-273), 13. März 1909
  • No. 25 (289-300), 20. März 1909
  • No. 26 (309), 22. März 1909
  • No. 27 (310-325), 27. März 1909
  • No. 28 (328-345), 10. April 1909
  • No. 29 (353), 17. April 1909
  • No. 30 (354-359), 17. April 1909
  • No. 31 (363-378), 24. April 1909
  • No. 32 (382-394), 1. Mai 1909
  • No. 33 (397-415), 8. Mai 1909
  • No. 34 (451-458), 15. Mai 1909
  • No. 35 (462-495), 29. Mai 1909
  • No. 36 (500-528), 12. Juni 1909
  • No. 37 (570), 19. Juni 1909
  • No. 38 (571), 19. Juni 1909
  • No. 39 (572-589), 19. Juni 1909
  • No. 40 (596), 26. Juni 1909
  • No. 41 (597-606), 26. Juni 1909
  • No. 42 (608-673), 4. September 1909
  • No. 43 (695-701), 11. September 1909
  • No. 44 (801-823), 25. September 1909
  • No. 45 (842-879), 9. Oktober 1909
  • No. 46 (886-913), 23. Oktober 1909
  • No. 47 (925-940), 30. Oktober 1909
  • No. 48 (943-961), 6. November 1909
  • No. 49 (965), 10. November 1909
  • No. 50 (966-995), 13. November 1909
  • No. 51 (1050-1068), 20. November 1909
  • No. 52 (1076-1101), 27. November 1909
  • No. 53 (1105-1133), 11. Dezember 1909
  • No. 54 (1138), 18. Dezember 1909
  • No. 55 (1139-1157), 18. Dezember 1909

Full text

261 
Dorkage 
für die 
Stadtverordnetenversammlung zu Berlin. 
309. Protokolle des Ausschusses zur Vorberatung des An 
trages des Stadtverordneten Dr. Arons und Genossen 
(Drucksache 1 138), betreffend die Speisung bedürftiger 
Schulkinder von Stadtwegen. 
1. 
Berlin, den 7. Januar 1908. 
Anwesend: 
Stadtverordnelenvorsteher Michelet, Vorsitzender, 
Stadtverordnetenvorsteher - Stellvertreter Cassel, Vorsitzender- 
Stellvertreter, 
Stadtverordneter Borgmann, 
Bruns, 
- vr Bütow, 
. vr. Glatzel, 
. Hammerstein, 
- Liebenow, 
Ma nasse, 
Plischke. 
. vr. Preuß, 
. Rosenow, 
. Schulze, 
- Sonnenfeld. 
Nicht anwesend: 
Stadtverordneter Liebermann. 
Anwesend seitens des Magistrats: 
Stadtschulrat vr. Fischer. 
Durch Beschluß der Versammlung vom 12. Dezember 1907 
— Protokoll 15 — ist ein Ausschuß zur Vorberatung des obigen' 
Antrages eingesetzt worden. 
Dieser Ausschuß trat heute zusammen und der Vorsitzende eröffnete 
die Sitzung indem er darauf hinwies, daß in der Stadtverordneten 
versammlung vom 19. Dezeniber 1907, man sich schlüssig darüber 
geworden sei. wie der augenblicklichen Not zu steuern wäre. Im 
vorliegenden Falle handle es sich darum, Einrichtungen zu treffen, 
die es ermöglichen, die Speisung bedürftiger Schulkinder von Stadt 
wegen auf immer zu bewerkstelligen. 
In der nun folgenden Debatte bemerkte der Herr Magistrats- 
Vertreter, daß die Schuldcpuiation mit Genehmigung des Herrn 
Oberbürgermeisters zur Klärung der Sachlage und zwecks Sammlung 
des nötigen statistischen Materials folgende Fragen den Rektoren 
sämtlicher Gemeindeschulen zur Beantwortung vorgelegt habe: 
1. Wieviel Kinder erhalten regelmäßig zu Hause kein 1. Frühstück? 
2. Wieviel Kinder erhalten häufig zu Hause kein 1. Frühstück? 
3. In wieviel der unter 1 und 2 verzeichneten Fälle ist 
a) Armut, 
b) in wieviel Fällen ist die Art der Beschäftigung der Mutter 
(frühes Fortgehen der Mutter^, 
o) in wieviel Fällen Nachlässigkeit der Mutter die Ursache? 
4. In wieviel der unter 1 und 2 verzeichneten Fälle ist 
a) die Mutter Witwe, 
b) die Mutter eheverlassen, 
o) der Vater krank, 
<j) der Vater arbeitslos. 
5. In wieviel Fällen erhalten die Familien der unter 1 und 2 
verzeichneten Kinder Armenunterstützung? 
6. Wieviel Kinder 
a) der Unterstufe, 
b) der Mittelstufe, 
c) der Oberstufe, 
erhalten regelmäßig zu Hause kein Mittagessen (Suppe oder 
Gemüse mit oder ohne Fleisch)? 
7. Wieviel Kinder 
a) der Unterstufe, 
b) der Mittelstufe, 
c) der Oberstufe, 
erhalten häufig zu Hause kein Mittagessen? 
8. Wieviel der bei 6 und 7 verzeichneten Kinder nehmen die 
Hauptmahlzeit (Suppe oder Gemüse mit oder ohne Fleisch) erst 
am Abend ein? 
9. In wieviel der bei 6 und 7 verzeichneten Fälle ist Armut, in 
wieviel Fällen die Art der Beschäftigung der Eltern, in wieviel 
Fällen mangelnde Fürsorge der Eltern die Ursache? 
10. Wieviel 
a) der unter 6, 
b) der unter 7, 
c) der unter 8, 
verzeichneten Kinder erhalten Speisung in der Kindervolksküchc 
I. ohne Entgelt, 
II. gegen Entgelt. 
11. Ist in der Nähe der Schule eine Gelegenheit zur Speisung be- 
dürftiger Schulkinder und eventuell welche vorhanden? «Kinder 
volksküche, Volksküche, Armenspeisungsanstalt, Haushaltungs- 
schule). 
12. Befindet sich in der Schule Gelegenheit, Essen zu wärme», 
eventuell ist eine solche ohne große Schwierigkeilen zu schaffen? 
Erst nach Eingang der geforderten Antworten könne man sich 
ein Bild von der Art und den Umfang dieser Einrichtung machen 
und die weiteren Maßnahmen treffen. Eine möglichste Beschleunigung 
dieser Angelegenheit sei angeordnet worden. 
Von verschiedenen Ausschußmitgliedern wurde nunmehr ausgeführt, 
daß für gegenwärtig durch den oben erwähnten Beschluß der Stadt 
verordnetenversammlung bereits etwas geschehen sei. Man habe also 
jetzt Zeit, nicht nur das Resultat der Statistik, sondern auch die Er 
folge der Versuche des Magistrats abzuwarten, die von demselben in 
dieser Beziehung angestellt werden. Wesentliches würde nicht ver 
säumt werden, wenn die vorliegende Sache vertagt würde. Eine 
Befürchtung, daß der Verein für Volksküchen infolge des Mangels 
an Geldmittel sich auflösen könnte und daher die bedürftigen Schul 
kinder eine Zeit lang in die Lage versetzt werden würden, die 
Hilfe jenes Vereines entbehren zu müssen, läge nicht vor. Nach den 
von dem Vorstand des betreffenden Vereins selbst gemachten Angaben 
ständen demselben zur Zeit noch Mittel in Höhe von 30 000—36000^ 
zur Verfügung, und eye diese Summe aufgebraucht wäre, hätte sicher 
der Magistrat Mittel und Wege gefunden, dem Beschluß der Ver 
sammlung vom 19. Dezember 1907 beizutreten und denselben aus 
zuführen. In demselben sei bekanntlich der Magistrat ersucht worden, 
dem Verein für Kindervolksküchen sofort die nötigen Mittel zur 
Verfügung zu stellen, damit derselbe in der Lage sei, während dieses 
Winters seinen Vereiuszweck voll zur Durchführung zu bringen. 
Es wurde daher folgender Antrag gestellt: 
In der Erwartung, daß der Magistrat dem Beschluß der Stadt 
verordnetenversammlung vom 19. Dezember 1907 — Protokoll 10 — 
mit größter Beschleunigung eine Folge gibt, wird die Fortsetzung 
der heutigen Beratung vertagt. 
Aus der Mitte des Ausschusses wurde gegen diesen Vertagungsantrag 
gesprochen und ausgeführt, daß es durchaus nicht notwendig wäre, 
erst die Erfolge der Versuche des Magistrats abzuwarten. Die ge- 
nauen Zahlen würden sich schon nachher feststellen lassen, da bei der 
prinzipiellen Frage bestimmte Zahlen nicht ins Gewicht fallen. Man 
könnte wohl heute darüber beraten, wie die Organisation der Schul- 
kinderspeisung gedacht würde. Man könnte z. B. sich heute darüber 
schlüssig werden, daß die Feststellung der Zahl der bedürfiigen Schul 
kinder durch den Magistrat — die Schuldeputation — erfolgen solle, 
während die Speisung der Schulkinder selbst durch den Verein vor- 
genommen würde. Vielleicht könnte aber auch in der heutigen Be 
ratung bereits festgestellt werden, daß cs zweckniäßiger sei, in jeder 
Schule Einrichtungen zur Speisung bedürftiger Schulkinder zu treffen 
Immerhin sollte man keine Zeit darüber verstreichen lassen, ohne daß 
irgend etwas in der Zwischenzeit geschehe. 
Bei der nun folgenden Abstimmung wurde der obige Antrag 
angenommen und die Sitzung des Ausschußes vertagt 
V. w. o. 
Michelet. 
Zu »««. 
Berlin, den 8. September 1908. 
Anwesend: 
Vorsteher Michelet, Vorsitzender, 
Vorst.-Stellv. Cassel, Vors.-Stellv., 
Stadtverordneter Borgmann, 
Bruns, 
- vr. Glatzel, 
- Liebermann,
	        

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